SEI VORSICHTIG, WAS DU DIR WÜNSCHT …


…denn es könnte in Erfüllung gehen. Du wünscht dir eine liebevolle Frau zum Heiraten. Hast du je daran gedacht, dass mit dieser Frau meist auch eine Mutter einhergeht? Hast du je einen Gedanken an diese potentielle Schwiegermutter verschwendet?

Was ist der Unterschied zwischen einem lebenden Organismus und einer Organisation? Weshalb sind Vertrauen und Offenheit im gegenseitigen Umgang wichtiger, als jegliches Gesetz?

Inklusive jenem Element, das Adam – und vielleicht noch mehr Eva – von Gott eingepflanzt wurde: Das Muster der „unauslöschbaren Gaunerei“ (irreducable rascality). Ein köstlicher Alan Watts über das Prinzip der Attraktion:

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 69: “Ping-Pong”

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27 Gedanken zu “SEI VORSICHTIG, WAS DU DIR WÜNSCHT …

  1. Kriegsgefahr – Russland und Türkei im „Kalten Krieg“

    Unzurechnungsfähiger Präsident Erdogan:
    Osmannische Besessenheit, sein grosses Maul und
    die Furcht um seine Position
    sind grösste Gefahr für den Weltfrieden

    Kurzfassung: In Syrien besteht eine wackelige teilweise Waffenruhe bis zum 9 März.
    Saudi-Arabien ruft immer lauter, es wolle Bodentruppen in Syrien einsetzen. Vor 14 Tagen trafen sich die Verbündeten gegen Assad und diskutierten dieses Vorgehen. Die USA hiess den saudischen Plan willkommen – müssten noch etwas planen.

    Auf der türkischen Grenze zu Syrien steht die 2. Türkische Armee bereit, eine Sicherheitszone für die ISIS-Verbündeten in Syrien zu errichten. Jedoch Erdogan, der gerne Syrien in sein neuosmannisches Kalifat einverleibt, wagt ncht den Alleingang. Die US unterstützen seine Feinde, die YPG-Kurden, was zu Spannungen zwischen Erdogan und den USA geführt hat.

    Erdogan ist bei seinem Militär, das einen Krieg mit Russland befürchtet, sehr unbeliebt.
    Das Militär hat in den letzten 60 Jahren 4-mal einen türkischen Regierungschef abgesetzt oder seine Politik diktiert. Ausserdem hat die Armee keine Kriegserfahrung, und die türkischen Panzer sind im Vergleich zu den Syrischen altmodisch und unterlegen.

    Aber mit Erdogan kann man nie wissen. Ärzte in seinem Parlament meinen er sei so unstabil, dass er in pychiatrischer Betreuung sein sollte. Auch nicht welche Unterhands-Vereinbarungen nach dem Februar-Meeting mit der US bestehen. Der russische Ministerpräs. Medwedew hat gesagt, dass Bodentruppen in Syrien einen Grosskrieg nach sich ziehen werde.

    mehr:
    http://new.euro-med.dk/20160304-unzurechnungsfahiger-pras-erdogans-osmannische-besessenheit-sein-grosses-maul-und-furcht-um-seine-position-grosste-gefahr-fur-weltfrieden.php

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    „Ende der Pressefreiheit in Türkei“
    Erdogan übernimmt Kontrolle über Zeitung

    Die regierungskritische türkische Zeitung „Zaman“ steht fortan unter Aufsicht. Darüber hinaus ernennt ein Gericht eine neue Führungsriege. „Zaman“ soll der Bewegung des Predigers Gülen nahestehen – einem Erzfeind von Staatschef Erdogan.

    http://www.n-tv.de/politik/Erdogan-uebernimmt-Kontrolle-ueber-Zeitung-article17146091.html

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    Turkey ‘protects & supplies’ Al-Nusra camps at its border

    Jabhat Al-Nusra terrorists have pitched their camps right next to the border and receive regular supplies from the Turkish side, Syrian Kurdish forces told RT’s Lizzie Phelan, who traveled with YPG to investigate suspicious activity there.

    An RT crew has filmed a number of vehicles coming through the Bab al-Salam crossing on the Turkish-Syrian border, on the outskirts of the northern town of Azaz, which is partially controlled by Al-Nusra, according to reports.

    “We can actually see here the important border town of Azaz, that Turkey is determined to prevent YPG from taking. Just a little beyond that you can see the Bab al-Salam border crossing and a heavy flow of vehicles coming from Turkey into Azaz,” the RT correspondent said, reporting from the Turkey-Syria border, an area that TV crews rarely gain access to.

    more:
    https://www.rt.com/news/334483-turkey-nusra-ypg-exclusive/

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    Pentagon bewilligt den Verkauf von intelligenten Bomben an die Türkei

    Washington (Press TV) – Zeitgleich mit der Verschärfung der Spannungen zwischen Ankara und der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) hat Pentagon einen 700.000.000,- Dollar schweren Vertrag mit der Türkei zum Verkauf von intelligenten Bomben unterschrieben.

    Angesichts der anhaltenden Gefechte mit den PKK-Kämpfern ist die türkische Armee in einer kritischen Lage.

    Ein türkischer Regierungsvertreter wies am Dienstag auf die asymmetrische Kriegsführung sowie auf den angeblichen Bedauf der Türkei an intelligenten Bomben hin erklärte, der Waffendeal zu diesem Zeitpunkt ist Ankara sehr gelegen, denn das Land ging davon aus, dass der Deal bis 2020 abgeschlossen sein wird.

    Berichten zufolge befinden sich seit 1985 die BLU-109-Bomben auf der Liste des Waffenarsenals des Pentagons, die auch in Afghanistan und im Irak zum Einsatz gekommen sein sollten.

