BALLS ON FIRE …


hubbledetectIllustration: nasa/esa/stsci

Willkommen auf einer neuen Entdeckungsfahrt durch unser Universum. Das FS3 will heute versuchen, mit einfachen Worten an einem weiteren Beispiel zu erklären, wieso die Mainstream Astro-„Verforscher“ regelmäßig falsche Weltbilder vermitteln und jedes Mal in ihre eigenen, selbstgemachten Fallen tappen. Aus einem Beitrag des österreichischen DerStandard (mehr oder weniger aus einer Presseaussendung abgeschrieben) – mit einigen Ergänzungen, die verdeutlichen sollen, was bloß Mutmaßungen sind, was falsch ist und wie – aufbauend auf diesen Fehlschlüssen – angebliches „Wissen“ suggeriert werden soll:

System feuert planetengroße Plasmakugeln ins All

US-Astronomen haben in der näheren Umgebung eines Sterns am Ende seines Lebens (1) ein spektakuläres Phänomen erspäht: Mithilfe des Weltraumteleskops Hubble entdeckten Raghvendra Sahai und sein Team vom Jet Propulsion Laboratory der Nasa beim Roten Riesen V Hydrae riesige Plasmasphären, die sich mit hoher Geschwindigkeit von dem Stern fortbewegen. Was es mit diesen heißen Gaskugeln von mehr als doppelter Marsgröße auf sich hat und vor allem woher sie stammen, ist nicht ganz klar – doch eine Theorie haben die Forscher bereits:

V Hydrae liegt in rund 1.200 Lichtjahren Entfernung im südlichen Sternbild Hydra (Wasserschlange) und ist gleichsam ein sterbender (1) Stern. Nachdem er bereits mehr als die Hälfte seiner Masse abgestoßen hat (2), verbrennt er derzeit den letzten Rest seines Brennstoffes (3) . Daher dürfte (4) V Hydrae selbst nicht der Verursacher der mysteriösen Plasmakugeln sein. Sahai und seine Kollegen haben errechnet (5), dass die über 9.000 Grad Celsius heißen Sphären aus ionisiertem Gas – das ist mehr als doppelt so heiß wie die Sonnenoberfläche – seit mindestens 400 Jahren abgefeuert werden (6), und zwar alle 8,5 Jahre eine…

Finde die sechs Fehler:

  1. Rote Riesen sind nicht „am Ende ihres Lebens“ oder „sterben“. Sie sind gleichsam neugeborene Babys, die gerade ihre nächste Phase in der Hauptsequenz des Hertzsprung-Russel (HR) Diagramms beginnen. Da gibt es einiges „Unmögliches“ (nach dem kosmologischen Standardmodell, zu mindestens) über das die Mainstream-Astroverforscher nicht gerne reden: Etwa V838 Monocerotis, der sich innerhalb weniger Monate durch das halbe HR-Diagramm bewegte! Im Standardmodell mit seiner angenommenen „Fusion im Inneren“ ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn ein Stern nicht durch angebliche Fusion aus seinem Inneren, sondern aus der Stromzufuhr von seiner Umgebung erstrahlt, erledigt sich diese andauernde „Rätselraterei“ der Astrophysiker ganz von allein.Rote Riesen ziehen einfach zu wenig Strom, weshalb sie versuchen ihre Hülle auszubreiten, um wieder einen elektrischen Gleichgewichtszustand der Entladung an ihrer Oberfläche zu erreichen. Bei Schwankungen der Stromdichte in seiner Umgebung verändert sich umgekehrt auch seine Oberfläche. Eine kurze Überschlagsrechnung zeigt, dass diese Überlegungen Hand und Fuß haben und weitaus bessere, physikalische Erklärungen liefern als all das Rätselraten und all die ad hoc Erklärungsversuche des Mainstreams.
  2. Die Behauptung, dass der Stern „die Hälfte seiner Masse abgestoßen“ hätte, basiert im Ringschluß der Annahme, dass die vorhergehende Behauptungen (angebliche Fusion im Inneren) korrekt seien.
  3. Detto, wie (2). Wenn der Brennstoff nicht „im Inneren“ zu finden ist…
  4. W.g.: nur Vermutungen, deshalb die vorsichtige Formulierung…
  5. „Errechnet“ auf Basis falscher Grundannahmen. Es gelangt der GiGo-Effekt beim Rechnen zum Tragen: „Garbage In – Garbage Out“
  6. Wie bei (5). Man rechnet nach der beobachteten Entfernung der äußeren Plasmakugeln zum Roten Riesen und anhand ihrer mittleren Geschwindigkeit auf die abgelaufene Zeit zurück. Dies hat nichts mit dem Phänomen an sich zu tun, sondern ist nur eine weitere, fragwürdige Schlußfolgerung aufgrund einer unsicheren Grundannahme..

