LieGO – DIE WAHRHEIT SCHMIERT NIEMANDEM BUTTER AUFS BROT …


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Computersimulation von G-Wellen, angeblich generiert durch zwei Schwarze Löcher. Photo: C. Henze/NASA

Die „moderne“ Physik lebt immer öfter von einem Haufen aufeinandergetürmten Unsinn. So mußten wir vorige Woche die Ankündigung des „endgültigen Nachweises“ von Gravitationswellen über uns ergehen lassen. Das FS3 berichtete und diskutierte entsprechend aktuell zu diesem offensichtlichen PR-Stunt. Dazu eine kleine Frage: Wer von euch erinnert sich eigentlich daran,  diese Formulierung bereits im März 2014 irgendwo gelesen zu haben?

Es war das BICEP2 Team vom Südpol, welches Anfang 2014 über einen „Sigma 7“ (der Fachausdruck aus der Statistik für ein positives Signal mit der „Wahr-Scheinlichkeit“ von 1:10 Milliarden) Treffer als angebliche „Bestätigung“ für die Existenz von Gravitationswellen berichtete. Alan Guth erhielt in der Folge dafür zusammen mit zwei weiteren Kollegen sogar den mit US$ 3 Mill. dotierten Kavli Preis. Laut den diversen MahlStromMedien (MSM) Berichten aus dieser Zeit war der angebliche Nachweis von G-Wellen ein wesentliches Argument für die Auszeichnung gewesen. Aus einem weiteren Bericht von damals:

…In diesem Hintergrund, so gleichmäßig er auch auf den ersten Blick über den Himmel verteilt sein mag, gibt es nämlich leichte Unregelmäßigkeiten. Diese wurden einerseits durch Dichteschwankungen im jungen Universum verursacht, andererseits aber auch durch Gravitationswellen, die das frühe Universum durchliefen. Diese bereits von Einstein vorhergesagten Wellen in der Raumzeit entstehen, wenn sich Massen bewegen und dadurch die Raumzeit krümmen…

Kurz darauf wurde Wissenschaftsgeschichte umgeschrieben und die Sache mit den „nachgewiesenen“ G-Wellen als Nebensächlichkeit abgetan. Als Surrogat durfte die Entdeckung der (genauso fischigen) „Inflation“ des Weltalls herhalten.  Es war also nichts mit diesem „Milliardentreffer“ von vor über einem Jahr:

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Dieses Bild zeigt die Temperaturschwankungen der angeblich „kosmischen“ Hintergrundstrahlung (CMBR) über die B-Mode Polarisation (kleine Pfeile) aus der man glaubte, G-Wellen herauslesen zu können.

 

 

Also läge die Vermutung nahe, dass es nun nach Überschreiten der Erinnerungsgrenze wieder einmal versucht wurde – zur „Sicherheit“ mit Sage und Schreibe 1.000 (i.W.: eintausend) Co-Autoren für das Paper! Wen das nicht überzeugt, dem ist nicht zu helfen.

Zu „helfen“ wußten sich sehr wohl die vier höchsten Capos des – justament bis September 2015 um wohlfeile $ 205 Millionen (Gesamtkosten der Überholung: $ 620 Mill.) „runderneuerten“ – LIGO Instruments: Wie in manchen Medien nun berichtet wird, hatten die Chefitäten 2010 ein falsches Blindsignal in die Anlage eingespeist, um ihre Angestellten „auf Trab zu halten“. Und keiner hat es gemerkt. Im März 2011 waren sogar schon alle wissenschaftlichen Papers zu dem „Jahrhundertfund“ geschrieben, als die LIGO-Führung in letzter Sekunde die Notbremse zog und verriet, dass sie dieses getürkte Signal nur zu Testzwecken selbst in das System eingespeist hatten. Und – nur vier Menschen waren eingeweiht, dass dies ein Test war und nicht der Ernstfall.

Ätsch, letztendlich war alles nur eine Show!

