DIESER SOMMER IN DEINEM SPIEGEL …


Gemini_FS3

Wie die Energie der Zwillinge bei zahnenden Zweijährigen mit sich selbst kollidiert, fühlen wir uns in alle Richtungen gedrängt und gezerrt. Die Dunkelheit und das Licht des schelmischen Sternzeichens zwingt uns zuerst mit den aufdringlichen Energien in uns selbst Frieden zu schließen, bevor wir gegen die drängenden Kräfte in unserer äußeren Welt zu kämpfen versuchen. Du bist ein bisschen sensibler, ein bisschen mürrischer, fühlst dich vielleicht abgelenkt, meist verwirrt und vage in deinem Ausdruck.

Wir suchen den Rat des eigenen Lichts und unserer Seele, aber alles was wir erkennen scheint wie von einem Nebel bedeckt. Unsere Stimmungen und Gedanken ändern sich wie das Frühlingswetter im April. Wir fühlen uns in unserer Haut unwohl, und nichts scheint mehr in unser Leben zu passen. Wir blicken auf jene, die wir lieben und wundern uns was da auf einmal geschehen ist?

An diesem Ort unzähliger, zerbrochener Spiegel existieren weder gut noch böse, weder richtig noch falsch – es gibt nur noch Nachdenken und ein quälendes Bedürfnis, diese Reflexionen verstehen zu wollen und anzunehmen. Die Gabelung auf dem vor uns liegenden Weg führt die Menschheit auf eine holprige Piste. Zu einem Ort, wo Mobiltelefone, GPS und Kompasse zu versagen scheinen und sich die Landschaft fortwährend verändert und ihre wahren Farben verbirgt. Die Lehren vom Quecksilber und dem Zwilling scheinen wie eine Animation vor unseren Augen abzulaufen, und wir fühlen uns manchmal wie Erstklässler nach dem Genuß von Kakao und Kuchen.

Ähnlich, wie der Fluss aus flüssigem Quecksilber bewegen sich Leben und Zeit scheinbar unbeeinflussbar, und verhalten sich genau so, wozu sie einst geboren wurden. Die inneren Zwillinge im Sternzeichen Gemini sind beide identisch und brüderlich in ihrer Natur. Sie spiegeln sich, biegen und brechen sich jedoch auch gegenseitig.

Jegliche, genauere Bezeichnung für diese Zeit der Wiederherstellung ist unvorhersehbar und unmöglich festzulegen. Diese Umstrukturierung kann ein harter Weg sein, gerade so, als ob du eine Horde durchgeknallter Biber auf Speed für die Instandsetzung deines Hauses beauftragt hättest. Alles ist auf den Kopf gestellt, scheint in entgegengesetzte Richtungen zu fließen und du wirst gezwungen, deine Welt aus einem neuen Blickwinkel zu sehen.

Was du einst für deine Wahrheit gehalten hast, hat nun zusammen mit Elvis das Gebäude verlassen. Wenn wir glauben, dass wir in diesem mehrdimensionalen Fluss aus Veränderungen plötzlich nicht mehr lebensfähig sind, werden wir uns diesen Sommer der Aufgabe stellen dürfen, an unserem vordefinierten Käfigen zu rütteln. Wir alle hatten so lange einen Traum in unseren Herzen versteckt, bis dieser ein Teil von uns wurde. Doch noch haben wir die Realisierung unseres Traumes nicht erlebt, egal wie sehr wir uns angestrengt, gebetet, losgelassen oder versucht haben das alles irgendeinem Gott zu überlassen.

Plötzlich sind wir nicht mehr dort gefangen, wo dieser Herzenswunsch unbedingt wahr werden musste. Jeder Traum unseres Herzens ist wie ein Drehbuch, mit dem unsere Seele befaßt war, um unsere Mission auf dieser Erde erfüllen zu können. Jeder Traum eines jeden von uns hielt einmal einen Schlüssel, eine Antwort, eine Herzenswahrnehmung, die für den göttlichen Plan notwendig war. Vieles davon hat sich verändert und erlaubt unseren Herzen und Seelen etwas Neues zu suchen, etwas anderes, etwas Magisches, um diesen quälend leeren Platz in unseren Herzen erneut zu füllen.

