ROSETTA KOMETEN-MISSION: AUF DÜNNEM EIS…


Dieses neueste NAVCAM Mosaikbild zeigt 67P am 20.11.2014 mit typisch elektrischen Interaktionen (Credits: ESA/Rosetta/NAVCAM – CC BY-SA IGO 3.0)

Dieses neueste NAVCAM Mosaikbild zeigt 67P mit typisch elektrischen Aktivitäten wie Glimmentladung, welche aber gerne als „Ausgasung“ missinterpretiert wird. (Credits: ESA/Rosetta/NAVCAM – CC BY-SA IGO 3.0)

Die ROSETTA Landeeinheit PHILAE
ist erfolgreich auf dem Kometen gelandet,
nur hat man ihren genauen, endgültigen
Landeplatz noch immer nicht gefunden.

Alle Instrumente im Einsatz:

„Der Bohrer SD2 hat sein Programm durchlaufen“, lesen wir vom DLR aus der PR-Aussendung vom 14.Nov.. Nun, das ist nett aber vielleicht hätte man dazu sagen sollen, dass er nicht in den Grund eindringen konnte. SD2 wurde zwar laut Plan ausgefahren, konnte erfolgreich aktiviert werden und bohrte sich gekonnt durch ca. 20 cm Regolithstaub. Die wirkliche Kometenoberfläche darunter war aber „zu hart“ für das Bohrexperiment weil sie angeblich „aus hartem Eis“ (sic!) besteht. Und das behauptete ein gelernter Geologe(!) aus dem Team. Sogar Wikiwaschi weiß, dass Eis nach der Mohsschen Härteskala nur eine geringe Härte von 1,5 aufweist und sich mit dem Fingernagel ritzen läßt. Verschwiegen wird weiters, dass man bei der Planung der Mission vor 15 Jahren eben nur mit Eis und fluffigem Schotter rechnete und es deshalb nicht für notwendig hielt, Gesteinsbohrer für Oberflächenhärten >5 (Bimsstein, Tuff?) einzuplanen.

Alle Instrumente im Einsatz!

Auch der Hammer von MUPUS (Ein weiteres Gerät in PHILAE zur Bestimmung der Oberflächenhärte) wurde zerstört! Natürlich wieder, weil angeblich „das Eis zu hart“ war. Das FS3 schlägt diesen politisch verbrämten Astroverforschern vor, ihre Panzerschränke in denen vielleicht wieder € 1,4 Mrd. Funding für ihr nächstes Spielzug gebunkert werden doch gefälligst aus genau diesem „harten Eis“ zu bauen.

Alle Instrumente im Einsatz!

Was uns auch auf das Thema der in die Hose gegangenen Verankerung bringt. Wie das FS3 bereits seit einem Jahr warnte, wurde die Pentrationsfähigkeit der Harpunenverankerung nachlässig niedrig gewählt, eben weil man -wider besseren Wissens- mit einer „porösen Eisoberfläche“ rechnete.

Leider müssen wir nun wieder einmal endlose Formulierungen von Eis, Eis und nochmals Eis über uns ergehen lassen, obwohl weit und breit KEINERLEI EIS oder Schnee an der Oberfläche von 67P zu entdecken war. Wieso also muß dieser Glaube ad absurdum wiederholt werden? Hier eine Aufarbeitung der Umgebung des nunmehrigen Rastplatzes von PHILAE. Wer glaubt da irgendwo Eis erkennen zu können?

Alle Überzeugungstäter im Einsatz!

Entsprechend des letzten Informationsstandes zum Versagen der beiden Rückhaltesysteme des PHILAE Landers – Anker und Kaltgasdüse – war es möglicherweise sogar ein ausgesprochener Glücksfall, wie der wissenschaftliche Projektleiter Matt Taylor ausführte. Die Kometenoberfläche wäre für die Verankerung zu hart gewesen. Das FS3 hat also mit seiner Analyse und Warnung vor mehr als einem Jahr wieder einmal recht behalten. Nach zwei Sprüngen kam der Lander in einer Schattenregion zum Stillstand, wie aufgrund der Daten aus dem ROMAP Magnetometer und des CONSERT- Radiowelleninstrumentes ermittelt werden konnte. Der genaue Landeort ist aber immer noch nicht bekannt.

