MIT DER LIZENZ ZU TÖTEN…


spy-vs-spy MAD

Cartoon: MAD, Spy vs. Spy

Die Welt der Ge’eimdienste ist ein globales Dorf mit mehreren Gesichtern. Ursprünglich aus den Kreditabteilungen der Banken und Geldverleiher erwachsen, um die Schuldner mit ausspionierten – oft kompromittierenden – Informationen besser an der Leine halten zu können, mutierten diese Organisationen schließlich zu Vereinen unter der Aufsicht des Staates. So zumindest die offizielle, geschichtliche Lesart. Wenn wir uns jedoch die Agenda des Bankenclans vergegenwärtigen, immer mehr Nationalstaaten in die Abhängigkeit von der Finanziellen Internationalen (FI) zu stoßen, ist die Theorie einer ‚Führung‘ von Diensten unter einer Aegide eines Regimes ziemlich blauäugig. Bestehen die alten Seilschaften und Rangordnungen noch immer?

Ian Fleming hatte mit seiner Figur des britischen Superagenten James Bond 007 das Bild vom modernen Geheimagenten während des Kalten Krieges in der Öffentlichkeit wesentlich geprägt. Die Realität sieht dennoch ein wenig anders aus! Die wichtigsten Ingredienzien einer Geheimdienst-Operation sind nicht etwa vergiftete Kugelschreiber oder explodierende Krawattennadeln, sondern Ablenkung und Täuschung. Dies meist auf Kosten der eigenen Bürger, denen eine vorgegebene, heile Welt vorgegaukelt werden soll.

Gerade aus dem Lande von „Schammes Bond“ erreichen uns nun neue, abstruse Verschwörungstheorien, deren alleiniger Zweck es zu sein scheint, Russland wieder den „schwarzen Putin“ umhängen zu können. Gehen wir um 12 Jahre zurück, wo uns vom Bankenregime in der Downing Street 10 eine ähnlich abstruse Geschichte aufgetischt wurde, als ein vergifteter Tripelagent (Isreal/Russland/GB) im Spitalsbett unter Blitzlichtgewitter dahinsiechte:

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Die Analyse vom FS3 zum Fall Litwinenko aus 2006 ließ sofort die Vermutung aufkommen, dass da ein veralteter, nuklearer Primärzünder in die Hände von Söldnerfirmen in London geschmuggelt werden sollte, um eventuell im Irak, oder gar in Europa für den üblichen, selbstgefixelten ‚error zu sorgen. In der Folge hätte man vielleicht sogar einen casus belli gegen den Iran produziert. Das gutinformierte FS3 hatte, wie meist, die weitaus realistischere ‚Verschwörungstheorie‘ unverzüglich bei der Hand (Typo – es heißt Polonium 210), als all die gleichgeschalteten Bauchsprechpuppen der Main Stream Medien (MSM):

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Litwinenko spielte höchstwahrscheinlich den Boten, wobei die Goldummantelung des Primärzünders (tennisballgroß) für eine Atombombe brüchig geworden sein könnte, weshalb der Überbringer des Teufelszeugs auch eine Spur der Kontaminierung quer durch Europa zog und sich dabei einfach selbst vergiftete.

FS3 – WISSEN

Das hoch radioaktive Isotop Polonium 210 (Po-210) dient als Alphastrahler und triggert das Beryllium Neutronen zu produzieren. Dieser Neutronenburst des, relativ kleinen, Primärzünders initiiert erst die Kettenreaktion in der Atombombe. Die beiden Materialien Po und Be müssen voneinander getrennt sein. Problem ist weiters, dass Po-210 mit seiner Halbwertszeit von knapp 140 Tagen immer wieder neu ersetzt werden muß, es hoch flüchtig (deshalb der dünne Goldmantel) und zudem äußerst giftig ist. Wird die schützende Ummantelung beschädigt, kann das Polonium austreten und kontaminiert die Umgebung. Da Alphastrahlen eine extrem geringe Reichweite haben, sind Alpha-Strahlungsquellen äußerlich nicht so gefährlich, als wenn sie ins Körperinnere gelangen.

Dann zog offenbar jemand die Notbremse, und das Ganze mußte vom britischen Regime irgendwie in der Öffentlichkeit verkauft werden. Möglichst mit dem Zusatznutzen, Russland anpatzen zu können. Vielleicht war es ja sogar ein russischer Geheimdienst gewesen, der das geplante Komplott auffliegen ließ. Motive wären genug vorhanden gewesen, vor allem für Isreal, dessen Regime nichts unversucht läßt, irgendwelche Kriegsgründe gegen seine eingebildeten Gegner – etwa dem Iran – selbst zu produzieren. Verständlich, dass das britische Regime dann ’not amused‘ war…

Beim Skripal-Case liegt der Fall allem Anschein nach ähnlich (Vertuschung von etwas anderem, plus Ablenkung) und das FS3 ist geneigt, den Überlegungen von Alexandra Bader zu folgen (Spur zu US-‚Demokratten‘ – Wahl von Trump – Skandal war von GB aus instrumentalisiert). Vielleicht wollte Skripal mit seinem Hintergrundwissen an die Öffentlichkeit gehen, und hätte dermaßen die Briten, samt Clintons düpiert. Pablo Miller als Führungsoffizier und Christopher Steele als denjenigen, der Skripals Berichte auswertete – alle drei fand man dann in Großbritannien in Steeles Firma ‚Orbis‘ wieder, die mit dem Dossier über Trump für die Clinton-Kampagne in Verbindung stand. Russland hingegen hatte keinerlei Anlaß dazu gehabt, Skripal – und dazu noch ausgerechnet auf britischen Boden – zu „vergiften“.

Geheimdienst-OPs dieser Art haben meist einen komplett anderen Hintergrund, weshalb oft ein Szenario konstruiert wird, das vom Wesentlichen ablenkt, und eigene ‚Benefits‘ generiert.

Übrigens ist in dem ganzen Affentheater mit der Ausweisung von Diplomaten geflissentlich übergangen worden, dass ausgerechnet gestern von Deutschland das O.K. zur N-Stream 2 erteilt wurde. Isreals Regime und dessen feuchten Gas-Träumen gefällt das ganz sicher auch nicht, und von der Ukraine gar nicht erst zu sprechen – da Gas aus Russland nach Europa nicht mehr durch das von den üblichen Neoconnonisten destabilisierte Land geleitet wird.

In der Politik existieren keine ‚Zufälle‘, und schon gar nicht in solchen Größenordnungen! – Ein Milliarden Geschäft, sowohl für Russland, als auch für Deutschlands Industrie. Wen kümmern da schon ein paar zwangsübersiedelte Diplomaten…

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.
War on ‘error, Folge 007: “Im Geheimdienst ihrer koscheren Mayonnaise”

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SARKOZY’S GESPENSTER…


Sarkys ghosts

Nicolas Sarkozy bekleidete von 2007 bis 2012 das Amt des Staatspräsidenten der Französischen Republik. Im zweiten Halbjahr 2008 war er Vorsitzender des Europäischen Rates. „Sarky“ verlor 2012 die Präsidentschaftswahl gegen François Hollande, den Kandidaten der Sozialisten. Sein Vater Pal kommt aus einer ungarischen Familie (Sárközy de Nagybócsa oder Nagybócsai Sárközy), die 1628 in Wien von Kaiser Ferdinand II. in seiner Funktion als König von Ungarn geadelt wurde. Mütterlicherseits stammen seine Wurzeln aus Griechenland. Andrée Mallah ist eine Nachfahrin sephardischer Juden aus Thessaloniki.

Diesen Dienstag wurde ‚Super-Sarko‘ festgenommen. Gegen den französischen Ex-Präsidenten wird wegen illegaler Wahlfinanzierung, passiver Bestechung und Unterschlagung öffentlicher Gelder nun offiziell ermittelt. Sarkozy soll zwischen 2006 und 2007 als damaliger Innenminister und Präsidentschaftskandidat fünf Millionen US-Dollar (Manche Quellen sprechen sogar von 50 Millionen) von einem Mittelsmann erhalten haben – bar und in Koffern. Die Spur soll nach Libyen führen, von wo das Geld vom 2011 ermordeten Diktator Muammar al-Gaddafi auf den Weg gebracht wurde. Das sagt zumindest der damalige Bote, Geschäftsmann Ziad Takieddine, aus.

Wieso hat es so lange gedauert?

Sarky’s ‚Schutzgeist‘ Frank Wisner jun. aus den USA ist ein gut vernetzter Königsmacher, dessen familiärer Einfluß bis zum WWII zurückreicht. Gegen die Interessen dieses Mannes zu agieren und in seinem Einflußbereich etwas zu bewirken ist wie in einem Pool voller Krokodile schwimmen zu lernen. In Wisners Teich fischen zu wollen ist weit mehr, als nur einen Sumpf trocken zu legen. Das braucht seine Vorbereitung und entsprechend Zeit. Doch, wie wir sehen, fallen seit Trumps Präsidentschaft die ewiggestrigen, alten Dominosteine in immer kürzeren Abständen.

