ANSTELLE EINES NACHRUFES …


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Susanne Kablitz (1970-2017)

Und so wird es auch wieder sein: Im September wird der Großteil wieder eine der „großen“ Parteien wählen, weil ihm erfolgreich eingeredet wurde, dass jede Stimme für eine Kleinpartei eine verschenkte Stimme ist und niemand, der an die „Demokratie“ glaubt (leider der Großteil dieses demütigen Volkes), seine angeblich so wertvolle (doch in Wahrheit komplett wertlose) Stimme vergeuden will. Kaum jemand hört zu, wenn man denjenigen dazu auffordert, sich die „Energiewende“, die „Euro-Rettung“ und die „Flüchtlingskrise“ einmal genauer anzusehen. Man kann sogar Bücher dazu veröffentlichen, die absolut sicher und faktenreich feststellen, dass jede einzelne Problematik für sich allein bereits ausreicht, um Deutschland komplett zu vernichten.

Doch was ist meist das Echo?

Ungläubigkeit, die Preisgabe der Lächerlichkeit und das Etikett des Miesmachers und Verschwörungstheoretikers. Kaum einer will raus aus seinem Glauben an die Allmächtigkeit der staatlichen Propaganda. Die meisten glauben lieber als dass sie wissen. Und deshalb kann man ihnen wirklich jeden Bären aufbinden. Und das sind dann wieder die Leute, die sich über die in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts echauffieren. Die deren Fehler nachträglich ausbügeln wollen.

Dabei begehen sie noch viel schlimmere.

Denn wer sagt diesen Leuten, dass es nicht auch damals schon Menschen gab, die gewarnt haben, dass es nicht auch damals schon Menschen gab, die vor der „Staatsmeinung“ ihre Vorsicht ausgedrückt haben? Die sich gewehrt haben? Und die genau deswegen verunglimpft, ausgelacht und verhöhnt worden sind?

Aber in ihrer Moralarroganz können sich die Leute von heute das natürlich nicht im Ansatz vorstellen. Weil sie ja angeblich bessere Menschen sind. Was für ein Hohn!

Ein besonders ekelhaftes Beispiel für ein verlogenes Gutmenschentum ist die „moderne“ Asylindustrie. Eine in weiten Teilen korrupte Gesamtorganisation, die das kriminelle Geschäftsgebaren mit allerlei Neusprech erfolgreich tarnt: Hilfe, Schutzsuchende, Flüchtlinge, Traumatisierte, Wohltätigkeit, soziale Gerechtigkeit und ähnlichem weiterer Zuckerwatte für das Gehirn.

Denn in Wirklichkeit geht es den angeblichen Menschenfreunden nur darum geraubtes, mit ehrlicher Arbeit hart verdientes Geld, in die eigenen Taschen umzuleiten.

Die Hilfs- und Asylindustrie ist mittlerweile die mit Abstand größte Branche in Deutschland, weit größer als das umsatzstärkste DAX-Unternehmen. Bei so vielen Profiteuren ist es keineswegs verwunderlich, dass es dem staatlichen Räuber immer wieder gelingt, aus den Reihen der Abzocker ein paar Demonstranten für den angeblichen „Kampf gegen rechts“ zu rekrutieren. Und da die Deutschen dermaßen gehirngewaschen sind, laufen bei diesen Demos vermutlich noch ein paar Leute mit, die gar nicht profitieren. Sie sind die nützlichen Idioten der Asylindustrie und der mit dem Unwort der „Sozialen Gerechtigkeit“ in den Wahlkampf ziehenden Politiker. Denn diese beiden „Berufsgruppen“ sind die mit Abstand geldgierigsten, heuchlerischsten und skrupellosesten Ausbeuter, die existieren.

Und so ist es wahrlich unglaublich!

Wir leben wieder in einer faschistischen Diktatur nach Muster 1933, die heutigen Nazis sind flüchtlingsbesoffene Gutmenschen und asoziale „Antifaschisten“. Wer die Wahrheit ausspricht, wird verfolgt. So ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann es Tote auf beiden Seiten gibt. Die SPD hat bereits offen zur Gewalt aufgerufen und will jetzt sowohl Bundespräsident wie auch Kanzler stellen.

Es ist wahrlich ein Panoptikum der Erbärmlichkeit.

Leider kommt man nicht umhin festzustellen, dass dieses hochnotpeinliche Land sich seinen unausweichlichen nächsten Untergang mehr als redlich verdient. Deutschland ist verloren. Endgültig. Umkehrbar wäre das alles – vielleicht – nur noch mit äußerst drastischen Maßnahmen. Die sich aber KEINE Partei traut. Weil sie alle immer nur auf die Mehrheit starren. Auf die Futtertröge. Weil sie da gut versorgt sind. Und weil sie kein Rückgrat haben, auch einmal einer vorübergehenden Empörung standzuhalten und zu den eigenen Überzeugungen fest zu stehen. Immer kommt einer daher und mahnt die nächsten Wahlen an. Dass man gewinnen will und muss. Und dass man die angeblich erreichten Ziele nicht gefährden darf, indem man die „Volksseele“ verletzt. Und genau in dem Moment sind sie alle mit Haut und Haaren an den Teufel verkauft. Und das noch nicht einmal zu einem guten Preis…

…schrieb Susanne Kablitz in ihrem letzten Beitrag auf ihrem Blog, bevor sie am 11. Februar freiwillig aus jenem Leben schied, in dem sie nie müde geworden war, ihre Mitmenschen aufzurütteln und ihnen unangenehme Wahrheiten zu offenbaren.

Wie Udo Ulfkotte, der nur ein Monat vorher – viel zu früh – aus unserer Mitte gerissen wurde, war sie jemand, die mit vollem Einsatz für ihre Überzeugung eintrat. Dies hat die eigenmeinungsfremde Meute an Nach- und Neusprechplauderern nur weiter angespornt, ihre sinnbefreiten Auswürfe und Anpatzungen abzusondern. Sie hassen es, wenn andere Menschen eigene Meinungen zeigen, weil sie offenbar selbst jeden Bezug zu ihrer eigenen Wahrheit verloren haben.

Scheinbar hat sich das nivellierungsgeile Indoktrinierungs- und Schulungssystem bereits derart maßgeblich in die Hirne dieser bedauernswerten Individuen eingebrannt, dass sie nicht mehr zwischen Glauben und Fakten unterscheiden können – und Begriffe, wie „Faschismus“ oder „NAZI“ mit tödlicher Sicherheit falsch anwenden. So werden sie zu Blinden, die resistent gegen die Erkenntnis sind, dass sie selbst mehr und mehr zu genau jenem Feindbild werden, das sie angeblich bekämpfen.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.
War on ‘error, Folge 1970: “Land unter Wasser”

Susanne Kablitz:

Dieses Land ist unrettbar verloren

DEIN FUCHS IM EIS …


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Foto: Johannes Stehle

Ist dein Herz aus Eis? – Als Warnung vor gefährlichen Eisflächen hatte der Jäger Franz Stehle in Fridingen bei Tuttlingen einen tiefgefrorenen Fuchs ausgestellt. Das Tier sei ins Eis der Donau eingebrochen, ertrunken und dann eingefroren, sagte er am Freitag. „Wir haben den Eisblock mit dem Fuchs am 2. Jänner herausgesägt und als Mahnung auf dem Hof des Jägerhauses zur Schau gestellt.“

Das Bild machte im Internet die Runde und wurde zum „viralen“ Internethit.

Wie immer, wenn solch ein globaler Blizz durch die Wahrnehmung der Menschen rast, entsteht ein Feld, mit dem das „intelligente Universum“ (IU) unsere Aufmerksamkeit und Wahrnehmung auf ein Erleben lenken will, das wir gemeinsam erfahren sollen. Das FS3 und viele seiner Mitseher erlebten diese Welle gestern, wobei die Nachläufer bis heute Mittag nachschwappten.

Jegliche Aktion, die nicht aus deiner Herzensqualität stammt, wird sich äußerst schnell gegen ihren Verursacher richten.