 

In einem elektrisch funktionierenden Plasma-Universum bezieht jeder Stern (=Anode, die virtuelle Kathode finden wir an der Heliopause) seinen „Treibstoff“ (=elektrischer Strom) aus seiner Umgebung und regelt die Aufnahmefähigkeit von Ladungsträgern durch eine elektrische Doppelschicht um den Stern. Rote Riesen erhalten zu wenig Ladungsträger und müssen demnach ihre Oberfläche anpassen – in diesem Falle also VERGRÖSSERN – um mehr z.B.Elektronen „einfangen“ zu können um so die Fusion an ihrer Oberfläche aufrecht erhalten zu können. – Auch Sterne sterben nicht gerne…

Felsplaneten werden laut den Theorien vom „Elektrischen Universum“ weitaus wahrscheinlicher aus Gasriesen und Gasplaneten aus Sonnen heraus – buchstäblich „geboren“, wenn ihre elektrische Innenspannung zu hoch wird. Ein natürlicher, physikalisch bekannter Vorgang zur Minimierung der Innenspannung über selbsttätige Oberflächenvergrößerung oder Teilung in mehrere Kugeln. G’spassig anzusehen, dass derartige Überlegungen in der Gilde der Glaubensbewahrer und Astroapologeten regelmäßig ziemliches Entsetzen und spontanen, unbedachten Widerspruch auslösen.

Wir sehen im oben beschriebenen Fall des Roten Riesen höchstwahrscheinlich den Geburtsvorgang zukünftiger Gasplaneten. Diese Plasmabälle in Planetengröße werden nicht etwa durch mechanische Fliehkräfte – irgenwelcher, ad-hoc erfundenen Akkretionsscheiben – weggeschleudert, sondern beschleunigen durch den Spannungsabfall im elektrischen Feld vom Mutterstern weg…

Herzlichst,
euer FS3,
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Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge VH: “Geboren aus der Sonne”

SCHRATTLN: DIE TORE ZUR UNTERWELT …


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Ein Erdstall ist ein unterirdischer Gang unterschiedlicher Größe, der manchmal durch Kammern verbunden ist. Wir finden solche Gangsysteme in der ganzen Welt. Bis heute ist nicht geklärt, wer diese Anlagen erschaffen hat. Das Warum wurde vielleicht kürzlich  von einen Rutengeher (siehe weiter unten) beantwortet. Manche der Gänge sind so niedrig, dass man sie nur durchkriechen kann. Einige sind von gigantischen Ausmaßen, angeblich Hunderte von Kilometern lang. Seltsamerweise findet man in ihnen keine Knochen, Werkzeuge oder sonstige Zeugnisse von Zivilisation.

Auch in Europa finden wir jede Menge dieser „Schrattln“. Oft wurden Kirchen über diesen Stätten gebaut, allerlei Geschichten zur Abschreckung „normaler“ Bürger gesponnen, die Eingänge zugeschüttet oder geflutet um der Bevölkerung das unwürdige Schicksal von echtem Wissen zu ersparen um sie dumm halten zu können.

In Stockerau – unter dem berühmten Stift – finden wir ein solches Gangsystem. Dort wurden mysteriöse Steine gefunden, die sich blau verfärben, wenn sie ans Tageslicht gebracht werden. Ja sie fangen sogar von innen zu strahlen an, oder lassen alte Handabdrücke plötzlich wieder erscheinen. Angeblich sollen diese Artefakte mehr als 8.000 Jahre alt sein. Mehr davon im Video, weiter unten. Laut dem Radiästheten (Rutengänger) Ferdinand W.O. Koch sind manche dieser Anlagen Heilstollen, wo unterschiedliche Erdstrahlung gewisse Effekte verursachen kann. Mehr davon in seinem Bericht über den Erdstall Rabmühle, in Niederbayern.

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Der Erdstall Rabmühle

Nach einer anderen Deutung könnten diese Syteme – vor allem die Rundbauten – eine Art mesolithisches Informations Übertragungssystem gewesen sein, also ein 11.000 Jahre alter „Fernsprecher“. Das ist gar nicht so abwegig, wenn wir an die heutige Kommunikation mit getauchten U-Booten denken, wo ELF-Wellen (Extrem Low Frequency) zur Nachrichtenübermittlung genutzt werden. Es gibt auch natürlich vorkommende ELF-Wellen: Frequenzen von ca. 7 bis 8 Hz entstehen als sogenannte Schumann-Resonanz durch natürliche, atmosphärische Störungen. Die Frequenzen von üblichen Wechselstromnetzen und für die Eisenbahnstromversorgung liegen ebenfalls in diesem Frequenzbereich. Wellen derart niedriger Frequenz (also, großer Wellenlänge!) können sich im Erdmantel und in Wasser über mehrere 100km ausbreiten und auch empfangen werden. Elefanten kommunizieren etwa auf diese Weise, und „hören“ mit ihren Beinen.

Doch zurück zu unseren Schrattl Forschern:

Heinrich und Ingrid Kusch sind Archäospeleologen. Dr. Heinrich Kusch, Prähistoriker und Lehrbeauftragter an der Karl-Franzens-Universität in Graz. Durch einen Zufall kamen die beiden zu DEM Forschungsprojekt ihres Lebens: Bei Umbauarbeiten wird im Dachstuhl eines Bauernhofs eine Jahrhundert alte Kanonenkugel gefunden. Darin entdeckt man einen Plan, der auf ein Labyrinth von unterirdischen Gängen verweist – das ist nicht der Beginn eines Thrillers, sondern hat sich in der oststeirischen Gemeinde Vorau wirklich zugetragen.

Und es war der Ausgangspunkt von einer Reihe schier unglaublicher Entdeckungen. Die Höhlenforscher Ingrid und Heinrich Kusch machten sich an die Erforschung des viele Kilometer langen und offenbar in größere Tiefe führenden Gangsystems und stießen dabei immer wieder auf Einzelheiten, für die es keine Erklärung gibt. So sind die meisten dieser Gänge nach einer gewissen Strecke nicht nur zugemauert, sondern meterdick mit tonnenschwerem Gestein verschlossen.

