DER TOTE IM REISFELD…


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Das Gras des Reisfeldes wirkte unwirklich grün in der Morgensonne jenes 11. Oktober 1966. Es lag irgendwo im Süden der ‚entmilitarisierten‘ Zone in Vietnam, in der Provinz Quáng Tri. Die 47-Mann Einheit der 1. Marinedivision / 2. Bat. / H-Kompanie / 3. Platoon von Platoonleader Sgt. Ronald Hoole war im Rahmen der „Operation Prairie“ abkommandiert, um eingesickerte Verbände der Nordvietnamesen aufzuspüren und zu bekämpfen. Der Feind, bei den US-Marines „Charlie“ genannt, war offenbar bereits überall!

An jenem Tag erhielt Sgt. Hoole den Befehl, mit seinem Trupp einer anderen Einheit zu Hilfe zu kommen, die unter schwerem Feindfeuer lag. Dazu sollten sie ein offenes Reisfeld überqueren. Hoole rief: „Das ist Selbstmord!“

Das Gras wogte unwirklich grün im warmen Wind und von überall her konnte man Schüsse vernehmen, vermischt mit dem Knattern von Dauerfeuer. Es roch nach Pulver, Anspannung und Schweiß.

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Die Garben eines feindlichen Maschinengewehrs surrten, blitzenden Strichen gleich,  über die surreale Landschaft, durch die sich der kleine Trupp in weitgefächerter Formation laufend vorwärts bewegte.

Das grüne Gras wurde für die Marines zu einem endlosen Meer und die Ausrüstung wog immer schwerer.

Der 19-jährige LCPL Hammond sackte getroffen zusammen und Hoole, Jimenez, O’Connor and Holloway eilten mit eingezogenen Köpfen zu ihrem Kameraden, um ihm beizustehen. Hammond hatte noch am Vorabend beim Pokern sechs Dollar an O’Connor verloren – und aus der Brusttasche des zusammengekrümmten Körpers lugte eine Pick-As aus dem Kartenspiel hervor.

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Die vier duckten sich in der grünen, feuchten Endlosigkeit und bemerkten einen Einschuss, der seitlich durch Hammonds linker Splitterschutzweste in seine Brust eingedrungen war. Die Lunge des Getroffenen war kollabiert, er konnte kaum noch atmen und röchelte schwer. Hoole drückte ihm ein Verbandspäckchen auf die Wunde und beatmete seinen Kameraden. Dann packten sie gemeinsam den Jungen und hasteten eine halbe Ewigkeit durch das Reisfeld zurück, während das restliche Platoon ihnen Feuerschutz gab.

Das Gras wogte unbeeindruckt weiter im Wind und ihre Stiefel wogen in der nassen, tiefen Erde mit jedem Schritt schwerer.

Kurz vor ihrer Rückkehr zum Sammelpunkt schoß der Fotograf Larry Burrows sein episches Bild von den vier Marines, die ihren tödlich verwundeten Freund zurückschleppen. Sgt. Hoole hatte gar nicht gemerkt, dass Hammond noch einen weiteren Treffer der MG-Salve unter seiner rechten Achsel erhalten hatte, als er vom ersten Schuß herumgewirbelt wurde. Mit zwei zerfetzten Lungen konnte der 19-Jährige nicht lange überleben, obwohl er sofort in einen Rettungshelikopter verladen wurde.

Ich erinnere mich noch heute an dieses Bild von Larry Burrows mit dem unwirklich grünen Gras, und den entrückten Gesichtsausdrücken der Marines, das ich einst als Kind im Time-Magazin entdeckt hatte.

Dieses Foto ließ mich nie mehr los.

Das Gras wogte bis heute.

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Obergefreiter, LCPL Leland E. Hammond, aus Sumter/S.C., *18.4.1947 +11.10.1966

Heute hätte Leland E. Hammond seinen 51. Geburtstag gefeiert. Sein Licht verlosch vor seinem 20. Lebensjahr in einem Reisfeld mit leuchtend, grünem Gras – viel zu jung und fernab seiner Heimat in einem Krieg, dessen wahre Ursachen damals kaum jemand zu erahnen vermochte.

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euer FS3,
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War on ‘error, Folge 1966: “Goodbye – it’s hard to die”

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Bildnachweis, Original (für vergrößerte Ansicht klicken): “Four Marines recover the body of a fifth as their company comes under fire near Hill 484.” Vietnam, October 1966. NOTE: At right is the French-born photojournalist Catherine Leroy (1945 – 2006); she was cropped out of the version of this photo that originally ran in LIFE. (Larry Burrows—Time & Life Pictures/Getty Images)

Viet_larry_burrows_26-71Kriegsfotograf Larry Burrows (1926-1979)

Larry Burrows (*1926) wurde 1979, zusammen mit drei Kollegen in einem US-Hubschrauber über Laos abgeschossen. Lange galt er als vermißt. Erst 1998 konnten der ehemalige AP Korrespondent Richard Pyle und der Fotograf Horst Faas, die Burrows aus Vietnam gut kannten, die sterblichen Überreste finden und heim nach Amerika überführen lassen.

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SYRIEN-EINE GIFTIGE MISCHUNG…


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Wir erleben gerade ein Remake des alten Konfliktes zwischen Amerika als Kolonie und Großbritannien als Heimstatt der FI. Es wäre interessant, in die im nachfolgenden Auszug erwähnten Beziehungen (u.a. die AfD) auch die – noch immer aufrechte – Abhängigkeiten der US Präsidentschaft von der City of London und den Geldeliten einzufügen:

Cambridge Analytica, Bannon, AfD, UKIP, Goldman Sachs, Sex, operative Psychologie

Der Skandal von und um Cambridge Analytica zeigt den Ansatz eines mächtigen Netzwerkes, das in Verbindung zu militärischen Sonderdiensten wie geheime Polizei aus der operativen Psychologie mitarbeitet, um die Politik von Ländern samt Wahlergebnissen zu orientieren. Um klar zu sein, geht es um Kriegsführung. Die Demokratie der Länder ist dabei zu verschwinden.

Facebook bleibt ein Marketingwerkzeug dieses Spinnennetzes und ein Instrument im Dienst des U.S. Geheimdienstes wie Edward Snowden es Jahre im Voraus erklärte hatte. Die Medien zeigen Facebook an, ohne seine Kunden und besonders Auftraggeber ins Licht zu bringen.

Eine weltweite Spinnengewebe -Agentengewebe aus der hohen Finanz und des Militärs- interveniert innerhalb des demokratischen Verfahrens bei der Verwendung von operativen Methoden, die bis zu den Chefetagen eines Staates reichen. Im Bundestag, Kanzleramt, Élysée-Palast, Washington, EU-Parlament und in anderen Ländern werden weltweit Staaten von diesem Netzwerk bestellt und kommandiert. Zielpersonen werden gekauft, bedroht und getötet.

Ein interessantes Element, das von den offiziellen Medien nicht erwähnt wird, ist die überraschende Rolle von ehemaligen Topmanagern von Goldman Sachs. Ein Datum scheint eine wichtige Rolle bei dem Einsatz dieser operativen Aktion gehabt zu haben: 2013.

2013 ein wichtiges Datum.

2013 zeichnet die Einführung von umfangreichen operativen Operationen über Europa und in Großbritannien. Am 6. Februar 2013 wurde die politische Partei AfD in Deutschland 10 Monate vor der Euromaidan vom 21. November 2013 gegründet. 2013 kaufte der Investor Robert Mercer SCL Elections, die Cambridge Analytica mit Steve Bannon an seiner Spitze wurde. Steve Bannon, Nigel Farage -Figur der Brexit-Kampagne- sind mit Robert Mercer gut befreundet. Robert Mercer, der der größte Trumps Gelbgeber ist, besitzt 90% von Cambridge Analytica. 10% gehören der Gruppe SCL, die eine militärfirma ist, die Staaten weltweit berät. Die Kunden von Cambridge Analytica außer Staaten weltweit sind militärische und geheimdienstliche Organisationen wie die NSA und GCHQ (The Government Communications Headquarters of UK), die durch die Firma Palentir verwaltet werden. Palentir gehört dem Paypal Gründer Peter Thiel. Peter Thiel ist auch ein Hauptinvestor bei Facebook. Die Zusammenarbeiten zwischen Cambridge Analytica und Palentir ist mindestens seit 2013 aktiv gewesen.

In einem Interview mit der Washington Post sagte Wylie -der Whistleblower mit rosa Haarfarbe- “Bannon genehmigte das Datensammelschema, das wir vorschlugen und hatte sogar Autorität über den CEO des Unternehmens, Alexander Nix”. “Wir mussten Bannon alles zeigen, um eine Genehmigung zu holen”, fuhr Wylie fort. “Bannon war Alexander Nixs Boss. Alexander Nix hatte nicht die Autorität, so viel Geld ohne Genehmigung auszugeben”. “Nigel Farage, der eine Radiosendung auf LBC hat, und Bannon sind seit mindestens 2012 eng befreundet. LBC war eine der britischen Medien, die sehr früh Russland wegen Salisbury belastete. Bannon eröffnete 2014 den Londoner Arm seiner Nachrichten-Website Breitbart, um Ukip zu unterstützen”, sagte Wylie der New York Times. Wylie erklärte, er habe das psychologische Kriegswerkzeug für Bannon geschaffen. Im Oktober 2013 ist das Compact Magazine -ein sehr gelungenes und wichtiges Magazin für die deutsche AfD-Bewegung- in Deutschland erschienen. Seit dem Beginn der Maidan-Proteste fanden Montagsdemos statt und nahmen dann im Oktober 2014 den Namen Pegida an.

Pegida arbeitet unter Urheberrecht wie andere kommerzielle Unternehmen. Pegida ist also eine Firma, deren Pegidas Inhaber Lutz Bachmann ist, der von der deutschen Polizei dafür bekannt ist, mehrere Strafregister zu haben. Bachmann verbot deutschen Patrioten, den Namen Pegida und Logos bei Demonstrationen zu benutzen, die von ihnen organisiert wurden, und drohte ihnen, sie vor Gericht zu stellen. Dies ist der Beweis, dass Pegida ein organisiertes System sei…

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Die alten Kräfte der ‚Finanziellen Internationale‘ (FI) versuchen die Welt in einen neuen Krieg hineinzuziehen. All jene Bauchsprechpuppen in den diversen Regimen, die beim Skripal-Schwindel sinnbefreit mitgeheult hatten und nun gegen Syrien/Russland mit dem Säbel rasseln, stehen auf der Lohnliste der FI.

