8UNG! …19.5.


ETH Zürich untersuchte „Chemtrails“…

Bedenkt man, dass sich fast 37.5 Mio. Flugzeuge jährlich (gemäss ATAG Air Transport Action Group, 2014) in der Luft befinden, sollte abgeklärt werden, welchen Einfluss der Ausstoss diverser Schadstoffe auf unser Ökosystem hat. Zu berücksichtigen ist ebenfalls, dass diese Stoffe mit dem Regen (siehe FS3-Sendung aus 2015) in die Nahrungskette gelangen und von Organismen aufgenommen werden.

Matthias Hancke, ein Schweizer Dokumentarfilmer und Herausgeber des preisgekrönten Films „Overcast“ („Bewölkt“) hat sich dem Phänomen der künstlichen Bewölkung durch Kondensstreifen jahrelang gewidmet und seine Recherchen in seinem Film zusammengefasst. In diesem wird unter anderem auch das Interview mit Professorin Ulrike Lohmann von der ETHZ über die Studie gezeigt.

Und ganz geil wird es, wenn du dahinter kommst, dass die Ämter die Umweltbelastung durch Aluminium, Strontium und Barium überhaupt nicht kontrollieren (dürfen).

Fakenews: Identitäre wollten Berliner Justizmini „stürmen“…

Laut WELT wollten am Freitag 50 Personen „versuchen“, das Justizministerium zu stürmen. Ein Ministeriumsangestellter informierte die WELT aufgeregt über das Geschehen: Das Ministerium sei „abgeriegelt“ worden. Die Bilder zeigen jedoch etwas anderes: Eine durchaus friedliche Kundgebung vor dem Innenmini!

Wo sieht die WELT „dramatische Szenen“?

Und wieder schreiben die FakeNews: „Identitäre Bewegung marschiert auf.“ Gibt es linke Randale in Athen, heißt es: „Bürger gehen auf die Barrikaden.“

Finde den Fehler.…

Das Kontrollgesetz der GROKO im Wortlaut…

Der Gesetzentwurf vom Überwachungs-Maas ist noch schlimmer, als wir befürchtet haben. Für alle 38 Straftaten, bei denen Ermittlungsbehörden bisher eine normale Telekommunikationsüberwachung durchführen können, sollen sie zukünftig auch in Computer und Smartphones einbrechen dürfen, um eine so genannte „Quellen-TKÜ“ durchzuführen. Im Jahr 2015 wurden in fast 6.000 Verfahren über 32.000 solcher Überwachungsanordnungen durchgeführt, davon knapp die Hälfte wegen Drogen.

Begründet wird der Einsatz staatlicher Schadsoftware immer mit „Terrorismus“. Das Bundesverfassungsgericht verlangte, dass dieser intensive digitale Eingriff nur bei Gefährdungen von Menschenleben, ihrer Gesundheit und elementarsten Lebensgrundlagen eingesetzt werden darf. Die Große Koalition ignoriert das und geht weit darüber hinaus.

Der Propaganda-Minister will jetzt das „Netzdurchsetzungsgesetz“ durchpeitschen, wohl um erst einmal den Schulz-Wahlkampf medial abzusichern. Weitere Zensurgesetze sollen in der nächsten Legislaturperiode die Meinungsfreiheit ganz an die Kette legen. …

Bildquelle: Twitter BravesBürgerlein

Massiver Wahlbetrug in NRW?

Die AfD hat im Landesverband Nordrhein-Westfalen mit einer systematischen Kontrolle zahlreicher Stimmauszählungen begonnen. Die Partei ist skeptisch, ob nach der Landtagswahl am vergangenen Sonntag in allen Wahllokalen die korrekte Stimmenzahl für die AfD er- oder übermittelt wurde.

Im Bezirk in Mönchengladbach wurde das kuriose Ergebnis bereits überprüft – und der Fehler eingeräumt. 37 Zweitstimmen für die AfD waren bei der Auszählung schlichtweg nicht berücksichtigt worden. Dies entspricht 8,6 Prozent der Stimmen. Wie es zu dem Fehler kommen konnte, war zunächst nicht bekannt. „Der Wahlvorstand hat sich vergaloppiert“, sagte ein Sprecher der Stadt Mönchengladbach. „Sowas darf nicht passieren.“

Nach Österreich und Frankreich erfahren wir nun um den nächsten kreativen Ansatz aus Deutschland, wie man Wahlen beeinflussen könnte. Man lernt eben nie aus. Willkommen in Bananistan…

Der Table de Jugurtha in Tunesien

Das Ding mit der Gravitation…

Gab es auf unserer Erde in Vorzeiten riesige Bäume, die – wie im Film Avatar – bis „in den Himmel“ wuchsen? War eine vergrößerte Schwerkraft mit ein Grund für das Aussterben der Dinosauriere? Einige interessante Überlegungen (mit deutschen Untertiteln) zum Thema:

CDU Ex-Stadtrat aus Stendal geht wegen Wahlfälschung…

…ins Gefängnis. Solle da noch jemand sagen, in NRW ist so etwas nicht möglich? Die Mühlen der Gerichte arbeiten langsam – der Schaden für eventuell betroffene Parteien ist aber unmittelbar. Ein Rückblick:

Allein war Holger Gebhardt für die Manipulationen bei der Kommunalwahl 2014 in Stendal nicht verantwortlich. Doch der ehemalige CDU-Stadtrat habe mit krimineller Energie gehandelt. Im März verurteilte das Landgericht Stendal  den 43-Jährigen zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren.

