(3) GERMANWINGS FLUG 4U9525: GELENKTE SPEKULATIONEN? …


Untersuchungsrichter Brice, MarseilleBrice Robin / Bild: Reuters

Welcher Teufel reitet eigentlich einen Untersuchungsrichter, ein spekulatives Detail aus einer laufenden Ermittlung zu veröffentlichen? „Es ist davon auszugehen, dass der Copilot bewusst die Zerstörung des Flugzeuges eingeleitet hat“, behauptete Brice Robin von der Staatsanwaltschaft Marseille am Donnerstag. Dieser vorzeitige Glaubenserguß verstieß gegen sämtliche Gepflogenheiten zur Aufklärung von Flugzeugunglücken, wiewohl sich das FS3 auch nicht ganz sicher ist, ob es nicht sogar ein Bruch bestehender Gesetze bedeutete. Viele Piloten äußerten ebenfalls ihren Unmut über diese Vorgangsweise.

In der Diskussionssendung phoenix Runde vom 26.03.2015 „Tragödie um Germanwings Flug 9525“ konnten wir erstmals halbwegs vernünftige Argumente vernehmen, wiewohl die „Psychologin“ in der Runde – Frau Prof. Dr. Isabella Heuser von der Berliner Charité – sich redlich bemühte, ja keinen Verdacht außerhalb der vorgegebenen Veschwörungshypothesen aufkommen zu lassen und krampfhaft versuchte, die Rolle des Diskussionsleiters für sich zu beanspruchen:

Ein klassischer Fall von Projektion, oder doch eher Schübe eines vorauseilenden Protektionismus?

Der Ingenieur und ehemalige Flugkapitän Dr. Ulrich Unger hingegen argumentierte äußerst interessant und logisch nachvollziehbar. Er brachte eine bemerkenswerte Beobachtung in die Diskussion mit ein:

Wie ist es zu erklären, dass der Copilot während der ganzen Zeit (angeblich hörte man seinen Atemzüge) fortgesetzt ruhig atmet, während draußen der Berg immer näher kommt und der Kapitän gegen die Cockpittür hämmert? Es gab auch keinerlei Kursänderungen – die Maschine glitt auf dem vorprogrammierten Pfad beständig gegen den Boden. War Lubitz vielleicht gar bewusstlos?

Oder könnte es sein, dass das Band -welches bislang niemand in der Öffentlichkeit zu hören bekam – einen Fehler im Drehbuch enthielt?  Oder glauben wir Moniseur Staatsanwalt Brice ganz einfach blind? Ist euch eigentlich auch aufgefallen, dass neben ihm Militärs sitzen?

Apropos „Drehbuch“: Der im Herbst vorigen Jahres angelaufene, oscarnominierte argentinische Film „Wild Tales“ (Dt.: „Jeder dreht mal durch“) beschreibt die Geschichte eines Mannes, der sich an seiner untreuen Geliebten und anderen unliebsamen Zeitgenossen seines Lebensweges rächt, indem er als Flugbegleiter am Steuer des Flugzeuges die Cockpittür versperrt und alle seine Bekannten in diesem Flug mit in den Tod reißt. Einer versucht noch mit einem Beil die Tür aufzuschlagen…


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War on ‘error, Folge 320-3: “Bilder dreier Unterstellungen”

Dies ist der 3.Teil einer laufenden Sendung zum Germanwings Flug 9525.

Immer aktuell! – Ausgewählte
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(2) GERMANWINGS FLUG 4U9525: DER VÖLLIG LOSGELÖSTE MEDIENWAHNSINN …


A.L.
Sündenbock A.Lubitz – Verzeih ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun… (Bild: Dailymail)

Man könnte glatt glauben in einer Art Paralleluniversum gelandet zu sein, wenn man sich die Berichterstattung der Medien zum Absturz eines deutschen Flugzeuges vergegenwärtigt. Wir werden seit Tagen mit einer bedenklichen Ansammlung von Hörensagen, Vermutungen, Falschmeldungen und Vorverurteilungen konfrontiert, nach denen jeder vernünftige Bürger eigentlich verpflichtet wäre, nie wieder einen einzigen Penny in den Rachen dieser medialen Schreckgespenster zu werfen.

Auf der Strecke bleiben die Vernunft, die logische Denkfähigkeit und eine der vordringlichsten Aufgaben der Medien – die Information über Tatsachen.

Vom allerersten Augenblick haben sich die Presstituten auf das – ihrer Meinung nach – schwächste Glied in der zu erstellenden Lügenkette eingeschossen: Den ausgezeichneten Copiloten Andreas Gunter Lubitz, natürlich immer schön mit seinem Foto vor der „Selbstmordbrücke“ in Amerika. Da ist weiters von „zerrissenen Krankmeldungen“ die Rede, von den übliche Psychopharmaka und er ist sogar ein Islamkonvertit, wie ein Blogger scheinbar genüsslich feststellte und daraufhin gleich seine entbehrlichen „Schlussfolgerungen“ mit der Welt teilt. Natürlich, um auch gleich im selben Atemzug darauf hinzuweisen, dass sich ja „zwei Iraner an Bord befunden hätten“, und „ob Germanwings etwas zu verbergen“ hätte? – Man sieht: Paranoia ist durchaus erlernbar und hängt größtenteils vom medial erlernten Umfeld sowie von der gerade angesagten, gesellschaftlichen Indoktrinierung ab. Der „Feind“ wird dabei immer dort vermutet, wo er am leichtesten auszumachen ist: Im jeweils „anderem“ Lager, und so ist es nur natürlich und menschlich nachvollziehbar, dass sie sich – etwa Iraner und Israelis – gegenseitig für all das beschuldigen, was sie gerne selbst verursachen.