Theresa May und ihr Pausenclown Boris haben nichts unversucht gelassen, um ihre Spuren der PsyOps um den abgehalfterten Doppelagenten mit seiner Tochter zu verschleiern. Die entsprechenden Ermittlungen wurden bis 2025 zur Verschlußsache erklärt, das Haus der Skripals wird abgerissen und die beiden ‚Opfer‘ verschwinden in trauter Zusammenarbeit der beiden Dienste MI6 und CIA in ein Zeugenschutzprogramm.

Das alles hat nichts mehr mit Staaten oder Nationen zu tun – es ist ein Kampf der Menschheit gegen ihre korrupten Eliten. Trump und Putin brauchen alle Unterstützung ihrer Bürger um ihren Spielraum bewahren und die Macht, die ihnen am Papier zusteht, auch ausüben zu können. Bei Putin ist das gut gegangen, bei Trump ist das noch schwierig, wiewohl sich der schlaue Macher bisher recht wacker geschlagen hat.

Der letzte Stunt gegen den Präsidenten der USA war ein montäglicher Überfall des FBI auf Trumps Anwalt, Michael Cohen, dessen Kanzlei und Wohnung auseinandergenommen und Unterlagen, sowie Computer konfisziert wurden. Hinter all dem steckt FBI-Sonderermittler Robert Mueller, der für das Durchwinken jener vertraulichen Informationen aus London (Skripal-Steele-Clinton) gesorgt hatte, die Trump wegen angeblicher Kollaboration mit ‚den Russen‘ belasten sollten. Beziehungen zwischen Anwalt und Klienten stehen laut US-Verfassung unter besonderem Schutz. Hillary Clinton durfte den vollen Genuß dieses Anwaltsgeheimnisses genießen, wohl auch vielleicht, weil die Gemahlin des stellvertretenden Bundesstaatsanwalts Rod Rosenstein, Lisa Barsmooian, u.a. die Clintons, das FBI und Müller vertritt. Hier wird unmißverständlich Druck auf den amerikanischen Präsidenten ausgeübt, wiewohl sich die überzogene Aktion – Cohen hatte ja mit den Behörden kooperiert – auch als Rohrkrepierer und Demontagegrund von Mueller herausstellen könnte.

Mit diesem anhaltenden, medialen und (un)rechtsstaatlichen Druck soll der Präsident der USA für die Einflüsterungen mancher seiner neoconnonistischen Ratgeber gefügig gemacht werden, welche der durchaus gewiefte Taktiker wohl deshalb in das engere Team aufgenommen hatte, um seine Feinde möglichst nahe bei sich zu haben und sie so besser beobachten zu können.

Im Fall Syriens kann sich dieser Druck auch als Bumerang erweisen, und könnte Trump zumindest zwingen, wieder einen (heimlich mit den Russen akkordierten) begrenzten Militärschlag ohne nennenswerten Schaden für Assad durchzuführen, um den mächtigen Widersachern im eigenen Haus, zumindest scheinbar, nach ihrem Willen zu spielen. Diese wiederum hielten dann sofort die nächste Zicke-Zacke-Mühle in der Hand, was wohl die Androhung eines Amtsenthebungsverfahrens wäre, weil der Präsident ja ohne die Zustimmung des Kongresses gehandelt hätte. Weiters kann Trump in der Öffentlichkeit als verrückter Kriegstreiber hingestellt werden, um seine zahllosen Anhänger von ihm wegzutreiben, die für ihn bisher immer der beste Rückhalt waren.

Der nunmehrige von den Fake-News Maulhuren hochgepushte „Giftgas“-Anschlag in Douma ist nur ein grausiges Remake des ersten Versuches der Halsabschneider in Ghouta aus 2013. So wie heute, kamen wohl auch damals die Ingredienzien zu dem Teufelszeug aus NATO-Ländern und Isreal, frei Haus an die ISIS, oder wie immer sich diese Söldner auch gerade nennen mögen. Unser Bedauern gilt den Opfern, unter ihnen auch viele Kinder, die von den bärtigen Verbrechern in den Tunneln unter Ghouta eingesperrt und vergiftet wurden, um sie danach hervorzuholen und als casus belli anzupreisen. Die „Beweise“ kommen wieder einmal von der Komikertruppe White Helmets.

douma hoaxDie (unbeschädigte) Giftgasbombe auf dem voll massiven Zauberbett

Wer kann sich schon daran erinnern, dass bereits 2013 – also unter der Obama-Bauchsprechpuppe der Globalisten im Weissen Haus und dem ersten gefakten „Giftgas“-Anschlag, welcher auch Assad umgehängt werden sollte – im Daily Mail zur Exekution des Planes gegen Syrien und dessen unbeugsamen Präsidenten Assad hingewiesen wurde? Wohl ein weiterer, vorzeitiger Erguss, der nun nicht mehr ganz passend erschien. Weshalb das britische Sprachrohr der FI ihn auch kürzlich von seiner Website gelöscht hat. Es wäre dann wohl auch dem Dümmsten aufgefallen, was da wirklich abläuft: Eine offenbare Schuldzuweisung an die USA, natürlich immer Made in London, was keinesfalls gleich Großbritannien ist, denn der Staat im Staat ist exterritorial und nennt sich „City of London“!

2013_MailOnline

Wir sehen, Politik ist oft ein grauenvolles Geschäft und es bedarf guter Weitsicht und eines harten Magens, um in den Ränkespielen von Lügen, Planung und Gegenspielern nicht das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren. Für Präsident Trump ist das ein Wiederstarken der eigenen Nation – eine Sisyphusarbeit, die zwangsweise nur mit dem Zurechtstutzen des – über alle Ufer gelaufenen – ‚Deep State‘, dem Staat im Staate, einhergehen kann. JFK und Lincoln scheiterten an dieser Herausforderung.

Doch – wir, die Bürger dieser Welt haben weitaus mächtigere Helfer, als wir bisher geahnt haben. Und bei all den noch so schön klingenden Versprechungen mancher Parteien, sollten wir dabei in erster Linie auf uns selbst vertrauen.

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euer FS3,
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War on ‘error, Folge 008: “Ich möchte Kalif werden, anstelle des Kalifen”

MIT DER LIZENZ ZU TÖTEN…


spy-vs-spy MAD

Cartoon: MAD, Spy vs. Spy

Die Welt der Ge’eimdienste ist ein globales Dorf mit mehreren Gesichtern. Ursprünglich aus den Kreditabteilungen der Banken und Geldverleiher erwachsen, um die Schuldner mit ausspionierten – oft kompromittierenden – Informationen besser an der Leine halten zu können, mutierten diese Organisationen schließlich zu Vereinen unter der Aufsicht des Staates. So zumindest die offizielle, geschichtliche Lesart. Wenn wir uns jedoch die Agenda des Bankenclans vergegenwärtigen, immer mehr Nationalstaaten in die Abhängigkeit von der Finanziellen Internationalen (FI) zu stoßen, ist die Theorie einer ‚Führung‘ von Diensten unter einer Aegide eines Regimes ziemlich blauäugig. Bestehen die alten Seilschaften und Rangordnungen noch immer?

Ian Fleming hatte mit seiner Figur des britischen Superagenten James Bond 007 das Bild vom modernen Geheimagenten während des Kalten Krieges in der Öffentlichkeit wesentlich geprägt. Die Realität sieht dennoch ein wenig anders aus! Die wichtigsten Ingredienzien einer Geheimdienst-Operation sind nicht etwa vergiftete Kugelschreiber oder explodierende Krawattennadeln, sondern Ablenkung und Täuschung. Dies meist auf Kosten der eigenen Bürger, denen eine vorgegebene, heile Welt vorgegaukelt werden soll.

Gerade aus dem Lande von „Schammes Bond“ erreichen uns nun neue, abstruse Verschwörungstheorien, deren alleiniger Zweck es zu sein scheint, Russland wieder den „schwarzen Putin“ umhängen zu können. Gehen wir um 12 Jahre zurück, wo uns vom Bankenregime in der Downing Street 10 eine ähnlich abstruse Geschichte aufgetischt wurde, als ein vergifteter Tripelagent (Isreal/Russland/GB) im Spitalsbett unter Blitzlichtgewitter dahinsiechte:

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Die Analyse vom FS3 zum Fall Litwinenko aus 2006 ließ sofort die Vermutung aufkommen, dass da ein veralteter, nuklearer Primärzünder in die Hände von Söldnerfirmen in London geschmuggelt werden sollte, um eventuell im Irak, oder gar in Europa für den üblichen, selbstgefixelten ‚error zu sorgen. In der Folge hätte man vielleicht sogar einen casus belli gegen den Iran produziert. Das gutinformierte FS3 hatte, wie meist, die weitaus realistischere ‚Verschwörungstheorie‘ unverzüglich bei der Hand (Typo – es heißt Polonium 210), als all die gleichgeschalteten Bauchsprechpuppen der Main Stream Medien (MSM):

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Litwinenko spielte höchstwahrscheinlich den Boten, wobei die Goldummantelung des Primärzünders (tennisballgroß) für eine Atombombe brüchig geworden sein könnte, weshalb der Überbringer des Teufelszeugs auch eine Spur der Kontaminierung quer durch Europa zog und sich dabei einfach selbst vergiftete.

FS3 – WISSEN

Das hoch radioaktive Isotop Polonium 210 (Po-210) dient als Alphastrahler und triggert das Beryllium Neutronen zu produzieren. Dieser Neutronenburst des, relativ kleinen, Primärzünders initiiert erst die Kettenreaktion in der Atombombe. Die beiden Materialien Po und Be müssen voneinander getrennt sein. Problem ist weiters, dass Po-210 mit seiner Halbwertszeit von knapp 140 Tagen immer wieder neu ersetzt werden muß, es hoch flüchtig (deshalb der dünne Goldmantel) und zudem äußerst giftig ist. Wird die schützende Ummantelung beschädigt, kann das Polonium austreten und kontaminiert die Umgebung. Da Alphastrahlen eine extrem geringe Reichweite haben, sind Alpha-Strahlungsquellen äußerlich nicht so gefährlich, als wenn sie ins Körperinnere gelangen.