Die Fälschungen beruhten auf einem vermeintlich durchdachten System: Für Stendaler, von denen er glaubte, sie würden ohnehin nicht zur Wahl gehen, beantragte Gebhardt mit gefälschten Vollmachten Briefwahlunterlagen. Die Wahlscheine füllte er dann selbst aus. Bei der Stadtratswahl setzte Gebhardt die Kreuze bei seinem eigenen Namen, bei der Kreistagswahl bei CDU-Kreischef Wolfgang Kühnel und dem Landtagsabgeordneten und ehemaligen Landtagspräsidenten Hardy Peter Güssau.

Doch das Vorgehen flog auf. Einige der vermeintlichen Nichtwähler wollten am Wahltag doch ihre Stimme abgeben. Im Wahllokal bekamen sie gesagt, sie hätten bereits per Briefwahl abgestimmt.

 

 

 

WENN ES IM ALL BLITZT …


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Wenn es im Weltall blitzt, wird die Astrophysik aus ihrem dünkelnden Jahrhundertschlaf meist unsanft geweckt. FRBs – oder Fast Radio Bursts – werden zu den „mysteriösesten astrophysikalischen Phänomenen“ gezählt, weil sie äußerst kurzlebig und demnach schwer zu entdecken sind. Erstmals wurde so ein Signal 2001 vom Parkes-Radioteleskop in Australien empfangen. Seitdem konnte man erst etwa 20 Fälle dieser exotischen Radioblitze dokumentieren, hinter denen Astronomen ein noch unbekanntes Phänomen vermuten. 

So ein schneller Radioblitz dauert typischerweise nur an die fünf Millisekunden. Wenn wir die herkömmlichen Methodiken zur Entfernungsberechnung heranziehen, die meist auf der kosmologischen Rotverschiebung basieren, erhalten wir oft viel größere Entfernungen (Energie nimmt quadratisch mit der Entfernung ab), als es tatsächlich der Fall sein könnte. Wenn wir traditionell nach Lehrmeinung kalkulieren, erhielten wir für den Sekundenbruchteil größere Energiemengen, als unsere Sonne innerhalb eines Monats freisetzt! Derartig viel Power kann die heutige, postfaktische Astrophysik nur mittels kollabierender (sic!) Schwarzer Löcher, oder einem weiteren Abstrusium „moderner“ Apologetik – den Neutronensternen – erklären, wenn überhaupt. Ein solches (physikalisch eigentlich unmögliches) Ding erzeugte dann erst ein Magnetfeld, in dem ein „Schwarzes Loch“ (ebenfalls nur eine SciFi Idee, und nicht etwa gesichertes Wissen) rotieren soll, das dann erst einen elektrischen Strom erzeugt. Wir erkennen, dass die Astroapologeten tatsächlich die physikalisch naheliegendste Lösung für dieses Phänomen anbieten – nämlich eine elektrische Entladung – jedoch bei der Erklärung zur Entstehung auf veraltetes, viktorianisches „Wissen“ zurückgreifen. Der neueste Heuler ist ein Vorschlag für einen völlig neuartiges Hokuspokus – einen „Blitzar“! Es ist ähnlich, wie in der Buchhaltung: Wenn du dich nicht mehr auskennst, eröffne ganz einfach ein neues Konto…

Mit anderen Worten versuchen sie eine Glühbirne mittels Öllampentechnologie zu beschreiben.

Das Vakuum des Weltalls ist nämlich keineswegs „leerer Raum“, sondern erfüllt von bewegten Ladungsträgern (Elektronen, Ionen), die über die bekannten elektrischen Gesetze miteinander agieren. Es ist ein Plasma, und der wahre Urzustand der Materie. In Plasma bilden sich elektrische Doppelschichten aus, die sich von Zeit zu Zeit entladen können. So entsteht dann ein kosmischer Blitz.

Die elektrische Kraft ist weitaus stärker, als die Gravitation, obwohl heute noch immer verzweifelt versucht wird, die meisten kosmischen Phänomene mittels der Schwerkraft zu modellieren. Diese Vertuschung wird verständlich, wenn man weiß, wie viel Geld und Reputation in überalterte Modelle gesteckt wird, um den Status Quo und Nimbus mancher Herrschaften nicht zu beschädigen!