    Die bunkerbrechenden Bomben mit der Bezeichnung BLU-109, bestehend auf 550 Pfund Tritonal, einer Mischung aus 80 Prozent TNT und 20 Prozent Aluminiumpulver, sollen in den nächsten Jahren an das NATO-Partnerland geliefert werden.

    Das Besondere an diesen Bomben ist, dass sie erst dann explodieren, nachdem sie den Bunker durchbrochen haben.

    http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/297488-pentagon-bewilligt-den-verkauf-von-intelligenten-bomben-an-die-t%C3%BCrkei

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    Lawrow: Feuerpause in Syrien ist nicht befristet

    Moskau (sputniknews/IRIB) – Entgegen der Behauptung der syrischen Oppositionsgruppe (das Hohe Verhandlungskomitee) vertritt der russische Außenminister Sergei Lawrow, die Auffassung, dass die seit Freitag Mitternacht geltende Waffenruhe in Syrien nicht zeitlich befristet ist.

    Der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa, zufolge, wurde die Feuerpause in den vergangenen Tagen bereits 31 Mal verletzt. Zugleich seien bereits 38 lokale Feuerpausen zwischen der Regierungsarmee und Rebellengruppen vereinbart worden.

    Moskau hoffe, dass die USA an ihren Verpflichtungen aus dem Syrien-Plan festhalten werden, sagte Sacharowa. Damit kommentierte die Sprecherin Erklärungen aus Übersee, dass Amerika trotz der Einigung mit Russland einen „Plan B“ für Syrien schmiede. Sacharowa rief die anderen Mitglieder der Unterstützungsgruppe für Syrien dazu auf, den russisch-amerikanischen Plan als Grundlage für den Frieden in Syrien „mit konkreten Taten zu unterstützen“.

    http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/297491-lawrow-fuerpause-in-syrien-ist-nicht-befristet

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  2. Rare US-Deployment: B-52 Bombers Heading To Europe
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    Three B-52 Stratofortress bombers deployed to Europe last week to participate in a series of training exercises in Norway, a move that the top U.S. commander for the region called “not normal.”

    Since Russia’s incursion into Ukraine in 2014, the United States has steadily increased the use of heavy bombers in joint exercises across the region. In 2015, a number of B-52s and B-2 bombers participated in a series of NATO-led training missions across Europe.

    Russian aircraft have increasingly skirted, and sometimes entered, European airspace, causing countries to scramble fighters to intercept their Russian visitors. Last month, two British jets had to escort a Russian Tu-160 heavy bomber after it approached England from the northeast.

    U.S. Air Force Gen. Philip Breedlove said Tuesday that while the B-52’s deployment was abnormal, the aircraft’s presence was scheduled and not in reaction to any particular move by Russia or any other country.

    It is uncommon for the large bombers to deploy to mainland Europe, since they usually take off from the United States, refuel, and carry out their assigned duties before returning to their home stations. In previous bomber deployments to the region, the aircraft have often been temporarily stationed out of the Royal Air Force Base in Fairford, England.

    The three B-52s, from the 2nd Bomb Wing, took off from Barksdale Air Force base on Friday, and will be temporarily stationed at Moron Airbase in Spain, along with 200 support personnel. The bombers will be accompanied by various other aircraft participating in the exercise.

    The B-52, alongside the B-1B Lancer, is the aging workhorse of the U.S. bomber fleet. First fielded in 1950s, the bomber has been steadily upgraded over the years and is capable of carrying a nuclear payload as well as launching cruise missiles from its bomb bay.

    “Strategic bomber deployments enhance the readiness and training vital to rapidly projecting global power and responding to any potential crisis or challenge,” said Adm. Cecil D. Haney, commander of the U.S. strategic command, in a statement regarding the bomber’s deployment.

    Haney added that the B-52s will bolster the United State’s European-based forces, including providing an extra nuclear deterrent in tandem with U.S. ballistic missile subs operating in the region.

    The primary role of the bombers, however, is to participate in a joint U.S.-Norwegian training exercise called “Cold Response.” Cold Response kicked off in February and is a longstanding joint exercise for the region. This year, it features 16,000 troops from 13 countries.

    The Pentagon’s upcoming budget has quadrupled the amount of funds allocated for U.S. forces in Europe, known as the European Reassurance Initiative. Much of the cash is meant to bolster training exercises in the region and the positioning of U.S. military equipment throughout the region.

    https://www.washingtonpost.com/news/checkpoint/wp/2016/03/02/in-a-rare-deployment-b-52-bombers-head-to-europe-for-training-exercises/?postshare=4131457039061419&tid=ss_tw

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  3. Bericht: Nordkorea macht Atomwaffen zum sofortigen Einsatz bereit

    Nordkoreas Staatsführung hat einem Medienbericht zufolge angeordnet, das Atomwaffenarsenal des Landes bereit zum sofortigen Einsatz zu machen. Machthaber Kim Jong Un habe den Befehl dazu erteilt, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Das Militär bereite sich auf Präventivschläge vor, sagte Kim demnach. Die derzeitige Lage sei sehr heikel. Erst am Mittwoch hatte der UN-Sicherheitsrat eine Resolution verabschiedet, die eine drastische Verschärfung der Sanktionen gegen das Regime in Pjöngjang nach einem jüngsten Atom- und einem Raketentest vorsieht.

    http://www.arcor.de/content/aktuell/newsticker/4636901,1,Konflikte–Bericht%3A%C2%A0Nordkorea-macht-Atomwaffen-zum-sofortigen-Einsatz-bereit,content.html

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  4. Ein Dritter Weltkrieg?
    US-Experten spielen das Horrorszenario durch

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    Sie spielen genau das Szenario durch, vor dem sich die ganze Welt fürchtet. Experten eines US-Think-Tanks haben skizziert, wie ein möglicher Dritter Weltkrieg aussehen könnte. Die Amerikaner sehen dabei vor allem Russland als Nation, die die Eskalation herbeirufen könnte – inklusive Cyberkrieg und Baltikum-Offensive. Der Beginn wäre schleichend.