Jene kosmischen Energien, die am 11. Oktober bis zum Vollmond am 16.Oktober ihren Höhepunkt hatten – siehe:

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FÜR ALL JENE, DIE SEHEN KÖNNEN …

…und zum Vollmond am 14. – 16. November im…

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TOD DER VAMPIR KÖNIGIN …

…ihre Konsequenz erfuhren, erlebten ihren persönlichen Schlußakkord einer geborgten Zeit, die Anfang des vorigen Jahres erschaffen worden war. War sie mit Lügen, Halbwahrheiten und Betrug am Selbst verbunden, brachen ihre selbstsüchtigen Strukturen zwischen dem 14.Dezember und mit Ende des Januar-Mondes vor diesem Wochenende vollends zusammen.

Der Fuchs ist das Symbol der Schlauheit, der Gerissenheit und des eloquenten Intellekts, der – ohne eine entsprechend gelebte Herzensqualität – im Wasser der Emotionen einbricht, im Eisblock (Gefühlskälte) gefriert und ausgestellt wird. Tot – jedoch scheinbar lebendig und ganz passabel anzusehen – als Warnung für all jene, die noch immer nicht die Lektionen des vergangenen Jahres gelernt haben auf ihr Herz zu hören und letztendlich vom Einflüsterer im Kopf (Status, Geld, Ego, Macht, Manipulation,…) vom eigentlichen Weg ihres höheren Selbst getrennt wurden.

Vieles, von dem du glaubst, dass es die Stimme deines Herzens ist, stellt sich oft als Einflüsterung aus deiner Vergangenheit und alten Verletzungen heraus. Hier zeigt sich nun, ob du ver.standen hast, was du gelernt hast. Hast du es auch gelernt anzuwenden? Oder war alles nur auswendig gelernte Tünche auf deinem ganzen Psychomüll darunter, damit du in der Öffentlichkeit „besser“ dastehst? Hast du dich selbst belogen, hast du dir und deinen Mitmenschen etwas vorgemacht?

Spätestens seit gestern sollte dir also klar geworden sein, dass du nun deine Rechnung vom Universum für deine Versäumnisse des vergangenen Jahres vorgelegt bekommen hast! – Der Fuchs im Eis war ein Wecksignal, endlich reinen Tisch mit all dem vergangenen Unfug zu machen und in die Selbstliebe des kleinen Kindes in dir zu gehen. Ein definitives Stopp deiner Spielchen mit der Manipulation anderer Menschen!

Niemand kann diese deine Rechnungen begleichen, außer du selbst. Weglaufen geht auch nicht mehr. Denn was sollte es bringen, vor dir selbst wegzulaufen? Viel Erfolg beim Aufwachen…

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 17: “Outfoxed, Zahltag zur Ehrlichkeit”

 

ZEIT IM WORT: 2016, EIN RÜCKBLICK …


Jänner 2016

Als logische Folge der Pariser Anschläge wird in Frankreich praktisch das Kriegsrecht eingeführt, welches bis heute aufrecht ist. Damit es nicht so offensichtlich wird, wie die Bürgerfreiheiten beschnitten werden, sind diese „Notstands-Ermächtigungsgesetze“ ja immer nur befristet, wobei dann knapp vor ihrer Aufhebung ein LKW in Nizza durch die Menge rast. Wikileaks bestätigt das, was das FS3 über Libyen und Gaddafi immer schon gewußt hatte. Das FS3 erklärt noch einmal die (selbstgemachte) Finanz-„Krise“ von 2008. Die „Fake News“ Medien berichten mit fast dreiwöchiger Verspätung über die Vorfälle der Silvesternacht mit Asyl-Darstellern in Köln, und vertuschen was geht. Österreich führt eine „Obergrenze“ von 37.500 Flüchtlingen  ein. – Was dabei unter den Teppich fällt, ist die Tatsache, dass dies nur die Zahl der Asylanträge ist, und nicht die Gesamtzahl, der bereits im Land befindlichen +100.000 potentiellen Zuwanderer. Immer mehr Menschen wird klar, wer ISIS wirklich ist, und wer sie lenkt! Nach einer Häufung von Mißbildungen bei Kleinkindern in Brasilien, wird der Zika-Schwindel erfunden, um zu vertuschen, dass Umweltgifte und GMO verantwortlich sind…

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Februar 2016

In Syrien greift die Türkei offen in den Umsturzversuch gegen Assad ein und Russland stationiert immer mehr moderne Waffensystem um ihren einzigen Auslandsstützpunkt. Die fortwährenden Lügen der Handlanger der FInanziellen Internazionalen (FI) werden aufgedeckt: Die USAF bombardiert selbst Aleppo und versucht dies Russland in die Schuhe zu schieben. Mit geschwellter Hühnerbrust wird die Entdeckung des „Nachweises von Gravitationswellen“ verkündet: „Lie Ego“ statt LIGO? Die dabei verwendete Methodik ist äußerst fragwürdig. Hauptsache, man „bestätigt“ wieder einmal Einstein. Die Bargeldverbote – als Menetekel einer cashlosen Gesellschaft – hüpfen immer mehr um sich. Donald Trump zeigt bereits jetzt, wie er mit den Medien Schlitten fahren kann. Das FS3 erinnert seine Mitseher daran, dass Globalismus bloß verkleideter Kommunismus mit dem faschistischen Touch der kapitalistischen Denkungsart der Bankster ist. Vergeßt einfach, all diese eingelernten Worthülsen. Die übliche Vampirkönigin hat genug Blutauffrischung gekokstet und darf ihren Illusionen bis November nachhängen.

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März 2016

In diesem Monat heben sich die Nebel von den Lügen. Machinationen hinter den Kulissen kommen ans Tageslicht. Die Anschieber und Erfinder des Merkel Plans zur Überflutung Europas mit Asyl-Darstellern werden immer offensichtlicher, und so mancher wähnt sich in die Stasi Zeiten – oder noch schlimmer – in die 30er Jahre zurückversetzt. Psychopathen sind offenbar das neue New Normal, kritische Fragen – etwa zum Impfwahn– werden ganz offen zensuriert, Statistiken munter drauflosverbogen und auch Brüssel bekommt die eigene Medizin desa‚error du jour zu spüren. Erinnerungen an Gladio werden wach, der – bislang verborgene – Machtkampf hinter dem Vorhang schwappt immer mehr ins Bewußtsein der Öffentlichkeit, und die altgeliebten Masken beginnen zu bröckeln.

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April 2016

Die NATOd, samt wohlwollendem Nichtmitglied „Isreal“ zündelt weiterhin am weichen Bauch von Russlands Südgrenze. Die Panama Papers werden öffentlich – eine PsyOps, die Steuermoral suggerieren soll, statt ein für alle Male klar zu machen, dass wir eigentlich viel zu viel an den Moloch eines überufernden, sozialsozialistischen Nanny-Staates an Schutzgeld bezahlen. Eine Spende, die von den Ochlokraten in den diversen Regimen sowieso zweckentfremdet wird! Schau dir doch die explodierenden Kosten der Hilfe für Asyl-Darsteller an, und beobachte, wie gleichzeitig die Pensionen heruntergefahren werden. In Deutschland etwa, wird alles zunehmend extremer. Meist ist der Schuldige für eh alles sowieso – dieser „Putin“!  Die Sauds werden wegen angeblicher Mitwisserschaft um den 9/11 durch den Kakao gezogen – nur, weil nun auch sie die zunehmend toxisch riechenden US-Schatzanleihen veräußern wollen. Österreich wählt den nächsten Bundespräsidenten – und leider landet der Favorit des FS3, Dr. Andreas Kohl, unter ferner liefen. Offenbar hat die Mehrzahl der Bürger danach einen Falschen im Visier, woraufhin einen beispiellose Hetz- und Haßkampagne gegen Norbert Hofer entfesselt wird.