Dann zog offenbar jemand die Notbremse, und das Ganze mußte vom britischen Regime irgendwie in der Öffentlichkeit verkauft werden. Möglichst mit dem Zusatznutzen, Russland anpatzen zu können. Vielleicht war es ja sogar ein russischer Geheimdienst gewesen, der das geplante Komplott auffliegen ließ. Motive wären genug vorhanden gewesen, vor allem für Isreal, dessen Regime nichts unversucht läßt, irgendwelche Kriegsgründe gegen seine eingebildeten Gegner – etwa dem Iran – selbst zu produzieren. Verständlich, dass das britische Regime dann ’not amused‘ war…

Beim Skripal-Case liegt der Fall allem Anschein nach ähnlich (Vertuschung von etwas anderem, plus Ablenkung) und das FS3 ist geneigt, den Überlegungen von Alexandra Bader zu folgen (Spur zu US-‚Demokratten‘ – Wahl von Trump – Skandal war von GB aus instrumentalisiert). Vielleicht wollte Skripal mit seinem Hintergrundwissen an die Öffentlichkeit gehen, und hätte dermaßen die Briten, samt Clintons düpiert. Pablo Miller als Führungsoffizier und Christopher Steele als denjenigen, der Skripals Berichte auswertete – alle drei fand man dann in Großbritannien in Steeles Firma ‚Orbis‘ wieder, die mit dem Dossier über Trump für die Clinton-Kampagne in Verbindung stand. Russland hingegen hatte keinerlei Anlaß dazu gehabt, Skripal – und dazu noch ausgerechnet auf britischen Boden – zu „vergiften“.

Geheimdienst-OPs dieser Art haben meist einen komplett anderen Hintergrund, weshalb oft ein Szenario konstruiert wird, das vom Wesentlichen ablenkt, und eigene ‚Benefits‘ generiert.

Übrigens ist in dem ganzen Affentheater mit der Ausweisung von Diplomaten geflissentlich übergangen worden, dass ausgerechnet gestern von Deutschland das O.K. zur N-Stream 2 erteilt wurde. Isreals Regime und dessen feuchten Gas-Träumen gefällt das ganz sicher auch nicht, und von der Ukraine gar nicht erst zu sprechen – da Gas aus Russland nach Europa nicht mehr durch das von den üblichen Neoconnonisten destabilisierte Land geleitet wird.

In der Politik existieren keine ‚Zufälle‘, und schon gar nicht in solchen Größenordnungen! – Ein Milliarden Geschäft, sowohl für Russland, als auch für Deutschlands Industrie. Wen kümmern da schon ein paar zwangsübersiedelte Diplomaten…

Herzlichst,
euer FS3,
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War on ‘error, Folge 007: “Im Geheimdienst ihrer koscheren Mayonnaise”

SARKOZY’S GESPENSTER…


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Nicolas Sarkozy bekleidete von 2007 bis 2012 das Amt des Staatspräsidenten der Französischen Republik. Im zweiten Halbjahr 2008 war er Vorsitzender des Europäischen Rates. „Sarky“ verlor 2012 die Präsidentschaftswahl gegen François Hollande, den Kandidaten der Sozialisten. Sein Vater Pal kommt aus einer ungarischen Familie (Sárközy de Nagybócsa oder Nagybócsai Sárközy), die 1628 in Wien von Kaiser Ferdinand II. in seiner Funktion als König von Ungarn geadelt wurde. Mütterlicherseits stammen seine Wurzeln aus Griechenland. Andrée Mallah ist eine Nachfahrin sephardischer Juden aus Thessaloniki.

Diesen Dienstag wurde ‚Super-Sarko‘ festgenommen. Gegen den französischen Ex-Präsidenten wird wegen illegaler Wahlfinanzierung, passiver Bestechung und Unterschlagung öffentlicher Gelder nun offiziell ermittelt. Sarkozy soll zwischen 2006 und 2007 als damaliger Innenminister und Präsidentschaftskandidat fünf Millionen US-Dollar (Manche Quellen sprechen sogar von 50 Millionen) von einem Mittelsmann erhalten haben – bar und in Koffern. Die Spur soll nach Libyen führen, von wo das Geld vom 2011 ermordeten Diktator Muammar al-Gaddafi auf den Weg gebracht wurde. Das sagt zumindest der damalige Bote, Geschäftsmann Ziad Takieddine, aus.

Wieso hat es so lange gedauert?

Sarky’s ‚Schutzgeist‘ Frank Wisner jun. aus den USA ist ein gut vernetzter Königsmacher, dessen familiärer Einfluß bis zum WWII zurückreicht. Gegen die Interessen dieses Mannes zu agieren und in seinem Einflußbereich etwas zu bewirken ist wie in einem Pool voller Krokodile schwimmen zu lernen. In Wisners Teich fischen zu wollen ist weit mehr, als nur einen Sumpf trocken zu legen. Das braucht seine Vorbereitung und entsprechend Zeit. Doch, wie wir sehen, fallen seit Trumps Präsidentschaft die ewiggestrigen, alten Dominosteine in immer kürzeren Abständen.

Und ‚Sayan Sarko‘ hatte seine Schuldigkeit im großen Spiel um die Weltherrschaft getan, wonach er entbehrlich wurde. Er hinterging höchstwahrscheinlich seinen ‚Sponsor‘ in typischer Brutus-Manier, durch dessen Beseitigung schließlich auch der Weg zur unkontrollierten Einwanderungs-Niedermachung Europas geebnet wurde, wohl mittels der Zicke-Zacke-Mühle für Frankreich – Gaddafis Traum vom Gold Dinar für Nordafrika, und dem in der Folge drohenden Ausstieg Libyens aus der CFR-Zone, was den finanziellen Ruin der alten Kolonialmacht und der EU bedeutet hätte. Das FS3 berichtete sofort von dieser Tatsache.

wisnerFrank Wisner jun.

Frank Wisner jun. war Obamas ‚Mann fürs Grobe‘. Er war es gewesen, der – offenbar in Abstimmung mit dem damaligen Ohrwaschlpotus – Ägyptens Präsident Hosni Mubarak 2011 persönlich beriet, mit entsprechender Härte gegen das ägyptische Volk vorzugehen, während Obama den Scheinheiligen spielte und vorgab, das Volk beim arabischen Frühling zu ‚unterstützen‘.

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Hilfe beim Aufdecken der möglichen Straftat könnte die französische Justiz nun ausgerechnet aus Libyen bekommen. Gaddafis Sohn Saif Al-Islam Gaddafi sagte bereits, er könne die illegale Unterstützung Sarkozys durch seinen Vater beweisen.

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Das FS3 schrieb in weiser Ein- und Voraussicht zur brutalen Hinrichtung des libyschen Stammesführers 2011 folgende Zeile:

„…Gaddafi hat zu viele Trümpfe im Ärmel (u.a. auch gegen Sarkozy), daß er je lebend vor einem ICC erscheinen könnte…“

Und auch in Sachen selbstgemachtem – oder zumindest zugelassenem -‚error gibt es einiges aus der Aera Sayan Sarky’s aufzuarbeiten: Diverse Nordafrikanische Übeltäter operierten meist im Umfeld – und hw. im Wissen – diverser Dienste aus Frankreich, Isreal und natürlich den USA. Kurz zusammengefaßt – Sarkozy förderte das Durcheineinander und promotete die innere Zersetzung der Grande Nation aus der ersten Reihe, fußfrei. Erleben wir nicht ähnliches gerade in Merkels Deutschland?

2011 wurde es auf einmal ziemlich eng für den kleinen Nachfolgenapoleon, als erstmals Vorwürfe zur vertuschten Geldannahme einer breiten Öffentlichkeit zugetragen wurden. So wollte etwa Richard Descoings bei der Konferenz in New York „seine“ Version der damaligen Scharade um den getöteten DCRI-Informanten und Sündebock Mohammed Merah den Kollegen bei der UN erzählen. Die wahrheitsgetreue – und nicht die offizielle. Da segnete der Berater des Justizministeriums, wie auch persönlicher Freund Sarkozys plötzlich durch „Selbstmord“ das Zeitliche.

Vorher war noch der Chef des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn – ein weiterer, möglicher Stolperstein für Sarkozy – ausgerechnet bei seinem USA-Aufenthalt medienwirksamst demontiert worden.

Was hat Sarkozy denn mit den USA zu tun? Lest und staunt.

Dazu möchte das FS3 gerne auf einen Artikel von Thierry Meyssan aus 2008 verweisen, der dir helfen soll ein Bild davon zu bekommen, wie Präsidenten oder nationale ‚Spaltpilze‘ gemacht werden und wie jene Strippenzieher der Macht, die in der Öffentlichkeit kaum jemand kennt, dabei vorgehen. Ähnlichkeiten mit anderen Poly-Tickern in aller Herren Länder sind – nicht ganz zufällig, beabsichtigt und zu vermuten:

Die Operation Sarkozy : Wie die CIA einen ihrer Agenten zum Präsidenten der Republik Frankreich machte

von Thierry Meyssan

Vorbemerkung: Man soll Nicolas Sarkozy an seinem Handeln messen, nicht an seiner Persönlichkeit. Wenn aber sein Verhalten selbst seine eigenen Wähler überrascht, ist es gerechtfertigt, sich eingehend mit seiner Biographie zu befassen und nach den Verbindungen zu fragen, die ihn an die Macht gebracht haben. Thierry Meyssan hat sich entschieden, die Wahrheit über die Herkunft des Präsidenten der Französischen Republik niederzuschreiben. Alle Informationen des vorliegenden Artikels sind nachprüfbar, mit Ausnahme zweier Behauptungen, die vom Autor als solche kenntlich gemacht sind und für die er die volle Verantwortung übernimmt.

Die Franzosen waren der allzulange währenden Präsidentschaften von François Mitterrand und Jacques Chirac müde. Sie wählten Nicolas Sarkozy in der Hoffnung, er würde mit seiner Energie dem Land neue vitale Impulse geben. Sie erhofften sich, dass mit dem Sieg Sarkozys die langen Jahre der Stagnation und der überalterten Ideologien ein Ende nähmen. In Wirklichkeit handelten sie sich mit dieser Wahl einen vollständigen Bruch mit allen Prinzipien ein, welche die Grundlage der französischen Nation bilden. Zu ihrer grossen Verblüffung stellen die Franzosen heute fest, dass ihr «Super-Präsident» sich täglich eines neuen Dossiers bemächtigt, sowohl die Linke als auch die Rechte auf seine Person einschwört, alle bisher gültigen Orientierungspunkte durcheinander bringt und dadurch ein grosses Chaos anrichtet.

Wie Kinder, die eine Dummheit gemacht haben, sind sie nun vor allem damit beschäftigt, Ausreden für das Ausmass der angerichteten Schäden und ihrer Naivität zu suchen. Nur eines tun sie nicht, was sie schon lange hätten tun sollen: einmal hinzusehen, wer dieser Nicolas Sarkozy in Wirklichkeit ist.