    „Wir sind in einen neuen Kalten Krieg abgerutscht“: Mit seinen Worten auf der Münchner Sicherheitskonferenz Mitte Februar sorgte der russische Ministerpräsident Dimitri Medwedew für Wirbel. Fest steht: Das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen war lange nicht mehr so eisig wie derzeit.

    Manche halten es für falsch, schon von einem Kalten Krieg zu sprechen – andere wiederum sehen längst die Gefahr, dass aus dem Kalten Krieg ein Heißer Krieg werden könnte. „Große Kriege fangen manchmal mit kleinen Dingen an“, sagt August Cole. Er warnt davor, dass aus dem Syrien-Konflikt ein wesentlich größerer werden könnte: nämlich einer zwischen Russland und der Nato.

    „Ein Dritter Weltkrieg würde beginnen, ohne dass es die Menschen überhaupt merken“

    Cole leitet beim amerikanischen Think Thank Atlantic Council das Projekt „Art of Future Warfare“. Kurz gesagt: Er denkt sich den Krieg der Zukunft aus. Gemeinsam mit seinem Kollegen Peter Singer hat er vor kurzem den Roman „Ghost Fleet“ veröffentlicht, der vor allem unter Militärs viel Beachtung findet. Er beschreibt, wie ein Dritter Weltkrieg aussehen könnte.

    „Man kann sich einen Dritten Weltkrieg nicht einfach vorstellen wie einen Zweiten Weltkrieg nur mit modernen Waffen“, sagt Cole. „Ein Dritter Weltkrieg würde beginnen, ohne dass es die Menschen überhaupt merken.“ Denn der Anfang wäre nicht zwingend die Zerstörung einer Stadt – sondern vielleicht die Zerstörung eines Satelliten, der wichtig für die Kommunikation oder Navigation eines Landes ist.

    Plötzlich könnten Mobilfunknetz und Internet nicht mehr funktionieren

    Auf einmal könnte das Mobilfunknetz nicht mehr richtig funktionieren oder das Internet flächendeckend Störungen haben. „Ich glaube, das erste Zeichen dafür, dass ein großer Konflikt ausbricht, wäre im Weltraum zu finden“, so der Stratege. Dort würden die ersten Attacken stattfinden, glaubt Cole. Der Grund liegt für ihn auf der Hand: Die Länder und ihr Militär seien von der Navigation via GPS abhängig. Wessen Satelliten zerstört sind, der wird angreifbar.

    „Auch im Cyber-Space würden erste Attacken eines Dritten Weltkriegs stattfinden“, sagt Cole. Denkbar seien etwa Hacker-Angriffe auf verschiedene wichtige Ziele. In den USA könnte das beispielsweise die Wall Street sein.

    Was, wenn Russland versehentlich oder absichtlich die USA bombardiert?

    Doch wo könnte ein solcher Dritter Weltkrieg entstehen? Der Experte sieht Syrien hier als Pulverfass. Das Gefährliche am Syrienkonflikt ist, dass mittlerweile so viele Parteien darin verstrickt sind: Russland, der Iran, die Hisbollah an Seite des Assad-Regimes, die USA und Frankreich im Kampf gegen den Islamischen Staat, ebenso wie die Türkei, die jedoch gleichzeitig Kurden und die PKK dort bombardiert – um nur einige zu nennen. Wenn so viele Kriegsparteien mitmischen, besteht die Gefahr, dass man sich womöglich sogar ungewollt ins Gehege kommt, so die Befürchtung des US-Strategen.

    „Die USA und Russland sollten beide sehr besorgt sein, was eine mögliche Eskalation in Syrien angeht“, sagt Cole. Er zeichnet ein Szenario, in dem die russische Luftwaffe – egal ob gewollt oder aus Versehen – amerikanische Einsatzkommandos bombardiert. Russland unterstützt in Syrien das syrische Regime, die USA die Rebellen.

    Kollision könnte zu Eskalation führen – auch über Syrien hinaus

    „Plötzlich sähen sich die USA mit einer sehr schwierigen Situation konfrontiert. Wie reagiert man angemessen darauf?“ Cole befürchtet, dass eine solche Kollision schließlich zur Eskalation führen könnte – die sich jedoch nicht nur auf Syrien beschränken würde.

    Wladimir Putin hätte kaum eine Chance gegen die USA im Nahen und Mittleren Osten, die amerikanischen Truppen seien viel zu stark in der Region, so der US-Experte. Doch dass Putin sich und vor allem seinem Volk das eingestehen würde, glaubt Cole nicht. „Jedes Staatsoberhaupt, das sich in die Enge gedrängt fühlt, hat ein paar Optionen, die ihm bleiben.“

    Experte: Putin könnte eine zweite Offensive im Baltikum starten

    Putin würde seinem Volk seine ganz eigene Wahrheit erzählen, seine Erzählung der Geschichte, glaubt Cole. Er glaubt, dass Putin daher quasi zur Ablenkung eine zweite Offensive starten könnte – nämlich im Baltikum. „Im Baltikum ist Russland wesentlich besser aufgestellt“, sagt er.

