TOD DURCH MATHEMATIK …


Tod durch Mathe

Es geschah am Anfang des 20.Jahrhunderts: Die Naturwissenschaften – allen voran die Physik – wurden zu Grabe getragen: getötet durch ein System, welches fortan Durchschnittlichkeit bevorzugt. Als Mordwaffe können wir die „Mathematik“ identifizieren. Ab sofort kann sich jeder Trottel, sofern er über genügend Sitzfleisch verfügt und die Sprache der Mathematik sorgfältig gepaukt hat, als „Naturwissenschafter“ feiern lassen. Die Zeiten physikalischer Genies und herausragender Individualisten sind somit Geschichte…

Jeder weiß, dass die Physik ab 1900 eine Revolution durchlebte welche aber meist der Relativität und der Quantenmechanik zugeschrieben wird. In der Schule lernen wir, dass dies beachtliche Fortschritte darstellten. Nichts liegt ferner der Realität. Im Vorfeld war es ein Newton, der zuerst die traditionelle Mathematik mit diversen Variablen ergänzte. Diese hatten aber immer einen Bezug zur physikalischen Realität, während später ein Lagrange bereits „aktive Variable“ verwendet, welche sich in der Folge immer weiter von den physikalisch messbaren Größen entfernen und diese nicht unbedingt klarer darstellen – sondern immer weiter verwässern. Diese neuen Variablen ersetzen nicht einfach die Newtonschen und gestalten sie verständlicher, sondern sie beruhen auf ihnen und vertuschen ihre ursprünglichen Beziehungen nur immer weiter!

So ersetzte etwa der Begriff Geschwindigkeit entsprechende Länge und Zeit, während der Lagrange bereits kinetische und potentielle Energie komprimiert. Diese neuen Variablen gebären mit fortschreitender Zeit dann immer neuere Verschachtelungen, die aber allesamt immer auf den ursprünglichen Grundlagen basieren, die seit nunmehr 300 Jahren nie in Frage gestellt werden. Falls also bereits Newton ein Gedankenfehler unterlief oder er wichtige Erkenntnisse einfach noch nicht kannte (etwa aus der Elektrodynamik), zieht sich dieser Irrtum quer durch alle spätere „Errungenschaften“, wie gekrümmte Räume, Fernwirkungen, der Matrizenrechnung, Tensoren oder dem mathematischen Konzept von Unendlichkeiten.

Vom Standpunkt eines Ingenieurs, der vielleicht ein neues Gerät entwerfen soll, stellen derartige Vereinfachungen jedoch einen immensen Vorteil dar! Jede Abstraktion erspart Zeit und seinem Auftraggeber somit Geld, wobei es völlig egal ist, ob die Theorie dazu stimmig ist. – Hauptsache, die aus ihr erdachte Systematik ist anwendbar, sie funktioniert und läßt sich wirtschaftlich nutzen. Dies ist auch das Argument jener, die immer gerne von „wissenschaftlichem“ Fortschritt reden! Es ist aber letztendlich „nur“ eine technologische Errungenschaft, die für diesen kurzfristigen Vorteil vielleicht den langfristigen Durchbruch einer möglichen Neuentdeckung opfert.

Aber auch Mathematiker und Physiker kümmern sich immer weniger darum nachzusehen, ob grundlegende Definitionen bei jeder neuen Anwendung noch gelten mögen. Oft wissen sie kaum noch, wie diese ursprünglichen Annahmen lauteten. Für sie reicht es, wenn sie mathematische Methodik und die Möglichkeiten der Manipulationen entsprechend der Regeln dieser „Sprache“ anwenden können. Wenn sie diese meistern – so glauben sie – haben sie die rechnerische Lösung und damit – so meinen sie – auch die darunterliegende Physik errechnet.

Die Naturwissenschaften liegen aber nicht „darunter“. Mathematik sollte nur die internationale Sprache sein, mit der sie erklärt werden können. Offenbar sahen aber die Lenker unserer Gesellschaft nach der „Aufklärung“ – die zur Demontage der absoluten Herrschersysteme und deren Nationen verwendet wurde – ein Problem, wie sie wirklichen Fortschritt und Erkenntnis strikt kontrollieren sollten, damit ihr patriarchalisch strukturiertes Pyramidensystem weiterhin unbemerkt funktionieren würde. Die tragende Rolle wurde der Mathematik zugedacht, weil eben jeder – mit entsprechendem Fleiß – diese erlernen konnte, während echtes Verständnis der Natur ein Talent darstellt, welches eher spärlich gesät ist. Es passt einfach nicht zum sozialsozialistischen System der beabsichtigten Gleichmacherei und Nivellierung von Wissen.