Gerne wird dann auch die Alienkarte aus der wissenschaftlichen Rektalfalte gezogen, was die Entdeckerin des jüngsten FRBs, Emily Petroff, zu nachfolgendem Tweet veranlaßte:

Im Gegensatz zu den mathematisch evozierten Taschenspielertricks wäre es für die Astrophysiker an der Zeit, ins Labor zurückzukehren um ihre Überlegungen mittels Experimenten zu überprüfen. Statt lieb gewonnenen Phantomen, wie Schwarzen „Lachern“, oder übergewichtigen Neutronensternen, welche ausschließlich in Computersimulationen existieren, die wiederum auf falsch eingelernten Irrmeinungen fußen („GiGo“, oder Garbage in – Garbage out), sind Plasmaeffekte skalierbar. Alles, was im Kleinen funktioniert, existiert auch im Großen.

Aber sagte das nicht schon der wahre Vater der Naturwissenschaften, Hermes Trismegistos (Toth)?

Herzlichst,
euer FS3,
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Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 150215: “Flash, Saviour of the Universe”

BALLS ON FIRE …


hubbledetectIllustration: nasa/esa/stsci

Willkommen auf einer neuen Entdeckungsfahrt durch unser Universum. Das FS3 will heute versuchen, mit einfachen Worten an einem weiteren Beispiel zu erklären, wieso die Mainstream Astro-„Verforscher“ regelmäßig falsche Weltbilder vermitteln und jedes Mal in ihre eigenen, selbstgemachten Fallen tappen. Aus einem Beitrag des österreichischen DerStandard (mehr oder weniger aus einer Presseaussendung abgeschrieben) – mit einigen Ergänzungen, die verdeutlichen sollen, was bloß Mutmaßungen sind, was falsch ist und wie – aufbauend auf diesen Fehlschlüssen – angebliches „Wissen“ suggeriert werden soll:

System feuert planetengroße Plasmakugeln ins All

US-Astronomen haben in der näheren Umgebung eines Sterns am Ende seines Lebens (1) ein spektakuläres Phänomen erspäht: Mithilfe des Weltraumteleskops Hubble entdeckten Raghvendra Sahai und sein Team vom Jet Propulsion Laboratory der Nasa beim Roten Riesen V Hydrae riesige Plasmasphären, die sich mit hoher Geschwindigkeit von dem Stern fortbewegen. Was es mit diesen heißen Gaskugeln von mehr als doppelter Marsgröße auf sich hat und vor allem woher sie stammen, ist nicht ganz klar – doch eine Theorie haben die Forscher bereits:

V Hydrae liegt in rund 1.200 Lichtjahren Entfernung im südlichen Sternbild Hydra (Wasserschlange) und ist gleichsam ein sterbender (1) Stern. Nachdem er bereits mehr als die Hälfte seiner Masse abgestoßen hat (2), verbrennt er derzeit den letzten Rest seines Brennstoffes (3) . Daher dürfte (4) V Hydrae selbst nicht der Verursacher der mysteriösen Plasmakugeln sein. Sahai und seine Kollegen haben errechnet (5), dass die über 9.000 Grad Celsius heißen Sphären aus ionisiertem Gas – das ist mehr als doppelt so heiß wie die Sonnenoberfläche – seit mindestens 400 Jahren abgefeuert werden (6), und zwar alle 8,5 Jahre eine…

Finde die sechs Fehler:

  1. Rote Riesen sind nicht „am Ende ihres Lebens“ oder „sterben“. Sie sind gleichsam neugeborene Babys, die gerade ihre nächste Phase in der Hauptsequenz des Hertzsprung-Russel (HR) Diagramms beginnen. Da gibt es einiges „Unmögliches“ (nach dem kosmologischen Standardmodell, zu mindestens) über das die Mainstream-Astroverforscher nicht gerne reden: Etwa V838 Monocerotis, der sich innerhalb weniger Monate durch das halbe HR-Diagramm bewegte! Im Standardmodell mit seiner angenommenen „Fusion im Inneren“ ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn ein Stern nicht durch angebliche Fusion aus seinem Inneren, sondern aus der Stromzufuhr von seiner Umgebung erstrahlt, erledigt sich diese andauernde „Rätselraterei“ der Astrophysiker ganz von allein.Rote Riesen ziehen einfach zu wenig Strom, weshalb sie versuchen ihre Hülle auszubreiten, um wieder einen elektrischen Gleichgewichtszustand der Entladung an ihrer Oberfläche zu erreichen. Bei Schwankungen der Stromdichte in seiner Umgebung verändert sich umgekehrt auch seine Oberfläche. Eine kurze Überschlagsrechnung zeigt, dass diese Überlegungen Hand und Fuß haben und weitaus bessere, physikalische Erklärungen liefern als all das Rätselraten und all die ad hoc Erklärungsversuche des Mainstreams.
  2. Die Behauptung, dass der Stern „die Hälfte seiner Masse abgestoßen“ hätte, basiert im Ringschluß der Annahme, dass die vorhergehende Behauptungen (angebliche Fusion im Inneren) korrekt seien.
  3. Detto, wie (2). Wenn der Brennstoff nicht „im Inneren“ zu finden ist…
  4. W.g.: nur Vermutungen, deshalb die vorsichtige Formulierung…
  5. „Errechnet“ auf Basis falscher Grundannahmen. Es gelangt der GiGo-Effekt beim Rechnen zum Tragen: „Garbage In – Garbage Out“
  6. Wie bei (5). Man rechnet nach der beobachteten Entfernung der äußeren Plasmakugeln zum Roten Riesen und anhand ihrer mittleren Geschwindigkeit auf die abgelaufene Zeit zurück. Dies hat nichts mit dem Phänomen an sich zu tun, sondern ist nur eine weitere, fragwürdige Schlußfolgerung aufgrund einer unsicheren Grundannahme..