Doch kehren wir zurück zu unserem ursprünglichen Thema: Es passt einfach nichts zusammen in diesem Menü, welches uns von den MSM vorgesetzt wird. Beschäftigen wir uns also mit einigen unerwähnten Nebensächlichkeiten:

Im Dezember 2010 traten bei einem Germanwings Flug Probleme mit der Sauerstoffversorgung auf:

…Gegenüber der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) beschrieben die Piloten ihren Zustand kurz vor der Landung als „surrealistisch und wie in einem Traum“, wie dem aktuellen Zwischenbericht der BFU zu entnehmen ist. Die Behörde stuft den Vorfall als „Schwere Störung“ ein…

…Der Erste Offizier schilderte einen Zustand der Orientierungslosigkeit und weitgehenden Handlungsunfähigkeit: „Scheiße ey, hoffentlich schaffen wir das, ich kann nicht mehr, ich weiß nicht wo wir sind, oh Gott bitte lass uns heil landen, bitte lass uns das überleben. Verdammt, was kann ich noch machen?“ Ihm sei schlagartig „speiübel“ gewesen. „Als ob mir jemand einfach in den Bauch geboxt hätte.“…

Ausgerechnet bei Flug 9525 gibt es „Probleme“ mit der Blackbox, wiewohl die zweite überhaupt noch nicht gefunden werden konnte:

…dass man einerseits auf Grund der massiven Beschädigung des Geräts bis dato angeblich keine Aufzeichnungen rekonsturieren konnte, andererseits auch der zweite Teil der „Blackbox” – der Flugdatenschreiber – zwar gefunden wurde, das Speichermedium jedoch aus dem Gerät gefallen sein dürfte und als noch verschollen gilt…

Herr, bitte lass es Hirn regnen! Das FS3 hat noch nie davon gehört, dass ein Chip aus der BB „heraus gefallen“ sei. Das ist wahrlich eine Neuigkeit.

Es ist weiters kaum nachzuvollziehen, dass die Wucht des Aufpralls derart hoch gewesen sein soll, dass „keine vollständig erhaltene Leiche“ gefunden wurde. Das weit verstreute Trümmerfeld sieht eher nach einer vorhergehenden Explosion aus.

Laut den vorliegenden Protokollen und Flugdaten von FlightAware 24 (natürlich noch immer keine offiziellen Angaben, außer der vorgestrigen Indiskretion mit den angeblichen Geräuschen, die uns diesen ganzen Medienstrudel erst ermöglichte!) verließ die Maschine die ihr zugewiesene Flughöhe um 10:31 Uhr, wonach die Flugaufsicht um 10:35 entsprechend den internationalen Vorschriften den Code DETRESFA (Notfall) an die französischen Behörden weitergab. Der Ausfall von 4U9525 wurde mit 10:45 Uhr angegeben.

AIRBUSChart: finanzen.at

Interessant sind auch die üblichen Machtkämpfe zwischen Boeing und Airbus. Anfang diesen Jahres hatte Airbus seinen amerikanischen Konkurrenten in den weltweiten Verkäufen überholt, wie auch im Verlauf der Airbus-Aktie eine fortgesetzte Schlacht zu erkennen ist, wobei entsprechende Aktienkäufe (grün) immer wieder von Versuchen zur Drückung des Ausgabekurses (Verkäuf, rot) gefolgt werden…
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War on ‘error, Folge 320-2: “Bilder zweier Aufstellungen”

(1) GERMANWINGS FLUG 4U9525: WIESO GLEICH „SELBSTMORD“? …


A-320 GW
Bild: GIORGIO PAROLINI/AFP/Getty Images

Nicht einmal einen Tag nach dem Absturz des Airbus A-320 der Lufthansa Tochter Germanwings in Südfrankreich überschlagen sich die Verschwörungshypothesen der MSM in eine einzige Richtung: Der CO hätte sich angeblich „umgebracht“. Und das alles, ganz ohne offizielle Untersuchungsergebnisse! – Die üblichen Studiogäste – in erster Linie irgendwelche Psychologen –  erhalten wieder einmal ihre fünf Minuten Ruhm, damit alle anderen – weitaus wahrscheinlicheren – Möglichkeiten nicht mehr diskutiert werden müssen. Der Fall wird somit als aufgearbeitet behandelt, bzw. wird er zumindest in die vorgegebene Richtung gespint – der „psychisch labile“ CO war es, muss es gewesen sein…

Doch was wissen wir an FAKTEN, was wird von den Medien verschwiegen, und was können wir daraus schlussfolgern?

1) Vor dem Crash gibt es einen fast zehn Minuten langen, kontrollierten Sinkflug.
Würde ein „Selbstmörder“ nicht das Steuer nach vorne drücken, und die Angelegenheit so schnell wie möglich beenden wollen? Keine „letzten Worte“? Wenn tatsächlich der Autopilot abwärts geflogen ist – wieso wurde nicht – wie im Flight-Envelope einprogrammiert – die Geschwindigkeit (wie bei einem Landeanflug) verringert?