Das ist nicht so einfach, denn der Mann ist geschickt. Wie ein gerissener Taschenspieler lenkt er die Aufmerksamkeit ab, zum Beispiel indem er sein Privatleben öffentlich in Szene setzt und in «People-Illustrierten» ­posiert, bis sein politischer Werdegang vergessen geht.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Sinn dieses Beitrages ist es nicht, Nicolas Sarkozy seine familiären, freundschaftlichen und beruflichen Beziehungen vorzwerfen, sondern dass er den Franzosen seine Bindungen vorenthalten hat und sie hat glauben machen, sie wählten einen freien Mann.

Um zu verstehen, wie es kommt, dass ein Mann, den heute fast alle übereinstimmend als den Agenten der Vereinigten Staaten und Israels wahrnehmen, Chef der gaullistischen Partei Frankreichs und dann Präsident der Republik Frankreich hat werden können, muss man das Rad der Geschichte zurückdrehen, und zwar ziemlich weit. Wir müssen etwas ausholen, um aufzeigen zu können, wer die Protagonisten sind, die heute für ihre Dienste belohnt werden.

Familiengeheimnisse

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges arbeiten die amerikanischen Geheimdienste mit dem italo-amerikanischen Mafiaboss Lucky Luciano zusammen, um die Sicherheit der amerikanischen Häfen zu garantieren und die Landung der Alliierten in Sizilien vorzubereiten. Die Kontakte von Luciano mit den amerikanischen Geheimdiensten laufen über Frank Wisner sen. Später, nachdem der «Pate» wieder auf freiem Fuss ist und sich nach Italien «ins Exil» abgesetzt hat, laufen sie über seinen korsischen «Botschafter» Etienne Léandri.

1958 fassen die Vereinigten Staaten – beunruhigt über einen möglichen Sieg des FLN in Algerien, der Nordafrika dem sowjetischen Einfluss preisgäbe – den Entschluss, in Frankreich einen Militärputsch zu organisieren. Die Operation wird in Zusammenarbeit zwischen dem Planungsstab der CIA, theoretisch unter der Leitung von Frank Wisner sen., und der Nato vorbereitet. Aber Wisner leidet an fortgeschrittener Demenz, so dass sein Nachfolger, Allan Dulles, die Operation überwacht. Von Algier aus rufen französische Generäle einen «Öffentlichen Wohlfahrtsausschuss» ins Leben, der auf die Zivilregierung in Paris Druck ausübt und sie dazu zwingt, General de Gaulle unbeschränkte Handlungsvollmacht zu erteilen, ohne auf militärische Mittel zurückgreifen zu müssen. [1].

Charles de Gaulle ist jedoch keine Schachfigur, die sich von den Angelsachsen beliebig manipulieren lässt. In einem ersten Schritt versucht er, sich aus dem kolonialen Dilemma zu befreien, indem er den überseeischen Territorien Frankreichs, innerhalb einer französischen Union, eine weitgehende Autonomie zugesteht. Aber es ist schon zu spät, das französische Kolonialreich noch zu retten, denn die kolonisierten Völker glauben nicht mehr an die Versprechungen der Metropole und fordern ihre Unabhängigkeit. Nach aufwendigen Repressionsfeldzügen gegen die Unabhängigkeitsbewegungen muss de Gaulle sich ins Unausweichliche fügen. Er beweist eine seltene politische Weitsicht, indem er beschliesst, allen französischen Kolonien die Unabhängigkeit zu gewähren.

Diese Umkehr bedeutet für die Mehrheit jener, die ihn an die Macht gebracht haben, Verrat. Die CIA und die Nato unterstützen in der Folge jeden Komplott, der zum Ziele hat, ihn zu eliminieren; dazu gehören ein misslungener Staatstreich sowie an die 40 Mordversuche. [2] Trotzdem billigen einige seiner Anhänger seine politische Entwicklung. Sie gründen um Charles Pasqua den SAC, eine Art Schutzmiliz für de Gaulle.

Pasqua ist korsischer Bandit und ehemaliger Kämpfer der französischen Résistance. Er ist mit der Tochter eines kanadischen Alkoholschmugglers verheiratet, der während der Prohibition ein Vermögen kassiert. Er ist Direktor des Unternehmens Ricard, das zuerst Absinth, ein illegales alkoholisches Getränk, vertreibt und sich nachher durch die Produktion von Anisschnaps zum respektablen Unternehmen mausert. Trotzdem deckt das Unternehmen verschiedenste Arten illegaler Geschäfte im Zusammenhang mit der italienischstämmigen New Yorker Familie Genovese, derjenigen von Lucky Luciano. Es erstaunt deshalb nicht, dass Pasqua sich an Etienne Léandri, den «Botschafter» Lucianos, wendet, um starke Jungs für seine gaullistische Miliz [3] zu rekrutieren. Ein dritter Mann spielt eine Schlüsselrolle beim Aufbau des SAC: der Korse Achille Peretti, ehemaliger Bodyguard von de Gaulle.

Solcherart geschützt, entwirft de Gaulle mit grossem Mut eine Politik der nationalen Unabhängigkeit. Zwar bestätigt er die Zugehörigkeit Frankreichs zum Atlantikpakt, aber er stellt den angelsächsischen Führungsanspruch in Frage. Er widersetzt sich dem Beitritt des Vereinigten Königreichs zum Europäischen Binnenmarkt (1961 und 1967). Er spricht sich gegen den Aufmarsch der Uno-Blauhelme im Kongo aus (1961). Er ermutigt die lateinamerikanischen Staaten, sich vom US-Imperialismus zu befreien (Rede von Mexiko, 1964). Er zwingt die Nato, französisches Territorium zu verlassen und zieht sich vom integrierten Kommando des Atlantik-Paktes zurück (1966). Er kritisiert den Vietnam-Krieg (Rede von Phnom-Penh, 1966). Er verurteilt den israelischen Expansionismus im Sechstage-Krieg (1967). Er unterstützt die Unabhängigkeitsbestrebungen von Québec (Rede von Montréal, 1967) usw.

Gleichzeitig konsolidiert de Gaulle die Grossmacht Frankreich, indem er einen militärisch-industriellen Komplex – inklusive der nuklearen Streitmacht – aufbaut und Frankreichs Energieversorgung sichert. Geschickt entfernt er die störend gewordenen Korsen aus seinem Umfeld, indem er ihnen Missionen im Ausland anvertraut. Etienne Léandri wird zum Geschäftsführer der elf-Gruppe (heute Total) [4], Charles Pasqua avanciert zum Vertrauensmann der Staatschefs der französischsprachigen afrikanischen Länder.

De Gaulle ist sich bewusst, dass er die Angelsachsen nicht an allen Fronten gleichzeitig herausfordern kann. Deshalb liiert er sich mit der Familie Rothschild. So beruft er als Ministerpräsidenten den Handlungsbevollmächtigten der Bank, Georges Pompidou. Die beiden Männer bilden ein effizientes Tandem. Die politische Kühnheit des ersten verliert den wirtschaftlichen Realismus des zweiten Mannes nie aus dem Auge.

Als de Gaulle 1969 demissioniert, folgt ihm Georges Pompidou für kurze Zeit im Amt des Staatspräsidenten, bevor er einem Krebsleiden zum Opfer fällt. Die Gaullisten der ersten Stunde widersetzen sich seiner Führerschaft, weil sie seinem anglophilen Hang nicht trauen. Sie schreien Verrat, als Pompidou, sekundiert von seinem Generalsekretär Edouard Balladur, dem «tückischen Reich Albions» (England) den Beitritt zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) ermöglicht.

Wie Nicolas Sarkozy «fabriziert» wurde

Nachdem die Kulisse steht, wenden wir uns unserem Hauptakteur zu, Nicolas Sarkozy. Er ist als Sohn eines ungarischen Aristokraten 1955 geboren. Sein Vater ist Pal Sarkösy de Nagy-Bocsa, der aus der Roten Armee geflohen ist und in Frankreich politisches Asyl gefunden hat, seine Mutter eine nichtadelige Jüdin aus Thessaloniki. Das Paar hat 3 Kinder (Guillaume, Nicolas und François), später kommt es zur Trennung. Pal Sarkösy de Nagy-Bocsa verheiratet sich zum zweiten Mal mit einer Aristokratin, Christine de Ganay, mit der er 2 Kinder hat (Pierre-Olivier und Caroline). Nicolas wird nicht nur von seinen Eltern erzogen, sondern in der neu zusammengesetzten Familie herumgereicht.

Seine Mutter ist indessen Sekretärin von Achille Peretti geworden. Als Mitbegründer der SAC hat dieser ursprüngliche Leibwächter de Gaulles eine brillante politische Karriere durchlaufen. Er ist zum Parlamentsabgeordneten, zum Gemeindepräsidenten von Neuilly-sur-Seine, dem reichsten Villen-Vorort von Paris, und schliesslich zum Präsidenten der Nationalversammlung gewählt worden.

Unglücklicherweise sieht sich Achille Pe­retti 1972 mit massiven Beschuldigungen konfrontiert. In den Vereinigten Staaten enthüllt das Magazin Time die Existenz einer geheimen kriminellen Organisation, die «Korsische Union», die einen grossen Teil des Rauschgifthandels zwischen Eu­ropa und Amerika kontrollieren soll, die berüchtigte «French Connection», welche Hollywood später verfilmt hat. Time stützte sich auf parlamentarische Hearings und auf eigene Recherchen ab und zitiert in diesem Zusammenhang den Namen eines Mafiabosses, Jean Venturi, der einige Jahre zuvor in Kanada verhaftet worden ist. Dieser Venturi ist niemand anders als ein Vertreter von Charles Pasquas Getränkeunternehmen Ricard. Es werden auch weitere Namen von Familien der «Korsischen Union» zitiert, darunter die Perettis. Achille bestreitet jede Schuld, muss aber von der Präsidentschaft der Nationalversammlung zurücktreten und entgeht nur mit Mühe einem «Selbstmord».