    Estland, Lettland, Litauen: Von dort aus könnte es dann erst richtig losgehen, befürchtet Cole. Er bringt Finnland und Norwegen als weitere europäische Länder ins Spiel, die dann ins Visier Russlands rücken könnte. „Nordeuropa ist strategisch sehr wichtig, allein wegen der Gas- und Ölreserven“, sagt Cole. „Ich glaube, es ist ein Fehler, fest davon auszugehen, dass dieser Teil Europas auch in Zukunft so stabil sein wird, wie er es in der Vergangenheit war.“

    „Der Mittlere Osten bleibt bis auf Weiteres ein Pulverfass“

    Sollte es so weit kommen, wäre das fatal. „Wenn ein Konflikt einmal so weit ist, wird es sehr schwierig, ihn wieder zu beruhigen“, so Cole. Dafür wäre viel diplomatisches Geschick nötig.

    Doch Cole hofft, dass all die Szenarien, die er auch in seinem Buch beschreibt, lediglich Fiktion bleiben und dass nichts von alledem eintreten wird. Trotzdem sagt er: „Der Mittlere Osten bleibt bis auf Weiteres ein Pulverfass, das man gut beobachten muss.“

    http://www.focus.de/politik/ausland/us-experten-spielen-das-horrorszenario-durch-russland-laesst-konflikt-eskalieren-so-wuerde-ein-dritter-weltkrieg-beginnen_id_5332821.html

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    • 🙂 Politischer Mumpitz, soferne es Putins angebliche „Eroberungs“-Gelüste betrifft:

      ….Wladimir Putin hätte kaum eine Chance gegen die USA im Nahen und Mittleren Osten, die amerikanischen Truppen seien viel zu stark in der Region, so der US-Experte. Doch dass Putin sich und vor allem seinem Volk das eingestehen würde, glaubt Cole nicht. „Jedes Staatsoberhaupt, das sich in die Enge gedrängt fühlt, hat ein paar Optionen, die ihm bleiben.“….

      Russlands Militärs werden in der westl.Öffentlichkeit (bewußt) heruntergespielt. Das FS3 meint, dass Russland auf dem Gebiet der elektronischen Kriegsführung dem Westen bereits um Jahrzehnte voraus ist, siehe etwa: RUSSLAND KANN VOM BODEN AUS FEINDL.SATELLITEN AUSTRICKSEN

      Russland wird nur dann Krieg führen, wenn es muss. Amerika muss seit langem militärische und wirtschaftliche Kriege führen, weil sonst die Dollarparität das eigene Land stranguliert. Die Staaten sind schon lange über den point of no return hinaus…

      FS3

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      • Hallo, FS3,

        das, was Du schreibst, ist natürlich wahr.

        Diesen Artikel habe ich verlinkt, um zu dokumentieren,
        wie die Schlafschaf-Muggel in den Krieg gelogen werden bzw.
        wie sie psychologisch darauf vorbereitet werden.

        Jeder halbwegs Wache hat inzwischen mitbekommen, dass die Endzeit da ist.
        Solche Artikel, wie oben genannter, werden geschrieben,
        um einerseits Angst zu erzeugen und Lügen zu verbreiten
        und um andererseits die komatösen Schafe langsam ( 😉 ) aufzuwecken.

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        • hier ist er ja, der witz des tages:

          „Wenn so viele Kriegsparteien mitmischen, besteht die Gefahr, dass man sich womöglich sogar ungewollt ins Gehege kommt, so die Befürchtung des US-Strategen.“

          DAS in syrien, das ist nicht das GEHEGE der USA!

          folglich kann russland dort nur dann usa ins gehege kommen, wenn die usa völkerrechtswidrig in einen bürgerkrieg eingegriffen haben oder selbst einen angriffskrieg führen…

          oder anders gefragt: wen hegen die usa in syrien?

          die schlafschafe sind leider entweder nicht fähig zu lesen, zu satt oder zu eingeschüchtert von den schäferhunden. noch versuchen sie sich grossteils in der herde zu verstecken, bevor es ihnen an die wolle geht…

          einige formieren sich zum ausbruch, die dümmeren winken den schlächtern willkommen…

          und folgen gespannt den täglichen vorwahl-wahlberichten der fleischer-vereinigung

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  5. Nato bestätigt: IS-Kämpfer mischen sich unter Flüchtlinge
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    Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ breite sich aus wie ein „Krebsgeschwür“,
    sagt Nato-Oberfehlshaber Philip Breedlove.

    Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) breitet sich nach Einschätzung des NATO-Oberbefehlshabers Philip Breedlove unter dem Deckmantel der Migration von Flüchtlingen rasant aus.

    „Der IS oder Daesh wuchert wie ein Krebsgeschwür“, sagte der US-General am Dienstag (Ortszeit) Reportern im US-Verteidigungsministerium in Washington.

    Unter die Migranten, die in Europa Zuflucht suchen, hätten sich auch Kriminelle, Terroristen und ausländische Kämpfer gemischt.

    Dadurch drohten Anschläge sowohl in europäischen Ländern als auch in den USA, so der General.

    Die Brutalität der Miliz zwinge Millionen Menschen, Syrien und den Irak zu verlassen und verursache eine fast nie da gewesene humanitäre Herausforderung.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4937521/Nato-bestaetigt_ISKaempfer-mischen-sich-unter-Fluchtlinge?_vl_backlink=/home/index.do

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    ISIS – Anhänger marschieren durch Hannover mit Flagge

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    • Bluttat in Hannover
      Ermittler gehen nach Messerattacke von IS-Hintergrund aus
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      Der Fall eines 15-jährigen Mädchens, das in Hannover einem Bundespolizisten in den Hals stach, bekommt eine überraschende Wendung. Wie FOCUS Online aus Ermittlerkreisen erfuhr, geht die Polizei davon aus, dass es sich bei dem Vorfall um einen gezielten Angriff mit terroristischem IS-Hintergrund handelt.

