TOD DURCH IMPFUNG …


G impftler
Eigentlich wollte das FS3 zuerst „Tod durch Dummheit“ schreiben. Dann aber wurde es ihm bewußt, dass es eher die bewußte Falschinformation und der Geschäftssinn mancher Pulverlverschreiber ist, und nicht unbedingt die Dummheit jener, die unreflektiert sich und ihren Kindern irgendwelche Mittelchen spritzen lassen, deren Wirksamkeit durch nichts nachgewiesen ist.

In endlosen Diskussionen um den Nachweis irgendeiner „Wirksamkeit“ von manchen Impfungen stellt das FS3 seinen Gesprächspartner öfters die alles entscheidende Frage:

„Können sie unabhängige und zuverlässige Studien vorlegen, wo die Wirkung von Impfungen dadurch nachgewiesen wird, indem die Krankheitsraten von Geimpften mit Ungeimpften verglichen werden?“

Keine Antwort ist auch ein Eingeständnis.

Der letzte Streich kommt aus den U.S.A.. – Hier ist es uns gelungen die aktuellen Sterberaten bei der Masernimpfung auszuheben: Zwischen 2004 und 2014 gab es keine Tote bei ungeimpften Personen, während unter den „G’impftlern“ 108 Sterbefälle auftraten.

Masern

Hierbei ist besonders die Geschäftemacherei bei den typischen „Kinderkrankheiten“ zu beachten, wobei sich das jugendliche Immunsystem eigentlich auf spätere Krankheiten vorbereiten sollte. Durch die Impfung werden zwar ebenfalls Antikörper erzeugt, jedoch wird der junge Metabolismus dadurch unnötig belastet, indem ihm ganz willkürlich – in diesem Fall – Masern aufgeimpft wird.

Mit welcher menschenverachtenden Chuzpe diese Geschäftemacher arbeiten, sollte auch am aktuellsten Fall eines „Ratschlags“ der U.S.-Gesundheitsbehörde CDC ersichtlich sein:

Diese rät – allen Ernstes – jungen Müttern die Brustfütterung ihrer Babys auszusetzen, da diese gegen die Effektivität der oral verabreichten Rotavirenimpfung wirken würde! Mit anderen Worten haben diese Typen eigentlich eingestanden, dass durch die Muttermilch bereits ein entsprechender Schutz auf das Kleinkind übertragen wird und alle Panikmache und Spiel mit dem Unwissen so mancher oft nur der Geschäftemacherei dient.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‚error, Folge 0815: „Impfen, bis die Sau kotzt“

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TOD DURCH MATHEMATIK …


Tod durch Mathe

Es geschah am Anfang des 20.Jahrhunderts: Die Naturwissenschaften – allen voran die Physik – wurden zu Grabe getragen: getötet durch ein System, welches fortan Durchschnittlichkeit bevorzugt. Als Mordwaffe können wir die „Mathematik“ identifizieren. Ab sofort kann sich jeder Trottel, sofern er über genügend Sitzfleisch verfügt und die Sprache der Mathematik sorgfältig gepaukt hat, als „Naturwissenschafter“ feiern lassen. Die Zeiten physikalischer Genies und herausragender Individualisten sind somit Geschichte…

Jeder weiß, dass die Physik ab 1900 eine Revolution durchlebte welche aber meist der Relativität und der Quantenmechanik zugeschrieben wird. In der Schule lernen wir, dass dies beachtliche Fortschritte darstellten. Nichts liegt ferner der Realität. Im Vorfeld war es ein Newton, der zuerst die traditionelle Mathematik mit diversen Variablen ergänzte. Diese hatten aber immer einen Bezug zur physikalischen Realität, während später ein Lagrange bereits „aktive Variable“ verwendet, welche sich in der Folge immer weiter von den physikalisch messbaren Größen entfernen und diese nicht unbedingt klarer darstellen – sondern immer weiter verwässern. Diese neuen Variablen ersetzen nicht einfach die Newtonschen und gestalten sie verständlicher, sondern sie beruhen auf ihnen und vertuschen ihre ursprünglichen Beziehungen nur immer weiter!

