ESA KOMETEN-MISSION ROSETTA BASIERT AUF FALSCHEM GLAUBEN …


Heute, gegen 17:00 MEZ soll das Landemodul „Philae“ auf dem Zielkometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko [englische Notation: 67P/C-G ]weich landen, …

…wenn alles nach Plan läuft.

Der Lander wird vom ROSETTA-Mutterschiff abgekoppelt und steuert vollautomatisiert die Oberfläche an. Da der Komet über eine äußerst geringe Schwerkraft verfügt, wurde dafür gesorgt, dass die Landeeinheit über entsprechende Festhaltevorrichtungen verfügt, mit deren Hilfe sich PHILAE auf 67P verankern soll.

Wenn alles nach Plan läuft.

Das Problem ist aber nun, dass diese Mission der Europäischen Raumfahrtbehörde bereits um 1998 herum geplant wurde und man damals noch fest daran glaubte, dass Kometen „schmutzige Schneebälle“ seien und aus „fluffigem Eis“ bestünden. Deshalb führt PHILAE auch Eisschrauben zur geplant-gefälligen Verankerung mit sich, die maximal Pressholzplatten(sic!) penetrieren können:

Getestet (=erwartet) wurde die besagte Verankerungs-Harpune bis 14 Mpa, mit einer Anfangsgeschwindigkeit von 90m/sec. Da die Astroauguren (fälschlicher Weise) Eis und Schnee geweissagt hatten, kann sich das Teil maximal in Weichstein, wie YTONG festklammern.

Wäre es nicht äusserst schade, wenn eine derartige technologische Meisterleistung (nämlich die Reise zum Kometen) an rein menschlichen Attributen, wie Voreingenommenheit und Ignoranz noch im letzten Augenblick scheitern würde? Ganz abgesehen von den dann hinausgeworfenen Millionen an Steuergeldern.

Obwohl alle bisherigen Kometenmissionen niemals mehr als maximal 1% Oberflächeneis nachweisen konnten -in etwa die gleiche Menge, die auch am Mond oder am Merkur beobachtet wird- wich man nie von diesem eingelernten Glaubensatz ab. Ja, man steigerte den Einsatz noch indem behauptet wurde, dass Kometen „kalte Zeugen aus der Gründungszeit unseres Sonnensystems“ seien und sie „Wasser auf die Erde gebracht hätten“.

Wie kam man auf diese Behauptungen?

Diverse Spektralbeobachtungen von Kometen hatten eindeutig ergeben, dass im Schweif, den beobachteten „Ausgasungen“ und Koma (das ist die umgebende Kometenatmosphäre) Wasser nachgewiesen wurde. Die einzige Erklärung für die Verforscher war es nun, dass dieses Wasser logischer Weise vom -oder aus dem- Kometen stammen müßte.

Da die meisten Astrophysiker heutzutage nur mehr mit abgehobenen Phantastereien wie Dunkler Materie, Dunkler Energie, Schwarzen Löchern, Gedankenexperimenten oder den -physikalisch streng genommen unmöglichen- Neutronensternen indoktriniert werden, haben sie offenbar ganz auf die reale Physik vergessen. In dieser (scheinbar vergessenen) Lehre über die Beobachtung und Beschreibung unserer Natur nimmt die Elektrizität einen großen Bereich ein. Von der kleinsten Zelle an sind es elektrische Interaktionen, welche die Natur lebendig gestalten.

Nur im Weltall, das eigentlich ein phantastischer Platz zur Beobachtung unserer Realität im größtmöglichen Maßstab wäre, werden die Effekte der Elektrizität seit 100 Jahren negiert oder falsch interpretiert, da den meisten Astroverforschern eingetrichtert wurde, dass alles mittels Schwerkraft zu geschehen habe und Elektrizität nur ein lästiges Beiwerk sei, das halt irgendwie vorkäme. Dabei dürfte unter den Tisch gefallen sein, dass 99% aller beobachtbarer Materie Plasma ist, wobei Ladungsträger (positive Ionen und negativ geladene Elektronen) frei vorkommen. Auch in der angeblichen „Leere“ des Weltalls, wo zwar die Ladungsträgerdichten (wenige Teilchen/m³!) äußerst gering sein mögen – aber immer noch groß genug, dass im Plasma des Alls riesige Ströme fließen können.

Dank verbesserter Beobachtungsinstrumente können wir nun Jahr für Jahr die argumentatorischen Bauchflecke jener Horden von Wissensverwaltern live erleben, die immer schön brav das Credo vom Gott Gravitation nachgeplappert haben. Diese manifestieren sich dann oftmals in Äußerungen, wie „überraschend“, „unerklärbar“ oder „seltsam“.

So auch im aktuellsten Fall von 67P/C-G vom 12. November, wo vom ROSETTA Magnetometer ein „Gesang“ des Kometen aufgezeichnet wurde:

This is exciting because it is completely new to us. We did not expect this and we are still working to understand the physics of what is happening,

… meinte derjenige, der es eigentlich besser wissen sollte: Karl-Heinz Glaßmeier, seines Zeichens leitender Wissenschafter der Magnetometer-Experimente von Rosetta. Sie haben das „nicht erwartet“, eben weil die gängigen und weithin gelehrten Modelle zu Kometen falsch sind.

