MONDSÜCHTIG, Folge 1 …


Viele Menschen glauben an einen Einfluss des Mondes. So klagen sie etwa darüber, bei Vollmond schlechter zu schlafen. Emotionen werden angeblich verstärkt. Doch wie kommt das zustande? Laut Meinung des ORF, der diverse „Öggsperten“ zu Wort kommen ließ, ist der Zusammenhang von Mond und Schlaf ist „eher psychisch als körperlich“.

… „Hier dürfte wahrscheinlich eine sehr große Bandbreite an psychologischen Phänomenen eher eine Rolle spielen als physiologische Phänomene“, analysiert Gerhard Klösch vom Schlaflabor des AKH Wien.

In Betracht kommen dabei Phänomene wie die selektive Wahrnehmung, die selbsterfüllende Prophezeiung oder der sogenannte Rückschaufehler sein. All diesen psychologischen Gründen gemein ist eine Überschätzung des Mondes – die betroffenen Personen trauen ihm eine Wirkkraft zu, die sich etwa physikalisch nicht erklären lässt…

Wenn man nicht an der richtigen Stelle sucht, wird man auch nichts finden.

Was hindert eigentlich all diese gebildeten Menschen daran, mit ihrer Wissenschaft Fragen beantworten zu können, oder zumindest Lösungsansätze aufzuzeigen, um Antworten zu bestätigen, die seit Jahrtausenden Allgemeinwissen sind? – Es ist ihre zum Teil anerzogene Hybris und die Befürchtung die akademischen Job zu verlieren, oder von ihren Kollegen als „verrückt“ angesehen zu werden. Es ist einfach Angst zu scheitern.

Weißt du wie viele Versionen der Glühbirne Thomas Edison ausprobieren musste, um letztendlich ein serienmäßig brauchbares Modell zu entwickeln? Angeblich waren es mehr als 9.000 mit denen er scheiterte, doch das ließ ihn nicht aufgeben.

Unsere lieben Astrophysiker, die uns eigentlich diese Frage mit dem Einfluss des Mondes auf den Körper des Menschen beantworten sollten, haben ein gewaltiges Brett vorm Kopf. Deshalb verleihen ihre Sprecher auch gerne solche, um von ihrer eigenen Unfähigkeit abzulenken, naturwissenschaftlich korrekte Antworten geben zu können.

Worin besteht also das besagte Brett der Astro-Füsicker?

Es ist ihre Weigerung, der allgegenwärtigen Elektrizität im Kosmos jene führende Rolle zuzugestehen, die sie innehält. Es werden dann von abstrusen Vereinen (GWUP oder PSIRAM) gerne Bretter verliehen ad-hoc Hypothesen in den Rang von Theorien erhoben und kritische Stimmen ganz nach Art der Inquisition zum Schweigen gebracht. Ganz abgesehen vom Aufstellen und Wiederholen falscher Behauptungen, sowie der Weigerung in einen wissenschaftlichen Disput einzutreten. 

Das Ergebnis: Während sich unsere Technologie in kurzer Zeit immens weiterentwickelt hat, sind die Naturwissenschaften auf ihrem Niveau von Anfang 1900 stehen geblieben. Unsere angebliche ‚Realität‘ wird von fragwürdigen Modellen dominiert, die ausschließlich die Meinung des Autors widergeben, und Mathematik, samt Statistik sind zu Gatekeepern der Religio des 21. Jahrhunderts geworden.

Gerne werden auch Strohmann-Argumente verwendet, wo man etwas widerlegt, was überhaupt kein Thema ist, um ‚Kompetenz‘ zu verstrahlen oder um zumindest irgendetwas dazu vermeldet zu haben. Wie auch an dieser Stelle, wo Licht, oder auch Gravitation als unwahrscheinliche Gründe für einen Einfluss des Mondes auf den Menschen evoziert werden:

Das Licht des Mondscheins taugt, physikalisch betrachtet, nicht als alleiniger Grund für Schlaflosigkeit: „Der Vollmond ist vergleichsweise lichtschwach, ungefähr eine Million Mal lichtschwächer als die Sonne“, sagt Astrophysiker Stefan Uttenthaler. „Das Mondlicht ist nichts anderes als reflektiertes Sonnenlicht. Auch im Vergleich zur künstlichen Beleuchtung heutzutage ist das Mondlicht schwach.“

Das FS3 lädt also Herr Uttenthaler , wie auch den leicht faktenresistenten Herrn Freistetter herzlich dazu ein, ihr Wissen zu erweitern.

