DAS FS3 WÜNSCHT …


xmas

Ein kleiner Junge lief durch die Straßen
und hielt eine Mark in der heißen Hand.
Es war schon spät und die Kaufleute maßen
mit Seitenblicken die Uhr an der Wand.

Er hatte es eilig, er hüpfte und summte:
„Ein halbes Brot und ein Viertelpfund Speck.“
Das klang wie ein Lied. Bis er plötzlich verstummte.
Er tat die Hand auf. Das Geld war weg.

Da blieb er stehen und stand im Dunkeln.
In den Ladenfenstern erlosch das Licht.
Es sieht zwar gut aus, wenn die Sterne funkeln.
Doch zum Suchen von Geld reicht das Funkeln nicht.

Als wolle er immer stehen bleiben,
stand er. Und war, wie noch nie, allein.
Die Rolläden klapperten über die Scheiben.
Und die Laternen nickten ein.

Er öffnete immer wieder die Hände
und drehte sie langsam hin und her.
Dann war die Hoffnung endlich zu Ende.
Er öffnete seine Fäuste nicht mehr…

Der Vater wollte zu essen haben.
Die Mutter hatte ein müdes Gesicht.
Sie saßen und warteten auf den Knaben.
Der stand im Hof. Sie wußten es nicht.

Der Mutter wurde allmählich bange.
Sie ging ihn suchen. Bis sie ihn fand.
Er lehnte still an der Teppichstange
und kehrte das kleine Gesicht zur Wand.

Sie fragte erschrocken, wo er denn bliebe.
Da brach er in lautes Weinen aus.
Sein Schmerz war größer als ihre Liebe.
Und beide traten traurig ins Haus.

Erich Kästner

Manchmal denkt das FS3 an Erich Kästner. Dabei entsteht ein Raum aus Traurigkeit, der wie ein Déjà-Vu an die heutigen Zeiten erinnert, wo eine sich immer unklarer manifestierende Armut von unseren Regimen als psychologisches Zuchtmittel propagiert wird.

Du hattest dein erarbeitetes Geld regelmäßig dem Staat zur Verwahrung gegeben, in der Meinung, dass die von dessen Handlangern errichteten Institutionen eines fernen Tages einmal für deine alltäglichen Bedürfnisse sorgen würden. Du hättest dies nicht unbedingt freiwillig getan, und so sorgen eben Gesetze dafür, dass du dich dementsprechend verhältst.

Du hältst dich für einen braven Bürger, der Gesetze befolgt.

Du hast Ver.antwortung für deine Vorsorge abgegeben, in der Meinung, dass es Menschen gäbe, die es „besser“ wüßten.

Du hast in Ver.sprechungen ver.traut.

Doch dann findest du dich inmitten dieses einst so fern geglaubten Tages plötzlich Flaschen sammelnd, um sie als Pfand einzutauschen, damit du dir eine warme Mahlzeit kaufen kannst. Diejenigen, die von Ver.sprechungen gut leben können, haben zwar nach den Buchstaben des Gesetzes gehandelt, doch dem Sinn nach alle diese Ver.sprechen gebrochen.

Wer erinnert sich an Charles Dickens, der von einem neunjährigen Buben in England berichtet, welcher dafür gehängt wird, nur weil er einen Laib Brot gestohlen hatte?

Es wird besser, zweifelsohne – auch wenn wir noch nicht dort angelangt sind, wo wir uns alle gerne wiederfinden würden.

Wenn das Bewußtsein des Herrn Jesus Christus in deinem Herzen noch nicht erwacht ist, wird es eben noch geschehen. Das ist das Geschenk, dessen wir uns dieser Tage erinnern dürfen. Das Geschenk eines erwachten, bewußten Geistes als Trost für all jene dunklen Stunden, in denen wir vor unserem eigenen Schatten fürchteten.

Herzen werden nur gebrochen um uns zu lehren, was Liebe ist. Ein ungebrochenes Herz kann in dieser Welt keine Liebe fassen. Wie lautet es in der Bibel?

„Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.“

Habe also keine Angst auf „deinen“ Stein zu fallen, denn dabei „zerschellt“ nur dein Ego…

Wenn also dieser Herr Christ, oder irgendein anderer „Christus“, der ebenfalls Christus wäre – wie eine Rose mit vielen Bezeichnungen – in dir noch nicht erwacht ist, erwartet dich diese Erkenntnis des Herzens noch. Weil – dies alles geschah nur für dich! Und dieses Bewußtsein wird nicht eher rasten und ruhen, bis es auch in alle Teile deines Seins vollkommen eingedrungen ist und dir äußerst nachhaltig ver.ständlich gemacht hat, was ein Teil von dir immer schon gewußt hat.