1977 trennt sich Pal Sarkösy de Nagy-Bocsa von seiner zweiten Ehefrau, Christine de Ganay. Diese liiert sich mit der damaligen Nummer 2 im amerikanischen Aussenministerium. Sie verheiratet sich mit ihm und bezieht ein gemeinsames Domizil in den Vereinigten Staaten. Die Welt ist klein, man weiss es: Ihr neuer Ehemann ist niemand anders als Frank Wisner jun., Sohn des ehemaligen CIA-Direktors Frank Wisner sen. Die Aufgaben von Frank Wisner jun. in der CIA sind nicht bekannt, es ist aber klar, dass er dort eine wichtige Rolle spielt. Nicolas, der weiter enge Beziehungen mit seiner Stiefmutter, seinem Halbbruder und seiner Halbschwester unterhält, wendet sich den Vereinigten Staaten zu und kommt dort in den «Genuss» von Bildungsprogrammen des amerikanischen Aussenministeriums.

Gleichzeitig ist Nicolas Sarkozy Mitglied der gaullistischen Partei. Er geht bei Charles Pasqua aus und ein, eine Beziehung, die er nicht nur deswegen pflegt, weil Pasqua eine nationale Führungsfigur ist, sondern auch ­politischer Verantwortlicher der Parteisektion des Departementes Hauts-de-Seine.

1982 schliesst Nicolas Sarkozy sein Studium der Rechte ab und akkreditiert sich bei der französischen Anwaltskammer. Er heiratet die Nichte von Achille Peretti, Charles Pasqua ist Trauzeuge. Als Anwalt verteidigt er die Interessen der korsischen Freunde seiner politischen Mentoren. Er erwirbt sich ein Anwesen im korsischen Vico auf der «île de beauté» und trägt sich mit dem Gedanken, seinem Namen einen korsischen Anstrich zu geben, indem man das «y» durch ein «i» ersetzte: Sarkozi.

Im folgenden Jahr wird er an Stelle seines Schwiegeronkels, Achille Peretti, der einer Herzattacke erlegen ist, zum Bürgermeister von Neuilly-sur-Seine gewählt.

Schon bald betrügt Nicolas Sarkozy seine Frau. Ab 1984 beginnt er eine heimliche Liaison mit Cécilia, der Gattin des berühmtesten Fernsehmoderators des damaligen Frankreichs, Jacques Martin. Er lernte das Paar kennen, als er in seiner Funktion als Bürgermeister von Neuilly dessen zivile Trauung vollzog. Das Doppelleben dauerte 5 Jahre, dann verliessen die 2 Verliebten ihre jeweiligen Ehepartner und bauten sich ein gemeinsames Zuhause auf.

Nicolas Sarkozy war 1992 Trauzeuge bei der Hochzeit von Jacques Chiracs Tochter Claude mit einem für seine Leitartikel im Figaro bekannten Journalisten. Sarkozy liess es sich nicht nehmen, Claude zu verführen und eine kurze Beziehung mit ihr zu führen, während er offiziell mit Cécilia lebte. Der betrogene Ehemann beging in der Folge durch exzessiven Drogenkonsum Suizid. Der Bruch zwischen Chirac und Nicolas Sarkozy war heftig und endgültig.

1993 verliert die Linke die Parlamentswahlen. Präsident François Mitterrand weigert sich zurückzutreten und geht eine Kohabitation mit dem rechten Premierminister ein. Jacques Chirac, der Staatspräsident werden will und plant, mit Edouard Balladur ein Tandem zu bilden wie de Gaulle und Pompidou es einst gebildet haben, weigert sich in der Folge erneut, Premierminister zu werden und überlässt den Platz Edouard Balladur, seinem «Freund seit 30 Jahren». Trotz seiner zwielichtigen Vergangenheit wird Charles Pasqua Innenminister der neuen Regierung. Er behält den Handel mit dem marokkanischen Marihuana fest in der Hand und profitiert von seiner Position, um seine anderen Aktivitäten zu legalisieren, indem er die Kontrolle über die Kasinos, die Glücksspiele und die Pferderennen im französischsprachigen Afrika übernimmt. Er bahnt auch Verbindungen in Saudi-Arabien und in Israel an und wird Ehrenoffizier des Mossad. Nicolas Sarkozy seinerseits wird Haushaltsminister und Regierungssprecher. In Washington hat Frank Wisner jun. die Nachfolge von Paul Wolfowitz als Verantwortlicher für politische Planung im Verteidigungsministerium übernommen. Niemand bemerkt die Beziehungen, die ihn an den französischen Regierungssprecher binden.

In dieser Zeit treten innerhalb der gaullistischen Partei wieder die gleichen Spannungen auf, wie sie 30 Jahre zuvor zwischen den traditionellen Gaullisten und der durch Balladur verkörperten Rechten der Finanzwelt bestanden hatten. Neu daran ist, dass Charles Pasqua und mit ihm der junge Nicolas Sarkozy Jacques Chirac verraten, um sich der Rothschild-Linie anzunähern. Alles gerät durcheinander. 1995 erreicht der Konflikt seinen Höhepunkt, als Edouard Balladur bei den Präsidentschaftswahlen als Gegenkandidat zu seinem ehemaligen Freund Jacques Chirac auftritt und geschlagen wird. Den Instruktionen von London und Washington folgend, eröffnet die Regierung Balladur Beitrittsverhandlungen der Staaten Mittel- und Osteuropas zur Europäischen Union und zur Nato, da diese nun von der sowjetischen Vormundschaft befreit sind.

Nichts geht mehr in der gaullistischen Partei, in der die Freunde von gestern nahe daran sind, sich gegenseitig umzubringen. Um seine Wahlkampagne zu finanzieren, versucht Edouard Balladur, die schwarze Kasse der gaullistischen Partei unter seine Kontrolle zu bringen, die in der doppelten Buchführung der Ölfirma elf verborgen war. Kaum ist der alte Etienne Léandri tot, werden von den Richtern Hausdurchsuchungen in dieser Gesellschaft angeordnet, die Direktoren werden verhaftet. Balladur, Pasqua und Sarkozy werden sich dieser Beute nie mehr bemächtigen können.

Die Durchquerung der Wüste

Während der gesamten Dauer seines ersten Mandats hält Jacques Chirac Nicolas Sarkozy auf Distanz. Während dieser langen Durchquerung der Wüste hält sich dieser im Hintergrund. Auf diskrete Weise knüpft er weiter Beziehungen zu den Finanzkreisen.

1996 heiratet Nicolas Sarkozy Cécilia, nachdem es ihm endlich gelungen ist, ein nicht enden wollendes Scheidungsverfahren zum Abschluss zu bringen. Trauzeugen sind zwei Milliardäre, Martin Bouygues und Bernard Arnaud, der reichste Mann Frankreichs.

Letzter Akt

Lange vor der Irak-Krise planen Frank Wisner jun. und seine Kollegen aus der CIA die Vernichtung der gaullistischen Strömung und den Machtanstieg von Nicolas Sarkozy. Sie handeln in 3 Etappen: zunächst die Ausschaltung der Führung der gaullistischen Partei und die Übernahme der Kontrolle über diesen Apparat; dann die Ausschaltung des Hauptrivalen auf der Rechten, sodann die Benennung eines gaullistischen Präsidentschaftskandidaten und schliesslich die Ausschaltung jedes ernsthaften Herausforderers auf der Linken. So konnte man sichergehen, dass Nicolas Sarkozy die Präsidentschaftswahlen gewinnen würde.

Jahrelang wurden die Medien durch die postumen Enthüllungen eines Immobilienagenten in Atem gehalten. Ehe er an einer schweren Krankheit verstarb, hat er aus einem nie geklärten Grund ein Bekenntnis auf Video aufgenommen. Aus einem noch viel unklareren Grund landet die «Kassette» in den Händen eines Direktionsmitglieds der Sozialistischen Partei, Dominique Strauss-Kahn, der sie indirekt an die Presse weiterleitet. Wenn auch die Geständnisse des Agenten auf keine Gerichtsverfahren hinauslaufen, so öffnen sie doch eine Büchse der Pandora. Hauptopfer der Affären im Gefolge der Kassette ist Ministerpräsident Alain Juppé. Um Chirac zu schützen, übernimmt er die Verantwortung für alle Strafhandlungen. Die Kaltstellung von Juppé öffnet Nicolas Sarkozy den Weg zur Übernahme der Führung der gaullistischen Partei.

Sarkozy nützt die Lage, um Jacques Chirac zu zwingen, ihn erneut in die Regierung aufzunehmen, trotz ihres gegenseitigen Hasses. So wird er schliesslich Innenminister. Ein Fehler! An diesem Posten kontrolliert er die Präfekten und den Inlandsgeheimdienst, die er benutzt, um die wichtigsten Behörden zu unterwandern.

Er kümmert sich auch um die korsischen Belange. Dort ist der Präfekt Claude Erignac umgebracht worden. Obwohl niemand für diese Tat die Verantwortung übernommen hat, wird dieser Mord sofort als eine Herausforderung der Unabhängigkeitsbewegung an die Regierung interpretiert. Nach einer langen Verfolgungsjagd gelingt es der Polizei, einen fliehenden Verdächtigen festzunehmen, Yvan Colonna, Sohn eines sozialistischen Parlamentariers. Ohne Rücksicht auf die Unschuldsvermutung gibt Nicolas Sarkozy die Festnahme bekannt und bezeichnet den Verdächtigen als den Mörder. 2 Tage vor der Volksabstimmung in Korsika, die der Innenminister Sarkozy anberaumt hat, um den Status der Insel zu verändern, kommt eine solche Neuigkeit sehr gelegen. Was auch immer die Gründe dafür sind, die Abstimmenden verwerfen das Projekt Sarkozys, das – nach gewissen Aussagen – die Interessen der Mafia unterstützt hätte.

Obwohl Yvan Colonna später für schuldig befunden wurde, hat er immer seine Unschuld beteuert, es wurde auch kein materieller Beweis gegen ihn gefunden. Seltsamerweise hat sich dieser Mann völlig in Schweigen gehüllt und es vorgezogen, verurteilt zu werden als preiszugeben, was er wusste. Wir können hier auch folgendes aussagen: Der Präfekt Erignac ist nicht von Nationalisten getötet worden, sondern von einem bezahlten Killer, der sofort nach der Tat nach Angola gebracht wurde, wo er im Sicherheitsdienst der elf-Gruppe unterkam. Sein Tatmotiv hängt mit den früheren Funktionen Erignacs als Verantwortlicher für die afrikanischen Beziehungen von Charles Pasqua im Ministerium für Kooperation zusammen. Was Yvan Colonna betrifft, so ist er seit Jahrzehnten ein persönlicher Freund von Nicolas Sarkozy. Auch deren Kinder kannten sich gut.