Auch unsere Erde behält nicht Tag für Tag ihre gleiche Form! Sie atmet, dehnt sich aus, zieht sich zusammen, sie verschluckt und spuckt manchmal. Aufgrund der räumlichen Zunahme driftet unsere Erde wie eine Insel, die sich mit der menschlichen Stimmungen verändert. Wir alle wissen, wohin wir gehören, doch die Winde des Wandels sind mächtig und drängen uns manchmal vom Kurs ab. Wir finden unser Selbst an einem neuen Ort mit neuen Regeln, die wir vielleicht noch nicht verstehen. Wie eine fallende Eichel erlauben wir der Natur, unseren Fall abzufedern, um uns dort zu pflanzen, wo sie es für richtig hält.

Nun wäre es besser, nicht mehr irgendwelchen, vorgefassten Ergebnissen und Erwartungen nachzuhängen, denn diese sind alle geflohen und reisen fortan solo. Eine Tür der Reife folgt nach einem Sommer der Fülle und Fruchtbarkeit, eine wohlgesättigte Zukunft erwartet uns alle. Die Sommersonnenwende ermöglichte dir für ein paar Augenblicke das Verweilen an einen Ort kurzfristiger Behaglichkeit in der Zeit, die sich wie ein Tanga über einem fetten Hintern dehnt.

Deine Erinnerung an das, was einmal war, scheint wie ein Traum im Morgennebel zu entschwinden, und du bewegst dich immer schneller durch den Korridor der Zeit. Wir werden in Lichtsequenzen hineingeführt, die nach beiden Seiten schwingen. Flure, die nirgendwo enden, und die vom äußerlich fixierten Otto Normalverbraucher auch nicht erkannt werden. Die ganze Menschheit hat es erlebt und die Veränderungen gefühlt, während wir auf einem Pfad der Verwirrung herumirren, und alle darum beten, dass dieser nicht in ein Tal aus Tränen münden möge.

Wir alle jagen herum wie aufgescheuchte Hasen, und unsere kleinen, pelzigen Beinchen trippeln so schnell sie nur können. Von all der Anstrengung nirgendwo anzukommen und erschöpft von unseren Bemühungen um überhaupt derart weit zu gelangen, suchen wir nach Sicherheit und Ruhe. Die Zeit weht an uns vorbei wie ein Windstoß, ohne nach unserer Erlaubnis zu fragen, wie sie sich immer weiter ausdehnt, gleich den brennenden Tentakeln einer Portugiesischen Galeere. Das Leben treibt uns in eine Ecke von scheinbar begrenzten Entscheidungen, jedoch ist auch das bloß eine grosse Illusion, eine weitere holographische Projektion einer Möglichkeit, und nichts, was sich dauerhaft fixieren ließe.

Die Zeit hat sich wie manche Landmassen verschoben. Die Erde lässt uns wissen, dass sie es diesmal ernst meint. Neues Land wird geboren und altes Land verändert sich. Längen- und Breitengrade tanzen zu einem urtümlichen Rhythmus. Die gelernten Ley-Linien und alten Kraftorte sind plötzlich offline. Du fühlst das offensichtliche Zahnrad der Zeit, als ganze Welten in neue Oktaven des Lichts wandern.

Unsere Körper tanzen alle noch zum Takt alter Trommeln, doch verstärkt sich die Wahr-Nehmung unserer Realität zunehmends. Wir vermögen, wie ein Beobachter, immer mehr inner- und außerhalb des Vorhanges der Zeit zu sehen, wie sich verborgene Störungen gleich Wiederholungen bei Ewig-Grüßt-Das-Murmeltier bemerkbar machen. Die zunehmende Fähigkeit zwischen den Welten sehen zu können ist eine machtvolle Gabe, die einst nur Meistern vorbehalten war, denn sie fordert und fordert noch öfter heraus. Du mußt lernen die Türen in den Räumen der Zeit offen zu halten, um erkennen zu können, wie sich manche Versprechen in einer neuen Zusammenstellung von Farben präsentieren. Das Unerwartete wird plötzlich vorhersagbar und das, was du vielleicht einst als ‚Wunder‘ bezeichnet hast, wird zu einem alltäglichen Vorgang.