Ein weiteres Rätsel der unterirdischen Gangsysteme besteht darin, daß viele Zugänge in einer unbekannten, vermutlich im Mittelalter liegenden Zeitepoche absichtlich und mit gewaltigem Arbeitsaufwand verschlossen wurden. Dabei mauerte man die Einstiege nicht einfach nur zu, sondern verschloss die Gänge teilweise mit vielen Tonnen Gestein und Erde. Wollte man das Wissen um eine unbekannte vorchristliche Kultur ein für allemal aus dem Bewußtsein der Menschen löschen? Oder fürchtete man sich gar vor etwas aus den Tiefen der Erde? Irgend etwas muß damals passiert sein, denn sonst hätte man sich diese Arbeit wohl kaum gemacht.

Unter dem alten Kloster Vorau fanden die beiden Archäospeleologen (Altertums-Höhlenforscher) mit einem Bodenradar ein riesige, über mehrere Etagen in den Boden reichendes Gangnetz aus ältester Zeit. Die Forschungen gehen weiter, sind aber aufgrund der Tiefe, Weitläufigkeit und wegen der zugeschütteten Zugänge langwierig und kostspielig.

 

Ab hier wird es wenig „hardcore“ für all jene Leser, die ein wenig tiefer in die Materie eintauchen wollen:

Unser Wissenstand hat sich in den letzten 100 Jahren von der Mechanik zu Plasma- und Elektrotechnik immens weiterentwickelt. Diese ermöglicht uns auch die Lösung bisher ungeklärter Fragen zur Entstehung von Erdbeben: So finden sie etwa im elektrisch aktiven Erdmantel jede Menge Silikate, die ausgesprochen hohe Leitfähigkeit aufweisen, wobei noch Karbonatschmelzen und O(-)Elektronenlöcher („positive Löcher“) im O2(-) Teilgitter als spingekoppelte Paare vorliegen (PHP), welche aktiviert werden und so Gestein extrem leitfähig machen (Journal of Scientific Exploration, Vol. 19, No. 1, pp. 43–89, 2005 /Tassos, Ford).

PHPs können durch akustische, oder seismische Wellen, Erhitzung oder mechanischen Druck (Denkt nur einmal an die Piezoelektrizität) aktiviert werden, was zu einer Art Kettenreaktion führt, die Gestein erhitzt und dessen Leitfähigkeit mit einem Schlag erhöht.

Dazu brauchen wir oft ganz wenig Energie, jedoch die an der richtigen Stelle – wie Archimedes Spruch die „Welt aus ihren Angeln hebeln“ zu können! PHPs finden wir auch in MgO, Feldspat, Olivin, usw., wo die Spinpaare ab 200-500°C aufbrechen und sich kaskadenhaft vollständig dissoziieren. Das FS3 zeigte diese Zusammenhänge erstmals 2010 auf, als von der PSIRAM-Bande wieder einmal über HAARP als lachhafte „Verschwörungstheorie“ hergezogen wurde, nur weil man es selber nicht besser gelernt hat. Wer weiß auch schon, dass auf der Internationalen Raumstation Versuche unternommen wurden, mittels Antennen die Veränderung des Schönwetterfeldes zwischen Ionosphäre und Erdboden zu messen, um so Erdbeben besser vorhersagen zu können? Nochmals zum Mitdenken: Erdbeben kann man am besten aus dem Weltraum vorhersagen…

Diese und ähnliche elektrochemisch-physikalischen Zusammenhänge aus dem Kristallgitter könnten es auch sein, die in den Steinen aus Klosterneuburg entsprechende Veränderungen hervorrufen können.

Ist es nicht seltsam? Da werden Milliarden an öffentlichen Steuern und Fördergeldern buchstäblich „vernichtet“ um neumodische Kulttempel und technokratische Kathedralen, wie CERN oder den ITER zu errichten, während für neue – wirklich wissensmehrende – und nützliche Aktivitäten kaum Geldmittel zur Verfügung gestellt werden, ja überdies auch noch versucht wird, diese zu behindern, weil sie die Pläne irgendeines Konzerns oder einer Maurerpartie gefährden  könnten. Und all jene, welche unsere Universitäten bis zum doktorigen Ende geniessen durften, werden sich hüten, an diesem Credo zu rütteln. Sie sind meist hervorragende Technologen – jedoch lausige Wissenschafter, weil sie nicht etwa neues Wissen „schaffen“ sondern leider oft verhindern.

 

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euer FS3,
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War on ‘error, Folge 1235813: “Die blauen Steine der Weisen

 

Falls dir diese FS3-Sendung gefallen hat, würde sich der andere Fern-Seher über eine kleine Spende zur weiteren Unterstützung seiner Arbeit freuen.

 

DIE HUBBLE BLASE PLATZT …


HUBBLE BUBBLENGC 7635, der Hubble Nebel, Quelle: NASA, ESA, Hubble Heritage Team. Für größere Darstellung auf das Bild klicken!

Vor 26 Jahren trat das Hubble-Weltraumteleskop an Bord des Space Shuttles seine Reise in den Weltraum an. Zur Feier des Jahrestags veröffentlichen die Weltraumorganisationen NASA und ESA Jahr für Jahr ein neues Bild eines ansehnlichen, astronomischen Objekts. Diesmal wurde NGC 7635, der Blasennebel, ausgewählt. Dieser befindet sich am Nordhimmel und ist etwa 8.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Es ist ein Emissionsnebel um den zentrale Stern BD+60 2522, der die zehn- bis zwanzigfache Masse der Sonne haben dürfte und mit seinem Sternwind die besagte „Blase“ aus Gas erzeugt.