So ersetzte etwa der Begriff Geschwindigkeit entsprechende Länge und Zeit, während der Lagrange bereits kinetische und potentielle Energie komprimiert. Diese neuen Variablen gebären mit fortschreitender Zeit dann immer neuere Verschachtelungen, die aber allesamt immer auf den ursprünglichen Grundlagen basieren, die seit nunmehr 300 Jahren nie in Frage gestellt werden. Falls also bereits Newton ein Gedankenfehler unterlief oder er wichtige Erkenntnisse einfach noch nicht kannte (etwa aus der Elektrodynamik), zieht sich dieser Irrtum quer durch alle spätere „Errungenschaften“, wie gekrümmte Räume, Fernwirkungen, der Matrizenrechnung, Tensoren oder dem mathematischen Konzept von Unendlichkeiten.

Vom Standpunkt eines Ingenieurs, der vielleicht ein neues Gerät entwerfen soll, stellen derartige Vereinfachungen jedoch einen immensen Vorteil dar! Jede Abstraktion erspart Zeit und seinem Auftraggeber somit Geld, wobei es völlig egal ist, ob die Theorie dazu stimmig ist. – Hauptsache, die aus ihr erdachte Systematik ist anwendbar, sie funktioniert und läßt sich wirtschaftlich nutzen. Dies ist auch das Argument jener, die immer gerne von „wissenschaftlichem“ Fortschritt reden! Es ist aber letztendlich „nur“ eine technologische Errungenschaft, die für diesen kurzfristigen Vorteil vielleicht den langfristigen Durchbruch einer möglichen Neuentdeckung opfert.

Aber auch Mathematiker und Physiker kümmern sich immer weniger darum nachzusehen, ob grundlegende Definitionen bei jeder neuen Anwendung noch gelten mögen. Oft wissen sie kaum noch, wie diese ursprünglichen Annahmen lauteten. Für sie reicht es, wenn sie mathematische Methodik und die Möglichkeiten der Manipulationen entsprechend der Regeln dieser „Sprache“ anwenden können. Wenn sie diese meistern – so glauben sie – haben sie die rechnerische Lösung und damit – so meinen sie – auch die darunterliegende Physik errechnet.

Die Naturwissenschaften liegen aber nicht „darunter“. Mathematik sollte nur die internationale Sprache sein, mit der sie erklärt werden können. Offenbar sahen aber die Lenker unserer Gesellschaft nach der „Aufklärung“ – die zur Demontage der absoluten Herrschersysteme und deren Nationen verwendet wurde – ein Problem, wie sie wirklichen Fortschritt und Erkenntnis strikt kontrollieren sollten, damit ihr patriarchalisch strukturiertes Pyramidensystem weiterhin unbemerkt funktionieren würde. Die tragende Rolle wurde der Mathematik zugedacht, weil eben jeder – mit entsprechendem Fleiß – diese erlernen konnte, während echtes Verständnis der Natur ein Talent darstellt, welches eher spärlich gesät ist. Es passt einfach nicht zum sozialsozialistischen System der beabsichtigten Gleichmacherei und Nivellierung von Wissen.

Nikola Tesla

Nikola Tesla war ein Musterbeispiel eines der letzten naturwissenschaftlichen Genies unserer Zeit. Und es war ausgerechnet ein Bankier, der ihn zerstörte. 1902 gewährte J.P.Morgan Nicolas Tesla eine Teilfinanzierung für ein gemeinsames Projekt auf Long Island. Morgans Schachzug, Tesla damit zuerst vom Markt wegzukaufen und danach in der Folge auszuhungern (Morgan versagte Tesla den 2.Teilbetrag seiner Finanzierung) ging voll auf und so verschwanden Teslas Arbeiten zur drahtlosen Stromübertragung in den Schubladen des Vergessens. Die Militärs betrieben Teslas Forschung jedoch im Geheimen weiter und die Industrie durfte prosperieren, indem die ganze Welt mit Stromleitungskabeln aus Kupfer „beglückt“ werden konnte. Der Energiemarkt ist schließlich ein viel zu wichtiger Lenkungsmechanismus der Massen, als dass diese Zugang zu billiger und – Jehova behüte! – frei erhältlicher Energie erhalten dürfte.

Die Öffentlichkeit bekam also statt des Jahrtausendgenies Tesla einen lustigen Theoretiker namens Einstein als neuen Dorfprediger vorgesetzt, der den pseudophysikalischen Neoscholastizismus voranzutreiben half welcher nachfolgenden Generationen als Karotte vor deren wissbegierige Nasen gehängt werden konnte. Fortan übernahmen „Wisseng’schaftler“ die Rolle der niedergehenden Religionsgemeinschaften als Glaubenshüter. Euphemistischer peer-review durch entsprechende Glaubensgenossen ersetzte die sonntäglichen Beichten und institutionalisierte Zensur und Dogmen wurden durch diese Hintertürchen wieder salonfähig gemacht.