Und ‚Sayan Sarko‘ hatte seine Schuldigkeit im großen Spiel um die Weltherrschaft getan, wonach er entbehrlich wurde. Er hinterging höchstwahrscheinlich seinen ‚Sponsor‘ in typischer Brutus-Manier, durch dessen Beseitigung schließlich auch der Weg zur unkontrollierten Einwanderungs-Niedermachung Europas geebnet wurde, wohl mittels der Zicke-Zacke-Mühle für Frankreich – Gaddafis Traum vom Gold Dinar für Nordafrika, und dem in der Folge drohenden Ausstieg Libyens aus der CFR-Zone, was den finanziellen Ruin der alten Kolonialmacht und der EU bedeutet hätte. Das FS3 berichtete sofort von dieser Tatsache.

wisnerFrank Wisner jun.

Frank Wisner jun. war Obamas ‚Mann fürs Grobe‘. Er war es gewesen, der – offenbar in Abstimmung mit dem damaligen Ohrwaschlpotus – Ägyptens Präsident Hosni Mubarak 2011 persönlich beriet, mit entsprechender Härte gegen das ägyptische Volk vorzugehen, während Obama den Scheinheiligen spielte und vorgab, das Volk beim arabischen Frühling zu ‚unterstützen‘.

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Hilfe beim Aufdecken der möglichen Straftat könnte die französische Justiz nun ausgerechnet aus Libyen bekommen. Gaddafis Sohn Saif Al-Islam Gaddafi sagte bereits, er könne die illegale Unterstützung Sarkozys durch seinen Vater beweisen.

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Das FS3 schrieb in weiser Ein- und Voraussicht zur brutalen Hinrichtung des libyschen Stammesführers 2011 folgende Zeile:

„…Gaddafi hat zu viele Trümpfe im Ärmel (u.a. auch gegen Sarkozy), daß er je lebend vor einem ICC erscheinen könnte…“

Und auch in Sachen selbstgemachtem – oder zumindest zugelassenem -‚error gibt es einiges aus der Aera Sayan Sarky’s aufzuarbeiten: Diverse Nordafrikanische Übeltäter operierten meist im Umfeld – und hw. im Wissen – diverser Dienste aus Frankreich, Isreal und natürlich den USA. Kurz zusammengefaßt – Sarkozy förderte das Durcheineinander und promotete die innere Zersetzung der Grande Nation aus der ersten Reihe, fußfrei. Erleben wir nicht ähnliches gerade in Merkels Deutschland?

2011 wurde es auf einmal ziemlich eng für den kleinen Nachfolgenapoleon, als erstmals Vorwürfe zur vertuschten Geldannahme einer breiten Öffentlichkeit zugetragen wurden. So wollte etwa Richard Descoings bei der Konferenz in New York „seine“ Version der damaligen Scharade um den getöteten DCRI-Informanten und Sündebock Mohammed Merah den Kollegen bei der UN erzählen. Die wahrheitsgetreue – und nicht die offizielle. Da segnete der Berater des Justizministeriums, wie auch persönlicher Freund Sarkozys plötzlich durch „Selbstmord“ das Zeitliche.

Vorher war noch der Chef des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn – ein weiterer, möglicher Stolperstein für Sarkozy – ausgerechnet bei seinem USA-Aufenthalt medienwirksamst demontiert worden.

Was hat Sarkozy denn mit den USA zu tun? Lest und staunt.

Dazu möchte das FS3 gerne auf einen Artikel von Thierry Meyssan aus 2008 verweisen, der dir helfen soll ein Bild davon zu bekommen, wie Präsidenten oder nationale ‚Spaltpilze‘ gemacht werden und wie jene Strippenzieher der Macht, die in der Öffentlichkeit kaum jemand kennt, dabei vorgehen. Ähnlichkeiten mit anderen Poly-Tickern in aller Herren Länder sind – nicht ganz zufällig, beabsichtigt und zu vermuten:

Die Operation Sarkozy : Wie die CIA einen ihrer Agenten zum Präsidenten der Republik Frankreich machte

von Thierry Meyssan

Vorbemerkung: Man soll Nicolas Sarkozy an seinem Handeln messen, nicht an seiner Persönlichkeit. Wenn aber sein Verhalten selbst seine eigenen Wähler überrascht, ist es gerechtfertigt, sich eingehend mit seiner Biographie zu befassen und nach den Verbindungen zu fragen, die ihn an die Macht gebracht haben. Thierry Meyssan hat sich entschieden, die Wahrheit über die Herkunft des Präsidenten der Französischen Republik niederzuschreiben. Alle Informationen des vorliegenden Artikels sind nachprüfbar, mit Ausnahme zweier Behauptungen, die vom Autor als solche kenntlich gemacht sind und für die er die volle Verantwortung übernimmt.

Die Franzosen waren der allzulange währenden Präsidentschaften von François Mitterrand und Jacques Chirac müde. Sie wählten Nicolas Sarkozy in der Hoffnung, er würde mit seiner Energie dem Land neue vitale Impulse geben. Sie erhofften sich, dass mit dem Sieg Sarkozys die langen Jahre der Stagnation und der überalterten Ideologien ein Ende nähmen. In Wirklichkeit handelten sie sich mit dieser Wahl einen vollständigen Bruch mit allen Prinzipien ein, welche die Grundlage der französischen Nation bilden. Zu ihrer grossen Verblüffung stellen die Franzosen heute fest, dass ihr «Super-Präsident» sich täglich eines neuen Dossiers bemächtigt, sowohl die Linke als auch die Rechte auf seine Person einschwört, alle bisher gültigen Orientierungspunkte durcheinander bringt und dadurch ein grosses Chaos anrichtet.

Wie Kinder, die eine Dummheit gemacht haben, sind sie nun vor allem damit beschäftigt, Ausreden für das Ausmass der angerichteten Schäden und ihrer Naivität zu suchen. Nur eines tun sie nicht, was sie schon lange hätten tun sollen: einmal hinzusehen, wer dieser Nicolas Sarkozy in Wirklichkeit ist.

Das ist nicht so einfach, denn der Mann ist geschickt. Wie ein gerissener Taschenspieler lenkt er die Aufmerksamkeit ab, zum Beispiel indem er sein Privatleben öffentlich in Szene setzt und in «People-Illustrierten» ­posiert, bis sein politischer Werdegang vergessen geht.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Sinn dieses Beitrages ist es nicht, Nicolas Sarkozy seine familiären, freundschaftlichen und beruflichen Beziehungen vorzwerfen, sondern dass er den Franzosen seine Bindungen vorenthalten hat und sie hat glauben machen, sie wählten einen freien Mann.

Um zu verstehen, wie es kommt, dass ein Mann, den heute fast alle übereinstimmend als den Agenten der Vereinigten Staaten und Israels wahrnehmen, Chef der gaullistischen Partei Frankreichs und dann Präsident der Republik Frankreich hat werden können, muss man das Rad der Geschichte zurückdrehen, und zwar ziemlich weit. Wir müssen etwas ausholen, um aufzeigen zu können, wer die Protagonisten sind, die heute für ihre Dienste belohnt werden.

Familiengeheimnisse

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges arbeiten die amerikanischen Geheimdienste mit dem italo-amerikanischen Mafiaboss Lucky Luciano zusammen, um die Sicherheit der amerikanischen Häfen zu garantieren und die Landung der Alliierten in Sizilien vorzubereiten. Die Kontakte von Luciano mit den amerikanischen Geheimdiensten laufen über Frank Wisner sen. Später, nachdem der «Pate» wieder auf freiem Fuss ist und sich nach Italien «ins Exil» abgesetzt hat, laufen sie über seinen korsischen «Botschafter» Etienne Léandri.

1958 fassen die Vereinigten Staaten – beunruhigt über einen möglichen Sieg des FLN in Algerien, der Nordafrika dem sowjetischen Einfluss preisgäbe – den Entschluss, in Frankreich einen Militärputsch zu organisieren. Die Operation wird in Zusammenarbeit zwischen dem Planungsstab der CIA, theoretisch unter der Leitung von Frank Wisner sen., und der Nato vorbereitet. Aber Wisner leidet an fortgeschrittener Demenz, so dass sein Nachfolger, Allan Dulles, die Operation überwacht. Von Algier aus rufen französische Generäle einen «Öffentlichen Wohlfahrtsausschuss» ins Leben, der auf die Zivilregierung in Paris Druck ausübt und sie dazu zwingt, General de Gaulle unbeschränkte Handlungsvollmacht zu erteilen, ohne auf militärische Mittel zurückgreifen zu müssen. [1].