So lautet die „angepaßte“ Meinung, wie planetarische Nebel überhaupt zustande kommen. Da ist die Rede von „blasenden Winden“ aus Gas und Staub und von Stoßwellen, die von explodierenden Sternen erzeugt werden. Sie werden oft auch als sternerzeugende Regionen angesehen, da intensive Röntgenstrahlung und extremes UV-Licht darauf hindeuten, dass innerhalb des sich über zehn Lichtjahre erstreckenden Objektes Kernfusion auftritt.

Vor dem Aufkommen moderner Teleskoptechnik beobachteten Astronomen schwache Ringe aus Licht, die sie „planetarische Nebel“ nannten. Der Name wurde gewählt, da diese Objekte meist rund erschienen und eine schwache, grünliche Färbung aufwiesen, ähnlich wie der Uranus. Deshalb wurde damals angenommen, dass auch sie Gasriesenplaneten sein könnten. Mit dem Aufkommen der Theorie zur Funktionsweise von Sternen mit Fusion in ihrem Inneren gab es die ersten Mutmaßungen über explodierende Sterne. Deshalb schlossen die Theoretiker, dass die beobachteten Ringe kugelförmige Blasen aus „heißem Gas“ sein müßten.

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Hertzsprung-Russel Diagramm der Sternentwicklung – Zusammenhang zwischen Leuchtkraft und Oberflächentemperatur

Nach Theorien der Sternentwicklung, durchlaufen Sonnen in den letzten Stadien ihres Daseins gewaltsame Umwälzungen – weil angeblich ihr Kraftstoff Wasserstoff zu Neige geht – und sich die „Asche“ schwererer Elemente in ihrem Kern anreichert. Bevor sie ihr letztes Stadium als Weißer Zwerg erreichen, wird vermutet, dass durch Fusion von schwereren Kernen induzierte, chaotische Wechselwirkungen in den sterbenden Sternen große Mengen von Materie ihrer äußeren Hüllen „abgeworfen“ werden. Deswegen glauben Astronomen hier auch expandierende Wolken aus Staub und Gas zu sehen,  die von alternden Sternen in der Umgebung beleuchtet werden.

Mit dem Aufkommen moderner Weltraumteleskopen konnten Astronomen weitere Details bei planetarischen Nebeln erkennen – Details, die dem sphärischen Modell widersprachen: Da waren plötzlich feine, zusammenhängende Röhren aus Filamenten, Geflechte, überlappende Ringe rund um das Zentralgestirn und sanduhrähnliche Formen zu bestaunen. Es wurde offensichtlich, dass die Form dieser Nebel eher einen Zylinder darstellt und keine Kugeln sind. Manchmal erkennen wir auch eine Scheibe um den Stern – ein Torus – wie ein Serviettenring um und außerhalb des sich zum Zentralstern verjüngenden „Schlauches“.

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In einem elektrischen Universum ist es keinesfalls „heißes Gas“, das den Raum erfüllt – sondern Plasma. Plasma bedeutet, dass die positiven und negativen Ladungsträger zu einem gewissen Prozentsatz getrennt sind.

99% aller beobachtbarer Materie im Kosmos ist Plasma.

Plasma ist der erste Grundzustand von Materie.

Die physikalischen Gesetze der Elektrizität sind anzuwenden und keinesfalls die Physik eines „Windes“!

In der Hülle eines planetarischen Nebels befinden sich eine oder mehrere Plasmabahnen, oder „Doppelschichten“, die wie Kondensatoren wirken und abwechselnd elektrische Ladungen speichern und freisetzen. Die Ströme fließen innerhalb und außerhalb in Schichten in der Schale des Zylinders – wie es auch im Fall der Nordlichter genau erforscht wurde. Dies sind die – im deutschen Sprachraum kaum bekannten – Birkeland Ströme. Der Norweger Kristian Birkeland beschrieb bereits um 1900 korrekt den Mechanismus der Nordlichter – und wurde fast 100 Jahre lang von manch „arriviertem“ Astrophysiker dafür angefeindet und als „Spinner“ angesehen. Und auch noch heute scheinen die Leser mancher „Qualitätsmedien“ keine Ahnung von Physik aufzuweisen, obwohl sie vorgeben, es an der „Unität“ gelernt zu haben. Eine ähnliche Erfahrung, wie der spätere Nobelpreisträger Birkeland hatte das FS3 bereits vor zehn Jahren im österreichischen DerStandard gemacht, was das „andere Fern-Seh-Programm“ zu so manch prophetischem Kommentar verleitete.

Wie allgemein bekannt ist, erzeugen geladene Teilchen in Bewegung einen elektrischen Strom. Dieser wird von einem umlaufenden Magnetfeld begleitet, das mit der Entfernung abnimmt. Das Magnetfeld ist umso stärker, je mehr geladene Teilchen sich in die gleiche Richtung bewegen, oder sie beschleunigt werden. Ionen, die sich durch das Feld bewegen, werden in der Achsenrichtung zu einem Z-Pinch zusammen „gequetscht“.