Dabei hatte Einstein selbst bis etwa um 1912 versucht die abstrakte Mathematik aus seinen Überlegungen herauszuhalten. Obwohl Gauss und Riemann die handwerklichen, mathematischen Grundvoraussetzungen zur allgemeinen Verwirrung bereits lange vorher geliefert hatten, waren sich bis dahin Physiker ihrer Domäne stets bewußt gewesen und sie versuchten die Mathematik als das zu sehen, was sie eigentlich ist: Ein Hilfsmittel zur Beschreibung der naturwissenschaftlich beobachtbaren Realität. Aber dann entdeckte Einstein plötzlich Gauss und er rief seinen Freund Grossman an, und bat ihn bei mathematischen Fragen zu helfen. Kurz danach wurde Albert nach Berlin berufen, wo er noch bessere Unterstützung durch die Mathematiker Hilbert und Klein erhielt. So wurde per Allgemeiner Relativitätstheorie (ART) die Türe zum Unvermeidlichen geöffnet.

Wer erinnert sich schon daran, dass Hilbert versuchte – nachdem er unseren Albert in die neuesten Finessen mathematischer Taschenspielertricks eingeweiht hatte – selbst die ART, ganze zwei Wochen vor Einstein als „seine Idee“ zu veröffentlichen? Einstein verzieh ihm, die Welt vergaß es benevolent und feierte Hilbert schließlich als einen der größten Mathematiker des 20.Jahrhunderts.

Doch sollte uns dieser versuchte, wissenschaftliche Betrug schön aufzeigen, in welcher Richtung sich der Zug bewegte: Die Mathematikertruppe, ursprünglich angeheuert zur Unterstützung von Physikern, würde fortan versuchen die Show zu stehlen und sich selbst die Einladung zum Abendessen ins Weisse Haus zu ergattern.

Im Grunde genommen war unsere Gesellschaft wieder im finstersten Mittelalter gelandet. Die neuen Inquisitoren und Hohenpriester, wie etwa ein Feynman riefen ganz offen „Halt’s Maul und rechne“ und die Mehrheit lachte und johlte nun sogar über solche Sager – offenbar ohne die neue Methode der geistigen Unterdrückung überhaupt wahrzunehmen. Jede, vom vorgegebenen Standard abweichende Meinung wurde fortan als „trollhaft“, „crank“ oder „esoterisch“ gebrandmarkt und jegliche Veröffentlichung strikter Zensur unterzogen. Wenn du es aber geschafft hast, an einer der maßgebenden Unis als Insider zu gelten und das Standard-Modell nicht angreifst, darfst du auch den absurdesten Blödsinn unwidersprochen publizieren. Letztendlich ist wieder Kreativität gefragt, um den Anschein von „Fortschritt“ vorzugaukeln! Zeitgemäße, physikalische Arbeiten entsprechen so immer öfter Jean Dubuffets „La Lunette Farcie“ – eine Verhöhnung sämtlicher Konventionen, ein Stückchen Nichts, verpackt als etwas. Es ist zu erwarten, dass moderne „Physiker“ sogar einen Marcel Duchamp überholen könnten, der damals ein handelsübliches Urinal kaufte, mit „R. Mutt“ signierte und als „Fontäne“ ausstellte.
Duchamp FOUNTAIN

Einsteins Publikationen waren kaum noch ausgekühlt, da kam auch schon ein Minkowski daher und verkomplizierte alles nur noch – völlig unnötig – mehr. unter anderem, weil konzeptionelle, subtile Fehler in der ART dadurch verdeckt werden konnten. Selbst Einstein bezeichnete es als „unnötige Besserwisserei“, wobei er nicht ganz recht hat. Minkowskis Mathematik war nicht nur unnötig, sondern gefährliches Halbwissen. Minkowskis Symmetrie ist ad hoc hingebastelt, und das Weglassen von Zeitvariablen hat sich als Katastrophe herausgestellt.