Die Wirkung des Mondes auf unsere Biosphäre hat mit elektromagentischen Wechselwirkungen zu tun. 

Zuerst einmal die Grundlagen:

Die Erde, wie alle Planeten unseres Sonnensystems, befindet sich in einem ständigen, bidirektionalen Stromfluss, dessen Zentrum unsere Sonne ist. Dies ist die Heliosphäre, in der positive Ionen und negativ geladene Elektronen ein spiralförmiges Feld (die Parker-Spirale) erzeugen. Sie verhält sich im Prinzip, wie eine kugelförmige Leuchtstoffröhre.

Die Anode ist unsere Sonne, und die virtuelle Kathode findet sich an der Heliopause, der „Grenze“ unseres Sonnensystems, ähnlich wie bei einer Koronaentladung. Die Sonne wiederum dockt wie die anderen Sterne in unserer Milchstraße an den Stromfluss aus dem Zentrum unserer Galaxis an. Die Galaxien wiederum sind an langen, stromführenden Bahnen aufgefädelt, usw… Galaxien drehen sich, weil sie sich wie monopolare Motoren verhalten, Planeten höchstwahrscheinlich auch.

Wir finden ähnliche bandähnliche Strukturen an den Polen unserer Erde, wo bidirektionale Ströme in voneinander getrennten Bahnen andocken und so die Polarlichter erzeugen. Derartige, diskrete Strombahnen sind untrügliche Anzeichen einer Doppelschicht (Double Layer) in Plasma.

Wir sprechen von Plasma, wenn in einem Raum freie Ladungsträger vorkommen. Das All ist nicht etwa „leer“, sondern es ist ein äußerst dünnes Plasma, mit frei beweglichen Ladungsträgern. Selbst, wenn wir nur wenige Ladungsträger, also Ionen oder Elektronen pro m² vorfinden, entsteht Stromfluss mit daraus folgenden Magnetfeldern.

In diesem vom Sonnenstrom (Sonnen-„Wind“) generierten EM-Feld um die Sonne bewegt sich unsere Erde, die um sich eine Blase, die Magnetosphäre ausbildet. Sie schirmt uns gegen die geladenen Partikel ab und ermöglicht erst Leben hier, wie wir es kennen.

Der Mond durchquert nun diese Erd-Magnetosphäre bei Vollmond, also an der sonnenabgewandten Seite der Erde, wo ihr Schweif von energiereichen Partikeln weit über die Mondbahn hinaus reicht.

…Fortsetzung folgt…

 

7 Gedanken zu “MONDSÜCHTIG, Folge 1 …

  1. Freistetter ein gräßlicher Diskutant. Und dann immer diese unqualifizierten Einwürfe von diesen Forentrollen. Absolut unwissenschaftlich. Mit dem ist keine vernünftige Diskussion möglich. Aber, sein Physikkollege, Name leider vergessen, gab einst zu, dass ich aus zwei inkonstanten Maßen, wie Dauer in Sekunde und Strecke in Meter keine konstante Geschwindichkeit z.B. die des Lichtes berechnen kann. Die Front bröckelt.

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    • 🙂

      Nun ja, das FS3 denkt dass der liebe Florian aus nachvollziehbarem Eigennutz betriebsblind geworden ist, weshalb er temporär auch im Licht der Öffentlichkeit dahinglänzen darf…

      Einer fachliche Diskussion geht er jedoch wohlweislich aus dem Weg:


      DAS FLORIANI PRINZIP …

      FS3

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      • edison war ein patenter kerl…

        er patentierte was andere erfanden…

        tesla war sein erbitterter gegner, brilliant aber leider nicht psychopath genug sich gegen die psychopathen seiner zeit zur wehr zu setzen…

        die zeigten ihm dann im wesentlichen die zunge, weil er zu menschlich war…

        zum mond: wien hebt sich um 35cm 2mal am tag hab ich neulich im orf gehört…

        und: hat man eigentlich eine offizielle erklärung dafür warum die rotation genau mit der erdposition synchronisiert ist?

        wir warten gespannt auf die nächste sendung!

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