Das nachfolgende Video zeigt uns gut, welche gewaltigen Kräfte beim Pincheffekt wirken:


Elektrische Ladungen im Plasma erzeugen Doppelschichten, weil sich die entgegengesetzten Ladungen abstossen. Positive Ladung baut sich auf der einen und negative Ladung auf der anderen Seite auf. So entsteht zwischen ihnen ein elektrisches Feld und wenn genügend Strom an so eine Doppelschicht angelegt wird, glüht das umgebende Plasma (Glimmentladung). Falls die Spannung jedoch geringer ist, sehen wir nichts leuchten und sprechen demzufolge von einer „Dunkelentladung“.

Die Weltraumteleskop Hubble zeigt auf seinem Jubiläumsbild eines planetarischen Nebels viele der grundlegenden Eigenschaften von Plasma im Glimmzustand. Die Illusion einer „Blase“ rührt daher, dass die Kamera in die Achse des Zentralsterns mit dem Z-Pinch-Trichter hineinblickt (siehe auch vorhergehende Skizze).

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In der oberen rechten Ecke des Bildes gibt es ein Doppelring (oder auch dreifach-?), was auf Bereiche mit höherer Dichte schließen läßt, durch die sich Strom bewegt. Jeder Ring besteht aus hellen Knoten, die durch leuchtschwache Radialfilamente verbunden sind und welche eben Birkelandströme sind – ähnlich wie bei einer „Plasmakugel“ aus dem Einrichtungshaus. Die hellen Wirbel und Kleckse auf der linken Seite des Rings könnten auf eine Diocotron Instabilität hinweisen. Dieses Phänomen erkennen wir auch als Wirbel des Nordlichtes auf der Erde .

Da planetare Nebel um Sterne Z-Pinche aus dem sie umgebendem Stromfluß sind, existiert genug Leistung, um die „Last“ des Zentralsterns mit Strom zu versorgen. Sterne werden nicht aus ihrem Inneren per Kernfusion beheizt, sondern durch externen Strom zum Leuchten gebracht. Die beobachtete Fusion entsteht an ihrer Hülle und nicht im Inneren. Diese Ströme müssen mit der gesamten Galaxie verbunden sein, die wiederum mit anderen Galaxien in „Spannung“ verbunden sein muß.

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War on ‘error, Folge 120V: “Mehr Spannung in die Wissen-Schafft”

WIESO ES ECKIGE KRATER GIBT …


Gerade erst neulich übermittelte die NASA-Raumsonde „Dawn“ die neuesten Bilder von auffällig hellen Kratern auf dem Zwergplaneten Ceres. Die beiden Formationen sind der Haulani-Krater und der Oxo-Krater, die laut Experten durch „Einschläge“ entstanden sein sollen. Angeblich sei zu erkennen, dass es „Erdrutsche“ vom Rand des Haulani-Kraters gegeben hat. Wir lesen im Standard:

…Auffallend an dem 34 Kilometer durchmessenden Krater ist, dass er nicht die Form eines Kreises, sondern eher eines Vielecks hat. Das liegt laut den NASA-Forschern daran, dass sich hier unter der Oberfläche Bruchlinien befinden, die die Form des Kraters mitprägten…

Natürlich ist die Annahme von hypothetischen „Bruchlinien“ rein spekulativ und allein durch die beschränkte Vorstellungsgabe der Verforscher entstanden, die nicht einmal im die Möglichkeit in Erwägung ziehen könnten, dass Krater nicht nur durch Einschläge von Gesteinsbrocken aus dem All entstehen, sondern viel häufiger durch elektrische Entladungen gegenüber der Oberfläche zustande kommen. Hier einige Beispiele vom Mars, die niemals durch Einschläge fester Körper entstanden sein können, wie der Astro-Mainstream behauptet::

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Der Hammer sind ja quadratische Krater – einer charaktristischen Formation für zwei um das Zentrum rotierende Entladungskanäle. Durch das spezielle Frequenzverhältnis (Anziehung-Abstoßung) zwischen den – mindestens – beiden „Birkeland“-Paaren entlang des Entladungskanals gegenüber der Oberfläche  erzeugen Instabilitäten diese typischen Vielecke am Einschlagsort.

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Die gegenlaufende Stromkanäle fräsen nach dem tatsächlichen „Einschlag“ – nämlich beim Zustandekommen der Entladung (Blitz), der eine Schockwelle auslöst, wie ein Meteorit – die charakteristische Vieleckform aus der Oberfläche. Wir erkennen es in der Ausrichtung der magnetische Orientierung der „geschockten“ Gesteine wo sich das Zentrum der Schockwelle befunden hat – wie etwa beim Vredefort Krater in Südafrika. Bei einem Blitzeinschlag befindet sich das Schockzentrum unterhalb der Oberfläche, während wir bei einem Einschlag eines Brockens diese oberhalb finden. Ob in der Folge dann Fulgurite, Olivin oder Eisenoxid (Magnetite) entstehen hängt davon ab, wie die ursprüngliche Bodenbeschaffenheit am Einschlagsort war.

Auf der Erde können sich entsprechende hohe Stromstärken, die für derartig erosive Einschläge notwendig sind, wegen des begrenzten Durchschlagswiderstandes der Atmosphäre nur schwer ausbilden, wie auch die Ionosphäre durch ihrer Ausgleichsströme einen wirksamen Schutzmechanismus gegen solche konzentrierte Entladungen darstellt. Bei Kometen und Himmelskörpern, die keine schützende Atmosphäre aufweisen, erkennen wir schön, wie Elektrizität die Oberfläche stetig bearbeitet.