 

In einem elektrisch funktionierenden Plasma-Universum bezieht jeder Stern (=Anode, die virtuelle Kathode finden wir an der Heliopause) seinen „Treibstoff“ (=elektrischer Strom) aus seiner Umgebung und regelt die Aufnahmefähigkeit von Ladungsträgern durch eine elektrische Doppelschicht um den Stern. Rote Riesen erhalten zu wenig Ladungsträger und müssen demnach ihre Oberfläche anpassen – in diesem Falle also VERGRÖSSERN – um mehr z.B.Elektronen „einfangen“ zu können um so die Fusion an ihrer Oberfläche aufrecht erhalten zu können. – Auch Sterne sterben nicht gerne…

Felsplaneten werden laut den Theorien vom „Elektrischen Universum“ weitaus wahrscheinlicher aus Gasriesen und Gasplaneten aus Sonnen heraus – buchstäblich „geboren“, wenn ihre elektrische Innenspannung zu hoch wird. Ein natürlicher, physikalisch bekannter Vorgang zur Minimierung der Innenspannung über selbsttätige Oberflächenvergrößerung oder Teilung in mehrere Kugeln. G’spassig anzusehen, dass derartige Überlegungen in der Gilde der Glaubensbewahrer und Astroapologeten regelmäßig ziemliches Entsetzen und spontanen, unbedachten Widerspruch auslösen.

Wir sehen im oben beschriebenen Fall des Roten Riesen höchstwahrscheinlich den Geburtsvorgang zukünftiger Gasplaneten. Diese Plasmabälle in Planetengröße werden nicht etwa durch mechanische Fliehkräfte – irgenwelcher, ad-hoc erfundenen Akkretionsscheiben – weggeschleudert, sondern beschleunigen durch den Spannungsabfall im elektrischen Feld vom Mutterstern weg…

Herzlichst,
euer FS3,
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War on ‘error, Folge VH: “Geboren aus der Sonne”

SCHRATTLN: DIE TORE ZUR UNTERWELT …


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Ein Erdstall ist ein unterirdischer Gang unterschiedlicher Größe, der manchmal durch Kammern verbunden ist. Wir finden solche Gangsysteme in der ganzen Welt. Bis heute ist nicht geklärt, wer diese Anlagen erschaffen hat. Das Warum wurde vielleicht kürzlich  von einen Rutengeher (siehe weiter unten) beantwortet. Manche der Gänge sind so niedrig, dass man sie nur durchkriechen kann. Einige sind von gigantischen Ausmaßen, angeblich Hunderte von Kilometern lang. Seltsamerweise findet man in ihnen keine Knochen, Werkzeuge oder sonstige Zeugnisse von Zivilisation.

Auch in Europa finden wir jede Menge dieser „Schrattln“. Oft wurden Kirchen über diesen Stätten gebaut, allerlei Geschichten zur Abschreckung „normaler“ Bürger gesponnen, die Eingänge zugeschüttet oder geflutet um der Bevölkerung das unwürdige Schicksal von echtem Wissen zu ersparen um sie dumm halten zu können.

In Stockerau – unter dem berühmten Stift – finden wir ein solches Gangsystem. Dort wurden mysteriöse Steine gefunden, die sich blau verfärben, wenn sie ans Tageslicht gebracht werden. Ja sie fangen sogar von innen zu strahlen an, oder lassen alte Handabdrücke plötzlich wieder erscheinen. Angeblich sollen diese Artefakte mehr als 8.000 Jahre alt sein. Mehr davon im Video, weiter unten. Laut dem Radiästheten (Rutengänger) Ferdinand W.O. Koch sind manche dieser Anlagen Heilstollen, wo unterschiedliche Erdstrahlung gewisse Effekte verursachen kann. Mehr davon in seinem Bericht über den Erdstall Rabmühle, in Niederbayern.