Charles de Gaulle ist jedoch keine Schachfigur, die sich von den Angelsachsen beliebig manipulieren lässt. In einem ersten Schritt versucht er, sich aus dem kolonialen Dilemma zu befreien, indem er den überseeischen Territorien Frankreichs, innerhalb einer französischen Union, eine weitgehende Autonomie zugesteht. Aber es ist schon zu spät, das französische Kolonialreich noch zu retten, denn die kolonisierten Völker glauben nicht mehr an die Versprechungen der Metropole und fordern ihre Unabhängigkeit. Nach aufwendigen Repressionsfeldzügen gegen die Unabhängigkeitsbewegungen muss de Gaulle sich ins Unausweichliche fügen. Er beweist eine seltene politische Weitsicht, indem er beschliesst, allen französischen Kolonien die Unabhängigkeit zu gewähren.

Diese Umkehr bedeutet für die Mehrheit jener, die ihn an die Macht gebracht haben, Verrat. Die CIA und die Nato unterstützen in der Folge jeden Komplott, der zum Ziele hat, ihn zu eliminieren; dazu gehören ein misslungener Staatstreich sowie an die 40 Mordversuche. [2] Trotzdem billigen einige seiner Anhänger seine politische Entwicklung. Sie gründen um Charles Pasqua den SAC, eine Art Schutzmiliz für de Gaulle.

Pasqua ist korsischer Bandit und ehemaliger Kämpfer der französischen Résistance. Er ist mit der Tochter eines kanadischen Alkoholschmugglers verheiratet, der während der Prohibition ein Vermögen kassiert. Er ist Direktor des Unternehmens Ricard, das zuerst Absinth, ein illegales alkoholisches Getränk, vertreibt und sich nachher durch die Produktion von Anisschnaps zum respektablen Unternehmen mausert. Trotzdem deckt das Unternehmen verschiedenste Arten illegaler Geschäfte im Zusammenhang mit der italienischstämmigen New Yorker Familie Genovese, derjenigen von Lucky Luciano. Es erstaunt deshalb nicht, dass Pasqua sich an Etienne Léandri, den «Botschafter» Lucianos, wendet, um starke Jungs für seine gaullistische Miliz [3] zu rekrutieren. Ein dritter Mann spielt eine Schlüsselrolle beim Aufbau des SAC: der Korse Achille Peretti, ehemaliger Bodyguard von de Gaulle.

Solcherart geschützt, entwirft de Gaulle mit grossem Mut eine Politik der nationalen Unabhängigkeit. Zwar bestätigt er die Zugehörigkeit Frankreichs zum Atlantikpakt, aber er stellt den angelsächsischen Führungsanspruch in Frage. Er widersetzt sich dem Beitritt des Vereinigten Königreichs zum Europäischen Binnenmarkt (1961 und 1967). Er spricht sich gegen den Aufmarsch der Uno-Blauhelme im Kongo aus (1961). Er ermutigt die lateinamerikanischen Staaten, sich vom US-Imperialismus zu befreien (Rede von Mexiko, 1964). Er zwingt die Nato, französisches Territorium zu verlassen und zieht sich vom integrierten Kommando des Atlantik-Paktes zurück (1966). Er kritisiert den Vietnam-Krieg (Rede von Phnom-Penh, 1966). Er verurteilt den israelischen Expansionismus im Sechstage-Krieg (1967). Er unterstützt die Unabhängigkeitsbestrebungen von Québec (Rede von Montréal, 1967) usw.

Gleichzeitig konsolidiert de Gaulle die Grossmacht Frankreich, indem er einen militärisch-industriellen Komplex – inklusive der nuklearen Streitmacht – aufbaut und Frankreichs Energieversorgung sichert. Geschickt entfernt er die störend gewordenen Korsen aus seinem Umfeld, indem er ihnen Missionen im Ausland anvertraut. Etienne Léandri wird zum Geschäftsführer der elf-Gruppe (heute Total) [4], Charles Pasqua avanciert zum Vertrauensmann der Staatschefs der französischsprachigen afrikanischen Länder.

De Gaulle ist sich bewusst, dass er die Angelsachsen nicht an allen Fronten gleichzeitig herausfordern kann. Deshalb liiert er sich mit der Familie Rothschild. So beruft er als Ministerpräsidenten den Handlungsbevollmächtigten der Bank, Georges Pompidou. Die beiden Männer bilden ein effizientes Tandem. Die politische Kühnheit des ersten verliert den wirtschaftlichen Realismus des zweiten Mannes nie aus dem Auge.

Als de Gaulle 1969 demissioniert, folgt ihm Georges Pompidou für kurze Zeit im Amt des Staatspräsidenten, bevor er einem Krebsleiden zum Opfer fällt. Die Gaullisten der ersten Stunde widersetzen sich seiner Führerschaft, weil sie seinem anglophilen Hang nicht trauen. Sie schreien Verrat, als Pompidou, sekundiert von seinem Generalsekretär Edouard Balladur, dem «tückischen Reich Albions» (England) den Beitritt zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) ermöglicht.

Wie Nicolas Sarkozy «fabriziert» wurde

Nachdem die Kulisse steht, wenden wir uns unserem Hauptakteur zu, Nicolas Sarkozy. Er ist als Sohn eines ungarischen Aristokraten 1955 geboren. Sein Vater ist Pal Sarkösy de Nagy-Bocsa, der aus der Roten Armee geflohen ist und in Frankreich politisches Asyl gefunden hat, seine Mutter eine nichtadelige Jüdin aus Thessaloniki. Das Paar hat 3 Kinder (Guillaume, Nicolas und François), später kommt es zur Trennung. Pal Sarkösy de Nagy-Bocsa verheiratet sich zum zweiten Mal mit einer Aristokratin, Christine de Ganay, mit der er 2 Kinder hat (Pierre-Olivier und Caroline). Nicolas wird nicht nur von seinen Eltern erzogen, sondern in der neu zusammengesetzten Familie herumgereicht.

Seine Mutter ist indessen Sekretärin von Achille Peretti geworden. Als Mitbegründer der SAC hat dieser ursprüngliche Leibwächter de Gaulles eine brillante politische Karriere durchlaufen. Er ist zum Parlamentsabgeordneten, zum Gemeindepräsidenten von Neuilly-sur-Seine, dem reichsten Villen-Vorort von Paris, und schliesslich zum Präsidenten der Nationalversammlung gewählt worden.

Unglücklicherweise sieht sich Achille Pe­retti 1972 mit massiven Beschuldigungen konfrontiert. In den Vereinigten Staaten enthüllt das Magazin Time die Existenz einer geheimen kriminellen Organisation, die «Korsische Union», die einen grossen Teil des Rauschgifthandels zwischen Eu­ropa und Amerika kontrollieren soll, die berüchtigte «French Connection», welche Hollywood später verfilmt hat. Time stützte sich auf parlamentarische Hearings und auf eigene Recherchen ab und zitiert in diesem Zusammenhang den Namen eines Mafiabosses, Jean Venturi, der einige Jahre zuvor in Kanada verhaftet worden ist. Dieser Venturi ist niemand anders als ein Vertreter von Charles Pasquas Getränkeunternehmen Ricard. Es werden auch weitere Namen von Familien der «Korsischen Union» zitiert, darunter die Perettis. Achille bestreitet jede Schuld, muss aber von der Präsidentschaft der Nationalversammlung zurücktreten und entgeht nur mit Mühe einem «Selbstmord».

1977 trennt sich Pal Sarkösy de Nagy-Bocsa von seiner zweiten Ehefrau, Christine de Ganay. Diese liiert sich mit der damaligen Nummer 2 im amerikanischen Aussenministerium. Sie verheiratet sich mit ihm und bezieht ein gemeinsames Domizil in den Vereinigten Staaten. Die Welt ist klein, man weiss es: Ihr neuer Ehemann ist niemand anders als Frank Wisner jun., Sohn des ehemaligen CIA-Direktors Frank Wisner sen. Die Aufgaben von Frank Wisner jun. in der CIA sind nicht bekannt, es ist aber klar, dass er dort eine wichtige Rolle spielt. Nicolas, der weiter enge Beziehungen mit seiner Stiefmutter, seinem Halbbruder und seiner Halbschwester unterhält, wendet sich den Vereinigten Staaten zu und kommt dort in den «Genuss» von Bildungsprogrammen des amerikanischen Aussenministeriums.

Gleichzeitig ist Nicolas Sarkozy Mitglied der gaullistischen Partei. Er geht bei Charles Pasqua aus und ein, eine Beziehung, die er nicht nur deswegen pflegt, weil Pasqua eine nationale Führungsfigur ist, sondern auch ­politischer Verantwortlicher der Parteisektion des Departementes Hauts-de-Seine.

1982 schliesst Nicolas Sarkozy sein Studium der Rechte ab und akkreditiert sich bei der französischen Anwaltskammer. Er heiratet die Nichte von Achille Peretti, Charles Pasqua ist Trauzeuge. Als Anwalt verteidigt er die Interessen der korsischen Freunde seiner politischen Mentoren. Er erwirbt sich ein Anwesen im korsischen Vico auf der «île de beauté» und trägt sich mit dem Gedanken, seinem Namen einen korsischen Anstrich zu geben, indem man das «y» durch ein «i» ersetzte: Sarkozi.