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Mai 2016

Österreichs Bundeskanzler Faymann tritt ab, Herr Kern als sein Nachfolger auf – und Frau Clinton mobilisiert ihre neu gekauften Kräfte für den Wahlkampf zur US Präsidentschaft. Die Globalisten der FInanziellen Internationalen verbreiten Angstgerüchte vor einem möglichen BREXIT. Wie sehr die Internazionalistas der FI vernetzt sind, sehen wir schön an der versuchten Anteilnahme des Deutschlandregimes am österreichischen Wahlkampf, der sich zu einem Duell zwischen einem weltfremden Maurer und einem volksnahen FPÖ Mitglied entwickelt. Van der Bellen gewinnt vorerst mit den Herzen der – überaus zahlreichen – Briefwähler. Die Wahl wird erfolgreich angefochten, wobei die FPÖ klug beraten war, nur den Modus selbst zu bemängeln und nicht etwa die tatsächlichen Machinationen dahinter öffentlich zu machen. Deshalb mußte das Verfassungsgericht wohl oder übel dem Einspruch zustimmen. Isreal wächst mit seiner Kolonie Saudi-„Arabien“ immer mehr zusammen, und der Krieg in Syrien spitzt sich immer mehr zu.

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Juni 2016

Während der Nanny-Staat für alles und jeden neue Regulationen erschaffen muss, findet in der Schweiz eine richtungsweisende Volksabstimmung zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens statt. Schwerpunkt ist der Rückzug GBs aus der EU – der BREXIT. Die Medienspiegel dazu sind ein Lehrbeispiel für Spin und Propaganda, und letztendlich reagiert ein jeder nur noch instinktiv, weil er nicht mehr zwischen den Argumenten unterscheiden kann. Englands Führer für ihr Volk hatten sich besser verkauft, als die PR-Fabriken der EU.

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Juli 2016

Die wahren Hintergründe zur manipulierten Einwanderungswelle aus Afrika werden auch für die Dümmsten immer offensichtlicher! Es geht um Beschneidung von Bürgerfreiheiten und einer obligatorischen Einordnung unter Menschen, die meist nach dem Peter Prinzip an die Spitze unserer Freßkette geschwappt wurden. Ein heißer Sommer war es – und das FS3 hatte die Nase voll von den immer abgehobener agierenden Fake News Presstituten! War es nicht bereits für alle offensichtlich, wie uns Bürgern mitgespielt wird? Es war weitaus angenehmer, dem Klang der Wellen zuzuhören und sich auf unsere reale Natur zu besinnen. Sultan Erdogan machte all diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung und blies Mitte des Monats zum Operettenputsch, um seine absolute Macht zu festigen. Außerdem wurde er so seine lästigen Ratgeber und Kritiker los und konnte sich ein wenig mehr zu Russland hin freispielen. Am 14. Juli war ein LKW in Nizza in die feiernde Menge gerast. Die französischen Ermächtigungsgesetze wurden daraufhin sofort verlängert. Nur knapp zwei Wochen darauf wurde die gesamte Stadt München wegen eines äußerst dubiosen Vorfalls lahmgelegt.

Das FS3 beschloss nun etwas antizyklischer vorzugehen und mehr aus seinem eigenen Nähkästchen zu plaudern. Die Spiele der Eliten werden langweilig. Wer dies bis jetzt noch nicht geschnallt hat, der gehe in Dankbarkeit.

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August 2016

Zur Erntezeit teilen wir demnach unser Grundlagenwissen, arbeiten Unerledigtes auf und genießen die Früchte unserer Arbeit. An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an alle SpenderInnen hier, die dem FS3 geholfen haben, seine Reflexionen mit dir zu teilen.

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September 2016

Der 9/11 Gedenktag wurde zum 15.Mal begangen. Es wäre langsam an der Zeit, die Mutter aller Fake News aufzulösen. Frau Clinton muss sich gegen immer neuere (alte) Anschuldigungen zur Wehr setzen, und viele dunkle Geheimnisse kommen langsam ans Tageslicht. Bayer übernimmt Monsanto – was ja sowieso einerlei ist, denn die Agenda wird sich nicht so schnell ändern und die Heuschrecken finden immer eine Ritze zum durchschlüpfen. Die Einzelfälle in Deutschland häufen sich, und die Tage der ISIS Halsabschneider Söldner sind gezählt, was ihre wahren Unterstützer zu offenem Handeln zwingt. Peinlich, wie tief Amerika nun gesunken ist. Heissa, die Narkotika-Aufreger-Medien haben einen neuen Begriff eingeführt: „Fake News“. Er wird sich als Bumerang herausstellen…

Oktober 2016

In den Wissenschaften wird es immer offenkundiger, was da für eine Chause abläuft. Die Astrophysik ist ein hervorragendes Be(s)tätigungsfeld, da wir unsere Welt im Makrobereich kennenlernen können. Der Finanzschwindel um eine angeblich – menschgemachte – globale Erwärmung (AGW) wird immer offensichtlicher. Immer mehr Menschen lernen zu schauen, und nicht nur zu sehen. Die Kampagne zur Aufhetzung zweier Kulturen gegeneinander fordert neue Opfer – und nicht zuletzt dein eigenes der Illusion, unter der du bisher begraben warst. Der Pädo-Skandal wird rund um die niedergehende Hexe des Westens entfesselt. Übrig bleiben zerplatzte Seifenblasen von aufgeblähten Egos und Projektionen, die auf den Verursacher selbst immer schneller zurückfallen…

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November 2016

Dieses Jahr wird als jenes in die Geschichte eingehen, das den Niedergang der „arrivierten“ Mainstreammedien (MSM) einleitete. Mit der Wahl von Donald Trump als neuer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika mußte die fünfte Kolonne der pseudoliberalen Globalistenbefürworter eine weitere Ohrfeige einstecken, und ihre Deutungshoheit an den alternativen Journalismus abgeben. Auch beim FS3 hier finden sich oft unter den Leserkommentaren großartige Beiträge, neue Gedanken und Ergänzungen, die zu lesen du nicht versäumen solltest. Vampir-Königin Hillary Clinton ist toast und die angeblichen „Eliten“ begraben sich selbst unter einem Riesenhaufen von vergangenem Müll.

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Dezember 2016

In Amerika zeigt sich, was einzelne Menschen alles bewirken können, wenn sie sich entsprechend organisieren und zusammenarbeiten. Das Pipelineprojekt DAPL wird gestoppt und – viel wichtiger – das Bewußtsein um die Macht des Individuums wird gestärkt. – Etwas, was die gleichmacherischen Globalistenfuzzies gar nicht gerne sehen wollen. Deshalb predigen sie auch vorne gerne Wasser, während sie sich hinterrücks den Schnaps reinziehen! Der Dezember enthüllt, wie diverse Organisationen daran arbeiten noch mehr Asly-Darsteller nach Europa zu lotsen, während ihre Poly.Ticker vor Publikum jene Zustände bejammern, die sie selbst mitverursacht haben. Etwas heimlich zu tun, zeugt nur von Angst, Unsicherheit – und nicht von wahrer Macht. So sind auch die Vorfälle, rund um den Breitscheidplatz in Berlin zu verstehen. Eigentlich wissen wir noch immer nicht, was da tatsächlich abging.

Was wir aber sehr gut wissen, ist dass WIR es selbst sind, die unsere Schicksale in der Hand halten. Dies hat uns dieses 2016 ganz besonders gut verdeutlicht. Es war ein interessantes Jahr, mit mehr Offenheit und Ehrlichkeit – auch in allen persönlichen Bereichen. Danke für die Unterstützung

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern

War on ‘error, Folge 2016: “Anscheinend Durchscheinend”

MORGEN FRÜH WIRD DIE REICHSBRÜCKE VERSCHWINDEN …


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Gestern, vor 40 Jahren stürzte mit der Wiener Reichsbrücke ein Wahrzeichen der Stadt in die Donau. Nicht zwingend zum Nachteil der Stadt, wie der WIENER bereits vor 20 Jahren aufdeckte. Ein seltsamer Anruf bei einer Wiener Tageszeitung am Vorabend. Alle Ampeln an den Rampen zehn Minuten lang auf Rot. Bloß fünf anstelle von bisweilen knapp 20.000 Menschen auf der Brücke, und die alle auch mehr zufällig. Danke an eine MitseherIn für diesen Tipp, der so auch dem FS3 bisher nicht geläufig war.