Eine neue Affäre platzt: Falsche Namenlisten kommen in Umlauf, die verschiedene Persönlichkeiten fälschlicherweise bezichtigen, bei Clearstream in Luxemburg geheime Bankkonten zu besitzen. Unter den belasteten Personen findet man auch Nicolas Sarkozy. Er reicht Klage ein und deutet an, dass sein Rivale für die Präsidentschaftswahlen auf der rechten Seite des gaullistischen Spektrums, Ministerpräsident Dominique de ­Villepin, dieses Ränkespiel organisiert habe. Er macht kein Hehl daraus, dass er ihn ins Gefängnis werfen will.

In Wirklichkeit sind diese Listen von Mitgliedern einer französisch-amerikanischen Stiftung [5] in Umlauf gesetzt worden, ihr Präsident ist John Negroponte, ihr Geschäftsführer Frank Wisner jun. Den Richtern ist allerdings ein Umstand nicht bekannt, den wir hier preisgeben: Die besagte Namenliste ist in London durch ein von der CIA und dem MI6 gemeinsam benutztes Büro namens Hakluyt & Co hergestellt worden. Dessen Geschäftsführer ist ebenfalls Frank Wisner jun.!

Villepin widerspricht entschieden allen Beschuldigungen, trotzdem wird gegen ihn ermittelt, es wird ihm Hausarrest auferlegt, so dass er de facto mindestens zeitweilig vom politischen Leben ferngehalten wird. Rechts ist der Weg für Nicolas Sarkozy somit frei.

Nun müssen nur noch die Kandidaturen der Opposition neutralisiert werden. Die Mitgliederbeiträge für die sozialistische Partei sind auf ein symbolisches Niveau gesenkt worden, um neue Parteimitglieder zu gewinnen. Plötzlich treten Tausende junger Menschen neu in die Partei ein. Unter ihnen sind mindestens zehntausend in Wirklichkeit Mitglieder einer trotzkistischen Partei, die sich auf Pierre Lambert, deren Begründer, beruft. Diese kleine linksextreme Gruppierung hatte sich bereits während des kalten Krieges in den Dienst der CIA gestellt, um die stalinistischen Kommunisten zu bekämpfen (Sie entspricht in etwa der SD/USA von Max Shatchman, der die Neokonservativen in den USA ausgebildet hat). [6] Es ist nicht das erste Mal, dass die «Lambertisten» die sozialistische Partei infiltrieren. Sie haben dort 2 CIA-Agenten plaziert, die Berühmtheit erlangt haben: Lionel Jospin (späterer Ministerpräsident) und Jean-Christophe Cambadélis, der wichtigste Berater von Dominique Strauss-Kahn. [7]

Innerhalb der sozialistischen Partei werden Primärwahlen organisiert, um den Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen zu bestimmen. 2 Persönlichkeiten stehen zur Wahl: Laurent Fabius und Ségolène Royal. Nur der erstere stellt eine Gefahr für Sarkozy dar. Dominique Strauss-Kahn steigt ins Rennen, mit dem Auftrag, Fabius im letzten Moment zu eliminieren. Dies gelingt dank der Stimmen der eingeschleusten «Lambertisten», die nicht für ihn, sondern für Royal stimmen. Diese Aktion ist möglich, da Strauss-Kahn schon lange auf der Gehaltsliste der Vereinigten Staaten steht. Die Franzosen wissen nicht, dass er in Stanford lehrt, wo er durch die Vorsteherin der Universität, Condoleezza Rice, eingestellt worden ist. [8].

Gleich nach seiner Amtsübernahme bedanken sich Nicolas Sarkozy und Condoleezza Rice bei Strauss-Kahn, indem sie ihn an die Spitze des Internationalen Währungsfonds wählen lassen.

Erste Tage im Elysée

Am Abend des zweiten Wahlgangs der Präsidentschaftswahlen, als die Meinungsforschungsinstitute seine Wahl als wahrscheinlich ankündigen, hält Sarkozy in seinem Wahlkampf-Hauptquartier eine kurze Ansprache an die Nation. Dann, entgegen aller Gewohnheiten, feiert er den Sieg nicht mit den Anhängern seiner Partei, sondern er begibt sich ins «Fouquet’s». Das berühmte Restaurant an den Champs Elysées, früher der Begegnungsort der «Union Corse», ist heute im Besitz des Casino-Besitzers Dominique Desseigne. Er hat es dem gewählten Präsidenten zur Verfügung gestellt, um seine Freunde und die wichtigsten Spender des Wahlkampfes zu empfangen. Ungefähr hundert geladene Gäste drängen sich hier, die reichsten Männer Frankreichs, Seite an Seite mit den Casino-Besitzern. Daraufhin gönnt sich der gewählte Präsident einige Tage wohlverdienter Ruhe. Nachdem er mit einem Privatjet Falcon-900 nach Malta geflogen worden ist, ruht er sich auf der 65-Meter-Yacht seines Freundes Vincent Bolloré aus, einem Milliardär, der seine Ausbildung in der Bank Rothschild genossen hat.

Dann endlich wird Nicolas Sarkozy als Präsident der Französischen Republik eingesetzt. Das erste Dekret, das er unterschreibt, ist nicht die Bekanntgabe einer Amnestie, sondern die Bewilligung für die Kasinos seiner Freunde Desseigne und Partouche, dort noch mehr Glücksspielautomaten aufzustellen.

Er bildet seine Arbeitsteams und seine Regierung. Nicht unerwartet findet man darin einen ziemlich zweifelhaften Kasino-Besitzer (als Minister für Jugend und Sport) und den Lobbyisten der Kasinos seines Freundes Desseigne (der Pressesprecher der «gaullistischen» Partei wird).

Nicolas Sarkozy stützt sich vor allem auf vier Männer: – Claude Guéant, Generalsekretär des Elysée-Palastes. Es handelt sich um die ehemalige rechte Hand von Charles Pasqua. – François Pérol, stellvertretender Generalsekretär des Elysée. Er ist Teilhaber und Leiter der Bank Rothschild. – Jean-Daniel Lévitte, diplomatischer Berater. Er ist der Sohn des ehemaligen Leiters der jüdischen Agentur. In seiner späteren Funktion als Botschafter Frankreichs bei der Uno wird er durch Chirac seines Amtes enthoben, da er George Bush zu nahe stand. – Alain Bauer, der Mann im Schatten. Sein Name erscheint nirgends in den Jahresberichten. Er ist verantwortlich für die Geheimdienste, ehemaliger Grossmeister des «Grand Orient de France» (der bedeutendsten Freimaurer-Loge Frankreichs) und ehemalige Nummer 2 der amerikanischen National Security Agency in Europa. [9].

Frank Wisner jun., inzwischen zum Sonderbotschafter von Präsident Bush für die Unabhängigkeit des Kosovo ernannt, besteht auf die Ernennung von Bernard Kouchner als Aussenminister mit einer vorrangig doppelten Mission: der Unabhängigkeit des Kosovo und der Abwendung von der bisherigen, der arabischen Welt gegenüber freundlich gesinnten Politik Frankreichs.

Kouchner hat seine Karriere als Mitbegründer einer humanitären NGO begonnen. Dank der Finanzierung des National Endowment for Democracy NED hat er sich an den Operationen von Zbigniew Brzezinski in Afghanistan an der Seite von Usama bin Ladin und den Brüdern Karzai gegen die Sowjet­union beteiligt. In den 90er Jahren treffen wir ihn wieder an der Seite von Alija Izetbegovic in Bosnien-Herzegowina. Von 1999 bis 2001 ist er Hochkommissar der Uno im Kosovo.

Unter der Kontrolle des jüngsten Bruders von Präsident Hamid Karzai ist Afghanistan zum grössten Mohnproduzenten der Welt geworden. Der Mohnsaft wird vor Ort zu Heroin verarbeitet und mit der US-Air-Force nach Camp Bondsteel (Kosovo) transportiert. Dort wird das Rauschgift von den Männern von Haçim Thaçi übernommen, die es vor allem in Europa, manchmal auch in den USA absetzen. [10] Die Gewinne werden für die Finanzierung der illegalen Operationen der CIA eingesetzt.

Karzai und Thaçi sind langjährige persönliche Freunde Bernard Kouchners, der sicherlich nichts von ihren illegalen Aktivitäten weiss, trotz der internationalen Berichte, die es darüber gibt.

Zur Vervollständigung seiner Regierung ernennt Nicolas Sarkozy Christine Lagarde als Wirtschafts- und Finanzministerin. Sie hat ihre ganze Karriere in den Vereinigten Staaten absolviert, wo sie das angesehene Anwaltsbüro Baker & McKenzie geleitet hat. Im Center for International & Strategic Studies von Dick Cheney hat sie, zusammen mit Zbigniew Brzezinski, eine Arbeitsgruppe geleitet, die die Privatisierungen in Polen überwachte. Sie hat ein intensives Lobbying für Lockheed Martin organisiert, gegen die französische Flugzeugbau-Firma Dassault. [11].

Neue Eskapade während des Sommers: Nicolas, Cécilia, ihre gemeinsame Geliebte und ihre Kinder lassen sich zu Ferien in Wolfenboroo (USA) einladen, unweit des Landgutes von Präsident Bush. Die Rechnung wird diesmal von Robert F. Agostinelli bezahlt, einem New Yorker Bankier und Geschäftsmann italienischer Herkunft, Zionist und überzeugter Neokonservativer, der Beiträge für die Zeitschrift Commentary des American Jewish Committee verfasst.

Der Erfolg von Nicolas überträgt sich auch auf seinen Halbbruder Pierre-Olivier. Unter dem amerikanisierten Namen «Oliver» wird er von Frank Carlucci (die «Nr. 2» der CIA, nachdem er von Frank Wisner sen. rekrutiert worden ist) [12] zum Leiter eines neuen Anlage-Fonds der Carlyle Group (gemeinsame Verwaltungsgesellschaft der Vermögensanlagen der Familien Bush und bin Ladin). [13] Ohne spezielle persönliche Qualitäten wird Oliver weltweit der fünftwichtigste Vermittler von Geschäften und verwaltet den Hauptteil der Vermögenswerte der Staatsfonds von Kuwait und Singapur.