Dieser Sommer fordert dich auf, den Kaninchenbau deines Selbst zu erforschen, um alle Facetten und Bruchlinien deiner Seele zu erkennen, die immer öfter versucht alle Längen- und Breitengrade deines Selbst ins Licht und Leben zu drängen. Alle Spiegel, die dir in deinem Leben begegnen sind dabei immer ein Portal zu Orten, die du  mit bloßen Auge nicht erkennen kannst, oder vor denen du bisher Angst hattest, sie anzusehen. Jene Plätze die in deinem Spiegel leben, werden somit hin für dich sichtbar und müssen umarmt, geliebt und geheilt werden. Diese Türen universeller Wahrnehmung öffnen und schließen sich manchmal schneller wie ein Wimpernschlag. Zeit, und manchmal auch das, was du bisher unter ‚Wahrheit‘ verstanden hast, sind dabei individuell, und unterliegen keinem einheitlichen Gesetz.

Das, was für dich bisher vielleicht wie leer erschien, füllt sich nun und befreit sich aus der Vergangenheit und begrenzenden Definitionen. Eine Übertragung neuer Gefilde findet statt und begleitet dich zum Eckstein der Zusammenhänge, wo du Zeit und Raum vereint wahrnehmen kannst. Jegliche Begrenzungen erscheinen in dieser erweiterten Version der Realität wie verwandelt.

Bist du mutig genug, mit offenen Augen in diesen fließenden Punkt aus unendlichen Möglichkeiten zu springen? Das Gefäß deines ewigen Selbst wird für die erweiterten Energien und Wahrheiten gereinigt, die danach streben in dir einen würdigen Kelch zu finden. Entspann dich in diese Veränderungen, sieh ihnen voll Freude, mit der Weisheit von tausenden Schutzengeln ins Auge. Blicke über das hinaus, was du zu sehen glaubst. Jede Situation beinhaltet Millionen neuer, möglicher Ergebnisse. Aus diesem Punkt zeitloser Weisheit erschaffe aus deinem Herzen. Sei begeistert und begeistere…

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 3E: “Ja-Nu-S”

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DER TOTE IM REISFELD…


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Das Gras des Reisfeldes wirkte unwirklich grün in der Morgensonne jenes 11. Oktober 1966. Es lag irgendwo im Süden der ‚entmilitarisierten‘ Zone in Vietnam, in der Provinz Quáng Tri. Die 47-Mann Einheit der 1. Marinedivision / 2. Bat. / H-Kompanie / 3. Platoon von Platoonleader Sgt. Ronald Hoole war im Rahmen der „Operation Prairie“ abkommandiert, um eingesickerte Verbände der Nordvietnamesen aufzuspüren und zu bekämpfen. Der Feind, bei den US-Marines „Charlie“ genannt, war offenbar bereits überall!

An jenem Tag erhielt Sgt. Hoole den Befehl, mit seinem Trupp einer anderen Einheit zu Hilfe zu kommen, die unter schwerem Feindfeuer lag. Dazu sollten sie ein offenes Reisfeld überqueren. Hoole rief: „Das ist Selbstmord!“

Das Gras wogte unwirklich grün im warmen Wind und von überall her konnte man Schüsse vernehmen, vermischt mit dem Knattern von Dauerfeuer. Es roch nach Pulver, Anspannung und Schweiß.

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Die Garben eines feindlichen Maschinengewehrs surrten, blitzenden Strichen gleich,  über die surreale Landschaft, durch die sich der kleine Trupp in weitgefächerter Formation laufend vorwärts bewegte.

Das grüne Gras wurde für die Marines zu einem endlosen Meer und die Ausrüstung wog immer schwerer.

Der 19-jährige LCPL Hammond sackte getroffen zusammen und Hoole, Jimenez, O’Connor and Holloway eilten mit eingezogenen Köpfen zu ihrem Kameraden, um ihm beizustehen. Hammond hatte noch am Vorabend beim Pokern sechs Dollar an O’Connor verloren – und aus der Brusttasche des zusammengekrümmten Körpers lugte eine Pick-As aus dem Kartenspiel hervor.