Als die Wiener Reichsbrücke am frühen Morgen des 1. August 1976 in die Donau stürzte, war sehr viel Glück bei all dem Unglück im Spiel, nicht nur deshalb, weil das Debakel nur ein Menschenleben kostete. Auch auf die weitere bauliche Entwicklung der Stadt hatte das zerbröselte Wahrzeichen mehr positiven als negativen Einfluss. Die U-Bahn, für deren Verlängerung nach Kagran zunächst eine Nebenbrücke geplant war, konnte ins Konzept der neuen Brücke integriert werden. Die recht enge Fahrbahnbreite konnte den Verkehrsgegebenheiten angepasst werden. Und auch für die damals bereits vage in Planung befindliche Staustufe Freudenau (1995 fertiggestellt) brachte der Einsturz letztlich Vorteile: Das zur maximalen Ausschöpfung des Stauvolumens notwendige Anheben der alten Brücke hätte Experten-Schätzungen zufolge insgesamt mehr gekostet als der Neubau der Brücke.

Die konkreten Seltsamkeiten rund um die Brückenkatastrophe recherchierte WIENER-Redakteur Alwin Schönberger bereits 1996 zum 20-jährigen Jubiläum penibel. So ging etwa am 31. Juli 1976 knapp vor Mitternacht beim Portier eines Zeitungsverlages ein anonymer wie polizeilich aktenkundiger Anruf ein: „Morgen, gegen fünf Uhr früh, wird die Reichsbrücke verschwinden und Wien das größte Unglück der Nachkriegsgeschichte erleiden.“ Die auf der Brücke zum Einsturz-Zeitpunkt 04:43 Uhr befindlichen Fahrzeuge waren: ein VW Käfer, der sich zuvor auf der Brückenauffahrt überschlagen hatte und nun mit Reifenschaden darniederlag, weshalb sich die Besatzung eines ÖAMTC-Pannenwagens um ihn kümmerte. Der ORF-Fahrer Karl Kretschmer hatte seinen Transit angehalten, um dem verunfallten Käfer Hilfe zu leisten, hätte die Brücke also auch längst verlassen sollen (er blieb das einzige Todesopfer des Zwischenfalls)…

Mehr Einsichten, und der gesamte Artikel (Text von Franz J.Sauer, leicht redigiert vom FS3) hier beim WIENER.

Herzlichst,
euer FS3,
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War on ‘error, Folge 1976: “Brücken in die Zukunft”

ÜBER DIE DANKBARKEIT …


Dankbarkeit

Dankbarkeit verändert dich. Sie verändert die Zellen deines Körpers und hält dich elastisch und jung. Sie neutralisiert Wut. Die meisten Menschen sind sich der Tatsache nicht bewusst, dass Depressionen nur das Ergebnis Ihrer nach innen gekehrten Wut sind – Projektionen, die auf sich selbst zurückfallen.

Viele Menschen erkennen auch nicht, dass ein Großteil ihrer Wut aus einem Gefühl entstammt etwas nicht zu bekommen, das sie unbedingt besitzen wollen: Dies kann ein Gegenstand sein,  eine Weltansicht, die Aufmerksamkeit einer Person oder ganz einfach die Vorfahrt auf der Strasse – was es eben sein mag was sie da wollen, oder wo auch immer sie glauben gerade sein zu müssen.

Dankbarkeit macht all das überflüssig. Je dankbarer du wirst, desto mehr Gründe gibt es, warum du dich entsprechend fühlen wirst. Das beruht auf physikalischen Gesetzen: Wie oben, so auch unten.

Wenn du beobachtest wie etwas gerade ‚bei dir‘ stattfindet, geschieht dies überall – ob du es nun erkennen kannst oder nicht. Dies ist eine der wissenschaftlichen Wahrheiten über den Glauben. Wir akzeptieren jedoch oft Dinge als alltägliche Tatsachen, die nichts weiter als mathematische Theorien sind. Wir sind sich dessen wahrscheinlich gar nicht bewusst, dennoch handeln wir oft danach. Viele Menschen würden ziemlich überrascht feststellen, dass sie regelmäßig und mit fester Überzeugung Dinge praktizieren, an die sie eigentlich überhaupt nicht glauben.

 

Dankbarkeit fördert deine Bereitschaft etwas gerne und mit Überzeugung zu tun. Sie vermittelt dir ein gutes Gefühl. Wir haben offenbar kein Problem uns für etwas zu engagieren, das wir lieben.

Wenn wir es nicht lieben, wird es zur Arbeit.

Das FS3 befindet sich fast jeden Tag auf Sendung, manchmal mehr als acht Stunden. Es erhält für sein Engagement oft keine Bezahlung, so wie die meisten Menschen bezahlt werden, dennoch erhält es seinen Lohn.  Es wird in Dankbarkeit bezahlt. So erhöht sich auch die Fähigkeit Dankbarkeit wahrzunehmen.

Herzlichst,
euer FS3,
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War on ‘error, Folge 2121: “Dank Bar

 

„A Place Called Gratitude“ in Englisch
bei Mitseher LesVisible

 

EINE TEUFLISCHE AN- UND ABGELEGENHEIT …


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Der Teufel, Tarotkarte No.15, von MusicPicture

Die letzte Sendung des FS3 hat hier eine rege Diskussion ausgelöst – danke an alle Beteiligten – weshalb der andere Fern-Seher gerne seinen Beitrag dazu in einer Sondersendung darlegen möchte. Es geht um gegenseitige Begriffsdefinitionen, wenn wir uns vernünftig austauschen wollen! Im Grunde genommen, finden wir in jedem der Diskussionsbeiträge Wahrheiten, wiewohl der Eindruck entsteht, dass einige Kommentare zwar das Gleiche meinen, aber dennoch aneinander vorbei argumentieren. Das FS3 weiß, wieso hier ungern über Religion geschrieben wird, denn der Glaube sollte jedes Menschen eigene Angelegenheit sein und keine Überzeugungsarbeit nötig haben, die meist in vorgeschobener Frömmelei und falsch verstandenem Kreuzrittertum endet.

„Gott“ ist in der 3D-Realität niemals in seiner Gesamtheit erkennbar. Auch ein Fern-Seher glaubt natürlich an das Schöpfer-Gott-Prinzip, nur ist mit dem Begriff selbst derart viel Schindluder getrieben worden, dass ohne eine entsprechende Klarstellung kaum der für uns alle notwendige Erkenntnisgewinn erreicht werden kann. Jeder Mensch ist in seiner gottesgleichen Gesamtheit mehr, wie sein Erdenkörper – mit allem was dazugehören mag. Um Gott zu erahnen – erkennen können wir ihn schwer- müssen wir erst einmal die Polarität der 3D-Welt hinter uns lassen, uns zu einem Punkt verkleinern – das Denken ruhen lassen – etwa durch Meditation. Auch die bewußte Vereinigung von Mann und Frau läßt uns am Gefühl dieses Gottesprinzips teilhaben, weshalb auch die Sache mit dem Sex als Manipulationsvehikel der KONTROLLEURE über Jahrtausende hinweg erbärmlichst mißbraucht wurde, wie auch das weibliche Prinzip von den Institutionskirchen bewußt verteufelt wurde.

In dieser Welt der Gegensätze existieren alle Erscheinungsformen immer als Spiegel ihrer selbst. Hier existiert natürlich ein Teufel, wiewohl der Antiteufel (Von einigen, institutionalisierten Religionen gerne als „Gott“ mißinterpretiert) und der Leibhaftige (beachtet diese Bezeichnung der Verknüpfung mit dem „Leib“) beide ein Teil des höheren Prinzips von GOTT sind. Dies ist keine Person mit weißen Haaren und Bart, sondern ein Prinzip, welches ALLES „darunter“(3D-Welt) in sich vereint. Dies ist auch der Grund, wieso – etwa im Islam – keine Bilder von ALLAH/ALLES-WAS-IST-UND-WAS-NICHT-IST gemacht werden sollten. Lieber „Braveheart“, wir hatten diese Diskussion hier bereits – und du bist leider ausgestiegen.