2) Kein Wort in den MSM, dass die französische Luftwaffe auf die Maschine angesetzt worden war.
Es ist ja logisch, dass – nachdem sich niemand vom Flug auf die Aufrufe von der ATC meldet – Abfangjäger die Maschine finden und eskortieren müssen. Zeugen sahen drei tieffliegende Militärmaschinen! Zwei Militärflugplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe des Absturzortes. Am Tage zum Absturz fingen großangelegte Militärübungen in der Region an. („MALAY FREEDOM 01-2015“ – und der gesperrte Luftraum reicht bei Camp de Canjuers sogar bis FL530). Kein Wort über ein – mit Sicherheit stattgefundenes – Abfangmanöver einer stummen Verkehrsmaschine im europäischen Luftraum, welche etwa zehn Minuten lang nicht auf Anrufe reagiert und den ihr zugewiesenen Bereich verläßt! Wer glaubt denn so etwas?

3) Wir wissen nicht, wer wirklich an die Tür zum Cockpit geklopft haben soll.
Wenn die – seltsamer Weise relativ schnell vom französischen Untersuchungsrichter, sowie – einem sichtlich mitgenommenen Verkehrsminister – verkündeten – Ereignisse tatsächlich am Stimmenrekorder zu hören sind, wieso kam aus dem Cockpit keine entsprechende Antwort? War/waren der/die Piloten bewusstlos? Warten wir doch, was tatsächlich an offiziellem, nachvollziehbaren Material veröffentlicht wird. Woher wissen wir eigentlich, dass tatsächlich „der Kapitän“ geklopft haben soll?

4) Wir erkennen ein weitflächiges Trümmerfeld, mit kleinsten Überresten. Es ist kein primärer Aufprallpunkt zu erkennen.
Dies wäre konkludent mit einem Abschuß des Fluges durch das Militär. So etwas gibt niemand gerne zu.

Das FS3 erinnert sich an den Film „MISSION IMPOSSIBLE“, wo die Bösewichte KO-Gas in die Lüftungsanlage einleiten, dann den Autopiloten entsprechend einstellen und die Maschine per Fallschirm verlassen. Die bewußtlosen Piloten wachen erst auf, als sie vor ihrer Frontscheibe den Berggipfel immer näher kommen sehen, und die Bodenannäherungswarnung wiederholt ertönt. – Apropos, wieso hört man nichts von entsprechenden Warntönen vor dem angeblichen Aufprall der Maschine auf dem besagten Klopfband?

Irgendwie erinnert das nunmehrige Ereignis auch an den – nun beinahe seit einem Jahr „verschollenen“ – MH-370. Auch damals wurden in der gesamten Region Luftwaffenmanöver abgehalten, von denen aber kaum etwas in den sich mit diversen Spekulation überschlagenden Medien zu vernehmen war.

Das FS3 hat auch einige Passagiere gefunden, die erwähnenswert wären. – So etwa Exoffizier Yvonne Selke, eine Angestellte des US-Verteidigungsministeriums und über Booz-Allen beim Luftbildauswertungs-Geheimdienst NGA tätig – angeblich auf Urlaubsreise mit ihrer Tochter, sowie ein Geschäftsmann Namens Eyal Baum, von dem nur äußerst widersprüchliche Angaben im Web zu finden sind – und eine Erwähnung in einem „IDF-Elite“(?) Tweet existiert.

Das FS3 wird am Ball bleiben und diesen Vorfall weiterhin im Auge behalten. Ein möglicher „Selbstmord“ des CO ist die jedenfalls schlechteste aller Verschwörungshypothesen. Kein Wunder, wenn die (noch) großen Medien darauf so abfahren…

Unser Mitgefühl gilt den verstorbenen 150 Menschen an Bord, sowie ihren Hinterbliebenen. Sie verdienen es, dass die Wahrheit über diesen Vorfall ans Licht kommt.

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War on ‘error, Folge 320: „Bilder einer Aufstellung“

FI: WIR TREIBEN EINEN KEIL ZWISCHEN DEUTSCH- UND RUSSLAND! …


keil

Wie das FS3 bereits vor fast einem Jahrzehnt aufzeigte, geht es in den Konflikten rund um Europa ausschliesslich um ein über 100 Jahre altes Strategiekonzept der seefahrenden Nationen (=Händler), die unter allen Umständen einen Schulterschluß zwischen der Technologie- und Innovationsmacht Deutschland mit der „Mutter aller Rohstoffe“, Russland (=Erzeuger, Produzenten) verhindern mußten, um ihre eigenen Phantasien einer Weltbeherrschung zumindest den Funken einer Chance zu geben.


H.J.MackinderDer britische Geograph, Wirtschafts- und Politikwissenschafter Sir Halford John Mackinder formulierte 1904 in der Schrift „The Geographical Pivot of History“ die Heartland-Theorie als Teil der neuen Geopolitik des Inselstaates, einst Weltmacht von Gnaden der FInanziellen Internationalen (FI) mit dem damaligen, globalen Finanzzentrum der „City of London“: Diese These besagt, dass die Beherrschung des Kernlandes Eurasiens der Schlüssel zur Weltherrschaft sei und dass Großbritannien als führende Seemacht mit dem Aufkommen einer gefährlichen konkurrierenden Macht auf dem Kontinent rechnen müsse, insbesondere mit Russland. Die FI kann Russland nicht erobern – aber sie kann versuchen es „aus dem Gleichgewicht“ zu bringen.