Die Popularitätsquote des Präsidenten ist in den Umfragen im freien Fall. Einer seiner Kommunikationsberater, Jacques Séguéla, schlägt vor, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit mit neuen «people stories» abzulenken. Die Ankündigung der Scheidung von Cécilia wird in Libération veröffentlicht, der Zeitung seines Freundes Edouard de Rothschild, um die Slogans der Demonstrationen am Tage eines Generalstreiks zu übertönen. Noch wichtiger: Der Kommunikationsspezialist organisiert ein Treffen mit Sängerin und Ex-Mannequin Carla Bruni. Einige Tage später wird ihr Verhältnis mit dem Präsidenten offiziell bekanntgegeben. Der Medienrummel überdeckt erneut jegliche Kritik an Sarkozys Politik. Nach einigen Wochen folgt die dritte Hochzeit von Nicolas. Dieses Mal wählt er als Zeugen Mathilde Agostinelli (die Ehefrau von Robert Agostinelli) und Nicolas Bazire, ehemaliger Direktor des Kabinets von Edouard Balladur, der seither Teilhaber und Verwalter bei Rothschild geworden ist.

Wann werden die Franzosen ihre Augen öffnen, um zu erkennen, mit wem sie es zu tun haben?

Thierry Meyssan

Profile
Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen wurden von Thierry Meyssan anläss­lich des abschliessenden Runden Tisches des Eurasian Media Forum in Kazakhstan am 25. April 2008 vorgestellt. Thema des Runden Tisches war «Peopolisation und Glamour in der Politik».
Das grosse Interesse, auf das diese Informationen gestossen sind, hat den Autor veranlasst, den vorliegenden Artikel zu verfassen, der bereits in Profile, dem zurzeit wichtigsten russischen Newsmagazin, erschienen ist.
Mehrere nicht autorisierte Versionen und Übersetzungen dieses Artikels wurden verbreitet, während die Homepage des Réseau Voltaire ausser Betrieb war. Wir bitten Sie, den vorliegenden Artikel als einzig gültigen zu betrachten.
(Übersetzung aus dem Französischen durch Zeit-Fragen)

 

Quelle : „Die Operation Sarkozy : Wie die CIA einen ihrer Agenten zum Präsidenten der Republik Frankreich machte“, von Thierry Meyssan, Voltaire Netzwerk, 21. August 2008, www.voltairenet.org/article157870.html


[1] « Quand le stay-behind portait De Gaulle au pouvoir », Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 27 août 2001
[2] « Quand le stay-behind voulait remplacer De Gaulle », Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 10 septembre 2001
[3] L’Énigme Pasqua, Thierry Meyssan, Golias ed, 2000.
[4] Les requins. Un réseau au cœur des affaires, Julien Caumer, Flammarion, 1999.
[5] « Un relais des États-Unis en France : la French American Foundation », Pierre Hillard, Réseau Voltaire, 19 avril 2007.
[6] « Les New York Intellectuals et l’invention du néo-conservatisme », Denis Boneau, Réseau Voltaire, 26 novembre 2004.
[7] Éminences grises, Roger Faligot et Rémi Kauffer, Fayard, 1992 ; « The Origin of CIA Financing of AFL Programs » in Covert Action Quaterly, n° 76, 1999.
[8] « Dominique Strauss-Kahn, l’homme de « Condi » au FMI », Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 5 octobre 2007.
[9] « Alain Bauer, de la SAIC au GOdF », Note d’information du Réseau Voltaire, 1er octobre 2000.
[10] « Le gouvernement kosovar et le crime organisé », par Jürgen Roth, Horizons et débats, 8 avril 2008.
[11] « Avec Christine Lagarde, l’industrie US entre au gouvernement français », Réseau Voltaire, 22 juin 2005.
[12] « L’honorable Frank Carlucci », Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 11 février 2004.
[13] « Les liens financiers occultes des Bush et des Ben Laden » et « Le Carlyle Group, une affaire d’initiés », Réseau Voltaire, 16 octobre 2001 et 9 février 2004.

ENDSPIEL? KRIEG UM DAS SAUD-IMPERIUM …


Vorerst einmal eine kleine, unterberichtete Info: Der saudische Kronprinz Mohammed ibn Salman war zur Zeit der Las-Vegas Schießerei im Hotel Tropicana. Dieses Gebäude befindet sich schräg gegenüber vom Mandalaya Bay, auf der anderen Seite des unter Beschuss genommenen Konzertgeländes und – direkt neben dem Airport. Mit diesem Wissen lesen sich die nun, weltweit ablaufenden Ereignisse ganz anders, als sie uns von der ‚Einheizphresse‘ dargestellt werden.

Erst am 21. Juni 2017 hatte der amtierende König Salman den bisherigen Kronprinzen , seinen Neffen Mohammed ibn Naif von allen Ämtern entlassen und so den Weg für seinen Sohn, den bisherigen Vize-Kronprinzen Mohammed ibn Salman als neuen Nachfolger freigemacht. Seine Majestät, der herrschende König von Saudi Arabien, Salman Ibn Abd-al Aziz, hatte 2015 die Regentschaft von seinem Bruder Abdullah übernommen, der vor ihm 10 Jahre lang die Geschicke des Landes geleitet hatte.

Das Haus der Sauds ist für Außenseiter ein verwirrendes Konstrukt von – einander nicht immer freundlich gesinnten – Clans und Erblinien. So wurde etwa König Faisal 1975 von seinem Neffen ermordet, nachdem dieser aus den USA, via DDR und Libanon zurückgekehrt war, was damals für allerlei Spekulationen sorgte. Zusätzlich zu der geo- und ideologiepolitisch wichtigen Lage als Zentrum des Islam und dem wirtschaftlichen Fundament aus einem Meer aus Öl, ist die traditionelle Bindung zum jahrzehntelangen „Knüppel der NWO“, den USA, wesentlich. Zudem wurden in letzter Zeit auch die Annäherung an Isreal offiziell gemacht, was entweder als dargebotene Hand zu einer friedlichen Koexistenz im Nahen Osten, oder auch als Legitimation einer alten Beziehung gedeutet werden kann.

Der in der internationalen High Society als „arabischer Warren Buffett“ bekannte Prinz al-Walid ibn Talal Al Saud ist Enkel von Dynastiegründer Abd al-Aziz ibn Saud. Sein Vater, Talal ibn Abd al-Aziz, war der 21. Sohn von ibn Saud. 1962 mußte er als liberaler Reformer ins ägyptische Exil auswandern. 1964 kehrte die Familie nach Saudi-Arabien zurück, blieb jedoch von Staatsämtern ausgeschlossen. Nach der Scheidung seiner Eltern wuchs Walid bei seiner Mutter Muna Sulh im Libanon auf. Als dort 1975 der Bürgerkrieg ausbrach, holte Talal seinen ältesten Sohn an die König-Abd-al-Aziz-Militärakademie nach Riad. Walid wurde angeblich durch „geschickte Spekulationen“ zum Milliardär, wobei durchaus angenommen werden kann, dass er aus der großen Familie Unterstützung erhielt und seinem „Paten“ dafür wohl zu irgendeinem Zeitpunkt in der Zukunft mit Loyalität oder entsprechenden „Gegenleistungen“ verpflichtet sein würde. So finanzierte dem Vernehmen nach Walids Geld auch Obamas Ausbildung, er kaufte sich in Medien und Banken ein und unterstützte die Globalisten in den USA, allen voran die Bushs und Clintons. Er ist eine der wesentlichen Geldquellen für Trumps derzeitige, politische Gegner in den USA.

Prinz al-Walid ibn Talal Al Saud

Doch zurück nach Las Vegas, zu jenem grauenvollen Abend im Oktober, wo die Besucher eines Konzertes von mehreren Schützen aus verschiedenen Richtungen mit automatischen Waffen niedergemetzelt worden waren. Die Stockwerke 35 bis 39 über dem 32. Stock im Mandalaya Bay, von wo aus angeblich geschossen worden war, gehören – Prinz al-Walid ibn Talal.

Wie stellt man es am besten an, wenn man einen saudischen Kronprinzen ermorden will, der mit einer Leibgarde von mindestens 30 bis an die Zähne bewaffneten Kriegern reist? Man wartet zu, bis er eine Reise unternimmt, die am besten inkognito, und schickt eine kleine Armee von mindestens 20 gut ausgebildeten Mördern los.

HRH Kronprinz Mohammed ibn Salman mit Präsident Trump (Bild: CNN)

Der junge Kronprinz Mohammed ibn Salman hatte sich an jenem Abend aus seiner Suite im  Mandalaya, nur mit T-Shirt angetan, unter die Menge gemischt und war nebenan ins Tropicana Kartenspielen gegangen. Pech für die Attentäter, Glück für das ausgewählte Opfer.

Paddock war der Waffenbesorger.  Walid kannte ihn und vertraute ihm, weil er für ihn bereits früher Waffen geschmuggelt hatte. Sein Vermögen stammte nicht aus Spielen. Er wartet im 32. Stock auf die Käufer. Die Gewehre hat er vom FBI/der CIA – für die er ebenfalls als Informant tätig ist, erhalten. Vielleicht dacht er, dass dies nur ein weiterer Waffendeal sei. Da waren die gesamten Zugänge zu den darüber liegenden Stockwerken von den Prinzenmördern bereits gesichert und verbarrikardiert worden.

Doch irgendwie hatte eine US-Behörde von dem geplanten Attentat Wind bekommen und in Windeseile ein schnelles Eingreifteam ins Tropicana geschickt, um den Kronprinzen aus der Gefahrenzone zum nahen Flugplatz zu bringen. Dabei entstand das Bild aus einem Video.

Die Attentäter bemerken plötzlich, dass ihr Ziel nicht in seiner Suite ist und verlieren die Nerven. Da sie noch keine schweren Waffen zur Verfügung haben, versuchten sie den Weg der Prinzeneskorte zu versperren um mit ihren Faustfeuerwaffen ihren Auftrag doch noch zu erledigen. Dabei gibt es weitere Opfer, wie auch auf dem Video von Laura Loomer dokumentiert ist. Später wird das Ganze von einer sofort engagierten PR-Agentur als „Übung“ gespint.