So gesehen entstehen alle Entitäten in unserer Welt durch unseren „Projektor“ – einem faszinierenden Irgendetwas – im ausgeklügelten Zusammenspiel aus dem Gehirn im Kopf, dem Körperbewußtsein der Zellgesamtheit, dem Nervengeflecht im Solarplexus und unserem Herzen. Auch dein Teufel – und auch das FS3 hat hier nicht vor, ihm weiterhin Nahrung zu gewähren…

Zur weiteren Erbauung und Erklärung soll euch eine wundervolle Geschichte von Khalil Gibran dienen, der all diese Zusammenhänge weitaus besser erklärt hat, als es ein FS3 je vermag:

SATAN

Die Menschen betrachteten Vater Samaan als ihren Führer in geistigen und theologischen Fragen. Er war eine große Autorität und eine Quelle nicht enden wollender Auskünfte und Warnungen über lässliche und schwere Sünden und sehr bewandert in den Geheimnissen der Hölle, des Paradieses und des Fegefeuers. Vater Samaans Sendung im Nordlibanon ließ ihn von einem Ort zum anderen wandern; er predigte und heilte die Menschen von der geistigen Krankheit der Sünde und errettete sie aus den schrecklichen Fallen des Teufels. Die Fellachen verehrten und achteten diesen Gottesmann und waren stets bemüht, seinen Rat oder seine Gebete mit Gold und Silber zu bezahlen. Bei jeder Ernte gaben sie ihm die besten Früchte ihrer Felder. An einem Herbstabend, als Vater Samaan auf dem Weg zu einem einsamen Dorf Hügel und Täler durchwanderte, hörte er einen schmerzerfüllten Schrei aus einem Graben bei der Straße. Als er stehen blieb und in Richtung der Stimme blickte, gewahrte er einen unbekleideten Mann, der am Boden lag.

Dunkles Blut floss in Strömen aus tiefen Wunden an seinem Kopf und an seiner Brust. Sein Jammern und Stöhnen war mitleiderregend. “Rettet mich! Helft mir! Erbarmt euch meiner, denn ich sterbe.”

Samaan blickte bestürzt auf den sich vor Schmerzen windenden jungen Mann, und er sagte zu sich selber:’Der Mann muss ganz sicher ein Dieb sein. Er hat wahrscheinlich versucht, Wanderer auszurauben und diese haben es ihm gründlich vergällt. Ich fürchte, wenn er stirbt, werde ich noch angeklagt, ihn umgebracht zu haben. So sei dies seine gerechte Strafe.’ Nach dieser Überlegung wandte er sich, seinen Weg fortzusetzen. Aber der Sterbende hielt ihn zurück: “Verlasst mich nicht, ich sterbe!”

Daraufhin überdachte der gute Vater die Lage noch einmal, und sein Gesicht wurde so blass wie das des Dahinscheidenden, als ihm bewusst wurde, dass er, ein Mann Gottes, drauf und dran war, Hilfe zu verweigern. Seine Lippen bebten, als er zu sich selbst sagte: ‘Er muss einer von diesen Narren sein, die durch die Wildnis wandern. Der Anblick seiner grausigen Wunden lässt mein Herz erzittern. Was soll ich nur tun? Ein Heilkundiger der Seele kann wohl keine Wunden des Fleisches heilen.’

Er tat einige zögerliche Schritte, als der Halbtote eine weitere, schmerzerfüllte Klage ausstieß. “Haltet ein und kommt näher zu mir! Denn wir waren lange Zeit Bundesgenossen. – Ihr seid Vater Samaan, der gute Hirte, und ich, der ich eurer Hilfe bedarf, bin weder ein Dieb, noch bin ich ein Narr. Kommt näher und lasst mich nicht an diesem verlassenen Orte sterben. Kommt, und ich will euch erzählen, wer ich bin.” Vater Samaan war höchst erschrocken. Er eilte zu dem Sterbenden, kniete bei ihm nieder und sah ihn aufmerksam an. Aber er erblickte ein ihm völlig fremdes Gesicht mit zutiefst widersprüchlichen Zügen.

Er sah Intelligenz und Schläue, eine Hässlichkeit, die jedoch einer gewissen Schönheit nicht entbehrte, er sah Bosheit und zugleich Milde. Der gute Vater schreckte auf, tat einen Schritt zurück und rief aus:

“Wer bist du?”

Der Mann antwortete ihm mit vergehender Stimme. “Fürchtet mich nicht, Vater, denn wir waren lange gute Freunde. Helft mir aufzustehen und bringt mich hinüber zum nahen Bach. Reinigt meine Wunden mit eurem Leinen, damit mein Leben erhalten bleibe.”
Aber Samaan fragte weiter: “Sagt heraus, wer ihr seid! Denn ich kenne euch nicht, noch kann ich mich entsinnen, euch je gesehen zu haben!”

Der Mann antwortete gequält. “Ihr wisst wohl, wer ich bin. Ihr habt mich tausende Male gesehen, und jeden Tag sprecht ihr aufs neue von mir. Ich bin euch näher, als euer eigenes Leben.”
Der Vater erwiderte: “Ihr seid voll der Lüge und des Betruges! Bedenket, dass ein Sterbender nicht falsches Zeugnis ablegen sollte. Niemals in meinem Leben habe ich euer von Bosheit erfülltes Gesicht gesehen. Sagt mir endlich, wer ihr seid, oder bei Gott, ich werde zusehen, wie ihr elend umkommt, ertränkt in eurem eigenen, entfliehenden Leben!”

Da bewegte sich der zum Tode verwundete und sah genau in Vater Samaans Gesicht. Sein fester Blick ruhte in den Augen des Gottesmannes und auf seinen Lippen lag ein düsteres, geheimnisvolles Lächeln. Mit ruhiger, sanfter Stimme sagte er: ” Ich bin Satan “

Als er das furchtbare Wort vernahm, stieß Vater Samaan einen gellenden Schrei aus, der in den Weiten des fruchtlosen Tals tausendfach widerhallte. Dann starrte er entsetzt auf den anderen, und bemerkte, dass dessen grotesk verrenkter Leib einer Abbildung des Satans ähnlich sah, wie er sie in den Schriften der Gelehrten gesehen hatte.

Er erzitterte und rief aus: “Gott der Herr hat mir dein höllisches Bild gezeigt und zu recht bewirkt, dass ich dich aus tiefstem Herzen hasse! Er führte mich in seiner Weisheit an den Ort deines Verderbens. Nun sei für immer verflucht, Niederträchtiger! Der gute Hirte muss das kranke Lamm schlachten, auf dass es die anderen nicht anstecke.”

Der Teufel fiel ihm barsch ins Wort. “Seid mir nicht so eilig, Vater Samaan. Und nun komm, Freund, schließ meine Wunden, bevor das Leben aus meinem Körper gewichen ist.”
Der Gottesmann hob die Arme und entgegnete entrüstet: “Diese Hände, welche Gott täglich ein Opfer darbringen, diese Hände sollen nicht einen Leib berühren, welcher der Ausfluss der Hölle ist! Du musst sterben, verflucht von allen Zungen durch die Jahrhunderte.”

“Fluchen sollen dir die Menschen, denn du bist der Feind der Menschheit, und es ist dein erklärtes Ziel, alle Tugend zu zerstören. Dein Tod soll ein Fest sein für die Gläubigen in der Welt.”
Der Teufel wand sich unter herzzerreißendem Geheul in seiner Qual, stützte sich umständlich auf einen Ellenbogen und erwiderte: “Du weißt nicht, was du sagst, noch begreifst du das Verbrechen, das du auf dich nimmst. Sei auf der Hut, Vater Samman, und schenke mir deine Aufmerksamkeit, denn ich will dir meine Geschichte erzählen:

Als ich heute in dieser Ödenei lustwandelte, stieg eine Gruppe Engel herab, und griff mich ohne Grund an. Sie stürzten sich auf mich und verletzten mich dabei schwer. Wenn nicht der eine dabeigewesen wäre, der mit dem Flammenschwert, ich hätte sie in die Flucht geschlagen. Dieser bewaffnete Engel war ein erfahrener Gladiator, und gegen sein Schwert besaß ich keine Macht. Hätte ich mich nicht in den Staub geworfen und vorgegeben, tot zu sein, er hätte mich bis zum grausamen Tode zerrissen.”

Samaan versank -zum Himmel gewandt- in triumphales Gebet. “Gesegnet sei der Engel des Herrn, Michael, der die Menschheit von diesem Bösen Feind befreite! Ehre sei seinem Namen in der Höhe!”

Der Teufel jedoch protestierte heftig.