Feiere deshalb dieses Weihnachtsfest mit all der Vorfreude auf das was dich noch erwarten wird. Jeder einzelne Tag bringt dich diesem Geschenk an dich näher und näher. Denn DAS ist der Geist, in dem wir dieses Fest begehen wollen. Es ist nicht nötig sich zu fürchten, denn deine in dir stetig wachsende Liebe multipliziert und spiegelt sich in allem wider, was dir begegnet. Auch Sehnsucht nach Liebe ist Liebe! – Sie wächst und wächst unaufhörlich – denn das ist es, was Liebe ausmacht.

Das FS3 wünscht all seinen Mit.Sehern und auch nur Vorbei.Sehern eine Frohe Weihnacht!

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HILFE IST SCHON UNTERWEGS …


Heim bring ich das Licht der Sterne
In meinem bodenlosen Topf.
Aus aller schweigend Welten Ferne
Und kein Tiger hetzt in uns’rem Kopf.

Es ist der Staub aus dem ich bin
Der mich beim Gehen blendet.
Während du mich anfüllst bis dahin
Im Dunkeln meine Nacht beendet.

Niemand stellt sich mir entgegen.
Macht Platz, ich durchbreche meinen Schmerz!
Hindurch mein eigen Fall und Beben
Inmitten in dein pochend Herz.

Du könntest Welten voller Glanz besitzen
Die sich in Falten werfen und vergeh’n.
Meine Leidenschaft durchdringt die Ritzen
Und Hilfe ist schon unterwegs zu seh’n.

Die Hilfe ist bereits am Steg
Zum bess’ren Teil von meinem Saum.
Sie treibt das Sonnenlicht vor ihren Weg
Durch meinen alten Judasbaum.

Aus dem Kompost der Fehler
Entsprießt die Kraft zum Werden.
All diese Welten, Berge, Täler
Sie kühlen dich, auf heißen Herden.

Du bist wie das gebeugte Ende jener Stille
Aus meinem wahren Gleichemut.
Denn du bist zeitlos – schau!
Ich vergaß auf meine Uhr!
So wein doch nicht, das bin nur ich!

An meinem Herzen trockne deine Tränen
Das bin nur ich! Und –
Hilfe ist schon unterwegs.
Hilfe ist schon unterwegs.
Hilfe ist schon unterwegs.

Zum sterbend Golf von Mexiko
Hinein in Fukushimas Regen
Ich fühl bereits die Berge froh
Ich weiß, die Liebe, die wird ewig leben.

Was immer sich entgegenstellt um sie zu schwächen
Sie wird ihr’n Weg für immer geh’n.
Zu unseren Herzen und um allen Stolz zu brechen
Sie findet ihren Fels um zu besteh’n.

Ich bin nun hungrig nach der Heimat Odem
Die ich vor Lebzeiten verlassen hab.
Sieh, wie all die Flammen flackernd lodern
An meinem Feuer ich mich heute lab.

Ich blicke durch die ew’gen Zweige
Hinaus ins Dunkel dieser Nacht
Zu einem Ort aus Zukunfts Teige
Mein Gott, wie hell dort alles lacht.

Die Hilfe ist bereits am Steg
Zum bess’ren Teil von meinem Saum.
Sie treibt das Sonnenlicht vor ihren Weg
Durch meinen alten Judasbaum.

Aus dem Kompost der Fehler
Entsprießt die Kraft zum Werden.
All diese Welten, Berge, Täler
Sie kühlen mich, auf heißen Herden.

Du bist wie das gebeugte Ende jener Stille
Aus meinem wahren Gleichemut.
Denn du bist zeitlos – schau!
Ich vergaß auf meine Uhr!
So wein doch nicht, das bin nur ich!

An meinem Herzen trockne deine Tränen.
Das bin nur ich! Und –
Hilfe ist schon unterwegs.
Hilfe ist schon unterwegs.
Hilfe ist schon unterwegs.

Niemand stellt sich mir entgegen!
Macht Platz, ich breche alle Schranken!
Ich eile durch mein volles Leben
Zerreisse um dein Herz die Ranken.