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Der Erdstall Rabmühle

Nach einer anderen Deutung könnten diese Syteme – vor allem die Rundbauten – eine Art mesolithisches Informations Übertragungssystem gewesen sein, also ein 11.000 Jahre alter „Fernsprecher“. Das ist gar nicht so abwegig, wenn wir an die heutige Kommunikation mit getauchten U-Booten denken, wo ELF-Wellen (Extrem Low Frequency) zur Nachrichtenübermittlung genutzt werden. Es gibt auch natürlich vorkommende ELF-Wellen: Frequenzen von ca. 7 bis 8 Hz entstehen als sogenannte Schumann-Resonanz durch natürliche, atmosphärische Störungen. Die Frequenzen von üblichen Wechselstromnetzen und für die Eisenbahnstromversorgung liegen ebenfalls in diesem Frequenzbereich. Wellen derart niedriger Frequenz (also, großer Wellenlänge!) können sich im Erdmantel und in Wasser über mehrere 100km ausbreiten und auch empfangen werden. Elefanten kommunizieren etwa auf diese Weise, und „hören“ mit ihren Beinen.

Doch zurück zu unseren Schrattl Forschern:

Heinrich und Ingrid Kusch sind Archäospeleologen. Dr. Heinrich Kusch, Prähistoriker und Lehrbeauftragter an der Karl-Franzens-Universität in Graz. Durch einen Zufall kamen die beiden zu DEM Forschungsprojekt ihres Lebens: Bei Umbauarbeiten wird im Dachstuhl eines Bauernhofs eine Jahrhundert alte Kanonenkugel gefunden. Darin entdeckt man einen Plan, der auf ein Labyrinth von unterirdischen Gängen verweist – das ist nicht der Beginn eines Thrillers, sondern hat sich in der oststeirischen Gemeinde Vorau wirklich zugetragen.

Und es war der Ausgangspunkt von einer Reihe schier unglaublicher Entdeckungen. Die Höhlenforscher Ingrid und Heinrich Kusch machten sich an die Erforschung des viele Kilometer langen und offenbar in größere Tiefe führenden Gangsystems und stießen dabei immer wieder auf Einzelheiten, für die es keine Erklärung gibt. So sind die meisten dieser Gänge nach einer gewissen Strecke nicht nur zugemauert, sondern meterdick mit tonnenschwerem Gestein verschlossen.

Ein weiteres Rätsel der unterirdischen Gangsysteme besteht darin, daß viele Zugänge in einer unbekannten, vermutlich im Mittelalter liegenden Zeitepoche absichtlich und mit gewaltigem Arbeitsaufwand verschlossen wurden. Dabei mauerte man die Einstiege nicht einfach nur zu, sondern verschloss die Gänge teilweise mit vielen Tonnen Gestein und Erde. Wollte man das Wissen um eine unbekannte vorchristliche Kultur ein für allemal aus dem Bewußtsein der Menschen löschen? Oder fürchtete man sich gar vor etwas aus den Tiefen der Erde? Irgend etwas muß damals passiert sein, denn sonst hätte man sich diese Arbeit wohl kaum gemacht.

Unter dem alten Kloster Vorau fanden die beiden Archäospeleologen (Altertums-Höhlenforscher) mit einem Bodenradar ein riesige, über mehrere Etagen in den Boden reichendes Gangnetz aus ältester Zeit. Die Forschungen gehen weiter, sind aber aufgrund der Tiefe, Weitläufigkeit und wegen der zugeschütteten Zugänge langwierig und kostspielig.

 

Ab hier wird es wenig „hardcore“ für all jene Leser, die ein wenig tiefer in die Materie eintauchen wollen:

Unser Wissenstand hat sich in den letzten 100 Jahren von der Mechanik zu Plasma- und Elektrotechnik immens weiterentwickelt. Diese ermöglicht uns auch die Lösung bisher ungeklärter Fragen zur Entstehung von Erdbeben: So finden sie etwa im elektrisch aktiven Erdmantel jede Menge Silikate, die ausgesprochen hohe Leitfähigkeit aufweisen, wobei noch Karbonatschmelzen und O(-)Elektronenlöcher („positive Löcher“) im O2(-) Teilgitter als spingekoppelte Paare vorliegen (PHP), welche aktiviert werden und so Gestein extrem leitfähig machen (Journal of Scientific Exploration, Vol. 19, No. 1, pp. 43–89, 2005 /Tassos, Ford).

PHPs können durch akustische, oder seismische Wellen, Erhitzung oder mechanischen Druck (Denkt nur einmal an die Piezoelektrizität) aktiviert werden, was zu einer Art Kettenreaktion führt, die Gestein erhitzt und dessen Leitfähigkeit mit einem Schlag erhöht.