Was oft als „Verschwörungstheorie“ abgetan wird, ist beinharte Realität. Schließlich formulierte niemand geringerer, als Zbigniew Brzeziński, 1997 in seinem Buch „Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft“ Mackinders Idee neu und adaptierte sie auf die Bedürfnisse der USA und ihrer Herrscher. Brzeziński hatte auf Initiative von David Rockefeller die Trilaterale Kommission gegründet, deren Direktor er von 1973 bis 1976 war. Die TC ist eine der einflußreichsten Meinungsmacher unserer heutigen Geopolitik!

Vor knapp einem Monat hielt der Gründer und Vorsitzende des führenden, privaten US-amerikanischen Think Tanks STRATFOR (Strategic Forecasting Inc.) George Friedman einen Vortrag für das „Chicago Council on Global Affairs“ über die geopolitischen Hintergründe der gegenwärtigen Ukraine-Krise, sowie die globale Situation. Seine Aussagen hätten eigentlich auf der gesamten Welt für Schlagzeilen sorgen sollen, denn er sprach davon, dass es „Europa nicht mehr gäbe“ und verriet mit sichtlichem Stolz die Strategie der USA in Afghanistan, Irak und für die Ukraine. Es ist die gleiche Strategie, mit der bereits die East India Company (Ostindische „Handels“-Gesellschaft) unsere Erde in Not, Verzweiflung und Aufruhr manipulierte – zum alleinigen Nutzen einiger, weniger „Eliten“ von Geldes wegen:

Wenn du etwas nicht bekommen kannst, zerstöre es!

Weiters bestätigte er wieder einmal, dass das US-Regime einen Schulterschluss zwischen Russland und Deutschland (Europa) nie zulassen würde. Aber seht selbst – und lernt endlich zu verstehen (speziell 6.Frage/Antwort ab ca. 00:58:30 und 7.Q/A ab 1:03:20):

Video: George Friedman, „Europe: Destined for Conflict?“ (Dauer 1:12:31)
The Chicago Council on Global Affairs, 4.2.2015

Damit wäre es eigentlich getan, und wenn du keine Zeit für das wichtigste Lernstück deines Lebens aufbringen willst, kannst du dich nun gerne einer anderen Zerstreuung zuwenden. Diejenigen, die aber das ganze Bild verstehen wollen, will das FS3 auf eine kleine, zusätzliche Geisterbahnfahrt durch die Geschichte einladen:

Die Traditionen der orthodoxen Kirchen gehen direkt auf Jesus Christus zurück und fanden ihre volle Ausprägung im byzantinischen Reich mit dessen Zentrum in Byzanz/Konstantinopel. Die Hagia Sophia war seit 641 Krönungskirche der byzantinischen Kaiser und Kathedrale des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel. Die orthodoxen Kirchen verstehen sich als die ursprüngliche, christliche Kirche, von der sich alle übrigen Kirchen im Laufe der Geschichte abgespalten oder entfernt hätten.

Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen im Jahr 1453 wurden alle christlichen Insignien, Dekorationen und Glocken aus der Hagia Sophia entfernt oder verdeckt. „Rum“ war besiegt worden, die katholische Kirche – rOm – hatte durch den Proxy Osmanen triumphiert.

Der wesentliche Nebeneffekt der Okkupation Konstantinopels war die Implementierung eines langfristigen Zerwürfnisses dieser anderen, christlichen Kirche gegen die osmanische Variante des „Islam“, wiewohl die Vorgänger der Türkei nicht unbedingt den ursprünglichen, toleranten Lehren entsprachen und dem Kaliphat (Sunniten) huldigten.  So entführten die Osmanen einmal jede Menge griechischer, russischer und armenischer Jugendliche und zwangen sie dem „Islam“ die Treue zu schwören (Knabenlese). Weigerte sich ein Junge, wurde er sofort getötet. Solche Dinge bleiben für Generationen im kollektiven Gedächtnis eingebrannt. Diese – ehemals christlichen – Jugendlichen wurden zu einer – persönlich dem Sultan unterstellten – stehenden Elitetruppe, den Janitscharen, zusammengefaßt. Sie mußten oft gegen ihre eigenen Familien kämpfen, und da sich das osmanische Reich fortwährend in Kriegszustand befand, mangelte es auch nicht an Nachschub. Das Osmanische Reich war von Beginn an ein vornehmlich militärisch geprägtes Unternehmen mit der Ausrichtung, das „Reich des Islam“ durch Eroberung von Territorien abweichenden Glaubens per Dschihad und Scharia zu erweitern. Eine befristete, friedliche Koexistenz war meist mit einem Tribut verknüpft.

Kein Wunder, wenn etwa in Europa ein entsprechendes Bild vom „Islam“ in die Köpfe normaler Bürger eingebrannt wurde. Ähnlich, wie in der christlichen Kirche – oder den meisten Religionen –  besitzt der Islam neben dem Koran eine Menge Hadithe, also mündliche Überlieferungen, die auf Hörensagen beruhen – und die ein hervorragendes Betätigungsfeld für allerlei Fälscher, Gehirnwäscher und sonstige Usurpatoren liefern. Dies ist ähnlich zu verstehen, als wenn du – statt eine wissenschaftliche Abhandlung selbst zu studieren – immer nur die Kommentare dazu lernst. So wirst du immer von der Intention des Verfassers dieser Machwerke abhängig sein und dir nie selbst deine, eigene Meinung zum Original bilden können. Es ist wie das „Reader’s Digest“, oft nur ein billiges, vielleicht auch nett aufgetischtes Mensamenü – statt des möglichen à la carte Genusses!