Trunken war ich von dem Wein und Nebel.
Ich war stoned und fühlte mich gemieden.
Das alles liegt heut hinter meinem Segel.
Ich hab gefunden meinen Frieden.

Umwege waren nötig und viele Leben,
Es brauchte seine Zeit und immer wieder Zeit.
Darauf kann ich dir mein Wort nun geben
Ich bin vom nahen Horizont nicht weit.

Sie hatten Wetten auf mich abgeschlossen
Seit mehr als Tausenden von Jahren.
Doch Dornen haben niemals mich verdrossen
Das Meer kann meine Tränen nur bewahren.

Und jetzt – die Hilfe ist bereits am Steg
Zum bess’ren Teil von meinem Saum.
Sie treibt das Sonnenlicht vor ihren Weg
Durch meinen alten Judasbaum.

Aus dem Kompost der Fehler
Entsprießt die Kraft zum Werden.
All diese Welten, Berge, Täler
Sie kühlen uns, auf heißen Herden.

Du bist wie das gebeugte Ende jener Stille
Aus meinem wahren Gleichemut.
Denn du bist zeitlos – schau!
Ich vergaß auf meine Uhr!
So wein doch nicht, das bin nur ich!

An meinem Herzen trockne deine Tränen
Das bin nur ich! Und –
Hilfe ist schon unterwegs
Hilfe ist schon unterwegs
Hilfe ist schon unterwegs

Was war es, was ich da nur tat,
Als all die Zeiten sind vorbeigeflogen?
Versteckte mich im Unterholz und das ganz ohne Rat
Dabei vergaß ich ganz, wer hat da wen belogen?

Nun ist es uns’re höchste Zeit,
Während wir das Licht lebendig sehen.
Mach Asche aus der Dunkelheit!
Mein Gott, ich fühl mich so am Leben.

Wie seltsam ist doch diese Trunkenheit,
Dass ich dich kaum erwarten kann?
Während alles sich zur Zeit befreit
Sollt ich doch sein ein stoisch Mann.

Es führt kein Weg daran vorbei zu sehen,
Ich werde immer wieder kommen.
Selbst wenn Millionen Zeitalter vergeh’n
Die Angst, die ist im Tod zeronnen.

Ja, Hilfe ist bereits am Steg
Zum bess’ren Teil von meinem Saum.
Sie treibt das Sonnenlicht vor ihren Weg
Durch meinen alten Judasbaum.

Aus dem Kompost der Fehler
Entsprießt die Kraft zum Werden.
All diese Welten, Berge, Täler
Sie kühlen uns, auf heißen Herden.

Du bist wie das gebeugte Ende jener Stille
Aus meinem wahren Gleichemut.
Denn du bist zeitlos – schau!
Ich vergaß auf meine Uhr!
So wein doch nicht, das bin nur ich!

An meinem Herzen trockne deine Tränen
Das bin nur ich! Und –
Hilfe ist schon unterwegs.
Hilfe ist schon unterwegs.
Hilfe ist schon unterwegs.

FS3

Nach Les Visible „Help Is On The Way“, enjoy the fascinating voice of The Heretic :

MENSCHEN ODER MARIONETTEN?


…Pay my respects to grace and virtue
Send my condolences to good
Give my regards to soul and romance
They always did the best they could…

…Are we human or are we dancer?
My sign is vital, my hands are cold…

 

Human von der amerikanischen Rockband The Killers. Erschienen als erste Singleauskopplung ihres Albums Day & Age (2009).

Jeder neue Tag ist ein guter Tag. Freuen wir uns und lasst uns dankbar sein. Denn – jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist verlorene Zeit.

WIDER-SEHEN IM MOND-SCHEIN …


2Cats stars

Du hast Augen.
Doch du siehst mich nicht.
Du hast Hände.
Doch Du fühlst mich nicht.

Du fühlst mein Herz.
Und ich spür Deines.
Und irgendwie haben wir verlernt
Auf sie zu hören.

Die Klugheit überholt die Schlauheit.
Und dennoch bist du wieder vor Dir da.
Im Kopf ist jetzt ein Knopf.
Den hast Du kunstvoll zugeschnürt, ein Leben lang.

Die Furcht ganz neu zu werden war viel stärker,
Als alle Angst gelebten Seins.
Dein Knoten kämpft bereits mit meinen Schlingen.
Bist nicht gefolgt, hast Abzweigungen verpaßt.

Es herrschte Dämmerung, als es geschah.
Sogar ein bunter Faden scheint da grau.
Die Wege wurden für Dich unscheinbar.
Des Hehlers Angebot klang doppelt gut und war doch halb so schlau.