Dazu brauchen wir oft ganz wenig Energie, jedoch die an der richtigen Stelle – wie Archimedes Spruch die „Welt aus ihren Angeln hebeln“ zu können! PHPs finden wir auch in MgO, Feldspat, Olivin, usw., wo die Spinpaare ab 200-500°C aufbrechen und sich kaskadenhaft vollständig dissoziieren. Das FS3 zeigte diese Zusammenhänge erstmals 2010 auf, als von der PSIRAM-Bande wieder einmal über HAARP als lachhafte „Verschwörungstheorie“ hergezogen wurde, nur weil man es selber nicht besser gelernt hat. Wer weiß auch schon, dass auf der Internationalen Raumstation Versuche unternommen wurden, mittels Antennen die Veränderung des Schönwetterfeldes zwischen Ionosphäre und Erdboden zu messen, um so Erdbeben besser vorhersagen zu können? Nochmals zum Mitdenken: Erdbeben kann man am besten aus dem Weltraum vorhersagen…

Diese und ähnliche elektrochemisch-physikalischen Zusammenhänge aus dem Kristallgitter könnten es auch sein, die in den Steinen aus Klosterneuburg entsprechende Veränderungen hervorrufen können.

Ist es nicht seltsam? Da werden Milliarden an öffentlichen Steuern und Fördergeldern buchstäblich „vernichtet“ um neumodische Kulttempel und technokratische Kathedralen, wie CERN oder den ITER zu errichten, während für neue – wirklich wissensmehrende – und nützliche Aktivitäten kaum Geldmittel zur Verfügung gestellt werden, ja überdies auch noch versucht wird, diese zu behindern, weil sie die Pläne irgendeines Konzerns oder einer Maurerpartie gefährden  könnten. Und all jene, welche unsere Universitäten bis zum doktorigen Ende geniessen durften, werden sich hüten, an diesem Credo zu rütteln. Sie sind meist hervorragende Technologen – jedoch lausige Wissenschafter, weil sie nicht etwa neues Wissen „schaffen“ sondern leider oft verhindern.

 

Herzlichst,
euer FS3,
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Denn Nach-Richten war gestern

War on ‘error, Folge 1235813: “Die blauen Steine der Weisen

 

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DIE HUBBLE BLASE PLATZT …


HUBBLE BUBBLENGC 7635, der Hubble Nebel, Quelle: NASA, ESA, Hubble Heritage Team. Für größere Darstellung auf das Bild klicken!

Vor 26 Jahren trat das Hubble-Weltraumteleskop an Bord des Space Shuttles seine Reise in den Weltraum an. Zur Feier des Jahrestags veröffentlichen die Weltraumorganisationen NASA und ESA Jahr für Jahr ein neues Bild eines ansehnlichen, astronomischen Objekts. Diesmal wurde NGC 7635, der Blasennebel, ausgewählt. Dieser befindet sich am Nordhimmel und ist etwa 8.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Es ist ein Emissionsnebel um den zentrale Stern BD+60 2522, der die zehn- bis zwanzigfache Masse der Sonne haben dürfte und mit seinem Sternwind die besagte „Blase“ aus Gas erzeugt.

So lautet die „angepaßte“ Meinung, wie planetarische Nebel überhaupt zustande kommen. Da ist die Rede von „blasenden Winden“ aus Gas und Staub und von Stoßwellen, die von explodierenden Sternen erzeugt werden. Sie werden oft auch als sternerzeugende Regionen angesehen, da intensive Röntgenstrahlung und extremes UV-Licht darauf hindeuten, dass innerhalb des sich über zehn Lichtjahre erstreckenden Objektes Kernfusion auftritt.

Vor dem Aufkommen moderner Teleskoptechnik beobachteten Astronomen schwache Ringe aus Licht, die sie „planetarische Nebel“ nannten. Der Name wurde gewählt, da diese Objekte meist rund erschienen und eine schwache, grünliche Färbung aufwiesen, ähnlich wie der Uranus. Deshalb wurde damals angenommen, dass auch sie Gasriesenplaneten sein könnten. Mit dem Aufkommen der Theorie zur Funktionsweise von Sternen mit Fusion in ihrem Inneren gab es die ersten Mutmaßungen über explodierende Sterne. Deshalb schlossen die Theoretiker, dass die beobachteten Ringe kugelförmige Blasen aus „heißem Gas“ sein müßten.

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Hertzsprung-Russel Diagramm der Sternentwicklung – Zusammenhang zwischen Leuchtkraft und Oberflächentemperatur

Nach Theorien der Sternentwicklung, durchlaufen Sonnen in den letzten Stadien ihres Daseins gewaltsame Umwälzungen – weil angeblich ihr Kraftstoff Wasserstoff zu Neige geht – und sich die „Asche“ schwererer Elemente in ihrem Kern anreichert. Bevor sie ihr letztes Stadium als Weißer Zwerg erreichen, wird vermutet, dass durch Fusion von schwereren Kernen induzierte, chaotische Wechselwirkungen in den sterbenden Sternen große Mengen von Materie ihrer äußeren Hüllen „abgeworfen“ werden. Deswegen glauben Astronomen hier auch expandierende Wolken aus Staub und Gas zu sehen,  die von alternden Sternen in der Umgebung beleuchtet werden.