Im folgenden Jahr wird er an Stelle seines Schwiegeronkels, Achille Peretti, der einer Herzattacke erlegen ist, zum Bürgermeister von Neuilly-sur-Seine gewählt.

Schon bald betrügt Nicolas Sarkozy seine Frau. Ab 1984 beginnt er eine heimliche Liaison mit Cécilia, der Gattin des berühmtesten Fernsehmoderators des damaligen Frankreichs, Jacques Martin. Er lernte das Paar kennen, als er in seiner Funktion als Bürgermeister von Neuilly dessen zivile Trauung vollzog. Das Doppelleben dauerte 5 Jahre, dann verliessen die 2 Verliebten ihre jeweiligen Ehepartner und bauten sich ein gemeinsames Zuhause auf.

Nicolas Sarkozy war 1992 Trauzeuge bei der Hochzeit von Jacques Chiracs Tochter Claude mit einem für seine Leitartikel im Figaro bekannten Journalisten. Sarkozy liess es sich nicht nehmen, Claude zu verführen und eine kurze Beziehung mit ihr zu führen, während er offiziell mit Cécilia lebte. Der betrogene Ehemann beging in der Folge durch exzessiven Drogenkonsum Suizid. Der Bruch zwischen Chirac und Nicolas Sarkozy war heftig und endgültig.

1993 verliert die Linke die Parlamentswahlen. Präsident François Mitterrand weigert sich zurückzutreten und geht eine Kohabitation mit dem rechten Premierminister ein. Jacques Chirac, der Staatspräsident werden will und plant, mit Edouard Balladur ein Tandem zu bilden wie de Gaulle und Pompidou es einst gebildet haben, weigert sich in der Folge erneut, Premierminister zu werden und überlässt den Platz Edouard Balladur, seinem «Freund seit 30 Jahren». Trotz seiner zwielichtigen Vergangenheit wird Charles Pasqua Innenminister der neuen Regierung. Er behält den Handel mit dem marokkanischen Marihuana fest in der Hand und profitiert von seiner Position, um seine anderen Aktivitäten zu legalisieren, indem er die Kontrolle über die Kasinos, die Glücksspiele und die Pferderennen im französischsprachigen Afrika übernimmt. Er bahnt auch Verbindungen in Saudi-Arabien und in Israel an und wird Ehrenoffizier des Mossad. Nicolas Sarkozy seinerseits wird Haushaltsminister und Regierungssprecher. In Washington hat Frank Wisner jun. die Nachfolge von Paul Wolfowitz als Verantwortlicher für politische Planung im Verteidigungsministerium übernommen. Niemand bemerkt die Beziehungen, die ihn an den französischen Regierungssprecher binden.

In dieser Zeit treten innerhalb der gaullistischen Partei wieder die gleichen Spannungen auf, wie sie 30 Jahre zuvor zwischen den traditionellen Gaullisten und der durch Balladur verkörperten Rechten der Finanzwelt bestanden hatten. Neu daran ist, dass Charles Pasqua und mit ihm der junge Nicolas Sarkozy Jacques Chirac verraten, um sich der Rothschild-Linie anzunähern. Alles gerät durcheinander. 1995 erreicht der Konflikt seinen Höhepunkt, als Edouard Balladur bei den Präsidentschaftswahlen als Gegenkandidat zu seinem ehemaligen Freund Jacques Chirac auftritt und geschlagen wird. Den Instruktionen von London und Washington folgend, eröffnet die Regierung Balladur Beitrittsverhandlungen der Staaten Mittel- und Osteuropas zur Europäischen Union und zur Nato, da diese nun von der sowjetischen Vormundschaft befreit sind.

Nichts geht mehr in der gaullistischen Partei, in der die Freunde von gestern nahe daran sind, sich gegenseitig umzubringen. Um seine Wahlkampagne zu finanzieren, versucht Edouard Balladur, die schwarze Kasse der gaullistischen Partei unter seine Kontrolle zu bringen, die in der doppelten Buchführung der Ölfirma elf verborgen war. Kaum ist der alte Etienne Léandri tot, werden von den Richtern Hausdurchsuchungen in dieser Gesellschaft angeordnet, die Direktoren werden verhaftet. Balladur, Pasqua und Sarkozy werden sich dieser Beute nie mehr bemächtigen können.

Die Durchquerung der Wüste

Während der gesamten Dauer seines ersten Mandats hält Jacques Chirac Nicolas Sarkozy auf Distanz. Während dieser langen Durchquerung der Wüste hält sich dieser im Hintergrund. Auf diskrete Weise knüpft er weiter Beziehungen zu den Finanzkreisen.

1996 heiratet Nicolas Sarkozy Cécilia, nachdem es ihm endlich gelungen ist, ein nicht enden wollendes Scheidungsverfahren zum Abschluss zu bringen. Trauzeugen sind zwei Milliardäre, Martin Bouygues und Bernard Arnaud, der reichste Mann Frankreichs.

Letzter Akt

Lange vor der Irak-Krise planen Frank Wisner jun. und seine Kollegen aus der CIA die Vernichtung der gaullistischen Strömung und den Machtanstieg von Nicolas Sarkozy. Sie handeln in 3 Etappen: zunächst die Ausschaltung der Führung der gaullistischen Partei und die Übernahme der Kontrolle über diesen Apparat; dann die Ausschaltung des Hauptrivalen auf der Rechten, sodann die Benennung eines gaullistischen Präsidentschaftskandidaten und schliesslich die Ausschaltung jedes ernsthaften Herausforderers auf der Linken. So konnte man sichergehen, dass Nicolas Sarkozy die Präsidentschaftswahlen gewinnen würde.

Jahrelang wurden die Medien durch die postumen Enthüllungen eines Immobilienagenten in Atem gehalten. Ehe er an einer schweren Krankheit verstarb, hat er aus einem nie geklärten Grund ein Bekenntnis auf Video aufgenommen. Aus einem noch viel unklareren Grund landet die «Kassette» in den Händen eines Direktionsmitglieds der Sozialistischen Partei, Dominique Strauss-Kahn, der sie indirekt an die Presse weiterleitet. Wenn auch die Geständnisse des Agenten auf keine Gerichtsverfahren hinauslaufen, so öffnen sie doch eine Büchse der Pandora. Hauptopfer der Affären im Gefolge der Kassette ist Ministerpräsident Alain Juppé. Um Chirac zu schützen, übernimmt er die Verantwortung für alle Strafhandlungen. Die Kaltstellung von Juppé öffnet Nicolas Sarkozy den Weg zur Übernahme der Führung der gaullistischen Partei.

Sarkozy nützt die Lage, um Jacques Chirac zu zwingen, ihn erneut in die Regierung aufzunehmen, trotz ihres gegenseitigen Hasses. So wird er schliesslich Innenminister. Ein Fehler! An diesem Posten kontrolliert er die Präfekten und den Inlandsgeheimdienst, die er benutzt, um die wichtigsten Behörden zu unterwandern.

Er kümmert sich auch um die korsischen Belange. Dort ist der Präfekt Claude Erignac umgebracht worden. Obwohl niemand für diese Tat die Verantwortung übernommen hat, wird dieser Mord sofort als eine Herausforderung der Unabhängigkeitsbewegung an die Regierung interpretiert. Nach einer langen Verfolgungsjagd gelingt es der Polizei, einen fliehenden Verdächtigen festzunehmen, Yvan Colonna, Sohn eines sozialistischen Parlamentariers. Ohne Rücksicht auf die Unschuldsvermutung gibt Nicolas Sarkozy die Festnahme bekannt und bezeichnet den Verdächtigen als den Mörder. 2 Tage vor der Volksabstimmung in Korsika, die der Innenminister Sarkozy anberaumt hat, um den Status der Insel zu verändern, kommt eine solche Neuigkeit sehr gelegen. Was auch immer die Gründe dafür sind, die Abstimmenden verwerfen das Projekt Sarkozys, das – nach gewissen Aussagen – die Interessen der Mafia unterstützt hätte.

Obwohl Yvan Colonna später für schuldig befunden wurde, hat er immer seine Unschuld beteuert, es wurde auch kein materieller Beweis gegen ihn gefunden. Seltsamerweise hat sich dieser Mann völlig in Schweigen gehüllt und es vorgezogen, verurteilt zu werden als preiszugeben, was er wusste. Wir können hier auch folgendes aussagen: Der Präfekt Erignac ist nicht von Nationalisten getötet worden, sondern von einem bezahlten Killer, der sofort nach der Tat nach Angola gebracht wurde, wo er im Sicherheitsdienst der elf-Gruppe unterkam. Sein Tatmotiv hängt mit den früheren Funktionen Erignacs als Verantwortlicher für die afrikanischen Beziehungen von Charles Pasqua im Ministerium für Kooperation zusammen. Was Yvan Colonna betrifft, so ist er seit Jahrzehnten ein persönlicher Freund von Nicolas Sarkozy. Auch deren Kinder kannten sich gut.