“Mein Menschenhass, Vater Samaan, ist nicht größer, als deine eigene Geringschätzung. Du lobst einen Michael, der nie kam, dich zu retten. Du verfluchst mich in der Stunde meiner Niederlage, obschon ich stets der Quell deiner Ruhe und deines Glückes war. Du verweigerst mir den Segen und deine Gnade, dennoch lebst und gedeihst du nur im Schatten meiner Existenz. Mein Dasein liefert dir sowohl Rechtfertigung als auch Waffen für deinen Lebensweg, und meinen Namen nennst du als Grund für deine Taten.

Hat nicht meine Vergangenheit bewirkt, dass du mich jetzt und in Zukunft brauchst? Hast du dein Ziel bereits erreicht im Ansammeln von Reichtümern? Hast du es am Ende unmöglich gefunden, noch mehr Gold und Silber von deinen Anhängern zu erhalten, indem du mein Reich als Drohung verwendest? Hast du noch nicht begriffen, dass du verhungern müsstest, wenn ich tot wäre? Welcher Berufung würdest du folgen, wenn mein Name auf immer verschwunden wäre?
Jahrzehntelang bist du durch diese Dörfer gewandert und hast alle Menschen davor gewarnt, in meine Hände zu fallen. Sie haben deinen Rat teuer gekauft, mit all ihren Denaren, Diensten und den Früchten ihrer Felder. Was sollen sie für ihr teures Geld morgen bei dir erstehen, wenn sie begreifen, dass ihr böser Feind nicht mehr existiert?

Dein Beruf ginge mit dir dahin, wenn die Menschen in Zukunft vor der Sünde sicher wären. Du, als Priester, begreifst du nicht, dass nur die Existenz Satans seine Feindin, die Kirche, hat entstehen lassen? Dies ist die geheime Hand, die das Gold und Silber aus den Taschen der Gläubigen zieht und es für immer in den Beuteln der Priester und Missionare verschwinden lässt. Wie kannst du mich angesichts dessen hier einfach sterben lassen?”

Der Teufel verstummte einen Augenblick und blickte fest in die Augen Samaans, dessen Blick längst nicht mehr so fest und zuversichtlich war, wie noch kurz zuvor. Er fuhr fort:

“Vater Samaan, du bist stolz, aber unwissend. Komm ein wenig näher, und ich will dir die Geschichte des Glaubens enthüllen, in der du die Wahrheit finden sollst, die unser beider Wesen zusammenfügt und meine Existenz mit der deinen verbindet.

‚In der ersten Stunde, am Anbeginn der Zeiten der Zeit, stand der Mensch zum erstenmal vor dem Angesicht der Sonne, streckte ihr die Arme entgegen und rief: Hinter dem Himmel ist ein großer, liebender, gütiger Gott. Dann wandte der Mensch dem großen Lichtkreis seinen Rücken zu, erblickte seinen Schatten auf der Erde und rief aus: In den Tiefen der Erde ist ein dunkler Teufel, der das Böse liebt. Darauf ging der Mensch zu seiner Höhle und flüsterte vor sich hin: Ich stehe zwischen zwei mächtigen Kräften. Bei der einen muss ich Zuflucht nehmen, gegen die andere aber muss ich kämpfen.

Die Zeiten gingen ins Land, und der Mensch lebte zwischen den beiden Mächten. Die eine segnete er, denn sie erhöhte ihn, die andere verfluchte er, denn sie verursachte ihm Furcht. Niemals jedoch begriff er den Sinn von Fluch und Segen. Er stand zwischen beiden wie ein Baum zwischen dem Sommer, in dem er grünt, und dem Winter, in dem er friert. Als der Mensch die Zivilisation heraufdämmern sah, begann er, nach seinem menschlichen Verstande Familien zu gründen, welchen wiederum die Sippschaften folgten. Bereits in der Sippe wurden die Arbeiten nach den Fähigkeiten der Zugehörigen aufgeteilt. Einer bepflanzte das Land, ein anderer baute Wohnstätten, wieder andere fertigten Gewänder und Werkzeuge oder gingen auf die Jagd.
Dann erschien die Kunst des Wahrsagens auf der Erde, und dies war der erste Beruf des Menschen, der tatsächlich jeder wirklichen Notwendigkeit entbehrte.’”

Der Teufel hielt einen Moment inne in seiner Rede. Dann lachte er schallend, und der Ausbruch seiner dämonischen Heiterkeit ließ das gesamte Tal erbeben. Jedoch brachte sein Lachen ihm die Wunden in schmerzliche Erinnerung. Er legte eine Hand auf seine Seite und litt unter Schmerzen. Er stützte sich ab und fuhr in seiner Erzählung fort.

“‘Die Gabe der Weissagung erschien also auf der Erde und trieb seltsame Blüten. Im ersten Stamm gab es einen Mann, den sie LaWis nannten. Er war ein intelligentes Geschöpf, jedoch zutiefst faul, und Arbeit oder Ackerbau sowie jede andere Tätigkeit, die mit körperlicher Anstrengung verbunden war, widerte ihn an.

Weil man aber zu dieser Zeit Essen nur durch Arbeit bekommen konnte, musste LaWis viele Nächte mit leerem Magen schlafen.

An einem lauen Sommerabend saßen die Mitglieder des ersten Stammes wie so oft bei der Hütte des Ältesten, und besprachen die Ereignisse des vergangenen Tages. Als nun die Nacht herannahte, sprang einer von ihnen plötzlich auf, deutete mit fuchtelnden Bewegungen auf den Mond und rief erschrocken aus: ´Seht den Gott der Nacht! Sein Angesicht ist dunkel, seine Schönheit verschwunden! Er verwandelt sich in einen schwarzen Stein, der an der Himmelskuppel hängt.´

Die Menge starrte den Mond an, stumm vor Ehrfurcht. Die Menschen wurden von Furcht geschüttelt, als ob die Krallen der Finsternis nach ihren Herzen gegriffen hätten; sie sahen, wie der Gott der Nacht sich langsam in einen dunklen Ball verwandelte, das helle Angesicht der Erde sich veränderte, und wie Hügel und Täler vor ihren Augen hinter einem schwarzen Schleier verschwanden. In diesem Augenblick trat LaWis hervor. Er hatte bereits einmal eine Mondfinsternis erlebt und wusste, welch simple Begründung es für die Erscheinung
gab. Doch er war nicht dumm, und fest entschlossen, seine Chance zu nutzen.

Er stand in der Mitte der großen Schar, hob seine Hände zum Himmel und sprach mit lauter, fester Stimme: ´Kniet nieder und betet! Der böse Gott der Finsternis liegt im Kampf mit dem hellen Gott der Nacht! Wenn der böse Gott die Oberhand gewinnt, werden wir alle elende sterben! Gewinnt jedoch der helle Gott der Nacht, so werden wir weiterleben. Betet mit Innbrunst…bedeckt eure Gesichter mit Erde…Schließt eure Augen und erhebt eure Gesichter nicht zum Himmel, denn wer Zeuge des Kampfes der Götter wird, soll Augenlicht und Verstand verlieren. Blindheit und Wahnsinn werden ihn begleiten ein Leben lang. Neigt eure Köpfe tief auf die Erde, und mit eurem ganzen Herzen sollt ihr den Gott der Nacht unterstützen gegen seinen Todfeind, der auch der unsere ist.´

LaWis fuhr fort, auf diese Art zu sprechen und gebrauchte viele geheimnisvolle Worte, die er selbst erfunden und die niemand anderer je zuvor gehört hatte. Nach diesem ausgeklügelten Betrug -der Mond war wieder so hell wie zuvor- erhob er seine Stimme, die einen triumphalen Beiklang bekommen hatte, erneut und sagte in eindrucksvollem Ton: ´Erhebt euch und blickt nun auf den Gott der Nacht, der über seinen bösen Feind triumphiert hat und euch das Leben bewahrte. Nun setzt er seinen Gang über den Sternenhimmel fort. Seid euch bewusst, dass ihr ihm durch euer Gebet geholfen habt, den Teufel der Finsternis zu überwinden. Darum scheint sein Licht nun heller, als je zuvor.´

Die Menge erhob sich und starrte geschlossen den Mond an, der nun wieder in großer Helligkeit erstrahlte. Ihre Angst verwandelte sich in Ruhe, und ihre Verwirrung wurde zu Freude. Sie begannen zu tanzen und zu singen, sie schlugen mit Stäben auf Metall und erfüllten das ganze Tal mit ihrem Gesang und Geschrei.