Die Stromfilamente im Blitzkanal  umkreisen einander und fräsen die Oberfläche ab, wobei die anfängliche Kreisbewegung ruckartig instabil wird und als „Diocotron-Instabilität“ diverse Vielecke erzeugt, je nachdem, wie sich das Frequenzverhältnisse zwischen dem Abreißen und Aufnehmen der Ströme verhält. Ähnliche Muster erkennen wir auch im Plasmavortex beim Saturn-Pol, oder im Auge eines Hurricanes.

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FS3-LESETIPP: „Diocotron Instability in Plasmas and Gas Discharges“ (W.Knauer, 1966 – Journal of Applied Physics); doi:10.1063/1.1708223
Ähnlich pahantasievoll wurden uns auch die Tafelberge auf Ceres erklärt. Der massive Einschlag eines Objektes kann die besagten Oberflächenformen natürlich nicht erklären, weshalb die Astrover’orscher über phantasievolle Hangrutsche und spirituelle Bruchlinien – die sich halt genau dort befinden müssen, wo was eingeschlagen hat – uns jene Sichtweise der Dinge nahebringen müssen, die sie – im Grunde genommen – selbst nicht verstehen.

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War on ‘error, Folge 6: “Square Imaginations”

IRRTUM ROTVERSCHIEBUNG UND DIE LIGO LÜGE …


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Die kosmologische Rotverschiebung wurde als Maß für ein angeblich expandierendes Universum erfunden. Ähnlich wie bei einer vom Beobachter sich entfernenden Geräuschquelle der Ton immer tiefer klingt, werden im Frequenzband entfernter Galaxien Verschiebungen zum Rotbereich hin beobachtet, die man als auseinanderstebenden Raum interpretiert. Ein Spektrum – also ein von einem beobachteten Objekt ausgesendetes Lichtband – zeigt typische Absorptionslinien dort, wo gewisse Elemente das ausgesendete Licht absorbieren. Diese dunklen Linien nennt man Fraunhofer’sche Linien.

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Je höher die kosmologische Rotverschiebung (z) eines astronomischen Objekts, desto länger war das von ihm ausgesandte Licht unterwegs  – so interpretiert es jedenfalls die gängige Lehrmeinung – und desto weiter zurück in der Vergangenheit können wir angeblich sehen. Aus dieser Rotverschiebung (z) wird auch die Entfernung eines Objekts bestimmt, wenn herkömmliche Methoden wegen zu großer Entfernungen, wie etwa Standardkerzen oder Parallaxen nicht mehr funktionieren. Doch diese Hypothese bekam durch einen modernen Galileo – Halton Arperstmals Dellen verpaßt, als dieser eindeutig nachwies, dass Quasare mit hohem (z) offenbar vor Galaxien mit geringerer Rotverschiebung aufzufinden sind (hier mehr Analysen dazu). Halton Arp wurden in der Folge sämtliche Teleskopzeiten gestrichen – etwas was wir in dem Wikiwaschi-Eintrag über ihn natürlich nicht finden können.

050610quasar-galaxyBildquelle: Jane C. Charlton (Penn State) et al., HST, ESA, NASA, Thunderbolts.info

Ein expandierendes Universum (An dieser Stelle wird für Laien meist die Analogie vom aufgehenden Kuchen mit den Rosinen, inside evoziert) ist jedoch die Grundvoraussetzung für die klerikale Hypothese (erfunden vom katholischen Priester Georges Lemaître) eines Urknalls (Big Bang), wo sich angeblich Raum und Zeit aus einem Punkt in unser jetztiges, wahrnehmbares Universum knallten und dieses derart schufen. Es ist ähnlich, wie die Geschichte mit dem Huhn und dem Ei. Ohne der Gültigkeit der Hypothese von der kosm. Rotverschiebung ist der heilige Gral des Standardmodells – der Big Bang – obsolet.

Ein weiterer Hinweis auf die innerliegende Inkonsistenz des Urknall-Modells liegt in der Oberflächenhelligkeit von entfernten Objekten. In den gängigen BigBang-Modellen, die auf ART- und FLRW-Metrik beruhen, wird vorausgesagt, dass die Oberflächenhelligkeit entfernter Objekte mit steigender Rotverschiebung mit (z+1)^-3 abnehmen sollte – während alle nichtexpansiven Modelle von einer Konstanz zwischen „z“ und Entfernung ausgehen. Die FRLW Metrik bedingt das!

Entsprechende UV-Messungen und Daten des HUBBLE-UDF, sowie des GALEX zeigten nun, dass die Oberflächenhelligkeit entfernter Objekte (z<6) tatsächlich konstant zu sein scheint, was konsistent mit einem *nichtexpandierenden* Universum wäre.

Die FLRW-Theorie ist wie gesagt die mathematische Grundvoraussetzung für eine angebliche „Expansion“ des Universums und ergibt sich als Lösung der Einstein’schen Feldgleichungen – basiert also auf der Relativitätstheorie. Einmal gilt sie also – aber dann, wenn es nicht opportun erscheint, werden ihre Ergebnisse ignoriert? Man kann sich eben nicht immer nur die Rosinen herauspicken und die anderen Bestandteile des Gesamtpaketes ignorieren. Das ist selektive Wahrnehmung, Rosstäuscherei – also hervorragend dazu geeignet in unsere „moderne“ Astrophysik (sic!) Einzug zu halten.