Eine neue Affäre platzt: Falsche Namenlisten kommen in Umlauf, die verschiedene Persönlichkeiten fälschlicherweise bezichtigen, bei Clearstream in Luxemburg geheime Bankkonten zu besitzen. Unter den belasteten Personen findet man auch Nicolas Sarkozy. Er reicht Klage ein und deutet an, dass sein Rivale für die Präsidentschaftswahlen auf der rechten Seite des gaullistischen Spektrums, Ministerpräsident Dominique de ­Villepin, dieses Ränkespiel organisiert habe. Er macht kein Hehl daraus, dass er ihn ins Gefängnis werfen will.

In Wirklichkeit sind diese Listen von Mitgliedern einer französisch-amerikanischen Stiftung [5] in Umlauf gesetzt worden, ihr Präsident ist John Negroponte, ihr Geschäftsführer Frank Wisner jun. Den Richtern ist allerdings ein Umstand nicht bekannt, den wir hier preisgeben: Die besagte Namenliste ist in London durch ein von der CIA und dem MI6 gemeinsam benutztes Büro namens Hakluyt & Co hergestellt worden. Dessen Geschäftsführer ist ebenfalls Frank Wisner jun.!

Villepin widerspricht entschieden allen Beschuldigungen, trotzdem wird gegen ihn ermittelt, es wird ihm Hausarrest auferlegt, so dass er de facto mindestens zeitweilig vom politischen Leben ferngehalten wird. Rechts ist der Weg für Nicolas Sarkozy somit frei.

Nun müssen nur noch die Kandidaturen der Opposition neutralisiert werden. Die Mitgliederbeiträge für die sozialistische Partei sind auf ein symbolisches Niveau gesenkt worden, um neue Parteimitglieder zu gewinnen. Plötzlich treten Tausende junger Menschen neu in die Partei ein. Unter ihnen sind mindestens zehntausend in Wirklichkeit Mitglieder einer trotzkistischen Partei, die sich auf Pierre Lambert, deren Begründer, beruft. Diese kleine linksextreme Gruppierung hatte sich bereits während des kalten Krieges in den Dienst der CIA gestellt, um die stalinistischen Kommunisten zu bekämpfen (Sie entspricht in etwa der SD/USA von Max Shatchman, der die Neokonservativen in den USA ausgebildet hat). [6] Es ist nicht das erste Mal, dass die «Lambertisten» die sozialistische Partei infiltrieren. Sie haben dort 2 CIA-Agenten plaziert, die Berühmtheit erlangt haben: Lionel Jospin (späterer Ministerpräsident) und Jean-Christophe Cambadélis, der wichtigste Berater von Dominique Strauss-Kahn. [7]

Innerhalb der sozialistischen Partei werden Primärwahlen organisiert, um den Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen zu bestimmen. 2 Persönlichkeiten stehen zur Wahl: Laurent Fabius und Ségolène Royal. Nur der erstere stellt eine Gefahr für Sarkozy dar. Dominique Strauss-Kahn steigt ins Rennen, mit dem Auftrag, Fabius im letzten Moment zu eliminieren. Dies gelingt dank der Stimmen der eingeschleusten «Lambertisten», die nicht für ihn, sondern für Royal stimmen. Diese Aktion ist möglich, da Strauss-Kahn schon lange auf der Gehaltsliste der Vereinigten Staaten steht. Die Franzosen wissen nicht, dass er in Stanford lehrt, wo er durch die Vorsteherin der Universität, Condoleezza Rice, eingestellt worden ist. [8].

Gleich nach seiner Amtsübernahme bedanken sich Nicolas Sarkozy und Condoleezza Rice bei Strauss-Kahn, indem sie ihn an die Spitze des Internationalen Währungsfonds wählen lassen.

Erste Tage im Elysée

Am Abend des zweiten Wahlgangs der Präsidentschaftswahlen, als die Meinungsforschungsinstitute seine Wahl als wahrscheinlich ankündigen, hält Sarkozy in seinem Wahlkampf-Hauptquartier eine kurze Ansprache an die Nation. Dann, entgegen aller Gewohnheiten, feiert er den Sieg nicht mit den Anhängern seiner Partei, sondern er begibt sich ins «Fouquet’s». Das berühmte Restaurant an den Champs Elysées, früher der Begegnungsort der «Union Corse», ist heute im Besitz des Casino-Besitzers Dominique Desseigne. Er hat es dem gewählten Präsidenten zur Verfügung gestellt, um seine Freunde und die wichtigsten Spender des Wahlkampfes zu empfangen. Ungefähr hundert geladene Gäste drängen sich hier, die reichsten Männer Frankreichs, Seite an Seite mit den Casino-Besitzern. Daraufhin gönnt sich der gewählte Präsident einige Tage wohlverdienter Ruhe. Nachdem er mit einem Privatjet Falcon-900 nach Malta geflogen worden ist, ruht er sich auf der 65-Meter-Yacht seines Freundes Vincent Bolloré aus, einem Milliardär, der seine Ausbildung in der Bank Rothschild genossen hat.

Dann endlich wird Nicolas Sarkozy als Präsident der Französischen Republik eingesetzt. Das erste Dekret, das er unterschreibt, ist nicht die Bekanntgabe einer Amnestie, sondern die Bewilligung für die Kasinos seiner Freunde Desseigne und Partouche, dort noch mehr Glücksspielautomaten aufzustellen.

Er bildet seine Arbeitsteams und seine Regierung. Nicht unerwartet findet man darin einen ziemlich zweifelhaften Kasino-Besitzer (als Minister für Jugend und Sport) und den Lobbyisten der Kasinos seines Freundes Desseigne (der Pressesprecher der «gaullistischen» Partei wird).

Nicolas Sarkozy stützt sich vor allem auf vier Männer: – Claude Guéant, Generalsekretär des Elysée-Palastes. Es handelt sich um die ehemalige rechte Hand von Charles Pasqua. – François Pérol, stellvertretender Generalsekretär des Elysée. Er ist Teilhaber und Leiter der Bank Rothschild. – Jean-Daniel Lévitte, diplomatischer Berater. Er ist der Sohn des ehemaligen Leiters der jüdischen Agentur. In seiner späteren Funktion als Botschafter Frankreichs bei der Uno wird er durch Chirac seines Amtes enthoben, da er George Bush zu nahe stand. – Alain Bauer, der Mann im Schatten. Sein Name erscheint nirgends in den Jahresberichten. Er ist verantwortlich für die Geheimdienste, ehemaliger Grossmeister des «Grand Orient de France» (der bedeutendsten Freimaurer-Loge Frankreichs) und ehemalige Nummer 2 der amerikanischen National Security Agency in Europa. [9].

Frank Wisner jun., inzwischen zum Sonderbotschafter von Präsident Bush für die Unabhängigkeit des Kosovo ernannt, besteht auf die Ernennung von Bernard Kouchner als Aussenminister mit einer vorrangig doppelten Mission: der Unabhängigkeit des Kosovo und der Abwendung von der bisherigen, der arabischen Welt gegenüber freundlich gesinnten Politik Frankreichs.

Kouchner hat seine Karriere als Mitbegründer einer humanitären NGO begonnen. Dank der Finanzierung des National Endowment for Democracy NED hat er sich an den Operationen von Zbigniew Brzezinski in Afghanistan an der Seite von Usama bin Ladin und den Brüdern Karzai gegen die Sowjet­union beteiligt. In den 90er Jahren treffen wir ihn wieder an der Seite von Alija Izetbegovic in Bosnien-Herzegowina. Von 1999 bis 2001 ist er Hochkommissar der Uno im Kosovo.

Unter der Kontrolle des jüngsten Bruders von Präsident Hamid Karzai ist Afghanistan zum grössten Mohnproduzenten der Welt geworden. Der Mohnsaft wird vor Ort zu Heroin verarbeitet und mit der US-Air-Force nach Camp Bondsteel (Kosovo) transportiert. Dort wird das Rauschgift von den Männern von Haçim Thaçi übernommen, die es vor allem in Europa, manchmal auch in den USA absetzen. [10] Die Gewinne werden für die Finanzierung der illegalen Operationen der CIA eingesetzt.

Karzai und Thaçi sind langjährige persönliche Freunde Bernard Kouchners, der sicherlich nichts von ihren illegalen Aktivitäten weiss, trotz der internationalen Berichte, die es darüber gibt.

Zur Vervollständigung seiner Regierung ernennt Nicolas Sarkozy Christine Lagarde als Wirtschafts- und Finanzministerin. Sie hat ihre ganze Karriere in den Vereinigten Staaten absolviert, wo sie das angesehene Anwaltsbüro Baker & McKenzie geleitet hat. Im Center for International & Strategic Studies von Dick Cheney hat sie, zusammen mit Zbigniew Brzezinski, eine Arbeitsgruppe geleitet, die die Privatisierungen in Polen überwachte. Sie hat ein intensives Lobbying für Lockheed Martin organisiert, gegen die französische Flugzeugbau-Firma Dassault. [11].