Nun aber zum wahren Knaller:

Dem ROSETTA/PHILAE-Team sollte bereits seit 2013 bekannt gewesen sein, dass die Auslöseladungen der Verankerungsharpunen höchstwahrscheinlich versagen würden! Diese bestanden aus jeweils 0,3 Gramm Nitrocellulose (Schießbaumwolle), ein Stoff der sich in Vakuum als unzuverlässig herausgestellt und der beim dänischen Sapphire Raketenprojekt versagt hatte. Und diese Entwickler hatten sofort nach ihrer Entdeckung die ESA über ihre Befürchtungen informiert. Nur war da die Kometenmission bereits seit sieben Jahren im All unterwegs und der Fehler konnte nicht mehr korrigiert werden.

Nun wird auch das seltsame Herumgeeiere um die Ja/Nein/Weißnicht-Aktivierung der Harpunen beim Erstaufsetzen verständlich. Man wollte sich von einer solchen Nebensächlichkeit den offensichtlichen Triumph nicht verpatzen. Das ist durchaus verständlich und entschuldbar. Schließlich hätte man sowieso nichts mehr korrigieren können.

So gesehen, ist die erfolgreiche Landung von PHILAE auf dem Kometen als noch größere Ingenieursleistung einzuschätzen, wie bisher kolportiert. Bloß, bei der Sache mit dem eingebildeten Eis hat das FS3 seine berechtigten Bedenken. Aber diejenigen, die das dauernd vor sich her beten (müssen?) sind ja keine Ingenieure, sondern halt nur Wissensbeamte, maximal aber eben Astroverforscher. Und diese können sich möglicherweise nur äußerst schwer von ihren antiquierten Glaubensvorstellungen lösen…

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 67P C-G: „Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen“

MY GENERATION…


Meine Generation

Lyrics by Omar Musa, translated by FS3

Meine Generation saß am Rande des Ozeans,
wartend auf die Flut damit sie etwas anschwemmt.

Meine Generation
mit Schnapsdrosseln, Pillenhändlern und rüden Clowns besiedelt.
Die Tagesdecken befleckt mit Neonträumen von Kokaindämonen,
Ich meinte diese
in Diamanten ersoffenen Visionen jener Betthäschen
die Kugeln, Glitter und Chanel schwitzen.
Ich meine diejenigen,
die in Schulden leben und aufgesprayte Bräune aus Dosen kaufen.

Ich meine jene,
die vom College fliegen, um sich dann Collagene spritzen zu lassen,
in der Hoffnung, mit ihren Pop-Krägen solche Y-Gen-Männer zu angeln,
die mit nachgeahmten Tattoos, lukrativen Fußballverträgen und kantigen Kiefern
nur mehr darauf warten mit ihren Amphetaminpferden und roten Porsches
in jenen Clubs einzureiten, deren Ablaufdatum gerade erreicht wurde.
Ungefähr.
JETZT.

Meine Generation
suchte Trost in falschen Propheten, die „Change“ versprachen
aber nur noch mehr von demselben taten
deren Ideologien von Optimismus
als Kühlschrankmagnete und Stoßstangenaufkleber endeten-
YES WE CAN!

Ja, wir wurden Zeugen,
wie Minister hingeschlachtet wurden.
Vertuschte Coups aus den Hallen des Parlaments –
Kopfe rollten über schlechte Umfragen, Zungen die lallten, Trommeln die grollten
und Zeitungen, welche harmonisch in das Heulen der Wölfe einstimmten.
Neue Könige und Königinnen lächelten für die Augen der allsehenden Kameras,
die niemals blinzeln und noch weniger weichen.
Frisch gesalbte „Führer“ mit polierten Zähnen und langen Messern –
Sie lächeln,
aber tief in ihrem Inneren wissen sie, dass
die Guillotine auch auf sie schon wartet.

