DER STELLVERTRETER-KRIEG IN SYRIEN GEHT IN EINE NEUE RUNDE …


Anti-Assad Söldner posieren vor „eroberten“, syrischen Migs, Foto: RusVesna

Russland verstärkt seine Hilfslieferungen an Syrien und droht damit den offensichtlichen Schwindel um die „islamische“ ‚errorpartie Namens ISIS auffliegen zu lassen. Die zunehmende Panik der ISIS-Erfinder in den Gedärmen von in Jerusalem und Washington äußert sich in einem dichteren Takt von irreführenden und halbseidenen Be’ichten in den „westlichen“ Medien. In einem dieser „halblustigen“ Beiträge im österreichischen Standard kommt dazu ein „Nahostexperte“ mit einem Namen – der direkt aus einen Asterix Comics entstammen könnte – zu Wort: Alexej Malaschenko…

Da sollte es auch niemanden mehr verwundern dass dieser „Eggspörrte“ Alexej Malaschenko ausgerechnet Mitglied im wissenschaftlichen Rat des Moskauer Carnegie-Zentrums ist. Die Namensgeber der gleichnamigen Stiftung waren am Kartell – zusammen mit den Morgans , Rockefellers und Chases – zur Manifestation des Kommunismus beteiligt und unterstützten 1917 den Sturz des Zaren. Diese Herrschaften lieben es ungemein, sich als „Philanthropen“ zu bezeichnen und sich „für internationalen Frieden“ auf ihre Krägen zu heften, obwohl sie nichts als Elend, Krieg, Verrat und Verderben über die zivilisierte Menschheit gebracht haben.

Doch zurück zu unserem modernen Märchen aus dem Standard, Absatz für Absatz analysiert. Fangen wir gleich mit dem Lead an:

…Dass der Kreml nun offener mit Waffenlieferungen an das syrische Regime umgeht, liegt auch am Scheitern seines Friedensplans…

Ausgelassen wurde, wieso der – ursprünglich von Moskau unterstützte und von Assad akzeptierte – Friedensplan von Kofi Annan und der UNO scheiterte: Die „Rebellen“ – also Washington – hatten ihn abgelehnt.

…nachdem die jüngsten Rüstungslieferungen, darunter auch schweres Gerät, ruchbar wurden.

Das vorletzte Wort alleine zeigt die Einstellung des Artikelschreiberlings zum Thema. Die USA und GB liefern ebenfalls „schweres Gerät“ an die Junta in Kiew. Das wird in diesen Presstituten kaum bekanntgegeben, was aber mündige Medienkonsumenten schon länger „ruchbar“ ist.

…Die Informationspolitik des Kreml in Syrien erinnert an die Vorgänge in der Ukraine, wo es die Wahrheit ebenfalls zumeist scheibchenweise gab, wenn die Gegenseite schon darüber berichtet hatte. Der russische Nahostexperte Alexej Malaschenko jedenfalls fühlte sich an das Krim-Szenario erinnert, „wo es zunächst keine russischen Soldaten gab, dafür aber hinterher der Kreml das Vorhandensein ‚höflicher Menschen‘ auf der Halbinsel einräumte“.

Nachhilfe für den Herrn „Eggspörten“: Es gab immer russische Soldaten auf der Krim, ganz einfach weil sich dort ein Stützpunkt der russischen Föderation befand, der vertragsgemäß mit Kiew bestand und für den Kiew 97 Millionen US-Dollar pro Jahr erhielt. Im Vertrag von 1997 waren die Stationierung von bis zu 25.000 russischen Soldaten auf der Krim mit der Ukraine vereinbart worden. Die hysterische Westpresse unterschlägt diese wesentliche Information gerne, wenn sie von einer „Invasion der Krim“ phantasiert.

…Die Geheimhaltung ist verwunderlich. Hat Moskau doch selbst kürzlich noch die Notwendigkeit einer großen Koalition im Nahen Osten gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) betont und auch versucht, Unterstützung dafür zu bekommen, Syriens Armee und Kurden als Bodentruppen des Antiterrorkampfs anzuerkennen. Präsident Bashar al-Assad wäre damit zum Verbündeten des Westens gekürt worden, was sowohl im arabischen Raum als auch in Washington wenig Gegenliebe fand. Der Alleingang ist Indiz dafür, dass Moskau seine diplomatische Offensive als gescheitert ansieht. Klar ist: Einen zweiten Afghanistankrieg kann sich Russland nicht leisten.