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Die vier duckten sich in der grünen, feuchten Endlosigkeit und bemerkten einen Einschuss, der seitlich durch Hammonds linker Splitterschutzweste in seine Brust eingedrungen war. Die Lunge des Getroffenen war kollabiert, er konnte kaum noch atmen und röchelte schwer. Hoole drückte ihm ein Verbandspäckchen auf die Wunde und beatmete seinen Kameraden. Dann packten sie gemeinsam den Jungen und hasteten eine halbe Ewigkeit durch das Reisfeld zurück, während das restliche Platoon ihnen Feuerschutz gab.

Das Gras wogte unbeeindruckt weiter im Wind und ihre Stiefel wogen in der nassen, tiefen Erde mit jedem Schritt schwerer.

Kurz vor ihrer Rückkehr zum Sammelpunkt schoß der Fotograf Larry Burrows sein episches Bild von den vier Marines, die ihren tödlich verwundeten Freund zurückschleppen. Sgt. Hoole hatte gar nicht gemerkt, dass Hammond noch einen weiteren Treffer der MG-Salve unter seiner rechten Achsel erhalten hatte, als er vom ersten Schuß herumgewirbelt wurde. Mit zwei zerfetzten Lungen konnte der 19-Jährige nicht lange überleben, obwohl er sofort in einen Rettungshelikopter verladen wurde.

Ich erinnere mich noch heute an dieses Bild von Larry Burrows mit dem unwirklich grünen Gras, und den entrückten Gesichtsausdrücken der Marines, das ich einst als Kind im Time-Magazin entdeckt hatte.

Dieses Foto ließ mich nie mehr los.

Das Gras wogte bis heute.

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Obergefreiter, LCPL Leland E. Hammond, aus Sumter/S.C., *18.4.1947 +11.10.1966

Heute hätte Leland E. Hammond seinen 51. Geburtstag gefeiert. Sein Licht verlosch vor seinem 20. Lebensjahr in einem Reisfeld mit leuchtend, grünem Gras – viel zu jung und fernab seiner Heimat in einem Krieg, dessen wahre Ursachen damals kaum jemand zu erahnen vermochte.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern

War on ‘error, Folge 1966: “Goodbye – it’s hard to die”

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Bildnachweis, Original (für vergrößerte Ansicht klicken): “Four Marines recover the body of a fifth as their company comes under fire near Hill 484.” Vietnam, October 1966. NOTE: At right is the French-born photojournalist Catherine Leroy (1945 – 2006); she was cropped out of the version of this photo that originally ran in LIFE. (Larry Burrows—Time & Life Pictures/Getty Images)

Viet_larry_burrows_26-71Kriegsfotograf Larry Burrows (1926-1979)

Larry Burrows (*1926) wurde 1979, zusammen mit drei Kollegen in einem US-Hubschrauber über Laos abgeschossen. Lange galt er als vermißt. Erst 1998 konnten der ehemalige AP Korrespondent Richard Pyle und der Fotograf Horst Faas, die Burrows aus Vietnam gut kannten, die sterblichen Überreste finden und heim nach Amerika überführen lassen.

BIST DU ENDLICH AUFGEWACHT?


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Meine Welt ist nicht real. Jede meiner Erfahrungen mit ihr ist jedoch Realität. Mark Passio beschreibt wunderbar, wie New Age, Gedankenkontrolle, Medien, Finanzwesen, Religion, Wissenschaften und Regime uns in einen Sklavenzustand versetzen wollen und wie wir uns vor diesen Illusionen befreien können. Die Wahrheit liegt längst vor unser aller Nasen: Das oft beschworene „Armageddon“ hat bereits stattgefunden. Dies ist keineswegs ein Untergang der Menschheit, sondern ihre Loslösung von jenen Kontrollmechanismen, mit deren Hilfe selbsterraubte „Eliten“ für 1000e von Jahren unsere (Mies)Geschicke leiten konnten.

Die Apokalypse findet also nun genau für jene statt, die uns all die angstmachenden Gruselmärchen so lange einzureden versucht hatten.

Rien ne vas plus!