Die moderne Physik hat keine „Hochblüte“, auch wenn regelmäßig seit 100 Jahren versucht wird dies so zu verkaufen. Sie ist auch weit davon entfernt, alles zu wissen – geschweige denn, alles erklären zu können. Genau genommen befinden sich die Naturwissenschaften im Todeskrampf und nirgendwo erkennen wir das besser, als in der Astrophysik – einst als Königin der Naturwissenschaften bezeichnet. Immer bessere Meßmethoden und verbesserte Instrumente zwingen den Mainstream tagtäglich dazu immer neue „Adaptionen“ und „Verbesserungen“ des herkömmlichen Standardmodells zu erfinden.

Letztlich gerade wieder im Falle der ESA-Landung auf einem Kometen, wo ein absurd niedriger Wert für dessen Masse postuliert werden mußte, da diese von Kepler und der Newtonschen Mechanik – aufgemotzt mit etwas Einstein – „berechnet“ worden war. Niemand kommt auch nur auf den Gedanken, dass die Idee von „Masse“ eine 300 Jahre alte Hybris darstellen könnte, basierend auf Volumen und Dichte. Dass dabei ausschließlich die Gravitation maßgeblich sein soll (über das Volumen) und nicht etwa auch ein elektrisches Feld, welches aufgrund der Dichte eines Körpers wirkt, kann sich von den mathematisch (ein)Gebildeten kaum jemand vorstellen, weil er nie die Grundlagen in Frage gestellt hat und sich ausschließlich auf seine Zahlenbasteleien verläßt. Deshalb suchen auch alle nach einer allgemeinen, vereinheitlichten Feldtheorie (UFT) – obwohl sie sich bereits längst vor unser aller Nasen befindet: versteckt in Newton und dem Coulumb’schen Gesetz.

Offenbar haben die heutigen Wissensverwalter aber jeglichen Sinn für Mechanik, konzeptionelles Denken und reale Physik verlernt. Sie finden sich begraben unter tausenden Feldoperatoren, Quabla-und Nablas, dünkelnder Materie, unzähligen Dimensionen, Kriterien, Funktionsparametern, abelschen Eichfeldern und Diracschen Operatoren und scheinen nicht einmal zu merken, dass sie aus einem infinit-onanischen Grab zu uns sprechen.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 0,6180339: „Physik zu Mathe verhält sich wie Poppen zu Onanieren“

DER EIERTANZ UNSERER KOSMO-LOGEN: STAUB ZU STAUB …


Wie das FS3 seine Mitseher hier am Beispiel des ESA-Projektes „Rosetta“ fortwährend zu informieren versucht, funktionieren Kometen in erster Linie ELEKTRISCH, siehe auch die entsprechenden Beiträge unter:

ESA KOMETEN-MISSION ROSETTA BASIERT AUF FALSCHEM GLAUBEN …
ROSETTA KOMETEN-MISSION: AUF DÜNNEM EIS…
DER KAISER HAT KEINE KLEIDER AN …

Eine weitere, interessante Beobachtung ergibt sich aus der – für die herkömmlichen Astroapologeten „unerklärlichen“ und „überraschenden“ – Anordnung der Staubflächen auf der Oberfläche des Kometen. Im elektrischen Modell für Asteroiden und Kometen wird dieser Effekt vorhergesagt und – physikalisch korrekt – erklärt. Da auf einem Himmelskörper mit derart niedriger Gravitation und fehlender Atmosphäre kein Wind im herkömmlichen Sinn auftreten kann, mag für so manchen „Astroverforscher“ die Existenz von Dünen und diskreten Staubflächen über dem felsigen Untergrund „ein Rätsel“ darstellen, nicht aber für aufgeschlossene und gebildete Naturforscher.

Kein Eis und Schnee! -Weder auf der Oberfläche, noch versteckt im Kern des Himmelskörpers, wie fortwährend behauptet wird, um die Zahnlosigkeit eines 100e Jahren alten, antiquierten und längst überholten Konzeptes von Wissensbeamten für die Allgemeinheit nicht allzu offenkundig werden zu lassen!

Vielleicht sollte diesen mauernden Typen ja einmal jemand die Bedeutung des folgenden Satzes näherbringen: „Tradition ist nicht die Bewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“.