Der andere Teil jener Dinge, die interessanter Weise in der Koran-Sure 30. „Ar Rum“ (Rum ist dabei keinesfalls „Rom“, wie oft behauptete wird!) bereits vor 1.400 Jahren genauestens beschrieben wurden, betrifft Russland: 1907 begannen Frankreich und Großbritannien Russland zu umgarnen und versprachen dem Zaren für den Beitritt in ihre Allianz – Konstantinopel! Dazu wird die Idee vom nationalromantischen „Panslawismus“ aus der Versenkung geholt, um mit dem von diversen, international verwobenen „Bruderschaften“ angeleierten Serbienattentat dem Zaren den nötigen Vorwand zu liefern. Nach dem WWI, in dem Russland den größten Blutzoll der Entente zu tragen hatte, und das osmanische/deutsche Reich wieder zurechtgestutzt worden waren, die russische Armee kurz vor der Einnahme der versprochenen Stadt stand, bricht auf einmal die bolschewistische Revolution aus – finanziert aus der City of London und – dem Nachfolgereich GBs und folgenden Wirts-Haus der FI – der Wall Street. Die entsprechenden „Brüder“ in Russland folgten wieder brav den Befehlen ihrer Oberen und stießen Russlands Zarentum den Dolch in den Rücken. Das deutsche Reich – nicht ahnend, auf was man sich da einläßt – unterstützt das Unterfangen, wohl um keinen Zweifrontenkrieg führen zu müssen und um später in der offiziellen Geschichtsschreibung (Alexander Parvus) als Strippenzieher für die Oktoberrevolution gelten zu dürfen.

Dabei ist der Kommunismus absolut nichts „Russisches“. Dieses irreal-romantische Glaubenskonstrukt einer synthetisch erfundenen Liebe-Freiheit-Eierkuchen-Mär wurde von London und New York aus ausschließlich dazu geschaffen, Russland zu zerstören – und noch mehr – die orthodoxe Kirche – die einzige lebendige Behüterin des ursprünglichen Christentums und seiner Ethik. Und die Bolschewiken verstanden sich prächtig darin, die orthodoxe Kirche auszurotten. Als Rückversicherung für jene Dinge, die da noch folgen würden, verschenkte das Zentralkomitee unter Nikita Chruschtschow 1954 die Krim an die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik. Als Anlass war das 300-jährige Jubiläum eines obskuren „Vertrags von Perejaslaw“ von 1654 aus dem Hut gezaubert worden, in dessen Rahmen sich der von Polen bedrängte, ukrainische Kosakenstaat dem Schutz des russischen Zaren unterstellte. Der einzige Sinn lag darin, später Russland den Zugang zum Schwarzen-, zum Mittelmeer, zu Exilrussland in Isreal und zu Konstantinopel abzuschneiden und somit die globalpolitische Rolle Russlands von vornherein einzuschränken.

Peter der Große hatte damit begonnen, das Russische Reich zu einer Seemacht zu entwickeln. Mit der Gründung von St. Petersburg ab 1703 wurde ein wichtiger Grundstock gelegt, doch waren die verfügbaren Häfen an der Ostsee und im Nordmeer zu lange durch das Wintereis blockiert. Die Expansion mußte sich also Richtung Süden erstrecken, zum Schwarzen Meer hin. Nach mehren Kriegen gegen das Osmanische Reich, gelang es russischen Truppen die nördliche Küste und die Halbinsel Krim zu erobern, die 1783 von Katharina der Großen schließlich endgültig annektiert wurde.

In Palästina herrschte wieder einmal Streit zwischen den katholischen und orthodoxen Gemeinden in  über die Kontrolle der christlichen Stätten. Zar Nikolaus I. reagierte auf eine Initiative des französischen Gesandten in Konstantinopel, der auf Anweisung von Louis Napoleon, mit stärkerem Nachdruck die Interessen der katholischen Gemeinden in Palästina vertreten sollte. Louis Napoleon, ein Neffe Napoleon I., war 1848 zum Präsidenten gewählt worden und hatte sich im Dezember 1851 in einem Staatsstreich zum neuen französischen Kaiser Napoleon III. ausrufen lassen. Sich zum Schutzherren katholischer Interessen aufzuspielen diente in erster Linie dazu, innenpolitisch weitere Unterstützung zu erhalten. Und Religion war den naiven Schafen auch als „Grund“ verkauft worden, wieso 1856 am Ende des Krimkrieges 73.000 russische, 70.000 französische und 22.000 englische Soldaten ihr Leben verloren hatten.

Nikolaus I. war am 18. Februar 1855 gestorben, sein Nachfolger Alexander II. mußte im März 1856 in Paris Frieden schließen, obwohl den russischen Truppen im November 1855 mit der Eroberung der wichtigen türkischen Festung Kars im Südkaukasus noch ein militärischer Erfolg gelungen war. Das Schwarze Meer wurde neutralisiert, Rußland durfte keine Flotte und keine Festungen besitzen und mußte jeglichen Anspruch auf den Schutz der orthodoxen Christen im Osmanischen Reich aufgeben. Es erhielt im Tausch gegen Kars Sewastopol zurück.