Wenn die Wellen deiner Erkenntnisfähigkeit in einer höheren Frequenz schwingen, dann kreuzen sie die Grundlinie deiner tatsächlichen Realität eben ein wenig öfter, als bei anderen Mitmenschen, die vielleicht noch immer Angst davor haben, den unvermeidbaren Wahrheiten dieser Welt ins Auge zu sehen. Helfen wir ihnen, so gut wir können. Teilen wir unser Wissen, unsere Erfahrungen und beenden wir die unnötigen Einschränkungen und geistigen Trennwände, die uns nur davon abhalten, uns selbst zu erkennen. Hüte dich dabei vor der Illusion, nur immer alles „Angenehme“ oder „Gute“ annehmen zu wollen. Das ist ein großer Verführer in die Sackgasse wahrer Selbst-Erkenntnis.

Das nachfolgende Video-Seminar dauert sieben Stunden und ist vorerst leider nur in Englisch verfügbar. Lass dich nicht vom Umfang des Vortrags abschrecken. Schau dir zumindest einmal die ersten 15 Minuten an, um einen Eindruck von Mark’s Präsentationsstil zu bekommen. Nach diesem kurzen Einblick wirst du mit Sicherheit mehr wissen wollen. Speichere das Video ab und genieße es, wann immer du die Zeit dafür aufwenden willst. Weiterführende Infos findest du auch auf der Website unseres Mitsehers.

Die „Wahrheit“ ist nicht etwa irgendwo, da draußen. Sie wartete schon immer in dir. Lerne sie zu finden, zu akzeptieren, und lebe sie.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 5225: “Weckruf für alle Schlafschafe”

DAS FS3 WÜNSCHT …


xmas

Ein kleiner Junge lief durch die Straßen
und hielt eine Mark in der heißen Hand.
Es war schon spät und die Kaufleute maßen
mit Seitenblicken die Uhr an der Wand.

Er hatte es eilig, er hüpfte und summte:
„Ein halbes Brot und ein Viertelpfund Speck.“
Das klang wie ein Lied. Bis er plötzlich verstummte.
Er tat die Hand auf. Das Geld war weg.

Da blieb er stehen und stand im Dunkeln.
In den Ladenfenstern erlosch das Licht.
Es sieht zwar gut aus, wenn die Sterne funkeln.
Doch zum Suchen von Geld reicht das Funkeln nicht.

Als wolle er immer stehen bleiben,
stand er. Und war, wie noch nie, allein.
Die Rolläden klapperten über die Scheiben.
Und die Laternen nickten ein.

Er öffnete immer wieder die Hände
und drehte sie langsam hin und her.
Dann war die Hoffnung endlich zu Ende.
Er öffnete seine Fäuste nicht mehr…

Der Vater wollte zu essen haben.
Die Mutter hatte ein müdes Gesicht.
Sie saßen und warteten auf den Knaben.
Der stand im Hof. Sie wußten es nicht.

Der Mutter wurde allmählich bange.
Sie ging ihn suchen. Bis sie ihn fand.
Er lehnte still an der Teppichstange
und kehrte das kleine Gesicht zur Wand.

Sie fragte erschrocken, wo er denn bliebe.
Da brach er in lautes Weinen aus.
Sein Schmerz war größer als ihre Liebe.
Und beide traten traurig ins Haus.

Erich Kästner

Manchmal denkt das FS3 an Erich Kästner. Dabei entsteht ein Raum aus Traurigkeit, der wie ein Déjà-Vu an die heutigen Zeiten erinnert, wo eine sich immer unklarer manifestierende Armut von unseren Regimen als psychologisches Zuchtmittel propagiert wird.

Du hattest dein erarbeitetes Geld regelmäßig dem Staat zur Verwahrung gegeben, in der Meinung, dass die von dessen Handlangern errichteten Institutionen eines fernen Tages einmal für deine alltäglichen Bedürfnisse sorgen würden. Du hättest dies nicht unbedingt freiwillig getan, und so sorgen eben Gesetze dafür, dass du dich dementsprechend verhältst.

Du hältst dich für einen braven Bürger, der Gesetze befolgt.

Du hast Ver.antwortung für deine Vorsorge abgegeben, in der Meinung, dass es Menschen gäbe, die es „besser“ wüßten.

Du hast in Ver.sprechungen ver.traut.