Nikola Tesla

Nikola Tesla war ein Musterbeispiel eines der letzten naturwissenschaftlichen Genies unserer Zeit. Und es war ausgerechnet ein Bankier, der ihn zerstörte. 1902 gewährte J.P.Morgan Nicolas Tesla eine Teilfinanzierung für ein gemeinsames Projekt auf Long Island. Morgans Schachzug, Tesla damit zuerst vom Markt wegzukaufen und danach in der Folge auszuhungern (Morgan versagte Tesla den 2.Teilbetrag seiner Finanzierung) ging voll auf und so verschwanden Teslas Arbeiten zur drahtlosen Stromübertragung in den Schubladen des Vergessens. Die Militärs betrieben Teslas Forschung jedoch im Geheimen weiter und die Industrie durfte prosperieren, indem die ganze Welt mit Stromleitungskabeln aus Kupfer „beglückt“ werden konnte. Der Energiemarkt ist schließlich ein viel zu wichtiger Lenkungsmechanismus der Massen, als dass diese Zugang zu billiger und – Jehova behüte! – frei erhältlicher Energie erhalten dürfte.

Die Öffentlichkeit bekam also statt des Jahrtausendgenies Tesla einen lustigen Theoretiker namens Einstein als neuen Dorfprediger vorgesetzt, der den pseudophysikalischen Neoscholastizismus voranzutreiben half welcher nachfolgenden Generationen als Karotte vor deren wissbegierige Nasen gehängt werden konnte. Fortan übernahmen „Wisseng’schaftler“ die Rolle der niedergehenden Religionsgemeinschaften als Glaubenshüter. Euphemistischer peer-review durch entsprechende Glaubensgenossen ersetzte die sonntäglichen Beichten und institutionalisierte Zensur und Dogmen wurden durch diese Hintertürchen wieder salonfähig gemacht.

Dabei hatte Einstein selbst bis etwa um 1912 versucht die abstrakte Mathematik aus seinen Überlegungen herauszuhalten. Obwohl Gauss und Riemann die handwerklichen, mathematischen Grundvoraussetzungen zur allgemeinen Verwirrung bereits lange vorher geliefert hatten, waren sich bis dahin Physiker ihrer Domäne stets bewußt gewesen und sie versuchten die Mathematik als das zu sehen, was sie eigentlich ist: Ein Hilfsmittel zur Beschreibung der naturwissenschaftlich beobachtbaren Realität. Aber dann entdeckte Einstein plötzlich Gauss und er rief seinen Freund Grossman an, und bat ihn bei mathematischen Fragen zu helfen. Kurz danach wurde Albert nach Berlin berufen, wo er noch bessere Unterstützung durch die Mathematiker Hilbert und Klein erhielt. So wurde per Allgemeiner Relativitätstheorie (ART) die Türe zum Unvermeidlichen geöffnet.

Wer erinnert sich schon daran, dass Hilbert versuchte – nachdem er unseren Albert in die neuesten Finessen mathematischer Taschenspielertricks eingeweiht hatte – selbst die ART, ganze zwei Wochen vor Einstein als „seine Idee“ zu veröffentlichen? Einstein verzieh ihm, die Welt vergaß es benevolent und feierte Hilbert schließlich als einen der größten Mathematiker des 20.Jahrhunderts.

Doch sollte uns dieser versuchte, wissenschaftliche Betrug schön aufzeigen, in welcher Richtung sich der Zug bewegte: Die Mathematikertruppe, ursprünglich angeheuert zur Unterstützung von Physikern, würde fortan versuchen die Show zu stehlen und sich selbst die Einladung zum Abendessen ins Weisse Haus zu ergattern.