Magnetar ESO

Wenn nun auf der Erde energetische Ereignisse im Weltraum gemessen werden, die Objekten mit hohem „z“ zugeordnet werden, nimmt man an, dass diese extrem weit entfernt sein müssen, weshalb man oft auf viel zu große Energiemengen am Ereignisort selbst schlussfolgert.

Ein Fehler ergibt den nächsten.

Wie etwa in diesem aktuellen Fall, wo schnelle Radioblitze (FRB) mit viel zu hohen Energiewerten bedacht werden, eben weil das tatsächliche Ereignis viel weiter entfernt postuliert wird, als es sich tatsächlich ereignet haben mag. Um dieses Energieaufkommen mechanisch erklären zu können, müssen seltsame Phantasiegebilde erfunden werden:

Diese Ereignisse haben kaum etwas mit „Schwarzen Löchern“ (ein unbewiesenes Hirngespinst) zu tun, sondern sind weit eher Spuren eines Entladungsvorganges im Zusammenhang mit der plötzlichen Auflösung einer elektrischen Doppelschicht, wie das bei induktiven Schwingkreisen der Fall wäre. Ähnlich wie bei Pulsaren oder den herbeiphantasierten Neutronensternen ist es also kaum ein materielles Objekt, das sich derart schnell bewegen muss, sondern ein ganz normaler Lade- und Entladevorgang in einem elektrischen System, ganz ohne mechanische Teile. Offenbar noch immer ein no-go für „moderne“ Astro-Füsicker.

Und weil wir gerade so schön am Aufzeigen jener Unzulänglichkeiten des gravitationsdominierten kosmologischen Standardmodells sind – über die sonst kaum jemand spricht – erinnern wir uns doch noch einmal kurz an die Sensationsankündigung vom Februar der angeblichen Entdeckung von Gravitationswellen durch „Verschmelzen zweier Schawarzer Lacher“, die dem Konsortium der Gravitationsjäger weitere Jahrzehnte des Geldsegens bescheren sollte.

Unser geschätzter Kollege, Mathematikprofessor Steven J. Crothers hat sich die Mühe gemacht, das LIGO-Ergebnis entsprechend zu analysieren und mathematisch zu kritisieren. Seine aktuelle Arbeit vom 4.3. ist hier nachzulesen. Unter anderem erklärt er auch wieder, wieso das Konzept der Schwarzen Löcher nur einen unzulässigen, mathematischen Taschenspielertrick darstellt.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 999: “Big Boeing mit Urknallsuppe und Neutroniumgemüse”

 

 

 

 

LieGO – DIE WAHRHEIT SCHMIERT NIEMANDEM BUTTER AUFS BROT …


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Computersimulation von G-Wellen, angeblich generiert durch zwei Schwarze Löcher. Photo: C. Henze/NASA

Die „moderne“ Physik lebt immer öfter von einem Haufen aufeinandergetürmten Unsinn. So mußten wir vorige Woche die Ankündigung des „endgültigen Nachweises“ von Gravitationswellen über uns ergehen lassen. Das FS3 berichtete und diskutierte entsprechend aktuell zu diesem offensichtlichen PR-Stunt. Dazu eine kleine Frage: Wer von euch erinnert sich eigentlich daran,  diese Formulierung bereits im März 2014 irgendwo gelesen zu haben?

Es war das BICEP2 Team vom Südpol, welches Anfang 2014 über einen „Sigma 7“ (der Fachausdruck aus der Statistik für ein positives Signal mit der „Wahr-Scheinlichkeit“ von 1:10 Milliarden) Treffer als angebliche „Bestätigung“ für die Existenz von Gravitationswellen berichtete. Alan Guth erhielt in der Folge dafür zusammen mit zwei weiteren Kollegen sogar den mit US$ 3 Mill. dotierten Kavli Preis. Laut den diversen MahlStromMedien (MSM) Berichten aus dieser Zeit war der angebliche Nachweis von G-Wellen ein wesentliches Argument für die Auszeichnung gewesen. Aus einem weiteren Bericht von damals:

…In diesem Hintergrund, so gleichmäßig er auch auf den ersten Blick über den Himmel verteilt sein mag, gibt es nämlich leichte Unregelmäßigkeiten. Diese wurden einerseits durch Dichteschwankungen im jungen Universum verursacht, andererseits aber auch durch Gravitationswellen, die das frühe Universum durchliefen. Diese bereits von Einstein vorhergesagten Wellen in der Raumzeit entstehen, wenn sich Massen bewegen und dadurch die Raumzeit krümmen…

Kurz darauf wurde Wissenschaftsgeschichte umgeschrieben und die Sache mit den „nachgewiesenen“ G-Wellen als Nebensächlichkeit abgetan. Als Surrogat durfte die Entdeckung der (genauso fischigen) „Inflation“ des Weltalls herhalten.  Es war also nichts mit diesem „Milliardentreffer“ von vor über einem Jahr:

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Dieses Bild zeigt die Temperaturschwankungen der angeblich „kosmischen“ Hintergrundstrahlung (CMBR) über die B-Mode Polarisation (kleine Pfeile) aus der man glaubte, G-Wellen herauslesen zu können.

 

 

Also läge die Vermutung nahe, dass es nun nach Überschreiten der Erinnerungsgrenze wieder einmal versucht wurde – zur „Sicherheit“ mit Sage und Schreibe 1.000 (i.W.: eintausend) Co-Autoren für das Paper! Wen das nicht überzeugt, dem ist nicht zu helfen.