Doch dann findest du dich inmitten dieses einst so fern geglaubten Tages plötzlich Flaschen sammelnd, um sie als Pfand einzutauschen, damit du dir eine warme Mahlzeit kaufen kannst. Diejenigen, die von Ver.sprechungen gut leben können, haben zwar nach den Buchstaben des Gesetzes gehandelt, doch dem Sinn nach alle diese Ver.sprechen gebrochen.

Wer erinnert sich an Charles Dickens, der von einem neunjährigen Buben in England berichtet, welcher dafür gehängt wird, nur weil er einen Laib Brot gestohlen hatte?

Es wird besser, zweifelsohne – auch wenn wir noch nicht dort angelangt sind, wo wir uns alle gerne wiederfinden würden.

Wenn das Bewußtsein des Herrn Jesus Christus in deinem Herzen noch nicht erwacht ist, wird es eben noch geschehen. Das ist das Geschenk, dessen wir uns dieser Tage erinnern dürfen. Das Geschenk eines erwachten, bewußten Geistes als Trost für all jene dunklen Stunden, in denen wir vor unserem eigenen Schatten fürchteten.

Herzen werden nur gebrochen um uns zu lehren, was Liebe ist. Ein ungebrochenes Herz kann in dieser Welt keine Liebe fassen. Wie lautet es in der Bibel?

„Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.“

Habe also keine Angst auf „deinen“ Stein zu fallen, denn dabei „zerschellt“ nur dein Ego…

Wenn also dieser Herr Christ, oder irgendein anderer „Christus“, der ebenfalls Christus wäre – wie eine Rose mit vielen Bezeichnungen – in dir noch nicht erwacht ist, erwartet dich diese Erkenntnis des Herzens noch. Weil – dies alles geschah nur für dich! Und dieses Bewußtsein wird nicht eher rasten und ruhen, bis es auch in alle Teile deines Seins vollkommen eingedrungen ist und dir äußerst nachhaltig ver.ständlich gemacht hat, was ein Teil von dir immer schon gewußt hat.

Feiere deshalb dieses Weihnachtsfest mit all der Vorfreude auf das was dich noch erwarten wird. Jeder einzelne Tag bringt dich diesem Geschenk an dich näher und näher. Denn DAS ist der Geist, in dem wir dieses Fest begehen wollen. Es ist nicht nötig sich zu fürchten, denn deine in dir stetig wachsende Liebe multipliziert und spiegelt sich in allem wider, was dir begegnet. Auch Sehnsucht nach Liebe ist Liebe! – Sie wächst und wächst unaufhörlich – denn das ist es, was Liebe ausmacht.

Das FS3 wünscht all seinen Mit.Sehern und auch nur Vorbei.Sehern eine Frohe Weihnacht!

WENN PLANETEN SINGEN …


shaman

Der hörbare Ton ist jene Frequenz, die du durch alle dir eigenen Bewußtseinszustände hindurch immer wahrnimmst. Dies ist auch der Grund, weshalb bei „Geisterreisen“ der Schamane trommelt oder singt, um den Kontakt mit deinem Sein zu halten.

Anbei der Sound aller Planeten unseres Sonnensystems, aufgenommen von diversen Raumsonden, im hörbaren, elektromagnetischen Wellenspektrum von 20 bis 22.000 Hz:

Danke, Mitseherin edwige für diese interessante Anregung.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 9: “SuMerVenErMarJuSaUrNePlu”

ÜBER DIE KLUGHEIT …


mirror sans

Das Argument des Ungläubigen und des Logikers hat mich niemals beeindruckt, der mir sagt: „Zeige mir doch das Landgut oder das Reich oder Gott, denn ich sehe und berühre die Steine und Stoffe und glaube an die Steine und Stoffe, die ich berühren kann.“

Ich habe mir aber noch nie angemaßt, ihn durch die Offenbarung eines Geheimnisses belehren zu wollen, das dürftig genug wäre, um sich auf eine Formel bringen zu lassen. Genauso wenig kann ich ihn auf einen Berg hinauftragen, um für ihn die Wahrheit einer Landschaft zu entdecken, die er sich nicht selber erobert hat, oder ihn eine Musik genießen lassen, die er sich nicht selbst erst erarbeitet hat. Er wendet sich an mich, weil er mühelos belehrt werden möchte, so wie ein anderer die Frau sucht, die ihm die Liebe vor die Füße lege.

