DER BLITZ DER GÖTTER, TEIL 1.

Die Vajra [vadschra] wird von den üblichen G’schichtlern gerne als „rituelles Instrument“ im Buddhismus bezeichnet. Es ist „hart wie ein Diamant“ und soll auch als Waffe Verwendung gefunden haben, mit der etwa Gott Indra, König der Devas, seine Feinde entweder mittels Blitzen erschlagen oder tödlich Getroffene zum Leben wiedererweckt habe. Dieser „Donnerkeil“ sei aus dem „Eisen des Himmels“ hergestellt worden.

Indra musste die bösen Dämonen Namuchi und den Drachen Vritra bekämpfen, wobei ihm Göttervater Visnu mit der ultimativen Waffe aushalf, welche „Blitze und Donnergrollen ausschleuderte“ und mit der er schaffte, die Echsenwesen zu vernichten. Diese hatten vorher von der Erde jegliches Wasser und Licht entwendet. Die inaktive Vajra hatte dabei offene Zinken in ungerader Anzahl, die sich beim Abfeuern schlossen. All dies ist in den Veden nachzulesen, die vor über 12.000 Jahren verfaßt wurden.

Nun finden wir ähnliche, wenn nicht gar gleiche, Instrumente rund um den Globus in verschiedenen Kulturen aus allen Zeiten, die – wenn es nach den G’schichterln unserer G’schichtler ginge – unmöglich miteinander etwas zu tun haben können.

In Indien, Griechenland, Australien, Amerika, oder in der nordischen Mythologie taucht jedoch überall das gleichen Insignium der Macht, die gleiche ‚göttlichen‘ Waffen auf!

Bei den Sumerern finden wir im babylonischen Schöpfungsmythos, dem Enuma Elisch, den Himmelsgott Marduk, der als der Sohn von Enki (später der babylonische ‚Ea‘) gegen das schuppige Wesen Tiamat kämpft. Und siehe da – auch er verwendet solch eine dreistrahlige Waffe, um die „Schlange“ zu besiegen.

Enki war der Bruder von Enlil. Ein Statthalterpaar, das die vorzeitliche Menschheit regieren durften, welche willfährige Arbeitssklaven für die Goldgewinnung auf der Erde waren. Offenbar herrschte unter diversen Zivilisationen im Kosmos seit Urzeiten Streit über die vielfältigen Resourcen unserer Erde, und welche Rasse diese verwalten durfte. Enlil war wohl der Pragmatische von beiden und hatte einen schuppigen Hintergrund (er wird gerne mit Fischschwanz dargestellt), während Enki durch einen genetischen Coup Teile der Menschheit zu befreien versuchte und sie – mit freiem Willen ausgestattet – aus den Minen in Südafrika entließ. Höchstwahrscheinlich spiegelt sich dieses Ereignis in der Geschichte der Vertreibung aus dem Paradies wider, einem „Paradies“, das für die Sklaven der Götter eigentlich keines war. Es wurde für sie zwar gesorgt, doch war das Ganze so eine Art Sozialstaat, ohne Rechte und ohne Eigenverantwortung.

Es könnte sein, dass die auf den Tafeln beschriebene „Vernichtung“ der wasserdominanten Tiamat durch Marduk das Herauslösen der Fisch- oder Drachen-DNS aus dem Menschen symbolisiert. Diese Fischgottheiten, deren Ursprünge sehr unklar sind, tauchen ja oft in unseren Mythen auf. Etwa als Ursprünge der Merowinger, deren Stammvater Merowech angeblich von einem Fisch-Mensch-Hybrid abstammen soll. Diverse Schöpfungsgeschichten kolportieren sogar, dass die ersten, intelligenten Wesen, die unseren Planeten bevölkerten die Cetacean, also Wale und Delphine waren.

Vieles von dem ist reine Spekulation. Du solltest jedoch das Prinzip dahinter erkennen, eben dass unsere Menschheit nach den Ebenbildern (und DNA) diverser kosmischer Rassen erschaffen wurde – mit gewissen Einschränkungen halt – und dass sich die alten Kämpfe um die Vorherrschaft und Macht bis heute erhalten haben. Viele „Aliens“ sind uns ähnlicher, als mancher glauben mag…

Doch zurück zu unserem Blitzdings:

In der westlichen Mytholgie ist es der Göttervater Zeus, der von den befreiten Zyklopen im Tartaros – der tiefsten Region des Hades, der Unterwelt – als Dank für ihre Rettung die Blitzwaffe geschenkt bekommt. Mit ihrer Hilfe erlegt er seinen ärgsten Feind, das 100-köpfige Echsenungeheuer Typhon.