Zu „helfen“ wußten sich sehr wohl die vier höchsten Capos des – justament bis September 2015 um wohlfeile $ 205 Millionen (Gesamtkosten der Überholung: $ 620 Mill.) „runderneuerten“ – LIGO Instruments: Wie in manchen Medien nun berichtet wird, hatten die Chefitäten 2010 ein falsches Blindsignal in die Anlage eingespeist, um ihre Angestellten „auf Trab zu halten“. Und keiner hat es gemerkt. Im März 2011 waren sogar schon alle wissenschaftlichen Papers zu dem „Jahrhundertfund“ geschrieben, als die LIGO-Führung in letzter Sekunde die Notbremse zog und verriet, dass sie dieses getürkte Signal nur zu Testzwecken selbst in das System eingespeist hatten. Und – nur vier Menschen waren eingeweiht, dass dies ein Test war und nicht der Ernstfall.

Ätsch, letztendlich war alles nur eine Show!

Im Zuge der nun erfolgten Sensations-Ankündigungswissenschaft (Hauptsache, die Finanziers strahlen!) wird leider die verhaltene Kritik übergangen und wichtige Fragen werden vergessen:

  1. Wieso 1.000 Wisseng’schaftler als Co-Autoren anführen?
  2. Zwecks einer besseren Visualisierung wurden alle Serien durch ein 30 – 350 Hz Filter geschickt, was alle zusätzlichen Informationen (zu möglichen, anderen Ursachen) a priori gut versteckt. Man sucht klarer Weise nur nach dem, was man finden will. Dies alles erhöht nur die Wahrscheinlichkeit eines falschen Positivsignals. Wenn du nur einen Hammer hast, sieht bald alles nach einem Nagel aus…
  3. Die nun präsentierte Signallänge entspricht nicht dem theoretischen Modell, wie sie eigentlich aussehen müsste. Sie ist viel zu kurz…
  4. Es wurde nur Rauschen aus gewissen Quellen ausgeschlossen. Wir finden nirgends auch nur eine Erwähnung von G-Wellen ähnlicher Signalquellen – etwa aus elektrischen Maschinen und Stromkreisen…
  5. Zuerst wurden die Daten weiss „gewaschen“ um danach mittels der Wilson-Daubechies-Meyer Transformation in die Zeit/Frequenz Domäne übertragen zu werden. Dies bedeutet, dass du eine Kreuzschablone anlegst um in einem Suchbild schneller nur Kreuze zu finden. Wenn vorher jedoch Filter über die Schwingungen gelegt wurden, erhöhen diese den Informationsgehalt des Signals selbst – können es also durchaus verändern…
  6. Die jeweils etwa vier Kilometer langen Schenkel der Spieglanlage müssten relativ zum Boden absolut ruhig sein. Entsprechend der angegebenen, erhöhten Empfindlichkeit nach der fünfjährigen Runderneuerung von LIGO hieße das – völlige Bewegungslosigkeit bis hin zur Größe eines Elektrons hinunter! Selbst Quantenfluktuation wären bei diesem Versuchsaufbau zu berücksichtigen.
  7. Das Paper zu diesem Aktivismus konnte niemals korrekt von Unabhängigen „peer reviewt“ werden, da es die Dramaturgie erforderte, das Ding gleichzeitig zur Pressekonferenz am 11.2.2016 pünktlich zu veröffentlichen…
  8. Und letztendlich wurde diese „Entdeckung“ vier Tage vor der tatsächlichen Inbetriebnahme des fünf Jahre lang renovierten LIGO Komplexes gemacht. Das nennt das FS3 einen erfolgreichen Start in eine finanziell abgesicherte Zukunft. Mancher Mediziner würde auch von einem vorzeitigen Samenerguß sprechen…

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Ah ja – die Theorie von Schwarzen Löchern ist ebenfalls äußerst bedenklich und basiert ausschließlich auf mathematischen Hoppalas, die sowieso kaum jemand richtig verstehen kann. Und hier sind angeblich sogar zwei von diesen Unsichtbaren „zusammengestoßen“? Auch werden unwillkürlich Erinnerung an die phantastische Signalhinbiegerei in Zusammenhang mit der Evaluierung der Kosmischen Hintergrundstrahlung (CMBR) wach, wo auf abenteuerliche Weise mit Signalstärken von einem Tausendstel des Störsignals „gearbeitet“ wurde. Statt im näherliegenden, interstellaren Raum die logische Radiostrahlungen überall präsenter Strombahnen zu beachten, wurde das Ganze eben zum „Echo des Urknalls“.

Arno Penzias hatte 1978 zusammen mit Robert Woodrow Wilson dafür den Physik-Nobelpreis gewonnen, womit das – durchaus als „kreationistisch“ zu bezeichnende – Modell eines angeblichen Urknalls fortan als „bewiesen“ galt. Der nachfolgende Nobelpreis für die Signalrosstäuscherei 2006 verlängerte nur die Lebensdauer eines bereits toten Pferdes Namens „Big Bang“ (Urknall).

Nun hat sich ein LIGO-Spiegel angeblich um den 0,004ten Teil des Durchmessers eines Protons bewegt und alle flippen wie auf Kommando aus und evozieren – unnötiger Weise – Einstein. Der hatte – im Gegensatz zu dem Zinnober, was uns aus den Erfüllungsmedien entgegenschallt – die Existenz von G-Wellen zwei Mal als „unwahrscheinlich“ abgetan, bevor er auf höheren Druck seine Meinung revidieren musste.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 0,2: “LIE EGO LIGO OIL”