Die beiden Killer aus dem Team bei Paddock im Zimmer erhalten ebenfalls die Nachricht, dass ihr ursprüngliches Ziel nicht mehr ober ihnen im Mandalaya ist, worauf sie in Panik beschließen den Waffenlieferanten zu töten und als Ablenkung mit den präsentierten Gewehren auf die Konzertbesucher unter ihnen zu schießen. Sie versuchen auch einen Treibstofftank am nahen Flugplatz zu treffen, um so die Polizei abzulenken, doch vergebens. Der Tank explodiert nicht. Die Magazine der im Zimmer befindlichen Waffen sind jedoch nicht alle geladen (Paddock glaubte ja nur an einen Deal) und so müssen sie nachladen, was die jeweilige Unterbrechung von etwa 40 Sekunden bei den abgefeuerten Salven erklärt. Da taucht plötzlich Jesus Campo vor dem Eingang zur Suite auf. Die Attentäter feuern etwa 200 Schuss durch die Türe, doch der Security Mann kann nur leicht verletzt entkommen und alarmiert seine Kollegen. Die beiden Schützen richten sich selbst, als sie kurz danach das näher kommende SWAT Team am Gang bemerken. Diese verbergen dann auf ‚höchsten‘ Befehl die Leichen der beiden Killer und fotografieren nur den ermordeten Paddock im Raum. Jegliche Involvierung saudischer Attentäter könnte ungeahnte, diplomatische Verwicklungen – ja sogar einen Krieg – nach sich ziehen. Vor allem, wenn zu all dem noch herauskäme, dass die Waffen, mit denen 58 unschuldige Konzertbesucher umgebracht wurden, eigentlich vom FBI stammen. Deshalb muß auch die Las Vegas Polizei schweigen und vertuschen, wie auch möglichst viele Rote Heringe ausgelegt werden.

Inzwischen ist der Kronprinz mit dem US-Entsatzteam unbeschadet beim Flughafen angekommen und wird nach einem kurzen Feuergefecht, wo ein weiteres Mitglied des Killerkommandos getötet wird, per Hubschrauber in Sicherheit gebracht.

NACHTRAG: Mindestens drei Hubschrauber kreisten während der Zeit der Schießerei um das Mandalay, wobei ihre Transponder zeitweilig ausgeschaltet waren. Eine („Reaper“?) Kampf-Drohne der US-Militärs zog für über eine Stunde ihre Schleifen über Las Vegas:

Vegas PREDATOR

Die Konsequenzen

Dann überstürzen sich die Ereignisse, ohne dass die Weltöffentlichkeit viel von den tatsächlichen Ereignissen hinter den Kulissen mitbekommt. Am 4. November  läßt Kronprinz Mohammed, der die Leitung der neugegründeten Anti-Korruptions-Kommission übernommen hatte, elf Prinzen, darunter al-Walid ibn Talal und Saleh Abdullah Kamel, sowie Dutzende Regierungsbeamte festnehmen. Außerdem entließ er Mutaib bin Abdullah, der als Minister die Nationalgarde leitete. Damit kontrolliert der Kronprinz künftig den kompletten Sicherheitsapparat des Landes. Zwei weitere Saud-Prinzen sterben bei Flugzeugabstürzen.

Plötzlich herrscht rege Reisediplomatie hochrangiger Beamter und Staatsoberhäupter zwischen Riad, Beirut, Bagdad und Washington. Präsident Trump sichert den Salmans seine vorbehaltlose Unterstützung zu.

Die Konsequenzen in Amerika? Hillarys Saudi-Kontakte wurden aufs Eis gelegt. Es fließt kein Geld mehr für die Globalistenpartie in den USA. Der Bush-Clan verliert seine bin Laden Verbindungen und dem Libanon wird auf einmal mit Krieg gedroht. Isreal mobilisiert seine Streitkräfte und am Wochenende wird plötzlich von US-Marines berichtet, die angeblich bei Langley in der CIA Dokumente sicherstellen.

Sehen wir bald das Verschwinden der Clintons, Sorosse und ihrer Komplizen von der politischen Bildfläche? Weil, dass sie tatsächlich öffentlich angeklagt werden, ist kaum zu vermuten.

Ein Deal ist wohl wahrscheinlicher.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 17+4: “Der trockene Sumpf”

 

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Flag_doll_UdSSR

„Communism is not the revolt of the poor, but the secret conspiracy of the rich.
The international conspiracy arises not in Moscow but in New York.“

(Ralph Epperson. The Hidden Hand. St. Petersburg, 1996, p.103)

Der verstorbene Autor und Ökonom Antony C. Sutton (1925-2002) arbeitete lange daran, die auf höchster Ebene hinter den Kulissen stattfindende amerikanisch-sowjetische Kooperation vor den Vorhang der allgemeinen Wahrnehmung zu ziehen. Deshalb wurde Sutton von den Mainstream-Nachrichten und akademischen Institutionen zensiert und als „Säulenheiliger der Rechten“ gebrandmarkt. „The Best Enemy Money Can Buy“ (1986) und sein dreibändiger Klassiker, „Western Technology und Soviet Economic Development“, der zwischen 1968 und 1973 veröffentlicht wurde, enthüllten die tiefe, historische Beziehung zwischen US-amerikanischen und russischen Machthabern.

Der Clinton Uranium One-Skandal, der Putin die Kontrolle über 20% des amerikanischen Urans verlieh, sollte also im Kontext einer viel größeren Geschichte betrachtet werden.

Zitiert aus „Der Beste Feind, den ich mir für Geld kaufen kann“:

„…Kurz gesagt, haben alle Präsidentschaften, von Woodrow Wilson bis hin zu Ronald Reagan, eine parteiübergreifenden Außenpolitik betrieben, die zum Aufbau der Sowjetunion beitrug. Diese Richtlinie wird in der Öffentlichkeit verschwiegen. Es ist eine Selbstmordpolitik. “

Amerikaner wurden im Korea- und Vietnamkrieg mit Waffen „Made in USA“ getötet:

„In Korea wurden Amerikanern mit Hilfe von sowjetischen Waffen direkt umgebracht. Der amerikanische Blutzoll im Koreakrieg betrug 33.730 Tote und 103.284 Verwundete…

Die 130.000 Mann starke Nordkoreanische Armee, die im Juni 1950 die Südkoreanische Grenze überquerte, wurde von der Sowjetunion ausgebildet, unterstützt und ausgerüstet. Ihr gehörte eine Brigade von T-34 Panzer an, die mit amerikanischen Christie Federaufhängungen ausgerüstet waren. Die Artilleriezugmaschinen waren direkte 1:1 Kopien der Caterpillar-Traktoren. Die Lastwagen kamen aus dem Henry Ford-Gorki-Werk oder der ZIL-Fabrik.

Die Nordkoreanische Luftwaffe besaß 180 Yak-Flugzeuge, welche in Fabriken mit US-Lend-Lease-Ausrüstung gebaut worden waren. Diese Yaks wurden später durch MiG-15 ersetzt, die von russischen Kopien der Rolls-Royce-Triebwerke angetrieben wurden. Diese waren 1947 an die Sowjetunion verkauft worden.“

„Durch die Verwendung russischer Archive ist es möglich, eine genaue Analyse zur tatsächlichen Herkunft „sowjetischer“ Rüstungstechnologie vorzunehmen. Es wurde festgestellt, dass alle Hauptdiesel- und Dampfturbinenantriebssysteme der 96 sowjetischen Schiffe auf der Haiphong-Nachschubstrecke, welche identifiziert werden konnten (84 von 96), ihrer Herkunft oder Planung nach von außerhalb der UdSSR stammten. Daraus können wir schließen, dass, wenn die US Staats- und Handelsministerien in den 1950er und 1960er Jahren die vom Kongress im Jahre 1949 verabschiedete Gesetzgebung konsequent durchgesetzt hätten, die Sowjets nie in der Lage gewesen wären, den Vietnamkrieg zu versorgen. Weitere 50.000 Amerikaner. sowie unzählige Vietnamesen würden heute noch leben.“

kissinger

„Wer waren die Regierungsbeamten, die für diesen bekannt gewordenen Transfer von Militärtechnologie verantwortlich waren? Das Konzept stammte ursprünglich vom Nationalen Sicherheitsberater Henry Kissinger, der Berichten zufolge Präsident Nixon die Idee verkaufte, dass die Übertragung militärischer Technologie an die Sowjets ihre globalen territorialen Ambitionen dämpfen würde. Wie Henry zu diesem gigantischen non sequitur kam, bleibt unbeantwortet. Es dürfte reichen festzuhalten, dass es erhebliche Bedenken über seine tatsächlichen Beweggründe gibt. Nicht zuletzt, dass Henry seit 1958 ein familiär bezahlter Angestellter der Rockefellers ist und als Vorsitzender des International Advisory Committee der Chase Manhattan Bank – ein Rockefeller Konzern – fungierte. “

Geschichtlich gesehen, reichen diese Bestrebungen der FInanziellen Internationalen (FI) jedoch viel weiter in der Zeit zurück, und zielten immer nur darauf ab, mittels allerlei erfundener und medial propagierter Ideologien Gewinne zu lukrieren und neue, wirtschaftliche Abhängigkeiten zu schaffen.

„Neueste Geschichtsforschung dokumentiert und legt die Vermutung nahe, dass die Sowjets keine einheimische, militärische Transporttechnologie besaßen: weder Kraftfahrzeuge noch Schiffsdieselmotoren. Dennoch wurden etwa 80 Prozent der Waffen und Vorräte für die Nordvietnamesen von der Sowjetunion aus transportiert. Der größte Teil dieser Waffen erreicht Vietnam auf sowjetischen Frachtern und wurde dann entlang der Ho-Chi-Minh-Pfades auf sowjetischen Lastwagen weiter befördert…“

„Die Nixon-Administration produzierte auf höchster Ebene eindeutig mehr als eine normale Anzahl taubstummer Mitläufer – Beamte, welche die Geschichte unserer Unterstützung für die Sowjets kannten, aber aus selbstsüchtigen Gründen bereit waren, eine Politik voranzutreiben, die im besten Falle – wenn überhaupt – nur langfristige Vorteile für die Vereinigten Staaten geschaffen hätte.

Ist es nicht paradox, dass eine Regierung, die in ihrer öffentlich zur Schau getragenen „antikommunistischen“ Haltung schnell auf die Menschenverachtung eines sowjetischen Systems hinwies, auch genau jenes Regime war, das die Finanzierung der sowjetischen Militär-LKW-Produktion ermöglichte und sie mit aufbauen half?“

Zusammengefaßt von Rolf Kenneth.

Die Zielsetzung der gleichzeitigen, wirtschaftlichen Vernichtung des Mittelstandes in Amerika und Europa sollte uns das verbindende Element zwischen all diesen Ideologien zeigen und überdies alle medial breitgetretenen Worthülsen als das entlarven, was sie tatsächlich sind: leere Ideologien zur Konsumation für jene Massen bestimmt, die stolz darauf sind, wenn sie wieder einmal „gegen den Kapitalismus“ hetzen dürfen. Woher kennen wir noch schnell diese NWO-Utopie einer beabsichtigten Zwei-Klassen-Gesellschaft, samt eines fabrizierten Proletariats von Marxens Auftragsarbeit?

Richtig, unsere Freunde aus dem ehemaligen Osten können uns diese Frage sicherlich beantworten.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

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