      Demnach sei das 15-jährige Mädchen, Marokkanerin mit deutschem Pass, bis vor kurzem im türkisch-syrischen Grenzgebiet unterwegs gewesen und dort womöglich radikalisiert worden. Sie sei jüngst von ihrer Mutter zurückgeholt worden.

      Der 34 Jahre alte Bundespolizist wurde bei dem Angriff am Freitagnachmittag schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die Schülerin habe dem Beamten bei einer Personenkontrolle unvermittelt ein Küchenmesser in den Hals gestoßen, hieß es.
      Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes

      Ein Kollege des Verletzten konnte die 15-Jährige überwältigen und entwaffnen. Die Jugendliche wurde festgenommen und anschließend von Beamten der Polizei Hannover befragt. Bei dem Mädchen wurde nach der Festnahme ein zweites Messer gefunden.

      Das Mädchen sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes. Nach FOCUS-Online-Informationen wird sie ihre Erkenntnisse noch heute gegenüber der Öffentlichkeit bekanntgeben.

      http://www.focus.de/politik/deutschland/15-jaehrige-stach-mit-messer-auf-polizisten-ein-ermittler-gehen-nach-bluttat-in-hannover-von-is-hintergrund-aus_id_5331042.html

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      • IS-KÄMPFER UND FICKIFICKI-FLÜCHTLINGE ALS BADEMEISTER ???
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        „Flüchtlinge in Bädern einsetzen“

        WORMS – (red). Mit Asylsuchenden gegen Fachkräfte- und Azubi-Mangel vorgehen: Dafür spricht sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held aus. „Integrationswillige Flüchtlinge sollen uns in den Bereichen auf dem Arbeitsmarkt helfen, in denen schon jetzt zu wenige Fachkräfte und Auszubildende zur Verfügung stehen“, so Held in einer Presseerklärung. Ein Vorschlag dabei ist: Asylsuchende könnten in Schwimmbädern wie dem Heinrich-Völker-Bad eingesetzt werden, weil dort Kräfte fehlen.

        Auszubildende gesucht

        Held hatte mit zahlreichen mittelständischen Unternehmen gesprochen. In vielen Bereichen bestehe Fachkräftemangel oder dieser sei in den kommenden Jahren zu befürchten. „Deutschlandweit fehlen beispielsweise rund 5000 Fachkräfte in den öffentlichen Bädern. Gleiches kann ich für sehr viele unbesetzte Ausbildungsstellen im Baubereich sagen“, berichtet Held. Mehrere Straßenbauunternehmen seien auf ihn zugekommen und hätten sich bei ihm danach erkundigt, ob sie bei jungen Flüchtlingen gegebenenfalls Auszubildende mobilisieren könnten, die sie im derzeitigen Bestand des Arbeitsmarktes nicht mehr fänden. Gleiches gelte für die öffentlichen Bäder in Oppenheim, Worms und Mainz, wo die Personaldecke in Bezug auf die vorgeschriebenen Fachangestellten für Bäderbetriebe häufig sehr dünn sei und deshalb temporär sogar Schließungen der Bäder drohten.

        http://www.wormser-zeitung.de/lokales/worms/nachrichten-worms/fluechtlinge-in-baedern-einsetzen_16686207.htm

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  6. Sachsens Polizei bekommt jetzt Kriegshelme
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    Das Innenministerium bestellte beim Hersteller Armor Source in Ohio/USA 1600 Kriegshelme für seine Polizei.

    Dresden – Sachsen bereitet sich offenbar auf heftige Gefechte mit Terroristen oder Amokläufern vor. Das Innenministerium bestellte beim Hersteller Armor Source in Ohio/USA 1600 Kriegshelme für seine Polizei.

    Nicht einen Kriegshelm, sondern den besten, den es derzeit auf der Welt gibt. Ein Millionenauftrag.

    Die Helme aus den USA heißen AS 600 Rifle Resistant und sind beim Kopfschutz das Maß aller Dinge. Sie bieten Schutz gegen Großkalibergeschosse bis 7,62x51mm. Nicht nur das. Selbst mit 1000 Meter/Sekunde heranfliegende Splitter hält der „ballistische Helm“ locker ab.

    Damit übertrifft der AS 600 sogar die neuen Kriegshelme für die US Army und den neuen Kopfschutz für die Anti-Terror-Einheiten der Bundespolizei – BFE+. Karl Frieser (47), deutscher Sprecher für die Herstellerfirma, sagt: „Sachsen ist das erste Bundesland, das Helme dieser Schutzklasse für seine Polizisten bestellt.“
    Gedacht seien die 1600 Super-Kriegshelme als Kopfschutz für „Einsatzkräfte in der Erstintervention“.

    Karl Frieser nennt den neuen Spezialhelm für die sächsische Polizei „einen konsequenten Schutz der Beamten“. Aber er räumt ein: „Überraschend kam der Auftrag für uns trotzdem.“ Kein Wunder, bei einem Stückpreis von mehr als 1000 Euro.

    Der neue US-Helm besteht aus einer geheimen Materialmischung ohne Stahl und wiegt dank konsequenter Verwendung leichter Materialien nur 1,4 Kilogramm in der Größe M. Er hat Schienenleisten für Kameras oder Nachtsichtgeräte.