Aber all diese Ereignisse sind ohne die entsprechenden Ereignisse im internationalen Finanzwesen in ihrer Gesamtheit unmöglich korrekt zu verstehen. Während in den meisten Geschichtsbüchern immer nur einige, wenige Schichten der Zwiebel – wie etwa Religion, persönlicher Größenwahn oder Nationalitätsbewußtsen – als „Gründe“ für Revolutionen und Kriege aufgezählt werden, liegen die Ursachen meist im Geldwesen und seinen internationalen Verflechtungen vor aller Augen sichtbar versteckt. Ende des 19.Jhs. kontrollierten die Rothschilds Großbritannien, die U.S.A, Frankreich, Österreich und Italien. Einzig Russland versagte sich der globalen Beherrschung durch die Finanzielle Internationale. Großbritannien regierte durch die Bank von England bereits die halbe Welt, als der Präsident der Khun Loeb Bank in New York, Jacob Schiff, von der Loge B’nai B’rith als Führer der „russischen“ Revolution auserwählt wurde. Ein entsprechend gesinntes Kartell, bestehend aus Carnegies, Morgans , Rockefellers und Chases würden ihren Obolus zur Manifestation des Kommunismus beitragen. – Am 13. Jänner 1917 landete Leon Trotsky in den U.S.A, erhielt einen entsprechenden Pass und war oftmaliger Gast bei Schiff. Das Kartell finanzierte in der Folge die Ausbildung von Trotskys – in New York zusammengewürfelter – Truppe in Guerrilla- und Terrortaktik am Gelände in New Jersey, im Besitz von Rockefeller’s Standard oil. Schließlich wurde die Bande mit $ 20 Mill. in Gold als Mitgift auf der S.S. Kristianiafjord gegen Russland in Marsch geschickt um die Revolution loszutreten.

Lionel Rothschild hat es wohl nie verzeihen können, dass der russische Zar bei der geplanten Aufteilung in amerikanische Nord- und Südstaaten die Ränkespiele der Banker unterlaufen hatte und mit zwei Expeditionsflotten in den Häfen der Union vor Anker gegangen war. Deshalb liest man derartiges auch kaum in „modernden“ Geschichtsbüchern. Wegen dieser Panne mussten später sogar zwei amerikanische Präsidenten ermordet werden (Lincoln, Garfield), weil sie es dann auch noch gewagt hatten, Staatsanleihen herauszugeben, welche tatsächlich vom Staat und nicht von den üblichen Bankern stammten. Übrigens hatten die Täter neben Lincoln auch jenen Mann versucht umzubringen, der die russische Flotte „eingeladen“ hatte: Außenminister William Seward.

Aber sei es darum, nach der „russischen“ Revolution und der heimtückischen Hinschlachtung der gesamten Zarenfamilie besass Standard Oil aus New Jersey plötzlich 50% der kaukasischen Ölfelder – obwohl die ja theoretisch der Allgemeinheit gehört hätten. 1927 baute S.O. sogar eine Ölraffinerie in Russland und durfte das sowjetische Öl nach Europa verkaufen. Im Zuge erhielten die Bolschewiki einen Kredit über $75 Millionen. Jacob Schiff, Paul Warburg von der Kuhn Loeb Bank konnten schließlich ihr Lieblingskind – eine erneute Zentralbankgründung in Amerika –  vorantreiben, nachdem sie noch 1907 geholfen hatten die Börsenpanik zu unterstützen. Letztlich war dies das Hauptargument zur 99-jährigen Charter der FED: Verhinderung derartiger Katastrophen!

Im Vertrauen gesagt, ist es kinderleicht derartige Katastrophen zu „verhindern“, wenn man sie selbst auch „erzeugen“ kann.

Wie etwa auch diesen Yankee-Saud-Jihad in Tschetschenien – der – auch im Vertrauen gesagt –  nicht viel mit dem „Islam“ zu tun hat! Genau so wenig, wie Alk Aida oder ISIS mit einem wahren Islam vereinbar sind. Großbritannien hatte als damaliger „Knüppel“ der FI mittels der Ostindischen Gesellschaft (East India Company) die WIRTSCHAFTLICHE Globalisierung vorangetrieben – und erinnern wir uns – mittels Bestechung, Entzweiung und Betrug den Nahen Osten in ein Pulverfaß von sich untereinander bekämpfenden Sektierern und Scheinfürsten verwandelt. Das ist die wahre Geschichte hinter einem Lawrence von Arabien, der ein Agent der Krone – genauer gesagt der FI – war. Der Meistercoup war die Implementierung und Unterstützung des Regimes in Mekka gewesen – einem Regime, das genau so „arabisch“ ist, wie eine Ameise ein Elefant ist.