In dieser Nacht rief der Stammesälteste LaWis zu sich und sagte zu ihm: ´Du hast etwas getan, was noch keiner vor dir vollbrachte. Du hast gezeigt, dass du um verborgene Geheimnisse weißt, die keiner von uns versteht. Im Einklang mit dem Willen meiner Leute bestimme ich, dass du nach mir der Ranghöchste im Stamme sein sollst. Ich bin der Stärkste, du bist weise und gelehrt. Du bist der Mittler zwischen unseren Leuten und den Göttern, du sollst uns ihr Begehren und Verhalten deuten, und du wirst uns lehren, was wir tun müssen, um den Segen und die Liebe der Götter zu bewahren.´

LaWis versicherte ihm in seiner durchtriebenen Art: ´Alles, was der Gott der Menschen mir in meinen überirdischen Träumen enthüllt, werde ich euch übermitteln im Zustand des Wachens, und ihr könnt versichert sein, dass ich als Mittler zwischen Gott und euch wirken werde.´
Der Älteste war es zufrieden, gab LaWis zwei Pferde, sieben Kälber, siebzig Schafe u d siebzig junge Lämmer und sprach zu ihm: ´Die Männer des Stammes sollen für dich ein starkes Haus bauen, und von jeder Ernte werden sie dir einen Teil der Feldfrüchte abtreten, auf dass du als ehrenwerter und geachteter Meister leben kannst.

Doch nun, LaWis, sage mir: Wer und was ist dieser eine, den du den Gott der Menschen nennst? Und wer ist dieser verwegene Gott, der mit dem glorreichen Gott der Nacht ringt? Wir haben nie über diesen nachgedacht.´

LaWis strich sich über die Stirne und gab zur Antwort: ´Mein verehrter Meister. In alten Zeiten, vor der Erschaffung des Menschen, lebten alle Götter friedlich zusammen in einer Welt hinter der Weite der Sterne. Der Gott der Götter war ihr Vater, er wusste, was sie nicht wussten, und tat, was sie nicht zu tun vermochten.

Und er behielt die göttlichen Geheimnisse, die über allen Gesetzen waren.

In der siebenten Periode des zwölften Zeitalters erhob sich der Geist Bahtaars,welcher den großen Gott hasste, gegen seinen Vater, und er sagte: ´Warum behälst du Macht und Autorität über alle Wesen für dich und verbirgst vor uns die Geheimnisse und Gesetze des Universums? Sind wir nicht deine Kinder, die an dich glauben und mit dir Verstehen und ewiges Sein teilen?´

Der Gott der Götter entbrannte in großer Wut und erwiderte zornig: ´Ich werde die oberste Gewalt, die höchste Machtbefugnis und die wesentlichen Geheimnisse für mich behalten, denn ich bin der Anfang und das Ende von allem.´

Darauf entgegnete Bahtaar: ´Wenn du nicht Macht und Stärke mit mir teilst, werden ich und meine Kinder und deren Kinder in Rebellion gegen dich aufstehen!´

Da nun erhob sich der Gott der Götter von seinem Thron im hohen Himmel, er zog das Schwert, griff nach der Sonne als Schild, und mit einer Stimme welche die Ewigkeit erschütterte, rief er aus: ´Steige hinab, du elender Rebell, in die traurige Unterwelt, wo Dunkelheit und Elend herrschen!

Das soll dein Exil sein, bis dass die Sonne zu Asche wird und die Sterne sich in kleinen Teilchen versprühen.!´

In dieser Stunde sank Bahtaar von der oberen Welt in die untere, wo die bösen Geister hausen. Daraufhin schwor er beim Geheimnis des Lebens, dass er seinen Vater und seine Brüder bekämpfen und jede Seele, die sie liebte, in eine Falle locken wolle.´

Als der Älteste, der den Reden von LaWis aufmerksam folgte, dies vernahm, verdüsterte sich seine Stirn, und sein Gesicht wurde blass. Er meinte vorsichtig: ´Dann ist also der Name des bösen Gottes … Bahtaar?´

LaWis gab zur Antwort: ´Sein Name war Bahtaar, als er noch der oberen Welt zugehörig war. Als er jedoch die untere Welt betrat, nahm er der Reihe nach folgende Namen an: Baalzabul, Satanail, Balial, Zamiel, Ahriman, Mara, Abbadon, und schließlich SATAN, welcher der berühmteste von allen Namen ist.´

Der Älteste wiederholte das Wort Satan mehrere Male mit bebender Stimme, die klang, wie das Rascheln trockener Blätter, durch die der Wind fährt. Dann sagte er: ´Warum hasst Satan Menschen und Götter gleichermaßen?´

LaWis antwortete eilfertig: ´Er hasst die Menschen, denn sie sind Nachkommen der Brüder und Schwestern Satans.´

Da rief der Älteste aus: ´Dann ist Satan ein direkter Verwandter des Menschen!´

Mit einer Stimme, in der Verwirrung und Ärger sich mischten, gab LaWis zurück: ´Ja, Meister. Aber er ist ihr großer Feind, der ihre Tage mit Elend erfüllt und ihre Nächte mit schrecklichen Träumen. Er ist die Macht, die den Sturm zu ihren Hütten lenkt, Trockenheit auf ihre Felder bringt und Krankheit über sie und ihre Tiere. Er ist ein böser und zugleich mächtiger Gott. Er ist gemein, er freut sich, wenn wir Kummer haben, und er trauert, wenn wir glücklich sind. Wir müssen ihn unter Zuhilfenahme meines Wissens genau beobachten, um seiner Bosheit zu entkommen. Wir müssen sein Wesen studieren, um nicht seinen mit Fallen versehenen Weg zu gehen.´

Der Älteste lehnte seinen Kopf an seinen dicken Stab und sagte flüsternd: ´Ich habe jetzt das Geheimnis der seltsamen Macht begriffen, die den Sturm auf unsere Hütten lenkt und Pest und Verderben über uns und unsere Herden bringt. Meine Leute sollen alles erfahren, was ich jetzt weiß. LaWis sei gesegnet, geehrt und verherrlicht dafür, dass er ihnen das Geheimnis ihres mächtigen Feindes enthüllt hat und sie von der Straße des Bösen wegführt.´

LaWis verließ den Stammesältesten und zog sich in seine Höhle zurück, glücklich über seinen Erfindungsreichtum und trunken vom Wein des Vergnügens und der Phantasie.

In dieser Nacht schliefen der Älteste und sein ganzer Stamm zum ersten Male einen Schlaf, der erfüllt war von schrecklichen Geistern, angsterregenden Gespenstern und unruhigen Träumen. Mit Ausnahme von LaWis.’”

Der Teufel hielt einen Augenblick inne und Samaan sah ihn zutiefst verwirrt an. Auf den Lippen des guten Vaters erschien das krankhafte Lächeln des Todes und ließ ihn fahl werden. Der Teufel fuhr fort.

“Siehst du, mein Freund,” sagte er, “so kam die Gabe der Weissagung auf die Erde, und meine Existenz war der Grund für ihr Erscheinen. LaWis war der erste, der meine Grausamkeit zu seiner Berufung machte. Nach seinem Tode wurde der Beruf von seinen Kindern weitergegeben und hörte nicht auf zu gedeihen, bis er ein ordentlicher und göttlicher Beruf war, der von jenen ergriffen wurde, deren Geist reich an Wissen ist, deren Seelen vornehm und deren Herzen rein sind, und -vor allem- deren Phantasie keine Grenzen kennt.

In Babylon verneigten sich die Menschen siebenmal in Verehrung vor einem Priester, der mich mit seinen Gesängen bekämpfte. In Ninive betrachteten sie einen Mann, der vorgab, mein Geheimnis zu kennen, als goldene Brücke zwischen Gott und den Menschen. In Tibet nannten sie jemanden, der mit mir stritt, Sohn der Sonne und des Mondes. In Byblos, Ephesus und Antiochia brachten sie die Leben ihrer Kinder meinen Widersachern zum Opfer. In Jerusalem und Rom legten sie ihr Leben in die Hände derer, die behaupteten, mich zu hassen, und sie bekämpften mich mit allen Mitteln. In jeder Stadt unter der Sonne war mein Name der Mittelpunkt jedes Kreises, der sich mit Religion, Philosophie oder Kunst befasste. Wäre ich nicht gewesen, es wären weder Tempel erbaut, noch Türme und Paläste errichtet worden. Ich stehe hinter dem Mut, der die Menschen zur Entscheidung treibt.