Herzlichst,
euer FS3,
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War on ‘error, Folge 120V: „Spannung garantiert“

ALLES NUR EINE FRAGE DER PERSPEKTIVE? …


lied to

Wenn wir uns die Bilder der in Paris zu einem Fototermin zusammengekarrten Poly-Tickern aus aller Welt vergegenwärtigen, könnte jemand glatt vermuten, dass diese in verbindender Eintracht geradewegs vor jenen Millionen Bürgern Frankreichs marschierten, die in den vergangenen Tagen „charlifiziert“ wurden. Quasi als Speerspitze einer gelebten Demonstration von Einigkeit und Verbundenheit quer durch alle Bevölkerungsschichten.

Doch wenn wir lernen, unseren Standpunkt zu verändern und andere Perspektiven zulassen als nur jene zu sehen, die uns von den üblichen Erfüllungsmedien unter Schalmeienklängen und freien Abo-Zugaben angeboten werden, erkennen wir eine anders geartete Realität:

Perspektive

Das bedauernswerte Häufchen von Menschen wurde von massenhaft Sicherheitskräften hermetisch abgeschirmt und in irgendeiner Pariser Nebenstraße von einigen, handverlesenen Haus- und Hof-Silberbromidjongleuren entsprechend vorteilhaft ins Bild gerückt. Überdies reflektiert dieser Mikrokosmos von Elfenbeinturmbewohnern äußerst infantile Tendenzen, die für zukünftige, soziale Studien entsprechender Biotope herhalten könnten. Neben dem isrealen Netanyahu, der ursprünglich eigentlich gar nicht eingeladen war, drängte sich auch ein Expräsi Sarkozy in die vorderste Reihe, um seine historische Größe entsprechend präsentieren zu können.

Seine Kalkulation scheint aufgegangen zu sein, denn die Internett-Gemeinde dankte es ihm sogleich mit einem speziell auf ihn zugeschnittenen Twitter Hashtag #JeSuisNico. Nun sorgen auch andere für die Weiterverbreitung seiner wichtigen Botschaft, à la „je suis moi“…

Herzlichst,
euer FS3,
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War on ‘error, Folge 17+4: „Excuse, Pick Bube klebt wie Sküse“

JE SUIS MOI …


Sorry, das ist aber eine falsche Flagge! Sorry, this is a flase flag!
Sorry, das ist aber eine falsche Flagge!

Ich bin genauso wenig „Charlie“, „Jude“, „Muslim“ oder „Alkoholiker“ wie ich auch keine Bierflasche bin, nur weil ich gerade ein Bier konsumiert habe. Ich bin auch nicht „traurig“, weil ich gerade Trauer fühle, genauso wenig ich „Speck“ bin, weil ich gerade Speck mit Spiegelei gegessen habe. Ich bin wie ich bin, und desto mehr es Individuen mit den unterschiedlichsten Meinungen und Interessen gibt, desto spannender wird meine Welt, wenn ich diesen anderen Ansichten begegne.

Nur – ich möchte mir partout nicht vorschreiben lassen, wem ich wie und wann begegne! Und schon gar nicht kann ich es zulassen, dass mir jener Staat mit seinen durch mich bestellten Verwaltern mir dies aber genau so vorschreiben will.

Falls ich Gäste in mein Haus einlade mit mir zu feiern, lasse ich sie keinen Verhaltenskodex unterschreiben, wie sie sich zu verhalten haben. Ich erwarte, dass sie meine Stellung als Hausherr respektieren und sich entsprechend zu benehmen wissen. Falls sie dies nicht können oder wollen, steht mir die Freiheit zu, sie bei meiner nächsten Feier nicht mehr einzuladen. Ich werde mich deswegen vor niemanden verantworten, weil ich sonst kein eigenverantwortlicher Mensch bin.

Wenn ich in ein fremdes Haus eingeladen werde, respektiere ich meinerseits die Kultur und Eigenheiten meines Gastgebers gleichsam und verhalte mich entsprechend.

Ich bin wie ich bin. Und niemand kann mir vorschreiben, dass ich auf Basis von mindestens sechs überführter Unwahrheiten, Irreführungen, Erpressungen auf Staatsebene, dilletantisch choreographierter Videoproduktionen und platten Lügen eine vor dem 7. Jänner erfundene Kampagnen nachplappern werde.

Ich bin wie ich bin!

Und langsam friert es mich.