Herzlichst,
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War on ‘error, Folge 1917: „Entzweien und herrschen mit Kapint & Kommex“

Immer aktuell! – Ausgewählte
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DAS BAUERNOPFER NEMZOW …


B.Nemzow

Das Attentat auf Boris Nemzow wirft viele Fragen auf. Wieso wurde ein relativ unbedeutender Oppositionspolitiker derart medienwirksamst vor der malerischen Kulisse des Kremel ermordet? Alleine, um Putin weiter anpatzen zu können? Nicht einmal die Opposition in Moskau war so dumm, das zu glauben! – Auf jeden Fall können ihm zur lustigen Übergangszeit in den 90ern keine Fragen mehr gestellt werden, wo Nemzow von Jelzin zusammen mit Anatoli Tschubais zum Ersten Vize-Ministerpräsidenten der Russischen Föderation ernannt worden war. Er war mitbeteiligt am galoppierenden Ausverkauf Russlands, verschenkte Land an China, ließ zu dass Japan Russlands Fischgründe leergrasen konnte, garantierte mit dem Pipelinebau durch Tschetschenien Einnahmen für die dortigen Extremen und rotierte in Gefälligkeitskapriolen zwischen Beresowski, Khodorkowsky and Herrn Soros. Er war aber ein lieber Kerl und sah gut aus. Jeder kann HIER im Einzelnen nachlesen, wer mit wie viel, wo involviert war…

Der Tschetschenien-Pate Boris Beresowski verstarb im März 2013 – ein weiterer Fall von „Selbstmord“, ähnlich mysteriös wie das Hinscheiden von MENATEP Rechtsanwalt Stephen Curtis, der 2004 bei einem Hubschrauberabsturz in der Nähe Londons ums Leben kam. Beresowskis Kriegsname lautete nach seinem Exodus gen London ausgerechnet Platon E-Lenin. War Lenin nicht derjenige, der den Zaren stürzte – und wird Putin nicht immer gerne als „Zar“ bezeichnet? Und wenn Khodorkowsky der zweite „Plato“ war, sollte auch klar sein, wer genau „Aristoteles“ ist. Der mit den rothen Brieftauben, für den Khodorkowsky den Strohmann spielen mußte…

Interessant auch die Verbindungen zum Yukos-Fall: Wie DEBKA damals berichtet, war der später mittels Polonium ermordete Litwinenko Mehrfachagent gewesen, wie er auch dem ehemaligen Yukos Geschäftsführer Leonid Newslin diverse Dokumente überbrachte, nachdem dieser vor der russischen Justiz nach Isreal geflohen war. Litwinenko hatte kurz vor seiner Vergiftung auch Beresowskis Söldner-Rekrutierungsfirma „Erinys“ in London besucht. Die ERYNNEN sind Rachegöttinnen. Für was wollte sich Beresovski beim „Zaren“ wohl rächen? Im selben Haus befand sich auch der Sitz der Söldner-Wirtschaftsauskunftei „Titon“, die mit A.Chalabi dick im Irak-Geschäft mitmischten – mit ca. 15.000 schwerbewaffneten „Angestellten“ vor Ort. Litwinenko hatte BEIDE FIRMEN vor seinem Hinscheiden besucht.

B&BBoris und Boris in besseren Zeiten

Doch zurück zu den aktuellen Ereignissen:

Kaum eine Woche nach dem Mord an Nemzow geschah etwas Sonderbares: Tschetschenenführer Ramsan Kadyrow wird von Putin mit dem hohen „Orden der Ehre“ ausgezeichnet. Zeitgleich mit ihm wird ausgerechnet Andrej Lugowoi – der von westlichen Medien fortwährend als Sündenbock bei der Ermordung des (mindestens) Dreifachagenten (Isreal, GB, Russland) Alexander Litwinenko im November 2006 vorgeschoben wird – mit dem Orden „Dienste am Vaterland“ geehrt. Dabei hatte Kadyrow noch knapp vorher einen aus seiner Heimat stammenden Verdächtigen im Mord an Nemzow als „tief religiösen Mann“ gelobt. Einen weiteren, mutmaßlichen Mittäter, der sich offenbar in Tschetschenien vor seiner Festnahme selbst in die Luft gesprengt hatte, hatte Kadyrow als „mutigen Krieger“ bezeichnet. So wird es uns jedenfalls berichtet.

Josef Kirchengast schreibt im österreichischen Standard von einer „Realsatire“, wiewohl die einzig korrekte Formulierung in der Anhäufung von Verschwörungshypothesen seine Vermutung darstellt, dass dieses „Drehbuch eigentlich nur aus einer Literaturwerkstatt namens Geheimdienst stammen kann“. Richtig, Herr Kirchengast – nur welcher „Geheimdienst“?

Aber auch DieZeit scheint in dieser Mantel- und Degen Scharade im Dunkeln zu tappen und versteht die Welt nicht mehr. -Kein Wunder! Wenn die verordnete Weltsicht derartig einseitig über Jahrzehnte hinweg vorgegeben wurde, kann es schon vorkommen, dass selbst DieZeit die Zeiten nicht mehr verstehen – und noch weniger korrekt deuten – kann…

Aus Wikileaks erfahren wir ein weiteres Puzzlestück: Im Telegramm „MOSCOW 000304“ werden Einzelheiten über ein Treffen des Direktors der Russlandabteilung vom US National Security Council (NSC) Michael McFaul mit russischen Menschenrechtsaktivisten (sic!) am 14.Jänner 2010 berichtet. Dabei sind illustre Figuren, wie der Herausgeber der Internetsite und NGO „Kaukasischer Knoten“ Grigori Schwedow, der die Amerikaner um „verstärkte Zusammenarbeit mit NGOs ersucht“, abgesehen von der sowieso fließenden, finanziellen Unterstützung. Oder ein Lew Ponomarjow, Vorsitzender der Bewegung „Für Menschenrechte“ und natürlich Ljudmila Alexejewa, welche der US dringend dazu raten, doch „die tschetschenische Führung unter Kadyrow zu isolieren und direkte Beziehungen mit anderen nordkaukasischen Republiken aufzunehmen“, etwa Inguschetien.