Was für eine „Geheimhaltung“? Russland hat aus seiner Unterstützung für Syrien nie ein Hehl gemacht, während von der Unterstützung Isreals für die ISIS weit eher niemand wissen darf – also scheint diese Formulierung offenbar ein Anfall von Projektion zu sein. Natürlich stößt die nunmehrige Initiative Moskaus auf „keine Gegenliebe im arabischen Raum“. Gemeint sind damit die Golfstaaten, die alles andere als „arabisch“ sind, wie auch andere Nationen, welche unter der Fuchtel der „Muslimischen Bruderschaft“ stehen, die wiederum von London aus dirigiert wird. Russland hat seine Lektion aus Afghanistan gelernt – der „Westen“ (die Bankster) aber nicht, sonst würde man Moskau nicht fortwährend provozieren und in den Verhandlungen hintergehen.

…Damit will Russland seinen Status, „wenn schon nicht einer Supermacht, so doch einer halbstarken Supermacht mit nationalen Interessen in verschiedenen Regionen der Erde“ stärken, so Malaschenko…

Köstlich, wie weise „Maschinenko“ seine Worte wählt. Er bestätigt den FS3-Spruch von der Definition eines „Experten“, wonach dieser immer mehr von immer weniger weiß, bis er letztendlich alles von nichts weiß.…

…dass der IS, der schon an der Entwicklung von Giftgas arbeiten soll, …

Die ISIS „soll“ nicht an Giftgas arbeiten, die – und ihre „geheimen“ Verbündeten – haben es bereits mehrmals eingesetzt. Gegen Kurden und damals in dem Herumgeeiere betreffend der Sarin-Angriffen bei Damaskus, wo es sicher nicht Assad war, der dieses Verbrechen begangen hatte.

…Die Treue zu Assad wird in Moskau zudem als Unterpfand für Russlands Image als verlässlicher Verbündeter gesehen. So kann sich der Kreml als Gegenpol zum Weißen Haus etablieren und in Teilen Lateinamerikas, Afrikas und Asiens auf Partner hoffen

Was heißt „hoffen“? Zwei Drittel der Weltbevölkerung und die überwiegende Mehrzahl der Staaten dieser Welt sind sich der verzweifelten Situation des US-Regimes und der dahinter stehenden, „westlichen“ Banken-Camarilla vollkommen bewußt und befinden sich bereits im Lager mit Russland.

…Daneben gibt es aber auch durchaus innenpolitische Gründe für eine Aktivierung: Laut dem russischen Geheimdienstchef Alexander Bortnikow kämpfen über 1700 Russen in den Reihen der Terroristen, die aktiv im Land um neue Anhänger werben. Speziell für den Kaukasus…

Im Klartext will der liebe Herr Experte damit verschweigen, dass die tschetschenischen Scharfschützen, die auch in Isreals Armee sehr gefragt sind, ebenfalls mit von der Partie gegen Assad sind. Erst Ende Juni konnten syrische Regulars entsprechenden Nachschub aus Jordanien unterbinden, wobei angeblich auch ein isrealer General auf syrischem Boden den Tod fand. Am 10.September wurde übrigens eine U.S.Drohne bei Karnak vom Himmel geholt. Auch Isreals Luft’affe scheint vorerst seine Entlastungsangriffe für die ISIS aufgegeben zu haben, nachdem am 21. August ein F-16 der IAF über Syrien abgeschossen worden war.

Den „westlichen“ Aggressoren im Syrien Konflikt läuft die Zeit davon, wenn die Sanktionen gegen den Iran tatsächlich aufgehoben werden sollten. Deswegen wurden auch die westlichen Proxy-Armeen gegen Assad verstärkt, wobei auch türkische, isreale, US und britische Kontingente bereits verdeckt in Syrien operieren. Der nunmehrige, russische Entscheidung die Mannstärke im Stützpunkt Tartus zu erhöhen zeugt von einer Verschärfung jenes Konfliktes, der mit einem Umsturzversuch nach Blaupause der „Finanziellen Internazionalen“ FI begann, bisher Millionen von Flüchtlingen produzierte, aber der FI noch immer nicht den gewünschten Erfolg – nämlich die Absetzungs Assads – gebracht hat.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern

War on ‘error, Folge 1970: “Erneuerung von Darth Baath”

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2 Gedanken zu “DER STELLVERTRETER-KRIEG IN SYRIEN GEHT IN EINE NEUE RUNDE …

  1. ts ts ts…

    mich warnen, dass standard lesen zu wirren im kopf führen kann und dann selber aufsatz verbessern…

    dass dieser artikel vor us-propaganda tropft, stimmt allerdings.

    die frage ist, warum alle aktiven und lebenden politiker gemeinsam mit den aufgekauften medien bei uns mit den wölfen heulen…

    wär es nicht langsam an der zeit für die schäfchen zu sorgen, statt die zäune einzureißen?

    Gefällt 1 Person

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