Neue Eskapade während des Sommers: Nicolas, Cécilia, ihre gemeinsame Geliebte und ihre Kinder lassen sich zu Ferien in Wolfenboroo (USA) einladen, unweit des Landgutes von Präsident Bush. Die Rechnung wird diesmal von Robert F. Agostinelli bezahlt, einem New Yorker Bankier und Geschäftsmann italienischer Herkunft, Zionist und überzeugter Neokonservativer, der Beiträge für die Zeitschrift Commentary des American Jewish Committee verfasst.

Der Erfolg von Nicolas überträgt sich auch auf seinen Halbbruder Pierre-Olivier. Unter dem amerikanisierten Namen «Oliver» wird er von Frank Carlucci (die «Nr. 2» der CIA, nachdem er von Frank Wisner sen. rekrutiert worden ist) [12] zum Leiter eines neuen Anlage-Fonds der Carlyle Group (gemeinsame Verwaltungsgesellschaft der Vermögensanlagen der Familien Bush und bin Ladin). [13] Ohne spezielle persönliche Qualitäten wird Oliver weltweit der fünftwichtigste Vermittler von Geschäften und verwaltet den Hauptteil der Vermögenswerte der Staatsfonds von Kuwait und Singapur.

Die Popularitätsquote des Präsidenten ist in den Umfragen im freien Fall. Einer seiner Kommunikationsberater, Jacques Séguéla, schlägt vor, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit mit neuen «people stories» abzulenken. Die Ankündigung der Scheidung von Cécilia wird in Libération veröffentlicht, der Zeitung seines Freundes Edouard de Rothschild, um die Slogans der Demonstrationen am Tage eines Generalstreiks zu übertönen. Noch wichtiger: Der Kommunikationsspezialist organisiert ein Treffen mit Sängerin und Ex-Mannequin Carla Bruni. Einige Tage später wird ihr Verhältnis mit dem Präsidenten offiziell bekanntgegeben. Der Medienrummel überdeckt erneut jegliche Kritik an Sarkozys Politik. Nach einigen Wochen folgt die dritte Hochzeit von Nicolas. Dieses Mal wählt er als Zeugen Mathilde Agostinelli (die Ehefrau von Robert Agostinelli) und Nicolas Bazire, ehemaliger Direktor des Kabinets von Edouard Balladur, der seither Teilhaber und Verwalter bei Rothschild geworden ist.

Wann werden die Franzosen ihre Augen öffnen, um zu erkennen, mit wem sie es zu tun haben?

Thierry Meyssan

Profile
Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen wurden von Thierry Meyssan anläss­lich des abschliessenden Runden Tisches des Eurasian Media Forum in Kazakhstan am 25. April 2008 vorgestellt. Thema des Runden Tisches war «Peopolisation und Glamour in der Politik».
Das grosse Interesse, auf das diese Informationen gestossen sind, hat den Autor veranlasst, den vorliegenden Artikel zu verfassen, der bereits in Profile, dem zurzeit wichtigsten russischen Newsmagazin, erschienen ist.
Mehrere nicht autorisierte Versionen und Übersetzungen dieses Artikels wurden verbreitet, während die Homepage des Réseau Voltaire ausser Betrieb war. Wir bitten Sie, den vorliegenden Artikel als einzig gültigen zu betrachten.
(Übersetzung aus dem Französischen durch Zeit-Fragen)

 

Quelle : „Die Operation Sarkozy : Wie die CIA einen ihrer Agenten zum Präsidenten der Republik Frankreich machte“, von Thierry Meyssan, Voltaire Netzwerk, 21. August 2008, www.voltairenet.org/article157870.html


[1] « Quand le stay-behind portait De Gaulle au pouvoir », Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 27 août 2001
[2] « Quand le stay-behind voulait remplacer De Gaulle », Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 10 septembre 2001
[3] L’Énigme Pasqua, Thierry Meyssan, Golias ed, 2000.
[4] Les requins. Un réseau au cœur des affaires, Julien Caumer, Flammarion, 1999.
[5] « Un relais des États-Unis en France : la French American Foundation », Pierre Hillard, Réseau Voltaire, 19 avril 2007.
[6] « Les New York Intellectuals et l’invention du néo-conservatisme », Denis Boneau, Réseau Voltaire, 26 novembre 2004.
[7] Éminences grises, Roger Faligot et Rémi Kauffer, Fayard, 1992 ; « The Origin of CIA Financing of AFL Programs » in Covert Action Quaterly, n° 76, 1999.
[8] « Dominique Strauss-Kahn, l’homme de « Condi » au FMI », Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 5 octobre 2007.
[9] « Alain Bauer, de la SAIC au GOdF », Note d’information du Réseau Voltaire, 1er octobre 2000.
[10] « Le gouvernement kosovar et le crime organisé », par Jürgen Roth, Horizons et débats, 8 avril 2008.
[11] « Avec Christine Lagarde, l’industrie US entre au gouvernement français », Réseau Voltaire, 22 juin 2005.
[12] « L’honorable Frank Carlucci », Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 11 février 2004.
[13] « Les liens financiers occultes des Bush et des Ben Laden » et « Le Carlyle Group, une affaire d’initiés », Réseau Voltaire, 16 octobre 2001 et 9 février 2004.

MANCHESTER „DIVIDED“ …


Manchester 22

Montag nachts explodierte im Foyer der Manchester Arena während des POP-Konzerts irgendeines NWO Aushängepüppchens (Sind diese künstlich gehypten Plastikstars nicht alle irgendwie austauschbar?) eine Bombe. Frei nach dem Narrativ jener, die diesen unsäglichen Aktionismus erfunden und propagiert hatten, mußte es natürlich wieder ein „Selbstmordbomber“ gewesen sein, der am 22ten des Monats, gegen 22:22 Uhr mit seinen 22 Jahren, 22 – Großteils Jugendliche – in den Tod gerissen hatte. Die Polizei hatte ja einen entsprechenden Ausweis gefunden, und der Überbringer der grausigen Botschaft war logischerweise weder befrag-, noch auffindbar…

Kurz nach Premier Theresa May’s Statement zur beabsichtigten Kontrolle des Internets in Großbritannien geschah also das Unvermeidliche. „Unvermeidlich“ ist ein etwas komischer Ausdruck in diesem Zusammenhang, denn kein Land der Welt wird angeblich besser überwacht, als Grossbritannien. Dieser Overkill an Ausspitzelung wurde den bequem gewordenen Bürgern unter dem Aspekt von „mehr Sicherheit“ verkauft. Irgendwann könnte nun der Dümmste langsam dahinter kommen, dass es hier immer nur vorgeblich um den Schutz von Bürgern ging, sofern diese sich brav verhalten und jeden Unfug ihrer Führer mit folgsamen Kopfnicken akzeptieren. Mit anderen Worten geht es bei der Überwachung immer ausschließlich um die Einzementierung von Machtinteressen und dem Schutz der Geldeliten vor jenen, die ihnen wirklich gefährlich werden können: Der Masse unzufriedener Bürger.

Benjamin Franklin meinte dazu einst: „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient nichts davon und wird am Ende beides verlieren…“ – und er wußte wovon er sprach, als er mit einem einzigartigen Regelwerk die Macht eines überufernden Staatsbürokratismus zu beschneiden suchte.

Nicht einmal vier Stunden nach dem Attentat, konnten wir bereits in der Washington Post lesen, dass es die ISIS (sic!) gewesen sei:

“U.S. officials, speaking on the condition of anonymity, identified the assailant as Salman Abedi. They did not provide information about his age or nationality, and British officials declined to comment on the suspect’s identity.

Was von der ‚Einheizphresse‘ als „Indiskretion“ und „Zerwürfnis“ zwischen Britischen und US Ge’eimdiensten interpretiert wurde, ist nur die halbe Wahrheit, wenn wir uns die tatsächliche Quelle dieser „Indiskretion“ ansehen: Das SITE Institut der amtsbekannten Fr.Rita Katz, zur Beobachtung von ‚erroristen und offenbar auch zur Streuung von Zwist und Zwiespalt zwischen Regimen, wenn es nur irgendeinem isrealen Ge’eimdienst in den Kram paßt. Und der „Kampf der Kulturen“ – also eine geplante Auseinandersetzung zwischen Pseudoislam und Pseudochristentum mittels der Asylforderer-Keule – steht definitiv ganz oben auf der Agenda der „Schafe im Schildkrötpelz“, die ja auch die Bürger Isreals (sic!) in ihre ideologische Geiselhaft genommen haben.