Mit dem Aufkommen moderner Weltraumteleskopen konnten Astronomen weitere Details bei planetarischen Nebeln erkennen – Details, die dem sphärischen Modell widersprachen: Da waren plötzlich feine, zusammenhängende Röhren aus Filamenten, Geflechte, überlappende Ringe rund um das Zentralgestirn und sanduhrähnliche Formen zu bestaunen. Es wurde offensichtlich, dass die Form dieser Nebel eher einen Zylinder darstellt und keine Kugeln sind. Manchmal erkennen wir auch eine Scheibe um den Stern – ein Torus – wie ein Serviettenring um und außerhalb des sich zum Zentralstern verjüngenden „Schlauches“.

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In einem elektrischen Universum ist es keinesfalls „heißes Gas“, das den Raum erfüllt – sondern Plasma. Plasma bedeutet, dass die positiven und negativen Ladungsträger zu einem gewissen Prozentsatz getrennt sind.

99% aller beobachtbarer Materie im Kosmos ist Plasma.

Plasma ist der erste Grundzustand von Materie.

Die physikalischen Gesetze der Elektrizität sind anzuwenden und keinesfalls die Physik eines „Windes“!

In der Hülle eines planetarischen Nebels befinden sich eine oder mehrere Plasmabahnen, oder „Doppelschichten“, die wie Kondensatoren wirken und abwechselnd elektrische Ladungen speichern und freisetzen. Die Ströme fließen innerhalb und außerhalb in Schichten in der Schale des Zylinders – wie es auch im Fall der Nordlichter genau erforscht wurde. Dies sind die – im deutschen Sprachraum kaum bekannten – Birkeland Ströme. Der Norweger Kristian Birkeland beschrieb bereits um 1900 korrekt den Mechanismus der Nordlichter – und wurde fast 100 Jahre lang von manch „arriviertem“ Astrophysiker dafür angefeindet und als „Spinner“ angesehen. Und auch noch heute scheinen die Leser mancher „Qualitätsmedien“ keine Ahnung von Physik aufzuweisen, obwohl sie vorgeben, es an der „Unität“ gelernt zu haben. Eine ähnliche Erfahrung, wie der spätere Nobelpreisträger Birkeland hatte das FS3 bereits vor zehn Jahren im österreichischen DerStandard gemacht, was das „andere Fern-Seh-Programm“ zu so manch prophetischem Kommentar verleitete.

Wie allgemein bekannt ist, erzeugen geladene Teilchen in Bewegung einen elektrischen Strom. Dieser wird von einem umlaufenden Magnetfeld begleitet, das mit der Entfernung abnimmt. Das Magnetfeld ist umso stärker, je mehr geladene Teilchen sich in die gleiche Richtung bewegen, oder sie beschleunigt werden. Ionen, die sich durch das Feld bewegen, werden in der Achsenrichtung zu einem Z-Pinch zusammen „gequetscht“.

Das nachfolgende Video zeigt uns gut, welche gewaltigen Kräfte beim Pincheffekt wirken:


Elektrische Ladungen im Plasma erzeugen Doppelschichten, weil sich die entgegengesetzten Ladungen abstossen. Positive Ladung baut sich auf der einen und negative Ladung auf der anderen Seite auf. So entsteht zwischen ihnen ein elektrisches Feld und wenn genügend Strom an so eine Doppelschicht angelegt wird, glüht das umgebende Plasma (Glimmentladung). Falls die Spannung jedoch geringer ist, sehen wir nichts leuchten und sprechen demzufolge von einer „Dunkelentladung“.

Die Weltraumteleskop Hubble zeigt auf seinem Jubiläumsbild eines planetarischen Nebels viele der grundlegenden Eigenschaften von Plasma im Glimmzustand. Die Illusion einer „Blase“ rührt daher, dass die Kamera in die Achse des Zentralsterns mit dem Z-Pinch-Trichter hineinblickt (siehe auch vorhergehende Skizze).

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In der oberen rechten Ecke des Bildes gibt es ein Doppelring (oder auch dreifach-?), was auf Bereiche mit höherer Dichte schließen läßt, durch die sich Strom bewegt. Jeder Ring besteht aus hellen Knoten, die durch leuchtschwache Radialfilamente verbunden sind und welche eben Birkelandströme sind – ähnlich wie bei einer „Plasmakugel“ aus dem Einrichtungshaus. Die hellen Wirbel und Kleckse auf der linken Seite des Rings könnten auf eine Diocotron Instabilität hinweisen. Dieses Phänomen erkennen wir auch als Wirbel des Nordlichtes auf der Erde .