Meine Generation
blühend von dem Blut von Künstlern,
die ihre Post in Flaschen schickten,
und letztendlich an gebleichten Korallenriffen hängen blieben.
Und die Menschheit verkam zum Relikt, nur noch darauf wartetend
von einer anderen Art von Menschen ausgegraben und wiederentdeckt zu werden.
Während die konservativen Hüter des Landes
in den Massivbau-Pansenmägen ihrer gediegen eingerichteten Wohnungen schwitzten,
nippten linke Aktivisten Rotwein süffisant aus edlen Gläsern
und parlierten von Reformen.

Meine Generation
mit heißem, vordergründigen Sex zu Hintergrundmusik.
Wir machten automatisch abgestimmte Liebe und Männer lernten
Sex zu haben laut dem Lehrplan rosagepixelter Pornostarmösen,
Doppel-D Titten und digitaler Schwänze.

Wir liebten uns zwischen Ölpest und Massaker,
tanzten Tango zwischen Schlagzeilen der Geschichte,
eilig eingezwängt zwischen übereilter Liebe, Morden,
Entwürfen kühlen Weins, höllischer Salinen kräuselnd,
und tanzend Luftspiegelungen, die nur kurze Freude brachten
in unsere ausdörrten Herzen.

Meine Generation hat nie aufgehört Kinder zu sein.

Wir wurden müde, aber niemals klüger,
wir wurden älter, wuchsen aber nicht.
Und unser einziger Besitz waren unsere geflügelten Vorstellungen,
sitzend am Rande des Ozeans,
wartend auf die Flut damit sie etwas anschwemmt.

DER ZERBROCHENE KRUG GEHT ZUM BRUNNEN BIS ER BRICHT …


170px-SPECTRE_Logo

Mit freundlichen Grüßen von S.P.E.C.T.R.E.

Dem erfolgreichen Moratorium der Bürger von Hawaii zum Verbot der Ausbringung von unklassifizierten Giften im Zuge diverser Genexperimente auf Maui folgt nun ein Gerichtsverfahren. Den Vorsitz führt der ehrenwerte ‚ichter Barry Kurren, dessen Frau Faye bis 2011 ausgerechnet eine Treuhänderin des sechs-Millionen-Dollar NGO „The Nature Conservancy“ (TNC) war.

Dieser gibt vor eine „Naturschutz“-Organisation zu sein und kooperiert mit diversen Megafirmen. Diese finanzieren den TNC und erhalten in der Folge eine Art Gütesiegel, welche sie dann öffentlichkeitswirksam als „Freunde der Umwelt“ ausweisen soll. Zu den Gründungsfirmen des TNC gehörten illustre Namen, wie Coke, Monsanto, DuPont und natürlich Dow Chemical. So sponsorte 2011 ausgerechnet jener Genriese den TNC mit bescheidenen $ 10 Millionen, gegen dessen Machenschaften auf Hawaii jetzt ‚ichter Kurren ein Urteil fällen sollte. Wie hoch schätzt ihr also die Chancen ein, dass der eh’enwe’te ‚ichter in diesem Fall gegen Dow entscheidet?

Ich lade euch weiters ein auf der umfangreichen TNC-Website nachzusehen, ob dort irgendwas über die offensichtliche Giftigkeit diverser GMO-Pestizide oder eine einzige kritische Erwähnung der GMO-Naturheilsbringer (Originalton: „Championing the Environment“) zu finden ist.

Der CEO dieses heilbringenden Feigenblattes Namens TNC ist übrigens ein gewisser Mark Tercek. Ehemaliger Managing Direktor und Partner jenes Bankenkonglomerates, den Matt Taibbi als „Vampirkrake“ bezeichnete.

Goldman Sachs.

Tercek ist übrigens auch Mitglied des CFR, dem kleinen Bruder der Vampirkrake.