    Armor Source entwickelte den Kopfschutz „für die asymetrische Kriegsführung, also den Häuserkampf mit vielen möglichen Querschlägern“, erklärt Karl Frieser. „Sachsen kam mit dem Ausrüstungswunsch zu uns. Seit den Anschlägen von Paris weiß das Innenministerium, dass Terroristen auch Gewehre vom Typ AK 47 benutzen.“

    Das bestätigte eine Sprecherin des Dresdner Innenministeriums: „Die beschafften Helme sind geeignet, auch gegen Waffen, die beispielsweise bei terroristischen Ereignissen eingesetzt werden, einen entsprechenden Schutz zu bieten.“

    Gedacht seien die 1600 Super-Kriegshelme als Kopfschutz für „Einsatzkräfte in der Erstintervention“, bei Terrorakten, Amoklagen oder größeren Schießereien.

    https://mopo24.de/nachrichten/neue-helme-fuer-polizei-wegen-terroristen-oder-amoklaeufern-53602

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    • Bayerns neue Polizeiuniformen
      Auf der dunklen Seite der Macht
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      Der Freistaat reagiert auf den Terror. Bayerns Polizei bekommt eine neue High-Tech-Schutzkleidung. Im Netz sorgen erste Bilder für Hohn und Spott. Der Grund: ein bestimmtes Teil der Ausrüstung.

      Der um sich greifende Terrorismus hat auch Auswirkungen auf den Freistaat. Im kommenden Jahr bekommen Bayerns Polizisten eine neue Schutzkleidung verpasst. Die Sicherheitsmode der Klasse vier wird dann im Kofferraum eines jeden Streifenwagens liegen.

      Das Neue: Die Kleidung soll nicht nur wie bisher Kugeln von Maschinenpistolen aufhalten, sondern auch von „Kriegswaffen“ wie einer Kalaschnikow. Ein solches Gewehr wurde beispielsweise bei den jüngsten Anschlägen in Paris benutzt.

      Erkennbar stolz präsentierte Innenminister Joachim Herrman (CSU) daher zu Beginn der Woche die Schutzausrüstung der Polizeibeamten in der bayerischen Staatskanzlei in München. Im Internet sorgten die Weste und vor allem der Helm jedoch für eine Menge Spott. Viele fühlten sich an Filmbösewicht Darth Vader aus der Sternensaga „Star Wars“ erinnert.

      „Okay. Es dauert wirklich nicht mehr lange bis zum neuen StarWars Film.
      Das ist der neue Helm der Polizei in Bayern“, twitterte beispielsweise Ralf Podszus.

      Andere Nutzer erkannten eine Ähnlichkeit zu Lord Helmchen, einem der Hauptprotagonisten aus Mel Brooks‘ „Star Wars“-Parodie „Spaceballs“ aus de, Jahr 1987. Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht.

      Nun sollen solche Schutzutensilien nicht gut aussehen, sondern ihren Träger vor allem vor Angriffen schützen. Mit der neuen Ausrüstung könnte das auf eine bislang neue Art möglich sein. „Mr.J“ schrieb auf Twitter: „Die Bösen werden dann nicht verhaftet, die lachen sich vorher kaputt.“

      http://www.n24.de/n24/Nachrichten/n24-netzreporter/d/7679104/auf-der-dunklen-seite-der-macht.html

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      • Die Polizei spielt Krieg
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        http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-12/bfe-beweissicherungs-und-festnahmeeinheit-plus/bitblt-850×478-2814320f51a86a545ecafee1503433ec323a360a/wide

        Sturmgewehre, Häuserkampf – die Polizisten der neuen Anti-Terror-Einheit BFE+ denken und handeln wie Soldaten. Und weichen damit die Trennung von Militär und Polizei auf.

        Die 50 Mann marschieren schweigend auf den Innenminister zu. Sie sind schwarz gekleidet, Sturmhauben verdecken ihre Gesichter, sie tragen Schutzwesten und Sturmgewehre. Ein Paar Meter vor ihm stellen sie sich in ordentlichen Reihen auf, das Gewehr vor der Brust, die Hand am Abzug. „Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, dabei zu sein“, sagt Thomas de Maizière sachlich. Die Männer blicken unruhig umher, sie fühlen sich sichtlich unwohl vor der Masse Journalisten, die das Ganze beobachtet. Das Medieninteresse ist groß: In Blumberg bei Berlin ist die erste von fünf neuen Spezialeinheiten der Bundespolizei angetreten. BFE+ heißt die Truppe, die de Maizière mit wenigen Worten offiziell in Dienst stellt.

        Insgesamt 250 Beamte sollen es letztlich werden, verteilt auf fünf Standorte in ganz Deutschland. Es ist die neue Anti-Terror-Truppe der Bundesregierung. Sie soll Terroristen stoppen, wenn nötig erschießen. Dazu sind die Polizeibeamten für ihre Verhältnisse geradezu martialisch ausgerüstet: Neben der üblichen Dienstpistole tragen sie ein modernes Sturmgewehr. Das G36 ist die Standardwaffe der Bundeswehr.

        Der sachliche Name der Einheit täuscht ein wenig darüber hinweg, dass es hier viel um Symbolik geht. BFE+, die Abkürzung steht für Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit Plus, ist die Reaktion der Bundesregierung auf die Anschläge von Paris. Und sie ist wohl auch eine Reaktion auf die immer wieder geäußerte Forderung, angesichts der Bedrohung durch Terroristen solle die Bundeswehr im Inland eingesetzt werden.

        Bereits im Juni hatte die Innenministerkonferenz darüber debattiert, die Polizei schwerer zu bewaffnen. Anlass waren die Anschläge auf die Redaktion von Charlie Hebdo in Paris. Die Täter waren mit Kalaschnikows gekommen, Sturmgewehren russischer Bauart. So etwas will nun auch die deutsche Polizei haben, um in einem Feuergefecht mindestens gleichwertig ausgerüstet zu sein. Es sei das Ziel, im „Schusswechsel mit Terroristen zu bestehen“, hatte damals Roger Lewentz gesagt, der SPD-Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz und derzeitige Vorsitzende der Innenministerkonferenz.