Ich bin Satan auf ewig!

Ich bin Satan, den die Menschen bekämpfen, um selbst am Leben zu bleiben. Falls sie aufhören sollten, gegen mich zu streiten, wird Trägheit ihren Geist und ihre Seele ersticken. wie es die grausamen Strafen ihrer eigenen Mythen bestimmen.

Ich bin der wütende und stumme Sturm, der Geist und Seele des Menschen beunruhigt. Aus Angst vor mir suchen sie eigene Orte des Gebetes auf, um mich zu verdammen, oder die Orte des Lasters, um mich durch ihre Unterwerfung zu beglücken. Der Mönch, der in der Stille der Nacht betet, um mich von seinem Bette fernzuhalten, gleicht der Dirne, die mich in ihre Kammer einlädt.

Ich bin Satan auf ewig!

Ich bin Erbauer von Klöstern und Konventen auf den Grundmauern der Angst. Ich errichte Schnapsbuden und Freudenhäuser auf den Grundmauern der Lust und Selbstgefälligkeit. Wenn ich aufhöre zu existieren, werden Angst und Freude in der Welt abgeschafft sein, und durch ihr Verschwinden werden Wünsche und Hoffnungen aufhören, des Menschen Herz zu bewegen. Das Leben wird leer und kalt sein, wie eine Harfe mit gerissenen Saiten.

Ich bin Satan auf ewig!

Ich bin das Urbild von Falschheit, Verleumdung, Verrat, Betrug und Spott. Aber wenn diese Elemente aus der Welt geschafft würden, wäre die Menschheit auf Schlag verwandelt in ein leeres Feld, auf dem nichts gedeiht, außer den Dornen der Tugend. Ich bin Satan auf ewig!

Ich bin Vater und Mutter der Sünde. Aber wenn die Sünde verschwindet, verschwinden auch die Streiter wider die Sünde zusammen mit ihren Familien und Gemeinschaften vom Angesicht der Erde. Ich bin das Kernstück von allem Bösen. Willst du wirklich, dass das menschliche Leben mit meinen Herzschlägen zum Stillstand kommt? Bist du bereit das Ergebnis hinzunehmen, wenn du die Ursache zerstört hast?

Ich bin die Ursache!

Wirst du zulassen, dass ich in dieser verlassenen Wildnis verende? Willst du wirklich das Band durchtrennen, das uns zusammenhält? Antworte mir, GOTTESMANN ! “

Der Teufel streckte seine Arme aus, beugte seinen Kopf nach vorn und atmete schwer. Sein Gesicht wurde grau, und er ähnelte den ägyptischen Statuen, die, von den Zeiten der Zeit verwüstet, an den Ufern des Nils verstreut liegen. Dann heftete er seine glitzernden Augen auf Samaans Gesicht und sagte mit vergehender Stimme:

“Ich bin schwach und müde. Ich sehe, es war falsch, meine schwindenden Kräfte dafür zu verwenden, dir Dinge zu offenbaren, die du ohnehin schon wusstest. Du sollst nun tun, wie es dir beliebt. Du kannst mich nach Hause tragen und meine Wunden behandeln, oder mich hier dem sicheren Tod zu übereignen.”

Vater Samaan zitterte und rieb unruhig seine Hände. Mit leiser, entschuldigender Stimme sagte er, zu dem Sterbenden gewandt: “Ich weiß jetzt, was ich vor einer Stunde noch nicht wusste.

Ich weiß, dass dein Vorhandensein in dieser Welt die Versuchung hervorbringt,
und Versuchung ist ein Maß, mit dem Gott den Wert der menschlichen Seele
misst. Sie ist die Waage, die Gott braucht, um die Seelen zu wägen.
Ich bin sicher, dass mit deinem Tode die Versuchung stirbt, und damit
würde der Tod die beste Kraft zerstören, die die Menschen emporhebt
und wachsam hält.

Du musst leben, denn wenn du stirbst und die Menschen erfahren davon,
wird ihre Angst vor der Hölle verschwinden, sie würden aufhören, Gott
anzubeten, weil es keine Sünde mehr gibt.

Du musst leben, denn dein Leben bedeutet die Möglichkeit der
Errettung der Menschen aus Laster und Sünde. “

Vater Samaan stand da und sah den sterbenden Satan an. Sein Blick war getrübt von Zweifel und Mitleid, hätte er doch beinahe den vor ihm liegenden Demiurgen einem gräßlichen Tode überlassen, der wohl die ganze Welt ins Unglück gestürzt hätte.

“Was mich anlangt, so will ich meinen Hass für dich auf dem Altare meiner Liebe zu den Menschen zum Opfer bringen.”

Der Teufel stieß ein höllisches Lachen aus, das die Erde erschütterte. Er sah zu Samaan auf und sagte: “Was für ein kluger Mensch bist du doch, Vater. Welch hervorragendes Wissen besitzt du auf dem Gebiete der Theologie. Kraft deines Wissens hast du einen Grund für meine Existenz gefunden, den ich nie begriffen habe! Jetzt verstehen wir, dass wir einander brauchen, nicht wahr?”
Und, leiser werdend, fuhr er fort. “Komm näher zu mir, mein Bruder. Die Dunkelheit senkt sich herab auf die Ebene. Die Hälfte meines Blutes ist bereits in den Sand geflossen, und nichts ist von mir geblieben, als die Reste eines zerstörten Körpers, den der Tod bald in Besitz nehmen wird, es sei denn, du leistest schnell Hilfe.”

Der gute Vater Samaan rollte die Ärmel seines Gewandes auf, hob den verletzten Teufel auf den Rücken, und machte sich auf den Weg in Richtung seines Heimes.

Und inmitten der libanesischen Täler, erfüllt von der grenzenlosen Stille der nahen Wüste und geschmückt im Schleier immer wiederkehrender Dunkelheit, wanderte Vater Samaan seinem entfernten Ziele entgegen, den Rücken krumm gebeugt von der schweren Last. Sein schwarzes Gewand und sein langer Bart waren blutbespritzt und Blut rann an ihm herunter. Aber er ging immer weiter, während sich seine Lippen in innbrünstigem Gebet bewegten, um das Leben des sterbenden Satans zu retten…

Viele Menschen stehen gerade an der Schwelle, sich selbst zu übertreffen und ihre eigen-auferlegte Knechtschaft abzustreifen. Alle Prophezeiungen von kommenden Kriegen, Katastrophen und Zwängen sind nur Teil einer jahrtausende alten, perfiden Manipulation mit Tendenz zur Selbsterfüllung! Habe keine Angst vor dem, was dir nun bevorsteht, denn eine interessante Reise wartet auf alle, die zu Sehen und zu Hören gelernt haben. Die eigene Wahrheit zu leben, und sie anderen gegenüber klar und mit Respekt auszudrücken, ist nun zu einer der wichtigsten Aufgaben deines Lebens geworden.

Lerne dich von den äußeren, eigentlich nur selbst auferlegten Zwängen mit Sanftmut und Liebe zu lösen und nimm dein neues Selbstbewusstsein freudig an. Vergiß die lächerlichen Kindersprüche von „Meine Freiheit hört dort auf, wo deine beginnt.“, denn der Schöpferkreis eines jeden von uns kann unendlich sein. Vergiß Beschränkungen, die dir andere Menschen einreden wollen – Du bist, wer du sein willst! Steh dazu. Dazu kommt noch deine Liebesmacht, die das einzige Mittel ist, dich wirklich zu manifestieren. Liebe ist ausschließlich Hingabe und nicht etwa Einfordern. Zusammen mit deiner neuen Schöpferintelligenz sind dies jene drei Qualitäten, deren du dir immer bewusst sein solltest.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 999: “NATAS – NICHTS FÜR KLEINE KINDER”