Hier eine (unvollständige) Liste jener Firmen, welche auf Hawaii die Umwelt mit diversen (z.T. unklassifizierten Experimental-) Giften für ein „besseres Leben“ behüten: Akkumulierte Ausbringung von verbotenen Pestiziden auf Kaua.

Bhopal ist eben überall. Nur nicht im Ge’ichtssaal und schon gar nicht vorher

Hat Tipp an Jon Rappoport.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge Heinrich Kleist: “Der zerb’ochene Krug”

FS3-UNTERBERICHTET: OHRFEIGE FÜR MONSANTO…


Featured image

Bei einer Volksbefragung über den Anbau von Gentechpflanzen stimmten am 4.November über 50% der Bürger Mauis für einen Stopp der GMO-Technik in ihrem Bezirk. Maui ist zusammen mit drei weiteren Inseln und etwa 120.000 Einwohnern das zweitgrößte County von Hawaii, jener Inselstaat der 1959 nach dem 1893er Putsch gegen die Königin und der darauffolgenden, widerrechtlichen Annexion 1898 zum 50.Bundesstaat der U.S.Ltd.-Firmengruppe erklärt worden war.

Hawaii ist aufgrund fruchtbarer Böden und des milden Klimas bei der Gentech-Industrie überaus beliebt. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche GMO-Experimente von Konzernen wie Monsanto auf firmeneigenen Farmen durchgeführt. Mit großem PR-Aufwand stemmte sich die Industrie deshalb gegen dieses Moratorium. Dow, Monsanto und das CBI investierten fast US$ 8 Mio. in ihre Kampagnen, während die Bürgerkomitees gegen die agrochemische Lobby gerade knapp US$ 60.000 an Bürgerspenden aufbrachten.

Dennoch erreichten sie bei diesem Moratorium die Mehrheit.

Der Grassroot-Initiative (SHAKA) der Giftgegner zufolge sollen negative Folgen – speziell Gesundheits- und Umweltgefahren – durch den Anbau von genetisch manipuliertem Zeugs eindeutig abgeklärt werden. Ein Vorgang, den die Genbastler hassen wie die Pest. Insbesondere ist die mit dem GMO-Anbau verbundene Verwendung von speziellen Pestiziden und undeklarierten Experimentalgiften ein wesentlicher Kritikpunkt, die in GMO-eigenen Untersuchungen oft schöngefärbt oder überhaupt unterschlagen werden.

Natürlich erfolgte sofort eine Klage von Monsanto gegen Maui, das Moratorium für ungültig zu erklären, da laut dem GMO-Riesen U.S.-Bundes,-und Staatsgesetze gefälligst über solchen Volksentscheiden zu stehen hätten. Diese Ansicht teilen das US-Zentralregime in den fernen Elfenbeintürmen Washingtons, andere GMO-Bastler, wie etwa Dow, und selbst das Regime in Maui selbst, das unter dem Druck der Intervention der Industriegiganten gegen die Entscheidungen und Interessen seiner eigenen Bürger auftritt!

Dieses Beispiel sollte uns aufzeigen, auf welchen Gleisen sich der Zug der wirtschaftlichen Globalisierung gefälligst zu bewegen hat und was für uns aller Zukunft geplant ist. Multinationale Konzerne hassen Bürgerbewegungen, weil diese ihre Bemühungen torpedieren, weltweit nur wenige Entscheidungsstellen zuzulassen und so lobbymässig „betreuen“ zu müssen. Weltweit operierende Industrieriesen haben die Rolle ehemaliger Nationalstaaten übernommen und benutzen diese und deren Politiker entsprechend Ian Flemings S.P.E.C.T.R.E.. Wer weiß denn schon, dass die einzig wahre Definition von Faschismus der Schulterschluss zwischen Industrie und Staatsmacht ist?

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 001: “Politik folgt immer dem Geld”

SPION GEGEN SPION …


Rechtzeitig zum G20 Gipfel in Australien ist im staatsnahen, russischen TV-Sender Kanal-1 ein Beitrag über ein angeblich „geleaktes“ Foto aufgetaucht, welches den Abschuß des Fluges MH-17 durch eine Militärmaschine zeigt. Hier das entsprechend Bild zum Ansehen (jpg./3K).

