FS3-UNTERBERICHTET: OHRFEIGE FÜR MONSANTO…


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Bei einer Volksbefragung über den Anbau von Gentechpflanzen stimmten am 4.November über 50% der Bürger Mauis für einen Stopp der GMO-Technik in ihrem Bezirk. Maui ist zusammen mit drei weiteren Inseln und etwa 120.000 Einwohnern das zweitgrößte County von Hawaii, jener Inselstaat der 1959 nach dem 1893er Putsch gegen die Königin und der darauffolgenden, widerrechtlichen Annexion 1898 zum 50.Bundesstaat der U.S.Ltd.-Firmengruppe erklärt worden war.

Hawaii ist aufgrund fruchtbarer Böden und des milden Klimas bei der Gentech-Industrie überaus beliebt. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche GMO-Experimente von Konzernen wie Monsanto auf firmeneigenen Farmen durchgeführt. Mit großem PR-Aufwand stemmte sich die Industrie deshalb gegen dieses Moratorium. Dow, Monsanto und das CBI investierten fast US$ 8 Mio. in ihre Kampagnen, während die Bürgerkomitees gegen die agrochemische Lobby gerade knapp US$ 60.000 an Bürgerspenden aufbrachten.

Dennoch erreichten sie bei diesem Moratorium die Mehrheit.

Der Grassroot-Initiative (SHAKA) der Giftgegner zufolge sollen negative Folgen – speziell Gesundheits- und Umweltgefahren – durch den Anbau von genetisch manipuliertem Zeugs eindeutig abgeklärt werden. Ein Vorgang, den die Genbastler hassen wie die Pest. Insbesondere ist die mit dem GMO-Anbau verbundene Verwendung von speziellen Pestiziden und undeklarierten Experimentalgiften ein wesentlicher Kritikpunkt, die in GMO-eigenen Untersuchungen oft schöngefärbt oder überhaupt unterschlagen werden.

Natürlich erfolgte sofort eine Klage von Monsanto gegen Maui, das Moratorium für ungültig zu erklären, da laut dem GMO-Riesen U.S.-Bundes,-und Staatsgesetze gefälligst über solchen Volksentscheiden zu stehen hätten. Diese Ansicht teilen das US-Zentralregime in den fernen Elfenbeintürmen Washingtons, andere GMO-Bastler, wie etwa Dow, und selbst das Regime in Maui selbst, das unter dem Druck der Intervention der Industriegiganten gegen die Entscheidungen und Interessen seiner eigenen Bürger auftritt!

Dieses Beispiel sollte uns aufzeigen, auf welchen Gleisen sich der Zug der wirtschaftlichen Globalisierung gefälligst zu bewegen hat und was für uns aller Zukunft geplant ist. Multinationale Konzerne hassen Bürgerbewegungen, weil diese ihre Bemühungen torpedieren, weltweit nur wenige Entscheidungsstellen zuzulassen und so lobbymässig „betreuen“ zu müssen. Weltweit operierende Industrieriesen haben die Rolle ehemaliger Nationalstaaten übernommen und benutzen diese und deren Politiker entsprechend Ian Flemings S.P.E.C.T.R.E.. Wer weiß denn schon, dass die einzig wahre Definition von Faschismus der Schulterschluss zwischen Industrie und Staatsmacht ist?

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 001: “Politik folgt immer dem Geld”

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