Du irrst herum nun im Kaninchenbau.
Und jagst nach diesem glänzend-gold’nen Ziegel.
Suchst du denn gerne, was du längst gefunden hast?
Der andere Eingang ist dein Spiegel.

Ein schwarzes Album mit dem silbernen Knopf,
Die Bilder drehen und verändern sich.
„Schieß mich doch zum Mond“ rät Cicero,
„Lass mich los und sag – das war’s“.

Lass los, und sag es doch „Das war’s“.
Wie das? Ich hab doch nur mich selbst gefangen!?

Dann sehen meine Augen Dich nicht mehr.
Glaubst du? Und meine Hände?
Du fühlst sie dann nicht mehr. Glaubst du?
Die Herzen schlagen dennoch weiter,
Und der Mond – schwingt plötzlich mit.

Wir tanzen Tango immer schneller,
Und der Mond – er swingt jetzt mit.

Die Herzen lachen weiter, weiter, weiter,
Und alle Sterne – tanzen einfach mit.

WENN ICH IN DIR WÄRE …


EYE

Ich könnte einen Garten aus dem Wind erschaffen
Und ließe ihn erblühen – nur für Dein Vergnügen
Dann löste ich ihn wieder auf
Wenn ich in Dir wäre

Wenn ich in Dir wäre
Würde ich mich nicht bewegen
Alles wird so langsam
Doch Du würdest Dich bewegen
Ich weiß es

Himmel und Erde

Du wär’st das Tor
Und sie wären Eins

Buchstaben aus Flammen würden Deinen Namen schreiben
Auf jedes lebendige Ding

Wenn ich in Dir wäre

Wenn ich in Dir wäre
Würde ich mich ausweiten
Bis Du mich nicht mehr in Dir halten kannst

Donner würde durch die Himmel brechen
Und Blitze blenden

Es gäbe Regen

Wenn ich in Dir wäre

Wenn ich in Dir wäre
Würden sich die Türen zu Allem öffnen
Und wir würden auf dem Wogen feiern
Bis das Meer die Toten freigibt

Das Feuer in meinem Herzen
Würde zum Sonnenschein in meinem Kopf

Wenn ich in Dir wäre

Wenn ich in Dir wäre
Öffnete sich jede Pore Deiner Haut
In Regebogen
Die erzittern und sich langsam auflösen würden

Immer wieder und immer wieder

Wenn ich in Dir wäre

Wenn ich in Dir wäre
Weil Du mich einläßt
Würde ich mein Zelt für immer zusammenfalten

Die Hölle würde sich zu Deinen Füßen einrollen
Und sich schlafen legen

Und ich würde nie wieder gehen

Wenn ich in Dir wäre

 

FS3

 

Nach „If I Were Inside You“
von Mitseher LesVisible

 

 

8UNG! … 12.3.


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sowjetische Kriegsgefangene bei der Befreiung von Mauthausen.  Foto: US Military Tribunal

Österreichische Richter erhalten Geschichtsnachhilfe …

Nach der Einstellung eines Verfahrens gegen die rechte Monatszeitschrift „Aula“ durch die Staatsanwaltschaft Graz will der österreichische Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) mit „verstärkter Bewusstseinsbildung und Information“ für angehende Richter und Staatsanwälte reagieren.

Brandstetter kündigte nun eine „Ausbildungsoffensive“ in Sachen Holocaust Erziehung an. Sein Ressort erläuterte am Freitag, dass ein seit dem Jahr 2009 veranstaltetes Curriculum „Justizgeschichte“ für Richteramtsanwärter nun für alle angehenden Richter und Staatsanwälte ein verpflichtender Teil der Ausbildung wird. Dieses Curriculum setzt sich aus zwei dreitägigen Modulen zusammen. Das erste Modul inkludiert einen Besuch der Gedenkstätte Am Spiegelgrund, das zweite einen Besuch der Gedenkstätte Mauthausen. …

Keith Emerson von ELP stirbt mit 71 …

Der legendäre Keyboardspieler von Emerson, Lake and Palmer ist gestern von uns gegangen. Er beendete sein Leben im Haus in Santa Monica, Los Angeles durch einen Kopfschuss…

Hilfe ist unterwegs …

Neue Lyrik vom FS3-Mitseher Les Visible, gesprochen von der FS3-Lieblingsstimme, Patrick Willis…