        Was logisch klingt, ist aus gutem Grund rechtlich nicht ganz so einfach. Welche Waffen Polizisten im Dienst einsetzen dürfen, regeln die Landespolizeigesetze. In den meisten Bundesländern sind nur Schlagstock, Pistole und höchstens Maschinenpistole erlaubt. Nur Bayern gestattet auch Maschinengewehr und Handgranate als „besondere Waffen“. Neben Bayern darf nur noch eine Polizei solche eindeutig militärischen Mittel nutzen – die Bundespolizei.
        Sturmgewehre wie bei der Bundeswehr

        Die wurde ursprünglich als Bundesgrenzschutz gegründet, als eine Notfalltruppe des Bundes, um die Grenzen zu sichern und zur Not auch bei der Landesverteidigung zu helfen. Das macht das Innenministerium sich jetzt zunutze, um die Trennung zwischen Polizei und Militär aufzuweichen.

        Dabei hat die strikte Aufteilung der Waffen, wie sie bisher herrschte, einen praktischen Sinn. Die Polizei ist ein Skalpell, sie soll so gezielt wie möglich handeln und dabei so wenig wie möglich Schaden anrichten. Daher darf sie nur Waffen einsetzen, die nicht „streuen“, die also nicht unabsichtlich Unbeteiligte treffen. Die Armee hingegen ist ein Breitschwert, das den Feind schlagen soll.

        Sturmgewehre und erst recht Maschinengewehre sind solche Mittel – Maschinenpistolen hingegen nicht. Der wichtigste Unterschied ist die Durchschlagskraft und die Gewalt der Kugel. Maschinenpistolen nutzen schwächere Pistolenmunition, daher der Name. Dadurch hat die Waffe einen geringeren Rückstoß und der Schütze kann genauer treffen als mit einem Sturmgewehr oder gar einem Maschinengewehr. Letzteres kann nur noch im Dauerfeuer oder in kurzen Feuerstößen geschossen werden. Von einem gezielten Einsatz kann dabei keine Rede mehr sein.

        Die neuen Einheiten namens BFE+ sind mit Sturmgewehren ausgerüstet, wie sie sonst beim Militär im Einsatz sind. Das G36 kann im Modus Einzelfeuer zwar einzelne Schüsse abgeben, gebaut aber wurde es, um schnell viel zu schießen und dabei eine hohe Durchschlagskraft zu entwickeln. Kurz: Nicht um einzelne Angreifer aufzuhalten, sondern um möglichst viele zu töten.

        „Fachleute haben mir übereinstimmend berichtet, dass sie die massive Bewaffnung der neuen Einheit für übertrieben halten“, sagt Rafael Behr, Soziologe und Polizeiwissenschaftler an der Hamburger Akademie der Polizei. Stärker gepanzerte Fahrzeuge könnten sinnvoll sein, um sich zum Beispiel einem Attentäter mit Sprengstoffgürtel zu nähern. Auch das gehört zur Ausrüstung der neuen BFE+. „Aber militärische Langwaffen sind überzogen“, sagt Behr.

        Sie können jederzeit auf Terror umschalten

        Dass es sie nicht unbedingt braucht, zeigt im Übrigen auch der zweite Anschlag von Paris. Gegen die Geiselnehmer im Club Bataclan ging ein Streifenpolizist mit seiner Dienstpistole vor und erschoss einen von ihnen. Das ist auch in Deutschland die Taktik, die seit Jahren an Polizeischulen gelehrt wird. Streifenbeamte sollen bei einer „Amoklage“ nicht auf Sondereinheiten warten, sondern sofort eingreifen. Das gefährdet den einzelnen Beamten, rettet im Zweifel aber viele Leben.

        Mit dem neuen Gewehr fühlten sich die Beamten sicherer, sagt ein Bundespolizist. Die Maschinenpistole MP5 tauge doch nicht einmal dazu, einen Reifen zu zerschießen. Aber natürlich gehe es beim Einsatz des G36 auch um Prävention. Mit anderen Worten: um Abschreckung.

        Doch nicht nur die Bewaffnung lässt vermuten, dass die Polizei hier zur Mini-Armee aufgerüstet werden soll. Die Einsätze, für die die BFE+ trainiert, gleichen denen der Bundeswehr: „Wie ein Infanteriezug im Orts- und Häuserkampf“ gehe die neue Einheit vor, sagt ein Beteiligter. Die Beamten der neuen Eliteeinheit seien froh, endlich „sofort reingehen“ zu dürfen, wenn es die Lage erfordere. Bisher mussten sie dazu immer eine entsprechende Spezialeinheit anfordern.

        „Durch die neue Einheit bekommt die Polizei insgesamt ein militärischeres Gesicht“, sagt Polizeiwissenschaftler Behr. Denn wenn kein Terroranschlag geschehe, werden die Polizisten sicher nicht herumsitzen. „Das sind junge, clevere, hochmotivierte Beamte. Ich vermute, sie werden verstärkt auch bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität eingesetzt, zum Beispiel bei Razzien. Das ist ein sogenannter Spill-over-Effekt: Wenn man die neue Einheit schon mal hat, nutzt man sie.“

        Das allerdings verneint ein Sprecher der Bundespolizei. Die BFE+ solle keineswegs die bestehenden Spezialeinheiten ersetzen, sondern im Prinzip das machen, was ihre Mitglieder auch vor ihrer Zusatzausbildung zum Anti-Terror-Kämpfer taten: Fußballspiele und Demonstrationen begleiten zum Beispiel. Aus dem Innenministerium heißt es vage, die Beamten sollten, wenn keine besonderen Einsätze anstehen, „überwiegend für normale Tagesaufgaben der Bundesbereitschaftspolizei zur Verfügung stehen“.