Die Doppelfunktion des göttlichen ‚Instruments‘ finden wir auch in der ägyptischen Mythologie – im Ankh: Es kann heilen, oder auch zerstören, je nachdem, wie es gehalten wird:

Ist die Ähnlichkeit des Ankh mit dem Aufbau von Wirbeln Zufall? Steht nicht auch in den Veden, wie auch in der Geschichte des Zeus geschrieben, dass ein Zusammenhang mit Knochen besteht, dass dieses Blitz-Werkzeug, diese Waffe „aus Knochen erschaffen“ wurde? War damit vielleicht der Bauplan, das Vorbild, das in der Vajra innewohnende, technische Prinzip gemeint, welches wir auch in unserem Körper wiederfinden können?

Auch im menschlichen Körper gibt es ‚Blitze‘, es fließt elektrischer Strom. Unser Leben hängt davon ab. Wortwörtlich, denn die Wirbelsäule leitet und verteilt als Master-Kabel die ‚Kundalini‘-Energie – die Lebenskraft – in alle Organe. Eine Kraft, die zerstören oder Leben schenken kann. Mehr davon kann dir jeder Tantra-, oder Tandava-Kundige erzählen…

In der nordischen Mythologie gibt es den allseits bekannten Hammer von Thor, „Mjölnir“. Dieser kann Blitze schleudern, ganze Berge einebnen, und „er kehrt immer in die Hand des Schützen zurück“ (bzw. verläßt er sie nie), wie in der Edda berichtet wird. Thor verwendet den Blitzhammer im Kampf gegen die Midgardschlange, „Jörgmundandr“.

Doch Thor verjagt die Schlange nur, und die Menschheit muss auf ihre Wiederkehr warten, wobei sie erst bei diesem „Weltenbrand“ Ragnarök von Thor vernichtet werden soll, wenn sie erst ihren Schwanz losgelassen hat. Mit dieser „Weltenschlange“ ist eindeutig die Milchstrasse gemeint, wie wir sie am Nachthimmel bestaunen können. Dabei sind das Schlangenmaul und der Schwanz das Zentrum unserer Heimatgalaxie, das durch dunkle Bereiche für uns nicht direkt einsehbar ist.

Auch fällt uns hier die – für eine Umrundung etwa 200 Millionen Jahre dauernde – Reise unseres Sonnensystems um das Zentrum der Milchstrasse ein, einer kreisförmigen auf- und Abbewegung, die uns in Bereiche abwechselnd größerer und kleinerer, elektrischer Ladungsdichten in der Ebene unserer Galaxis führt. Da unsere Sonne ihre elektrische Energie vom Zentrum der Milchstrasse erhält, bedeutet das „Loslassen des Schwanzes“ entweder eine (unwahrscheinliche) Auflösung der gesamten Galaxis, bzw. eine Abschirmung durch eine zusätzliche, dunkle Region zwischen der Bahn unseres Sonnensystems und unserem direkten Ausblick aufs galaktische Zentrum. Wir können nur spekulieren, wie sich das auf unsere Sonne auswirken würde.

Ist es nicht erstaunlich, welche spannenenden Zusammenhänge einem klar werden können, wenn wir die (oftmaligen) Märchen ofiziell anerkannter Lehren verlassen? Wenn du es endlich wagst, selbständig, interdisziplinär und kreativ zu denken, und das in deinem Leben Gelernte universell anzuwenden? Wenn du aufhörst, diversen Experten zu glauben, und dich nicht notwendiger Weise nach ihrem Urteil richtest? Wenn du dir nicht mehr den Mund verbieten läßt, und es wagst auszusprechen, was auf deiner Zunge liegt?

Es ist ein wunderbares Gefühl, fühlt sich lebendig an und gebiert Diskussionen aus denen wahrer Fortschritt erwächst…


Wird natürlich fortgesetzt.

8 Gedanken zu “DER BLITZ DER GÖTTER, TEIL 1.

    • Interessante Diskussion. Das FS3 hatte ähnliches bereits erlebt: Kritiken von nicht adäquat ausgebildeten Akademikern, die glaubten das Selbstverständliche und Offensichtliche mit mangelhaften Schulwissen hintanhalten zu können.

      Jackinger schreibt:

      Nun zur Theorie:
      Die Electric Universe Theorie wurde erstmals 2007 von Wal Thornhill einem australischen Physiker vorgestellt. Sie geht davon aus, dass der interstellare Raum mit Plasma (elektrisch leitfähigen Gas) gefüllt ist, was erst vor wenigen Jahren wissenschaftlich bestätigt wurde.

      Das FS3 berichtete und erklärte die Theorie bereits vor 2005:


      WIR LEBEN IN EINEM ELEKTRISCHEN UNIVERSUM …

      Danke nochmals, für den interessanten Fund
      FS3

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  1. Dass das Ding mit der Rotverschiebung nicht stimmen kann, braucht man sich ja nur die Sonne anschauen. Rot am Morgen, weiss zu Mittag, Rot wieder am Abend. Die Distanz ist hingegen immer dieselbe 😉

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  2. apropos blitz: im twitteruniversum wirds jetzt auch elektrisch:

    https://mobile.twitter.com/controscience/status/1222329336440578049

    https://platform.twitter.com/widgets.js

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