Im Zuge der nun erfolgten Sensations-Ankündigungswissenschaft (Hauptsache, die Finanziers strahlen!) wird leider die verhaltene Kritik übergangen und wichtige Fragen werden vergessen:

  1. Wieso 1.000 Wisseng’schaftler als Co-Autoren anführen?
  2. Zwecks einer besseren Visualisierung wurden alle Serien durch ein 30 – 350 Hz Filter geschickt, was alle zusätzlichen Informationen (zu möglichen, anderen Ursachen) a priori gut versteckt. Man sucht klarer Weise nur nach dem, was man finden will. Dies alles erhöht nur die Wahrscheinlichkeit eines falschen Positivsignals. Wenn du nur einen Hammer hast, sieht bald alles nach einem Nagel aus…
  3. Die nun präsentierte Signallänge entspricht nicht dem theoretischen Modell, wie sie eigentlich aussehen müsste. Sie ist viel zu kurz…
  4. Es wurde nur Rauschen aus gewissen Quellen ausgeschlossen. Wir finden nirgends auch nur eine Erwähnung von G-Wellen ähnlicher Signalquellen – etwa aus elektrischen Maschinen und Stromkreisen…
  5. Zuerst wurden die Daten weiss „gewaschen“ um danach mittels der Wilson-Daubechies-Meyer Transformation in die Zeit/Frequenz Domäne übertragen zu werden. Dies bedeutet, dass du eine Kreuzschablone anlegst um in einem Suchbild schneller nur Kreuze zu finden. Wenn vorher jedoch Filter über die Schwingungen gelegt wurden, erhöhen diese den Informationsgehalt des Signals selbst – können es also durchaus verändern…
  6. Die jeweils etwa vier Kilometer langen Schenkel der Spieglanlage müssten relativ zum Boden absolut ruhig sein. Entsprechend der angegebenen, erhöhten Empfindlichkeit nach der fünfjährigen Runderneuerung von LIGO hieße das – völlige Bewegungslosigkeit bis hin zur Größe eines Elektrons hinunter! Selbst Quantenfluktuation wären bei diesem Versuchsaufbau zu berücksichtigen.
  7. Das Paper zu diesem Aktivismus konnte niemals korrekt von Unabhängigen „peer reviewt“ werden, da es die Dramaturgie erforderte, das Ding gleichzeitig zur Pressekonferenz am 11.2.2016 pünktlich zu veröffentlichen…
  8. Und letztendlich wurde diese „Entdeckung“ vier Tage vor der tatsächlichen Inbetriebnahme des fünf Jahre lang renovierten LIGO Komplexes gemacht. Das nennt das FS3 einen erfolgreichen Start in eine finanziell abgesicherte Zukunft. Mancher Mediziner würde auch von einem vorzeitigen Samenerguß sprechen…

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Ah ja – die Theorie von Schwarzen Löchern ist ebenfalls äußerst bedenklich und basiert ausschließlich auf mathematischen Hoppalas, die sowieso kaum jemand richtig verstehen kann. Und hier sind angeblich sogar zwei von diesen Unsichtbaren „zusammengestoßen“? Auch werden unwillkürlich Erinnerung an die phantastische Signalhinbiegerei in Zusammenhang mit der Evaluierung der Kosmischen Hintergrundstrahlung (CMBR) wach, wo auf abenteuerliche Weise mit Signalstärken von einem Tausendstel des Störsignals „gearbeitet“ wurde. Statt im näherliegenden, interstellaren Raum die logische Radiostrahlungen überall präsenter Strombahnen zu beachten, wurde das Ganze eben zum „Echo des Urknalls“.

Arno Penzias hatte 1978 zusammen mit Robert Woodrow Wilson dafür den Physik-Nobelpreis gewonnen, womit das – durchaus als „kreationistisch“ zu bezeichnende – Modell eines angeblichen Urknalls fortan als „bewiesen“ galt. Der nachfolgende Nobelpreis für die Signalrosstäuscherei 2006 verlängerte nur die Lebensdauer eines bereits toten Pferdes Namens „Big Bang“ (Urknall).

Nun hat sich ein LIGO-Spiegel angeblich um den 0,004ten Teil des Durchmessers eines Protons bewegt und alle flippen wie auf Kommando aus und evozieren – unnötiger Weise – Einstein. Der hatte – im Gegensatz zu dem Zinnober, was uns aus den Erfüllungsmedien entgegenschallt – die Existenz von G-Wellen zwei Mal als „unwahrscheinlich“ abgetan, bevor er auf höheren Druck seine Meinung revidieren musste.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 0,2: “LIE EGO LIGO OIL”

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7 Gedanken zu “LieGO – DIE WAHRHEIT SCHMIERT NIEMANDEM BUTTER AUFS BROT …