Da planetare Nebel um Sterne Z-Pinche aus dem sie umgebendem Stromfluß sind, existiert genug Leistung, um die „Last“ des Zentralsterns mit Strom zu versorgen. Sterne werden nicht aus ihrem Inneren per Kernfusion beheizt, sondern durch externen Strom zum Leuchten gebracht. Die beobachtete Fusion entsteht an ihrer Hülle und nicht im Inneren. Diese Ströme müssen mit der gesamten Galaxie verbunden sein, die wiederum mit anderen Galaxien in „Spannung“ verbunden sein muß.

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War on ‘error, Folge 120V: “Mehr Spannung in die Wissen-Schafft”

WIESO ES ECKIGE KRATER GIBT …


Gerade erst neulich übermittelte die NASA-Raumsonde „Dawn“ die neuesten Bilder von auffällig hellen Kratern auf dem Zwergplaneten Ceres. Die beiden Formationen sind der Haulani-Krater und der Oxo-Krater, die laut Experten durch „Einschläge“ entstanden sein sollen. Angeblich sei zu erkennen, dass es „Erdrutsche“ vom Rand des Haulani-Kraters gegeben hat. Wir lesen im Standard:

…Auffallend an dem 34 Kilometer durchmessenden Krater ist, dass er nicht die Form eines Kreises, sondern eher eines Vielecks hat. Das liegt laut den NASA-Forschern daran, dass sich hier unter der Oberfläche Bruchlinien befinden, die die Form des Kraters mitprägten…

Natürlich ist die Annahme von hypothetischen „Bruchlinien“ rein spekulativ und allein durch die beschränkte Vorstellungsgabe der Verforscher entstanden, die nicht einmal im die Möglichkeit in Erwägung ziehen könnten, dass Krater nicht nur durch Einschläge von Gesteinsbrocken aus dem All entstehen, sondern viel häufiger durch elektrische Entladungen gegenüber der Oberfläche zustande kommen. Hier einige Beispiele vom Mars, die niemals durch Einschläge fester Körper entstanden sein können, wie der Astro-Mainstream behauptet::

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Der Hammer sind ja quadratische Krater – einer charaktristischen Formation für zwei um das Zentrum rotierende Entladungskanäle. Durch das spezielle Frequenzverhältnis (Anziehung-Abstoßung) zwischen den – mindestens – beiden „Birkeland“-Paaren entlang des Entladungskanals gegenüber der Oberfläche  erzeugen Instabilitäten diese typischen Vielecke am Einschlagsort.

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Die gegenlaufende Stromkanäle fräsen nach dem tatsächlichen „Einschlag“ – nämlich beim Zustandekommen der Entladung (Blitz), der eine Schockwelle auslöst, wie ein Meteorit – die charakteristische Vieleckform aus der Oberfläche. Wir erkennen es in der Ausrichtung der magnetische Orientierung der „geschockten“ Gesteine wo sich das Zentrum der Schockwelle befunden hat – wie etwa beim Vredefort Krater in Südafrika. Bei einem Blitzeinschlag befindet sich das Schockzentrum unterhalb der Oberfläche, während wir bei einem Einschlag eines Brockens diese oberhalb finden. Ob in der Folge dann Fulgurite, Olivin oder Eisenoxid (Magnetite) entstehen hängt davon ab, wie die ursprüngliche Bodenbeschaffenheit am Einschlagsort war.

Auf der Erde können sich entsprechende hohe Stromstärken, die für derartig erosive Einschläge notwendig sind, wegen des begrenzten Durchschlagswiderstandes der Atmosphäre nur schwer ausbilden, wie auch die Ionosphäre durch ihrer Ausgleichsströme einen wirksamen Schutzmechanismus gegen solche konzentrierte Entladungen darstellt. Bei Kometen und Himmelskörpern, die keine schützende Atmosphäre aufweisen, erkennen wir schön, wie Elektrizität die Oberfläche stetig bearbeitet.

Die Stromfilamente im Blitzkanal  umkreisen einander und fräsen die Oberfläche ab, wobei die anfängliche Kreisbewegung ruckartig instabil wird und als „Diocotron-Instabilität“ diverse Vielecke erzeugt, je nachdem, wie sich das Frequenzverhältnisse zwischen dem Abreißen und Aufnehmen der Ströme verhält. Ähnliche Muster erkennen wir auch im Plasmavortex beim Saturn-Pol, oder im Auge eines Hurricanes.

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FS3-LESETIPP: „Diocotron Instability in Plasmas and Gas Discharges“ (W.Knauer, 1966 – Journal of Applied Physics); doi:10.1063/1.1708223
Ähnlich pahantasievoll wurden uns auch die Tafelberge auf Ceres erklärt. Der massive Einschlag eines Objektes kann die besagten Oberflächenformen natürlich nicht erklären, weshalb die Astrover’orscher über phantasievolle Hangrutsche und spirituelle Bruchlinien – die sich halt genau dort befinden müssen, wo was eingeschlagen hat – uns jene Sichtweise der Dinge nahebringen müssen, die sie – im Grunde genommen – selbst nicht verstehen.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 6: “Square Imaginations”