Wenn ich einen der Liebe öffnen will, werde ich das Fundament für die Liebe in ihm legen durch Übung im Gebet.

Der Irrtum rührt daher, dass sie gesehen haben, wie ein Liebender das Antlitz entdeckt, das ihn entflammt. Und so glauben sie an die Macht des Antlitzes. Oder sie sahen, dass einer, der sich ein Gedicht zu eigen gemacht hat, durch das Gedicht entflammt wurde, und so glauben sie an die Macht des Gedichts.

Ich aber wiederhole dir abermals: Wenn ich Gebirge sage, so bezeichne ich das Gebirge dir, der du dich an seinen Dornen gerissen hast, dich unversehens in seinen Abgründen fandest, deinen Schweiß auf seinen Steinen ließest, seine Blumen pflücktest und dich sodann auf seinen Graten von allen Winden umwehen ließest … Wenn ich zu einem fetten Krämer vom Gebirge spreche, so berühre ich nichts in seinem Herzen.

Ich habe die Beziehungen zwischen den Menschen mit wirklicher Aufmerksamkeit verfolgt und deutlich die Gefahren einer Klugheit wahrgenommen, die in dem Glauben lebt, dass die Sprache oder die Antworten in einem Wortwechsel etwas zu erfassen vermöchten. Denn das, was in mir ist, lässt sich keineswegs auf dem Weg der Sprache übermitteln. Es gibt kein Wort, um das auszusprechen, was in mir ist. Ich kann es nur in dem Maße bezeichnen, in dem du es schon auf anderen Wegen als durch das Wort verstehst, etwa durch das Wunder der Liebe…

Du kannst nicht die Frau lieben, du kannst nur durch die Frau hindurchlieben. Du kannst nicht das Gedicht, sondern nur durch das Gedicht hindurchlieben. Du kannst nur durch die Landschaft hindurchlieben, die du von der Bergeshöhe erspähst. Und die Zügellosigkeit entsteht aus der Angst, dass du dein Dasein verfehlen könntest. So wälzt sich der Schlaflose auf seinem Lager hin und her, weil er die kühlende Schulter des Bettes sucht. Aber kaum hat er sie gefunden, ist sie auch schon wieder lauwarm und verweigert sich. Und so sucht er anderswo nach einem Quell, der ihm ständige Kühlung spenden könnte. Der ist aber nicht zu finden, denn kaum rührt er daran, so ist der Vorrat schon vergeudet.

So ist es auch mit dem Mann oder der Frau, die nur das Leere in allen Wesen sehen, denn diese sind leer, wenn sie nicht als Fenster oder Luken zu Gott führen. Deshalb liebst du in der gewöhnlichen Liebe nur das, was vor dir flieht, denn sonst bist du schon gleich gesättigt und ekelst dich über dein Befriedigtsein.

Die wirkliche Frucht findet sich nur hinter den Dingen.

Es kann geschehen, dass eine Frau, die schöner, vollkommener, edelmütiger ist, dir Gott doch nur in weiterer Ferne zeigt. Denn es ist nichts in ihr, was du beruhigen, sammeln, vereinigen könntest. Und wenn sie dich bittet, du möchtest dich ihr allein widmen und dich in ihrer Liebe einschließen, will sie dich nur zu einer Selbstsucht zu zweien verleiten, die man fälschlich Licht der Liebe nennt, während es sich dabei nur um eine sinnlose Feuerbrunst und ein Plündern der Speicher handelt.

Ich habe meine Vorräte nicht angesammelt, um sie in einer Frau einzuschließen und daran Gefallen zu finden.

Mit all ihrer Untreue, ihrer Lüge, ihren Fehltritten lockte daher eine andere weit mehr aus mir heraus; sie drang tiefer zum Quell des Herzens vor. Sie zwang mich in der Stille zu leben, die ein Ausdruck der wahren Liebe ist, und ließ mich so die Ewigkeit kosten…

 

Antoine de Saint-Exupéry, „Die Stadt in der Wüste“