  1. und wieder ein kosmischer blitzer, der allerhand dunkles bis schwarzes „beweist“:

    http://derstandard.at/2000032158565/Raetsel-um-kosmischen-Serienblitz

    http://www.space.com/32055-mystery-fast-radio-burst-space-explosions-location.html

    http://www.duden.de/rechtschreibung/kataklystisch

    die vernichtende wahrheit: ALLES was wir beobachten passt in unser modell, auch wenn wir total überrascht werden…

    blitze sind ent-ladungen. solange unser modell nichts über die ladung beschreibt, werden wir den blitz nie richtig deuten können…

    aber es darf nicht sein…

    Gefällt mir

  2. und hier der witz des tages:

    http://derstandard.at/2000031195007/Eine-Rekonstruktion-des-Universums-im-Super-Computer

    „Die Erstellung der Kataloge umfasst drei Schritte: Zunächst wurden Dunkle Materie Felder aus verschiedenen Anfangsbedingungen für unterschiedliche kosmische Zeitabschnitte erstellt. Danach wurden die Galaxien nach stochastischen Methoden, die mit statistischen Werten der Beobachtung übereinstimmen, verteilt. Schließlich sind die jeweiligen Massen für die Galaxien in Abhängigkeit zu ihrer Umgebung errechnet worden.“

    … und dann ist bewiesen, dass es gravitation ist, die alles antreibt, weil die bewegung so gut zu den massen passt, oder? 😉

    Gefällt 1 Person

    • 😉
      GiGo – „Garbage in – Garbage out“ oder „Ich freue mich in dem Säckchen 5 rote Bonbons gefunden zu haben, weil ich vergessen habe, dass ich sie selbst dort hineingetan hatte.“

      „Dünkelnde Materie“ ist nur ein Platzhalter für all jene Kräfte, die der Astrobastler mit physikalisch-mathematischem Touch nicht kennt. Kein Wunder, entspricht doch der universitäre Ausbildungsstand bald dem Prozedere beim Heimlehrgang von Humbold, wo ein fixes Schema eingelernt werden muss um den heißersehnten Schein zu bekommen.

      Es ist bezeichnend für den heutigen Stand der Astronumerologie, dass jene Kräfte, die durch derartige „Blackboxes“ der Menschheit als „Wissenschaft“ verkauft werden so an 95% (23% Dunkle Materie + 72% Dunkle Energie) betragen. D.h. – die Wissens Schaffer (sic!) wissen nur um magere 5% ihrer „verkaufsfördernden Maßnahmen“ Bescheid.

      Wie dumm ist das denn?

      Aus Wiki:

      „…Die Existenz Dunkler Materie, die nicht direkt sichtbar, aber mit „Gravitations-Wechselwirkung“ behaftet ist, wird in der Kosmologie postuliert, weil im Standardmodell der Kosmologie nur so die Bewegung der sichtbaren Materie erklärt werden kann, insbesondere die Geschwindigkeit, mit der sichtbare Sterne das Zentrum ihrer Galaxie umkreisen…“

      Die Antwort auf dieses angebliche „Rätsel“ existiert bereits seit +30-und so Jahren und basiert auf echter Physik:
      Wir nennen es „Elektrisches Universum“. Wenden wir unsere neuen Erkenntnisse auf unser 100 Jahre altes Standardmodell der Kosmologie an, werden plötzlich 90% des Kosmos physikalisch erklärbar.

      Ganz ohne Dünkel.

      FS3

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  3. Schöne Zusammenstellung, interessante Querverbindungen die zeigen, was alles mit dieser Ankündigung vom Tisch gewischt werden sollte! Dazu zwei Aussagen von gut angepassten Spezialisten, die die endlosen Zirkelschlüsse dieser neuartigen Geschäftsform (ist es noch Wissen Schaffen?) aufzeigen:

    Bruce Allen, vom LIGO Team am Max Planck Institut für Gravitationsphysik meint:
    „Vor dieser Entdeckung konnte man
    prinzipiell darüber diskutieren,
    ob Schwarze Löcher überhaupt existieren.
    Nun hört sich das auf…“

    Ein weiteres Teammitglied, Saul Teukolsky von der Cornell Uni:
    „Wenn es Schwarze Löcher nicht gäbe,
    könnten wir diese Art von Wellen nicht erklären“

    Die drehen sich einfach immer nur schön im Kreis! Offenbar tatsächlich wegen so einer Art von „Gravitation“, nämlich der Anziehung von Kohle.

    😉
    Fred

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