Was geschieht also nun tatsächlich im Falle von Kometen, die -im Vertrauen gesagt- sich im Aufbau durch nichts von Asteroiden unterscheiden?

Diese Brocken aus Metall, diversen Gesteinen -wie Silikaten, Olivin oder eben vulkanischem Bimsstein (Härte 5!)- bewegen sich äußerst schnell durch das radiale, elektrische Feld unserer Sonne. In diesem (dünnen) Plasma des interplanetaren Raumes bilden die darin bewegten Körper elektrisch aktive Doppelschichten [DS, engl.: double layer] aus, mit der sie sich gegen die schnell verändernde Ladungsträgerdichte ihrer Umgebung „abschotten“. Durch diese den Gesteinsbrocken umgebende Doppelschichten entstehen zwischen Oberfläche und äußerem Rand dieser DS-Blase zwangsweise große Spannungsabfälle, die sich gegenüber der Oberfläche entladen – ähnlich wie beim Lichtbogenschweißen (EDM). Jene Effekte, die mithin als „Geysire“ mißinterpretiert werden sind nichts anderes als ionisierte Partikel die durch diese Entladungen von der Kometenoberfläche abgetragen werden, wie wir es im Fall von 103P/Hartley 2 wunderschön erkennen konnten:

Der Sonnen-„Wind“ (eigentlich ein Strom) besteht aus positiv geladenen Wasserstoff-Ionen, das Gestein des Kometen u.a. aus Sauerstoffverbindungen (etwa SiO2). Nun werden Sauerstoff-Ionen durch die Entladung durch die DS vom Kometen/Asteroiden-Gestein entfernt und verbinden sich mit zwei H-Ionen vom Sonnen-„Wind“ zu -voilà- H2O!

Wasser ist entstanden.

Außerhalb des Kometen/Asteroiden – und das alles ganz ohne jegliche „theoretische“ Physik, eine Bezeichnung die -mit Verlaub- genauso ein Oxymoron darstellt, wie der obskure Begriff „Gedankenexperiment“, der erst durch einen Einstein in unsere Sprachwelt Einzug halten durfte.

Und vielleicht verstehen nun manche auch, wieso die Knochenform so oft bei aktiven Kometen beobachtet wird:

67P-currents

Und auch das „Rätsel“ von Komet LOVEJOY W3 aus 2011 wäre gelöst, der unbeschadet durch die Million Grad heiße Sonnenatmosphäre flog und danach munter weiter Wasser „ausspuckte“, als ob nichts gewesen sei. Die Astroverforscher waren wieder einmal „überrascht“.

Wie bereits dargelegt, wäre es schade, wenn ein so tolles Abenteuer so knapp vor seiner Vollendung nun doch noch an seinem Höhepunkt nur wegen derart profaner Gründe scheitern würde an denen bereits ein Galileo Galilei zu knabbern hatte. Aber hoffen wir doch das Beste…

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‚error, Folge 067P: „Und es bewegt sich doch!“

FS3-TIPP: Der Elektrische Komet, erklärt vom THUNDERBOLTS-TEAM.

UPDATE:

Die PHILAE Landeeinheit der ROSETTA Mission ist inzwischen erfolgreich auf 67P/C-G gelandet, wiewohl die Verankerungsvorrichtung offenbar „versagt“ hat und das Instrument selbst auf der Oberfläche nicht fixiert werden konnte, wie es geplant war. Das FS3 kann die Motivation einer ESA durchaus nachvollziehen, die Schuld irgendeiner unüberprüfbaren „Fehlfunktion“ zuzuschreiben um vom Offensichtlichen abzulenken: Nämlich, die Weigerung zeitgemäße Physik zu betreiben und die viktorianischen Modelle über den Kosmos endlich einer zeitgemäßen Erklärung zuzuführen. Die Oberflächenstruktur des Kometen war wohl weitaus härter als angenommen und die Verankerungen prallten einfach von ihr ab!

Nocheinmal, die Meisterung der technologischen Herausforderung eine Raumsonde 10 Jahre hindurch auf einen derart kleinen, entfernten Punkt im Weltall erfolgreich hinzumanövrieren ist eine unbestreitbare Meisterleistung. Dazu gratuliert das FS3 herzlichst. Die fortwährende Negierung neuer, besserer Theorien über unsere Welt und das sture Festhalten an antiqierten Glaubenssätzen jedoch rächt sich spätestens beim Öffen neuer Türen und Betreten dieser Welten. Es gibt nun einmal kein Eis auf Kometen und Asteroiden/Kometen funktionieren anders wie weithin geglaubt und gelehrt.

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2 Gedanken zu “ESA KOMETEN-MISSION ROSETTA BASIERT AUF FALSCHEM GLAUBEN …

  1. Irre was die Fr.Schulz da von sich gibt! Noch im September sprach sie bei einem Astronomievortrag in Teruel (Spanien) von schneeigen Schmutzbällen — oder umgekehrt. Werd mal gucken ob ich ein Video finden kann. Kein Wunder, wenn das mit den Eisharpunen derart in die Hosen ging.

    MfG
    Fred

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