Jedoch würde ich das auch nicht unbedingt auf Französisch formulieren, denn dort heisst es ja bekanntlich „Je suis gelé“. Und bei „Gelee“ denke ich doch eher an jene bedauernswerten und bewußt irregeleiteten Massen, die verlernt haben genauer hinzusehen um selbst nachzudenken. Gelee kann auch nicht denken – ist aber – Gelee…

Herzlichst,
euer FS3,
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War on ‘error, Folge 123.123: “Gelee Royal statt Biomasse”

For our English readers:

I am not „Charlie“, „Jew“, „Muslim“ or „Alcoholic“.As I am not a beer bottle just because I have been drinking a glass of beer.

Neither I am not „sad“ if I do feel sad, nor…

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SANS DOUTE EST-CE LÀ UN RÉFLEXE PAVLOVIEN …


CH

DIE UNNAHBAREN 2: „Dürfen nicht verspottet werden!“

Ganz ohne Zweifel können wir die à la minute Reaktionen auf den gestrigen, grauenhaften Anschlag in Paris als „Pawlow’schen Reflex“ bezeichnen. Ein professionelles Killerkommando stürmt das Redaktionsgebäude der satirischen Zeitschrift CHARLIE HEBDO im Pariser Zentrum und erschießt 12 Angestellte, die gerade eine Redaktionskonferenz abhalten.

Wie bei derartigen Aktivitäten heutzutage beinahe schon üblich, wird sofort weithin kolportiert, dass die Angreifer laut „Allah Hu Akhbar!“ (Gott ist groß!) gerufen hätten. Sonst aber hatten sie in „perfektem Französisch“ um Einlaß gebeten. Praktischer Weise besaßen die Verbrecher auch die Höflichkeit ihre Visitkarten zu hinterlassen: Angeblich gehören sie der Alk-Aida-IsIs-oder jedenfalls irgendwas „Islamischem“ an.

Derartige Reizworte genügen heutzutage bereits, damit Max Mustermann sofort die auf Pawlow-Art eingelernten Schlußfolgerungen ziehen kann. Schlußfolgerungen, die nun auch in sämtlichen mit schlafwandlerischer Gewissheit auf dem linken Fuße folgenden Diskussionsrunden, ANALysen und Öggspörtenbe’ichten folgsamst bestätigt werden.

Um es mit den (leicht adaptierten) Worten Moise Moghrabis auszudrücken, der seines Zeichens den bewundernswerten Titel „Quebecer Menschenrechtsliga-Vorsitzender der Loge B’nai Brith in Kanada“ führen darf:

„…Dieses Verbrechen spielt dem bösartigen, substanzlosen und jahrzehntealten Stereotyp einer ‚muslimischen Verschwörung‘ zur Unterwanderung und Machtergreifung des Abendlandes in die Hände. Cartoonisten und Satiriker zu ermorden, dient ausschließlich dem Zweck, um gewünschte Ressentiments gegen Menschen muslimischen Glaubens zu generieren…“

Und der Herr Vorsitzende weiss wovon er sprach, als er 2010 eine Quebecer Zeitung aufforderte gefälligst jene Karikatur entfernen zu lassen, welche das Parlamentsgebäude in Ottawa mit einem Davidstern am Turm zeigte.

Oder haben wir schon die spanische Monarchenfamilie vergessen, als sie 2007 der Satirezeitschrift „EL JUEVES“ Verunglimpfung der Monarchie vorwarf, und den Zeichner Guillermo Torres, sowie den Texter Manel Fontedevila vor den Kadi zerren ließ? Dabei waren Prunz Felipe als Bienchen und Prynzessin Letizia als Blümchen wahrlich entzückend anzusehen! Doch in Spanien drohen für derartige schlüpfrige Späßchen bis zu zwei Jahre Haft.

F+L „Stelle Dir vor, Du wirst schwanger. Es wäre das erste Mal in meinem Leben, dass ich etwas getan hätte, das Arbeit ähnelt!“

Humor ist Zeichen von Kultur, und wenn man über sich selbst lachen kann, zeugt das von wahrer Größe. Aber wie das so ist, wenn die Sonne der Kultur wieder einmal sehr niedrig steht, und sich selbst die Zwerge dazu bemüßigt fühlen große Schatten werfen zu müssen. Und dann beschweren sie sich auch noch über den Sonnenstand.

Wie gesagt, werden solche Ereignisse den Max Mustermännern dieser Welt gerne unter einem anderen Etikett verkauft, weil sie oft einem Zweck dienen sollen, der unserem lieben Max auf den ersten Blick nicht auffallen darf.