Es ist eine eindeutige FÄLSCHUNG und hat nichts mit den tatsächlichen Ereignissen zu tun die sich um den Abschuß der malaysischen Maschine genau in der Stunde des Angriffs von Isreal gegen Gaza durch ukrainische Kampfflugzeuge zutrugen. Weiters erfolgte der Bordwaffenbeschuß von MH-17 von der rückwärtigen, linken Seite her und nicht von rechts, wie dieses Machwerk suggerieren soll.

Quelle: WRH

Eines der verwendeten Hintergrundbilder stammt von Google Earth mit den Koordinaten 48°06’38.51″ N und 38°11’12.51″ E vom 17.September 2011, wie man an gewissen Wolkenformationen schön erkennen kann. Angeblich hatte man das Foto ursprünglich vom Verband der Ingenieure Russlands (RSI) erhalten, die es wiederum über dubiose Kanäle erhalten hätten.

Entweder hat hier jemand Kanal-1 ein Kuckucksei ins Nest gesetzt oder – eher – die Globalisten haben einen ihrer Mittelsmänner bei dem Sender eingesetzt.

Die breitflächige, beinahe unmittelbare Erwähnung dieses Fundstückes quer durch alle „westliche“ Medien läßt hier auf einen Bluff-Bluff schließen, bei dem versucht wird den Wahrheitsgehalt einer Story durch eine offensichtliche Fälschung mit gleichem Inhalt vorab zu diskreditieren.

Das ist in etwa ähnlich wie mit Fr.Nullands „Fuck-the-EU“-Sager zu verstehen, welcher tagab, tagauf durch das Mediendorf getrieben wurde, um ja zu vertuschen, was sie denn noch alles in diesem Telefonat verraten hatte: Nämlich das Eingeständnis, dass die globalistischen Neoconnonisten den Umsturz in Kiew mit US$ sechs Milliarden finanziert hatten…

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 130817: “Gimmel- Gummel- Gammelfleisch”

ESA KOMETEN-MISSION ROSETTA BASIERT AUF FALSCHEM GLAUBEN …


Heute, gegen 17:00 MEZ soll das Landemodul „Philae“ auf dem Zielkometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko [englische Notation: 67P/C-G ]weich landen, …

…wenn alles nach Plan läuft.

Der Lander wird vom ROSETTA-Mutterschiff abgekoppelt und steuert vollautomatisiert die Oberfläche an. Da der Komet über eine äußerst geringe Schwerkraft verfügt, wurde dafür gesorgt, dass die Landeeinheit über entsprechende Festhaltevorrichtungen verfügt, mit deren Hilfe sich PHILAE auf 67P verankern soll.

Wenn alles nach Plan läuft.

Das Problem ist aber nun, dass diese Mission der Europäischen Raumfahrtbehörde bereits um 1998 herum geplant wurde und man damals noch fest daran glaubte, dass Kometen „schmutzige Schneebälle“ seien und aus „fluffigem Eis“ bestünden. Deshalb führt PHILAE auch Eisschrauben zur geplant-gefälligen Verankerung mit sich, die maximal Pressholzplatten(sic!) penetrieren können:

Getestet (=erwartet) wurde die besagte Verankerungs-Harpune bis 14 Mpa, mit einer Anfangsgeschwindigkeit von 90m/sec. Da die Astroauguren (fälschlicher Weise) Eis und Schnee geweissagt hatten, kann sich das Teil maximal in Weichstein, wie YTONG festklammern.

Wäre es nicht äusserst schade, wenn eine derartige technologische Meisterleistung (nämlich die Reise zum Kometen) an rein menschlichen Attributen, wie Voreingenommenheit und Ignoranz noch im letzten Augenblick scheitern würde? Ganz abgesehen von den dann hinausgeworfenen Millionen an Steuergeldern.