Was war wirklich geschehen? Nur wenige Minuten nach dem Anschlag (mit oder ohne Se’bstmo’dbombe‘) veröffentlichte „11shoeshine“ Bilder von vor Ort, als weder ein Journalist von Sky News oder der BBC auch nur in die Nähe des systematisch abgesperrten Tatortes kommen konnte. Ein gewisser Andre Walker (New York Observer) übernahm die Bilder und bezeichnete sie seltsamer Weise als „Fake“. Laut einem gut informierten Blogger steht André auf der Lohnliste von Donald Trump’s Schwiegersohn Jared Kushner.

Es ist nichts so, wie es scheint.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 22: “Die Vier der Manifestation”

8UNG! …23.5.


Trump in Saudland und der Herr der Ringe…

Gestern eröffnete Donald Trump, zusammen mit dem König der Sauds, Salman bin Abdulaziz, und Ägyptens Präsi Abdel Fattah al-Sisi das nächste ideologische Feigenblatt, Namens „Globales Zentrum zur Bekämpfung extremistischer Ideologie“. Das Foto mit der erleuchteten Weltkugel ging um die ganze Welt und regte so manche zum Nachdenken an

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Das Center befindet sich in der Hauptstadt Riad und sein Ziel ist es, „Internetseiten und soziale Medien nach radikalen Inhalten zu durchsuchen und so den Extremismus zu bekämpfen“.

Kommt uns das nicht bekannt vor?

Ist es nicht faszinierend zu erkennen, wie zeitgleich auf der ganzen Welt nun der Versuch unternommen wird, die Rede- und Meinungsfreiheit der normalen Bürger unter dem Mäntelchen eines selbstfabrizierten „errorismus“ global einzuschränken (Siehe das „Maas-Lose“ NetzDG, oder Österreichs Bundespräservativ), einherghend mit dem Versuch, unbedingt das Internetz regulieren zu wollen?

Zuvor hatte Trump die islamischen Staaten aufgerufen, „gemeinsam gegen den weltweiten Terrorismus vorzugehen“. Dieser werde nicht zwischen verschiedenen Religionen, verschiedenen Glaubensgemeinschaften oder verschiedenen Zivilisationen geführt, sagte Trump vor den Staats- und Regierungschefs aus 55 Ländern. Es handle sich um einen Kampf zwischen Gut und Böse.

Wer hier nicht sofort die Agenda dahinter erkennt („Gut gegen Böses“ statt dem bisherigen Versuch, dies auf „Religion“ zu schieben), inklusive angeschlossener Freimaurerideologien, dem ist nicht mehr zu helfen. Wir befinden uns offenbar gerade mitten in einem Machtkampf zwischen mehreren Bruderschaften, um die Themenführerschaft – mit dem gleichen Ziel einer NWO.

Die Palantíri waren übrigens die „FarSight“ Kommunikationskugeln, die Sehenden Steine (auch das, was in die Ferne blickt) aus dem Herr der Ringe.

Und da das FS3 weiter sieht, sind wir auch sofort in Großbritannien, wo – kurz nach Fr. Theresa May’s Statement zur beabsichtigten Kontrolle des Internets – es gestern in Manchester medienwirksam BUMMM machte:

Pic von Rudolf Blog

Gestern in der Manchester Arena…

Kurz vor Ende des gestrigen Konzertes von Ariana Grande machte es in der Vorhalle(?) der Arena plötzlich „Bumm“, die Polizei machte sofort (sic!) Antipanik-Durchsagen, worauf natürlich alle rannten – und es mit der Angst bekamen. Es gab 22 Tote und jede Menge Verletzter.

Kurz nach Fr. Theresa May’s Statement zur beabsichtigten Kontrolle des Internets macht es in Manchester medienwirksam BUMMM. Praktisch, nicht wahr?

Mehr Erhellendes zu Ariana Grande und den verbrüderten Kultfuzzies.

Die Ge’eimdienst Analyse-Software PALANTIR…

Es war ein absurder Auftritt im Januar 2014. Der Technologiechef von Palantir saß auf einem Podium der Hubert-Burda-Media Digitalkonferenz DLD in München, bereit für ein Interview – und dennoch sagte er nichts. Worüber Technikchef Shyam Shankar nichts sagen wollte oder konnte, steht laut „Techcrunch“ nun im Prospekt. So würden etwa die Geheimdienste CIA und NSA, das Heimatschutzministerium, die Marine, die Air Force, das Kommando für Spezialoperationen der USA, die Militärakademie der USA (West Point) oder etwa die Militäreinheit zur Abwehr von Anschlägen auf Truppen „Joint IED Defeat Organization“ die Software des Unternehmens nutzen. 

„Es ist eine Kombination aus allen analytischen Tools die man sich nur erträumen kann. Man wird jeden einzelnen Schurken in der Umgebung kennen“, wird Samuel Reading zitiert, ein ehemaliger Marine, der in Afghanistan für NEK Advanced Securities Group im Einsatz ist, einem Auftragnehmer des US-Militärs.

Der Amokfahrer vom Times Square…

Es hat angeblich einen Toten und 22 Verletzte gegeben. Vieles deutet daraufhin, dass es sich um einen Unfall und nicht um einen Anschlag handelt. Der 26-jährige Fahrer wurde festgenommen – er soll unter dem Einfluss von Rauschmitteln gestanden haben.

Der 26-jährige Richard Rojas, ein Ex-Soldat der US-Marine, hat laut Medien möglicherweise eine als „K2“ oder „Spice“ bekannte Droge konsumiert, die auch als synthetisches Marihuana bezeichnet wird. Hier wurde eindeutig die „Notbremse“ gezogen, um die „Terroristen“-Agenda nicht allzu offensichtlich werden zu lassen, wie es die Erfinder dieser Kampagne wohl gerne gehabt hätten.

Manche der kolportierten Bilder erinnerten frappant an ein Spiel mit CGI Technik. Im folgenden Video kommen auch Zeugen zu Wort:

Und wieder darf ein Schaf im Schildkrötenpelz ein inhaltschwangeres „Statement“, abgeben, um den gewünschten Imagetransfer zu transportieren: „Das ist jener Terror, den wir in Israel tagtäglich erleben müssen“. – Noch Fragen?

So werden solche Dinge für die Glotze gemacht:

Super-Gau in NRW? Die „vertauschten“ AfD Stimmen…

Während in NRW die CDU und FDP bereits Sondierungsgespräche über eine gemeinsame Koalition führen, könnten diese Planungen einen Dämpfer erhalten, der als „Super-GAU“ in die nordrhein-westfälische Landespolitik einschlagen dürfte: Im gesamten Bundesland ist es zu nachweislichen Falschzuordnungen von AfD-Zweitstimmen gekommen.

Es ist davon auszugehen, dass die AfD bei der Feststellung des offiziellen Endergebnisses der Landtagswahl 2017, welche im Wahlausschuss verkündet wird, alleine in Dortmund eine dreistellige Stimmenzahl hinzuaddiert bekommen wird. Doch dabei bleibt es nicht: Aktuell berichtet die „Rheinische Post“, dass auch in einem Wahllokal in Mönchengladbach Zweitstimmen der AfD „verschwunden“ sind – niemand konnte sich erklären, weshalb die Partei in einem Lokal auf den Wert 0,0 % kam, bei einer Nachschau fanden sich plötzlich 37 Zweitstimmen, die in das Endergebnis mit einberechnet worden sind. Und mit jedem Tag werden mehr Stimmbezirke bekannt, in denen es zu ähnlichen „Vertauschungen“ gekommen ist.

Nichts Neues aus der ‚Pundesrebublik Bananistan’…

8UNG! …9.5.


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Unter falscher Flagge: Der‚errorist vom Bataillon 291…

Die vor zwei Wochen erfolgte Festnahme eines Oberleutnants der Bundeswehr, der mit erheblichem Aufwand eine Scheinidentität als vermeintlich syrischer Asylbewerber aufgebaut und dann eine Pistole auf einem Flughafen versteckt hatte, wirft zahlreiche Fragen auf. Was sonst gern als „Verschwörungstheorie“ abgetan wird – inszenierter Terrorismus für verdeckte politische Ziele (siehe, die verdeckte NATO-Operation „GLADIO“) – steht nun offen als Verdacht im Raum.

Das FS3 und seine Mitseher kamen vorige Woche zu ähnlichen Schlussfolgerungen. Es ist allzu offensichtlich, vor allem, wenn wir uns den konzertanten Aktivismus der Main Stream Medien vergegenwärtigen, die nun die übliche „Rechtsextremismus“-Sau durch das Wahrnehmungsdorf treiben. Ein willkommenes Instrument für das Regime, um systemunwillige Elemente auszumachen und zu eliminieren…

G’impft gegen Ungeimpft: endlich ein erster Vergleich…

Es ist kaum zu glauben, doch es gibt sehr wenige, bis gar keine Studien, welche geimpfte (Für das FS3 die Glaubensgemeinschaft der G’impftler) mit ungeimpften Menschen vergleichen. Dabei wäre dies der einzige, wissenschaftlich haltbare Nachweis zur Wirksamkeit von Impfungen. Oft hören wir nur sinnbefreite Propaganda, wie etwa das oft verwendete Schlagwort der „Herdenimmunität“. Diese sagt eigentlich überhaupt nichts relevantes aus, sondern dient ausschließlich zur emotionalen Beeinflussung.