Im Grunde genommen war unsere Gesellschaft wieder im finstersten Mittelalter gelandet. Die neuen Inquisitoren und Hohenpriester, wie etwa ein Feynman riefen ganz offen „Halt’s Maul und rechne“ und die Mehrheit lachte und johlte nun sogar über solche Sager – offenbar ohne die neue Methode der geistigen Unterdrückung überhaupt wahrzunehmen. Jede, vom vorgegebenen Standard abweichende Meinung wurde fortan als „trollhaft“, „crank“ oder „esoterisch“ gebrandmarkt und jegliche Veröffentlichung strikter Zensur unterzogen. Wenn du es aber geschafft hast, an einer der maßgebenden Unis als Insider zu gelten und das Standard-Modell nicht angreifst, darfst du auch den absurdesten Blödsinn unwidersprochen publizieren. Letztendlich ist wieder Kreativität gefragt, um den Anschein von „Fortschritt“ vorzugaukeln! Zeitgemäße, physikalische Arbeiten entsprechen so immer öfter Jean Dubuffets „La Lunette Farcie“ – eine Verhöhnung sämtlicher Konventionen, ein Stückchen Nichts, verpackt als etwas. Es ist zu erwarten, dass moderne „Physiker“ sogar einen Marcel Duchamp überholen könnten, der damals ein handelsübliches Urinal kaufte, mit „R. Mutt“ signierte und als „Fontäne“ ausstellte.
Duchamp FOUNTAIN

Einsteins Publikationen waren kaum noch ausgekühlt, da kam auch schon ein Minkowski daher und verkomplizierte alles nur noch – völlig unnötig – mehr. unter anderem, weil konzeptionelle, subtile Fehler in der ART dadurch verdeckt werden konnten. Selbst Einstein bezeichnete es als „unnötige Besserwisserei“, wobei er nicht ganz recht hat. Minkowskis Mathematik war nicht nur unnötig, sondern gefährliches Halbwissen. Minkowskis Symmetrie ist ad hoc hingebastelt, und das Weglassen von Zeitvariablen hat sich als Katastrophe herausgestellt.

Die moderne Physik hat keine „Hochblüte“, auch wenn regelmäßig seit 100 Jahren versucht wird dies so zu verkaufen. Sie ist auch weit davon entfernt, alles zu wissen – geschweige denn, alles erklären zu können. Genau genommen befinden sich die Naturwissenschaften im Todeskrampf und nirgendwo erkennen wir das besser, als in der Astrophysik – einst als Königin der Naturwissenschaften bezeichnet. Immer bessere Meßmethoden und verbesserte Instrumente zwingen den Mainstream tagtäglich dazu immer neue „Adaptionen“ und „Verbesserungen“ des herkömmlichen Standardmodells zu erfinden.

Letztlich gerade wieder im Falle der ESA-Landung auf einem Kometen, wo ein absurd niedriger Wert für dessen Masse postuliert werden mußte, da diese von Kepler und der Newtonschen Mechanik – aufgemotzt mit etwas Einstein – „berechnet“ worden war. Niemand kommt auch nur auf den Gedanken, dass die Idee von „Masse“ eine 300 Jahre alte Hybris darstellen könnte, basierend auf Volumen und Dichte. Dass dabei ausschließlich die Gravitation maßgeblich sein soll (über das Volumen) und nicht etwa auch ein elektrisches Feld, welches aufgrund der Dichte eines Körpers wirkt, kann sich von den mathematisch (ein)Gebildeten kaum jemand vorstellen, weil er nie die Grundlagen in Frage gestellt hat und sich ausschließlich auf seine Zahlenbasteleien verläßt. Deshalb suchen auch alle nach einer allgemeinen, vereinheitlichten Feldtheorie (UFT) – obwohl sie sich bereits längst vor unser aller Nasen befindet: versteckt in Newton und dem Coulumb’schen Gesetz.

Offenbar haben die heutigen Wissensverwalter aber jeglichen Sinn für Mechanik, konzeptionelles Denken und reale Physik verlernt. Sie finden sich begraben unter tausenden Feldoperatoren, Quabla-und Nablas, dünkelnder Materie, unzähligen Dimensionen, Kriterien, Funktionsparametern, abelschen Eichfeldern und Diracschen Operatoren und scheinen nicht einmal zu merken, dass sie aus einem infinit-onanischen Grab zu uns sprechen.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 0,6180339: „Physik zu Mathe verhält sich wie Poppen zu Onanieren“

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