Obwohl alle bisherigen Kometenmissionen niemals mehr als maximal 1% Oberflächeneis nachweisen konnten -in etwa die gleiche Menge, die auch am Mond oder am Merkur beobachtet wird- wich man nie von diesem eingelernten Glaubensatz ab. Ja, man steigerte den Einsatz noch indem behauptet wurde, dass Kometen „kalte Zeugen aus der Gründungszeit unseres Sonnensystems“ seien und sie „Wasser auf die Erde gebracht hätten“.

Wie kam man auf diese Behauptungen?

Diverse Spektralbeobachtungen von Kometen hatten eindeutig ergeben, dass im Schweif, den beobachteten „Ausgasungen“ und Koma (das ist die umgebende Kometenatmosphäre) Wasser nachgewiesen wurde. Die einzige Erklärung für die Verforscher war es nun, dass dieses Wasser logischer Weise vom -oder aus dem- Kometen stammen müßte.

Da die meisten Astrophysiker heutzutage nur mehr mit abgehobenen Phantastereien wie Dunkler Materie, Dunkler Energie, Schwarzen Löchern, Gedankenexperimenten oder den -physikalisch streng genommen unmöglichen- Neutronensternen indoktriniert werden, haben sie offenbar ganz auf die reale Physik vergessen. In dieser (scheinbar vergessenen) Lehre über die Beobachtung und Beschreibung unserer Natur nimmt die Elektrizität einen großen Bereich ein. Von der kleinsten Zelle an sind es elektrische Interaktionen, welche die Natur lebendig gestalten.

Nur im Weltall, das eigentlich ein phantastischer Platz zur Beobachtung unserer Realität im größtmöglichen Maßstab wäre, werden die Effekte der Elektrizität seit 100 Jahren negiert oder falsch interpretiert, da den meisten Astroverforschern eingetrichtert wurde, dass alles mittels Schwerkraft zu geschehen habe und Elektrizität nur ein lästiges Beiwerk sei, das halt irgendwie vorkäme. Dabei dürfte unter den Tisch gefallen sein, dass 99% aller beobachtbarer Materie Plasma ist, wobei Ladungsträger (positive Ionen und negativ geladene Elektronen) frei vorkommen. Auch in der angeblichen „Leere“ des Weltalls, wo zwar die Ladungsträgerdichten (wenige Teilchen/m³!) äußerst gering sein mögen – aber immer noch groß genug, dass im Plasma des Alls riesige Ströme fließen können.

Dank verbesserter Beobachtungsinstrumente können wir nun Jahr für Jahr die argumentatorischen Bauchflecke jener Horden von Wissensverwaltern live erleben, die immer schön brav das Credo vom Gott Gravitation nachgeplappert haben. Diese manifestieren sich dann oftmals in Äußerungen, wie „überraschend“, „unerklärbar“ oder „seltsam“.

So auch im aktuellsten Fall von 67P/C-G vom 12. November, wo vom ROSETTA Magnetometer ein „Gesang“ des Kometen aufgezeichnet wurde:

This is exciting because it is completely new to us. We did not expect this and we are still working to understand the physics of what is happening,

… meinte derjenige, der es eigentlich besser wissen sollte: Karl-Heinz Glaßmeier, seines Zeichens leitender Wissenschafter der Magnetometer-Experimente von Rosetta. Sie haben das „nicht erwartet“, eben weil die gängigen und weithin gelehrten Modelle zu Kometen falsch sind.

Was geschieht also nun tatsächlich im Falle von Kometen, die -im Vertrauen gesagt- sich im Aufbau durch nichts von Asteroiden unterscheiden?