Ein weiterer – recht unterberichteter – Aspekt sind die Nebenwirkungen, die vor allem bei Kleinkindern zu beachten sind. Diese hoch aktuelle Studie bringt interessante Aufschlüsse, über die Pharmakonzerne nur ungern öffentlich sprechen.

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😉 Trivia: Die vorliegende Arbeit basiert auf einem Sample von 666 Probanden…

Asyl-Darsteller folgen „Magneten staatlicher Vollversorgung“…

FS3-BUCHTIPP: Die Grenzöffnung für Flüchtlinge im Herbst 2015 hat das Land gespalten – die einen preisen Angela Merkels moralische Haltung, die andern geißeln die Preisgabe von Souveränität. Doch was als planvolles Handeln erscheint, ist in Wahrheit, so Welt-Korrespondent Robin Alexander, eine Politik des Durchwurstelns, des Taktierens und Lavierens, befeuert von hehren Idealen und Opportunismus…

Unter Helmut Kohl wurden noch fast 100% aller illegal eingereisten Ausländer konsequent wieder abgeschoben.

Gerhard Schröder hat nur noch 50% „geschafft“, obwohl die Zahl der illegalen Grenzübertritte damals noch recht gering war.

Erst Merkel hat die Abschiebungsquote Schritt für Schritt unter 2% gedrückt – und zwar nicht erst seit 2015 sondern bereits seit 2010! (Bundestagsdrucksache 18/10700, Seite 307)

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Grenzschutz wie auch konsequente Abschiebungen sind offenbar politisch nicht gewollt! Erst kürzlich veröffentlichte Die Welt einen Artikel über den anhaltenden Zustrom von „Flüchtlingen“ nach Deutschland aus europäischen Ländern, z.B. Italien.
Sie folgen dem Magneten „staatlicher Vollversorgung“. Bezeichnend für die Vorgangsweise des deutschen Regimes ist es, dass etwa CDU-Politiker Peter Altmaier 2015 folgenden Satz aus den Koalitionsbeschlüssen zur Flüchtlingskrise streichen ließ:

„Eine Sekundärmigration innerhalb von EU-Mitgliedsstaaten muss verhindert werden.“

(Quelle: „Die Getriebenen“ von Robin Alexander)

Wie das FS3 nicht aufhört zu mahnen, haben wir es hier mit der GEPLANTEN Agenda einer dauerhaften Armutsmigration mit Vorankündigung zu tun – bei gleichzeitiger, vertuschter Abwanderung von Fachkräften und Vermögenden.

Frankreich: Wie klaut man eine Wahl?

Verschicke zwei vorgedruckte Stimmzettel im Kuvert. Packe „irrtümlich“ bei der Mehrzahl zwei gleiche Zettel rein (am besten jene vom späteren „Sieger“), oder reiße den beigelegten Zettel jener Frau, die nicht gewinnen soll, ein. Beschädigte Zettel werden per Gesetz als „ungültig“ gewertet…

Josef Stalin – auch ein Hochgrad Freimaurer – wird folgender Spruch zugeschrieben:

„Die Leute, die Stimmen abgeben, entscheiden nichts. Die Leute, die Stimmen zählen, entscheiden alles.“

Jene Emanationen, welche die EU(dSSR) lenken, haben ihr Vorbild glatt übertroffen und offenbar eine neue Variante des alten Spiels erfunden

 

PK: FAMILIE LUBITZ BRICHT IHR SCHWEIGEN …


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Ein Holzkreuz auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde erinnert an den Copiloten von Flug 4U9525 (Bild: AP Images)

Zwei Jahre nach dem Germanwings-Absturz mit 150 Toten melden sich nun die Eltern des angeblich verantwortlichen Co-Piloten Andreas Lubitz zu Wort. Der Vater zweifelt an der regimegenehmen Auslegung, die seinen Sohn als Sündenbock brandmarkt. Morgen Freitag ist es genau zwei Jahre her, dass in den französischen Alpen 150 Menschen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen.

Hastig durchgeführte „Ermittlungen“ bezeichneten schnell einen Schuldigen, den Copiloten. Lubitz soll psychisch krank gewesen sein. Seine Eltern wollen das bis heute nicht glauben. Am Jahrestag des Absturzes geben sie nun eine Pressekonferenz. In dem Einladungsschreiben schreibt Vater Günter Lubitz:
„Bis heute wird an der Annahme des dauerdepressiven Kopiloten, der vorsätzlich und geplant in suizidaler Absicht das Flugzeug in den Berg gesteuert haben soll, festgehalten. Wir sind der festen Überzeugung, dass dies so nicht richtig ist.“

Die Pressekonferenz findet morgen, Freitag 24.3. ab 10.30 Uhr in einem Konferenzsaal des Berliner Maritim-Hotels statt.

Es soll ein Gutachten vorgestellt werden, das offenbar die Unschuld von Andreas Lubitz beweisen kann. Der Luftfahrtexperte Tim van Beveren hat die umfangreichen Ermittlungsakten und Berichte ausgewertet und eigene Recherchen vorgenommen. Diese Erkenntnisse werden am Freitag vorgestellt.

Für die Staatsanwaltschaft Düsseldorf kommt die Ankündigung der Pressekonferenz ebenso überraschend wie die Frage nach dem Unfallhergang: „Es gibt keine Zweifel, dass Andreas Lubitz die alleinige Verantwortung für den Absturz trägt“, sagte ein Sprecher. In dem Schreiben der Eltern wird jedoch darauf verwiesen, dass „sogar die Staatsanwaltschaft Düsseldorf von der Depressionstheorie Abstand genommen und die Verfahren gegen die behandelnden Ärzte eingestellt“ habe.

Das FS3 hatte sich vor zwei Jahren – unter der tatkräftigen Mithilfe des Flieger Urgesteins Field McConnell – näher mit diesem Ereignis beschäftigt, und viel Erstaunliches, weithin Unbekanntes, Widersprüchliches und Seltsames gefunden:

(1) GERMANWINGS FLUG 4U9525: WIESO GLEICH „SELBSTMORD“?

(2) GERMANWINGS FLUG 4U9525: DER VÖLLIG LOSGELÖSTE MEDIENWAHNSINN …

(3) GERMANWINGS FLUG 4U9525: GELENKTE SPEKULATIONEN?

(4) GERMANWINGS FLUG 4U9525: GAB HOLLANDE DEN ABSCHUSSBEFEHL?

(5) GERMANWINGS FLUG 4U9525: EIN HANDEL AUF ZEIT IM HANDELSBLATT ?

(6) GERMANWINGS FLUG 4U9525: DIE UNAUSGESPROCHENEN FAKTEN …

LUFTHANSA AKTIE: ANKÜNDIGUNG EINER WEITEREN „FINSTERNIS“?

Jede der vorgeschobenen, offiziellen Antworten und Auslassungen gebiert immer neue Fragen! Wieso zog die französische Untersuchungskommission Spezialisten für Fernsteuerung -„Remote Control“ (CFM International) für ihre Ermittlungen hinzu? Wieso wurde die Ladeliste (Cargo Manifest) nie publik gemacht? – Und das sind nur einige aus einer langen Auflistung von Widersprüchen und offensichtlichen Unwahrheiten.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern

War on ‘error, Folge 4-U-9525: „For You 777“

Unterstütze auch DU das FS3!

Falls dir die laufenden Sendung gefallen, spende bitte einen angemessenen Beitrag an das FS3. Danke für deine Mithilfe, mehr Wahrheiten in diese Welt zu bringen.

UPDATE 24.3./13:00 Uhr, LIVESTREAM PK

Durchwegs negative Kommentare von den Medien, von wegen „pietätslos“ und ähnliche Worthülsen. Kein Wort davon, dass selbst das Düsseldorfer Gericht die Depressions-Theorie später verwarf und somit den behandelnden Ärzten einen Persilschein ausstellte! Erinnern wir uns, dass ALLE kolportierten „Beweise“ für Lubitz‘ angeblich psychischen Probleme ausschließlich aus dem Internet stammten, was eine nachträgliche Manipulation durch diverse Dienste offen läßt:

FAZ:

„Selten eine geschmacklosere Pressekonferenz gesehen“

FOCUS:

Lubitz zu Germanwings-Tragödie: „Unser Sohn war beim Absturz nicht depressiv“

BILD:

RTL:

STERN:

EXPRESS:

Und – darf es noch immer niemand mitbekommen, dass moderne Flugzeuge durch den UAP von aussen übernommen werden können, wobei die Piloten dann jegliche Kontrolle über die Maschine und jegliche Kontaktmöglichkeiten verlieren?