So schimpfte unser lieber Max auch folgsamst über „Die Linken“ als 1980 in Bologna der Hauptbahnhof in die Luft flog, 85 Menschen starben und die „Roten Brigaden“ dieses abscheulichen Verbrechens bezichtigt wurden. Es ist offenbar in Zeiten wie diesen noch immer verpönt, die wahren Drahtzieher von damals beim Namen zu nennen, weshalb das FS3 in Gedenken an die Toten nur 2P-Gladiolen spendet. Diese Blumen stehen für Charakterstärke, Kraft und Liebe oder in manchen Fällen auch für unangenehm empfundenen Stolz.

Auf Stolz folgt gerne Größenwahn. Dabei fällt uns auch gleich ein gewisser Daniel Pipes („Clash of Civilizations„) ein – seines Zeichens Chefideologe der ‚Neoconnonisten‘ – und sein Verhältnis zur dänischen JLLANDS-POSTEN, die 2006 durch den Karikaturenskandal in aller Welt Aufmerksamkeit gelangte. Was aber kaum jemand mitbekommen durfte, war die Kampagne hinter der sinistren Aktion: JP-Kulturredakteur Flemming Rose und Danny Pipes spielten fürs gleiche Team! Die Mohamed-Karikaturen waren ja bereits im Sommer 2005 veröffentlicht worden – aber kein Hund scherte sich um sie. Danny ließ also sein internationales Netzwerk spielen und die „muslimische“ Pruderschaft konnte schließlich Veröffentlichungen in „arabischen“ Zeitungen erreichen, samt dem Erwecken einer Gefolgschaft von klerikalen Hofpredigern, die über ein halbes Jahr lang versuchten mit der JP zu einer einvernehmlichen Einigung zu gelangen. Dort lachte man nur über die hilflosen Versuche dieser PR-Hascherln und goß noch mehr Öl ins Feuer. Hilfreich dürfte dabei auch Merete Eldrup gewesen sein (managing Directrice des Herausgebers -JP/Politikens Hus), deren Ehemann Anders Eldrup ein regelmäßiger Bilderbergbesucher war. Eine gute Ausgangsbasis für den gewünscht-geplanten „Zusammenprall der Kulturen“ auf dem Schlachtfeld Europa! Pipes wollte damals übrigens zu diesen im Raum schwebenden Vermutungen partout keine Stellungnahme abgeben: „no comment!“ Rose selbst sprach folgende, kryptische Sätze, die ein jeder verstehen mag wie er will: „This is a far bigger story than just the question of 12 cartoons in a small Danish newspaper.“

Und die gestrigen Toten in Paris sind wohl genau so Opfer einer weitaus umfassenderen Planes als künstlich generierte Aufreger wegen irgendwelcher Karikaturen. Frankreich hatte gerade Isreal bei der UNO düpiert. Isreals Regime war „not amused“. Und Anfang Dezember hatte das französische Parlament Partei für die Palästinenser ergriffen. Isreals Regime war „not amused“. Ja – und Hollande dachte vor einem Tag noch laut darüber nach, die Sanktionen gegen Russland „aufzuheben“.

Die Killer waren militärisch gedrillte Profis, vermummt und verwendeten Kalaschnikows ähnlich wie beim Überfall auf einen Saudischen Prinzen beim Flughafen Le Bourget am 17.8.2012, wo „sensitive Botschafts-Dokumente“ entwendet worden waren. Dort hat man die Täter nie gefaßt. In diesem Falle – obwohl die Männer beim Anschlag ja vermummt waren – hat die französische Polizei „die drei Verdächtigen“ aber sofort identifiziert. Der Jüngste hat sich gerade in Charleville-Mézières der Polizei gestellt, während das Brüderpaar noch flüchtig ist. Sie sollen Franzosen mit „algerischen Wurzeln“ sein. Wie auch der Hauptdarsteller am Cover der jüngsten Ausgabe des Charlie Hebdo, Michel Houellebecq als Zauberer und Wahrsager, der in seinem neuesten Roman „Unterwerfung“ für 2022 einen „muslimischen“ Präsidenten in Frankreich weissagt… Aufregung garantiert – der „Zusammenprall der Kulturen“ wird weiter forciert!

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern

War on ‘error, Folge 6908: “Wenn is-lahm draufsteht, ist sicher Islam drinnen.”