Diese Brocken aus Metall, diversen Gesteinen -wie Silikaten, Olivin oder eben vulkanischem Bimsstein (Härte 5!)- bewegen sich äußerst schnell durch das radiale, elektrische Feld unserer Sonne. In diesem (dünnen) Plasma des interplanetaren Raumes bilden die darin bewegten Körper elektrisch aktive Doppelschichten [DS, engl.: double layer] aus, mit der sie sich gegen die schnell verändernde Ladungsträgerdichte ihrer Umgebung „abschotten“. Durch diese den Gesteinsbrocken umgebende Doppelschichten entstehen zwischen Oberfläche und äußerem Rand dieser DS-Blase zwangsweise große Spannungsabfälle, die sich gegenüber der Oberfläche entladen – ähnlich wie beim Lichtbogenschweißen (EDM). Jene Effekte, die mithin als „Geysire“ mißinterpretiert werden sind nichts anderes als ionisierte Partikel die durch diese Entladungen von der Kometenoberfläche abgetragen werden, wie wir es im Fall von 103P/Hartley 2 wunderschön erkennen konnten:

Der Sonnen-„Wind“ (eigentlich ein Strom) besteht aus positiv geladenen Wasserstoff-Ionen, das Gestein des Kometen u.a. aus Sauerstoffverbindungen (etwa SiO2). Nun werden Sauerstoff-Ionen durch die Entladung durch die DS vom Kometen/Asteroiden-Gestein entfernt und verbinden sich mit zwei H-Ionen vom Sonnen-„Wind“ zu -voilà- H2O!

Wasser ist entstanden.

Außerhalb des Kometen/Asteroiden – und das alles ganz ohne jegliche „theoretische“ Physik, eine Bezeichnung die -mit Verlaub- genauso ein Oxymoron darstellt, wie der obskure Begriff „Gedankenexperiment“, der erst durch einen Einstein in unsere Sprachwelt Einzug halten durfte.

Und vielleicht verstehen nun manche auch, wieso die Knochenform so oft bei aktiven Kometen beobachtet wird:

67P-currents

Und auch das „Rätsel“ von Komet LOVEJOY W3 aus 2011 wäre gelöst, der unbeschadet durch die Million Grad heiße Sonnenatmosphäre flog und danach munter weiter Wasser „ausspuckte“, als ob nichts gewesen sei. Die Astroverforscher waren wieder einmal „überrascht“.

Wie bereits dargelegt, wäre es schade, wenn ein so tolles Abenteuer so knapp vor seiner Vollendung nun doch noch an seinem Höhepunkt nur wegen derart profaner Gründe scheitern würde an denen bereits ein Galileo Galilei zu knabbern hatte. Aber hoffen wir doch das Beste…

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‚error, Folge 067P: „Und es bewegt sich doch!“

FS3-TIPP: Der Elektrische Komet, erklärt vom THUNDERBOLTS-TEAM.

UPDATE:

Die PHILAE Landeeinheit der ROSETTA Mission ist inzwischen erfolgreich auf 67P/C-G gelandet, wiewohl die Verankerungsvorrichtung offenbar „versagt“ hat und das Instrument selbst auf der Oberfläche nicht fixiert werden konnte, wie es geplant war. Das FS3 kann die Motivation einer ESA durchaus nachvollziehen, die Schuld irgendeiner unüberprüfbaren „Fehlfunktion“ zuzuschreiben um vom Offensichtlichen abzulenken: Nämlich, die Weigerung zeitgemäße Physik zu betreiben und die viktorianischen Modelle über den Kosmos endlich einer zeitgemäßen Erklärung zuzuführen. Die Oberflächenstruktur des Kometen war wohl weitaus härter als angenommen und die Verankerungen prallten einfach von ihr ab!

Nocheinmal, die Meisterung der technologischen Herausforderung eine Raumsonde 10 Jahre hindurch auf einen derart kleinen, entfernten Punkt im Weltall erfolgreich hinzumanövrieren ist eine unbestreitbare Meisterleistung. Dazu gratuliert das FS3 herzlichst. Die fortwährende Negierung neuer, besserer Theorien über unsere Welt und das sture Festhalten an antiqierten Glaubenssätzen jedoch rächt sich spätestens beim Öffen neuer Türen und Betreten dieser Welten. Es gibt nun einmal kein Eis auf Kometen und Asteroiden/Kometen funktionieren anders wie weithin geglaubt und gelehrt.