Und es war nun justament genau jener „Kaukasische Knoten“, der die Namen der beiden Verdächtigen Dadaew und Gubaschew – und ihre Beziehung zum tschetschenischen Innenministerium – und somit Russland – am 7.3. publik machte. Der Tipp in diese Richtung wiederum kam von niemand geringerem, als dem amtierenden Chef des Sicherheitsrats der Kaukasus-Republik Inguschetien, Albert Barachojew. Laut Barachojew war Dadaew stellvertretender Kommandeur des Spezialkommandos „Nord“ der Republik Tschetschenien. Grigori Schwedow bemühte sich soglich auch die entsprechenden Schlußfolgerungen mitzuliefern: „Da die Tschetschenen-Connection nun feststehe, ergäbe es keinen Sinn irgendwelchen Theorien von angeblichen ausländischen Drahtziehern weiter nachzugehen. Die Sache sei ausschließlich eine interne, russische Angelegenheit“.

Praktisch, nicht wahr? – Und es gab Tage vorher schon einen Versuch der Richtungsvorgabe gegen Kadyrow über das „Kavkaz-Center“, eine Website die von einem angeblich „radikalen Islamisten“, Mowladi Udugow geleitet wird!

Vier Tage vor Barachojews „Enthüllung“ wurde ausgerechnet über das ukrainische(!) censor.net – unter Berufung auf das Kavkaz-Center – ein Meldung lanciert, wonach der Cousin von Kadyrow, Adam Delimkhanow, der Mörder Nemzows sei! Was hier noch etwas unausgegoren – und in der üblichen Inkompetenz aus dem Umfeld der Kiewer Verdrehungsjunta wohl in einem Akt vorauseilendem Gehorsams fast verbockt wurde, liefert uns eigentlich das Motiv zur Ermordung Nemzows, nämlich Ramsan Kadyrow und Putin zu entzweien! Und all diese vorzeitigen Informationsergüsse kamen aus dem Einflußbereich westlicher Nachricht-Dienste!

Jedem, der über mindestens zwei funktionierende Gehirnzellen verfügt, sollte demnach nun klar sein was Putin mit der Ordensverleihung an Kadyrow bezweckte:

Er demonstriert mit diesem symbolischen Akt Geschlossenheit mit seinem engen Verbündeten und zeigt den Drahtziehern in dieser Scharade, dass ihr Ziel den „weichen Bauch“ von Russlands Süden anzugreifen und einen Keil zwischen ihn und Kadyrow zu treiben durchschaut und vereitelt wurde.

Putin und KadyrowPutin und Kadyrow

Nun könnte es durchaus sein, dass Russland bei der versuchten Unterwanderung des tschetschenischen Geheimdienstes eine Zeitlang „mitspielte“ und das Attentat an Nemzow gewähren ließ. Kadyrow hat mit seiner Politik, in Tschetschenien noch „islamischer“ zu agieren, als die extremen Wahabiten, mächtig viel Wind aus den Segeln jener genommen, die – nach bekanntem Muster – versucht hatten dort eine „islamische“ Revolution vom Zaun zu brechen und das Land zu destabilisieren. Nur so kann er in der dortigen Gesellschaft den fragilen Ruhezustand aufrecht halten und nur so ist Russland nicht gezwungen, militärisch zu intervenieren.

Ist es also tatsächlich „Kremel-Propaganda“, die einen Grigori Schwedow, Lew Ponomarjow oder Boris Nemzow veranlassten, regelmäßig in die Moskauer US-Botschaft zu laufen und dort wiederholt zu besprechen, wie denn Russlands Regime endlich destabilisiert werden könnte? Das letzte Mal vor knapp einem Monat:

Zumindest ergänzt diese Aufstellung an (gesicherten) Informationen die meisten semantischen Hakenschläge und bewußten Auslassungen der desperaten west-MSM (Lamestreammedien) um die offizielle Version aus Moskau. Wir alle kennen den tschetschenischen „Ehren“-Kodex und seine für den Westen seltsamen Anwandlungen von Blutrache und Fememord. Diese „Konzepte“ sollten gefälligst in Tschetschenien verbleiben, wenn überhaupt. Jeder wollte aus Nemzows Tod Kapital schlagen, das ist klar. Nur hatte das Moskauer Regime mit der Bekanntgabe von russischtreuen Tschetschenen als Drahtzieher und Exekutoren von Nemzow weitaus mehr zu verlieren, als „der Westen“, dessen Geheimdienste in dieser Causa ebenfalls einige Kulissen heftig hin- und her bewegt hatten. Trotzdem scheute sich Putin nicht die für ihn unbequemste Version publik zu machen, ohne die offensichtliche, westliche Connection all zu sehr zu strapazieren. Und genau aus diesem Grunde glaubt das FS3 die Moskauer Version der Ereignisse…

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.
War on ‚error, Folge Po210: „Error is Terror without Tea…“

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