        Doch sie können jederzeit auf Terror umschalten. Bei jedem Einsatz, egal ob normale Festnahme oder Fußballspiel, soll der „Rüstwagen“ mitfahren, in dem die Waffen und die übrige Spezialausrüstung sind. Jederzeit soll die BFE+ abbiegen und zur Anti-Terror-Einheit werden können.
        Auch das SEK will nun den Häuserkampf lernen

        Eigentlich gibt es genug Polizeieinheiten, die auch mit schwer bewaffneten Tätern fertig werden sollen und können. Jedes Bundesland hat ein sogenanntes SEK und ein MEK zur Verfügung. Das Spezialeinsatzkommando (SEK) soll bewaffnete Täter, die sich irgendwo verschanzt haben, niederkämpfen und Geiseln befreien. Das Mobile Einsatzkommando (MEK) soll das gleiche mit Angreifern tun, die sich zum Beispiel auf der Straße bewegen und von ihm verfolgt und festgenommen werden. Auch das Bundeskriminalamt hat ein solches MEK.

        SEK und MEK zusammen tun eigentlich genau das, was die neue Einheit nun auch leisten soll. Außerdem gibt es noch die GSG9 – die eigentliche Anti-Terror-Einheit der Bundespolizei, erstmals bei der Befreiung der Landshut in Mogadischu eingesetzt. Sie ist auf genau die Aufgaben spezialisiert, die jetzt die BFE+ übernehmen soll. Bislang war die GSG9 die einzige der drei Einheiten, die auch militärische Szenarien übte, wie eben den Häuserkampf. Den hat sie nun der BFE+ beigebracht und auch erste SEK-Einheiten hätten schon bei der GSG9 angefragt, ob sie darin nicht „nachschulen“ könnten, heißt es.

        Ein seit langer Zeit bestehendes Problem kann die neue Superpolizei übrigens auf keinen Fall lösen. Alle Sondereinheiten haben Mühe, Nachwuchs zu finden. Die Auswahl ist streng, der Dienst hart und nicht gerade familienfreundlich. Alle Truppen, ob SEK, MEK oder GSG9 haben weniger Personal als Planstellen. Kein Wunder also, dass die erste Staffel der BFE+ aus einer bestehenden Einheit hervorging, die einfach umgewidmet und neu trainiert wurde. Oder, wie es im Politikerdeutsch heißt: „ertüchtigt“.

        Die Bundespolizei hat das Personal „ausgeschwitzt“, wie Bundespolizeipräsident Dieter Romann sagt. Sie hat sie also aus einem Bestand genommen, dem eigentlich jetzt schon Leute fehlen. „Die Politik wollte das so. Wir hatten keine Wahl“, sagt Romann. Den herkömmlichen BFEs fehlen damit 250 Mann. Das wird so bleiben, bis die 3.000 zusätzlichen Stellen, die die Bundespolizei bekommen soll, geschaffen sind. Das wird mindestens drei Jahre dauern.

        Noch ein Problem gibt es: Wenn die Polizei sich militärischer gibt, wirkt das auch auf die Wahrnehmung ihrer Gegner.

        „Damit erkennt der Staat die Terroristen als Kriegsgegner an“, sagt Polizeiforscher Behr.

        Das werte sie unnötig auf und vermittele auch der Öffentlichkeit das Gefühl,

        Deutschland sei tatsächlich im Krieg.

        http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-12/bundespolizei-anti-terror-einheit-thomas-de-maiziere-spezialeinheit/komplettansicht

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      • Soll das ein Witz sein? …
        Das ist ja dermaßen bizarr! Und dann wird so eine halslose lächerliche Star-Wars Ausrüstung ausgerechnet im ‚Freistaat‘ Bayern eingeführt… na bravo.
        Wen wundert es also, wenn ‚im Netz die ersten Bilder für Hohn und Spott sorgen‘ …?

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  7. Stärke 8,1
    Schweres Seebeben vor indonesischer Küste

    Vor der Südwestküste Indonesiens hat sich ein schweres Seebeben der Stärke 8,1 auf der Richterskala ereignet. Das berichtet das amerikanische Institut USGS.

    Berichte über Schäden und Opfer gibt es bislang nicht. Eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP berichtet unter Berufung auf eine lokale Nachrichtenagentur, dass es einen Tsunami-Alarm gebe.

    Das Potsdamer Helmholtz-Zentrum gab die Stärke am Mittwochmittag mit 7,7 an. Das Zentrum des Bebens lag demnach südwestlich von Sumatra in einer Tiefe von 10 Kilometern. Das Epi-Zentrum soll etwa 800 Kilometer entfernt von Padang liegen.

    http://www.focus.de/panorama/welt/staerke-8-2-schweres-seebeben-erschuettert-indonesische-kueste_id_5328973.html

    AKTUELLE ERDBEBEN:

    http://www.emsc-csem.org/Earthquake/world/?view=1

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  8. Hartgeld:

    Neu: 2016-03-02:

    [08:41] Leser-Zuschrift-DE zum „eventuellen Bevorstehen des „big one“ in Kalifornien:

    Im nachfolgenden Beitrag wird darauf hingewiesen, dass seit Januar an der Westküste der USA (Kalifornien und Oregon) hohe Konzentrationen von Kohlen-Monoxid gemessen werden und dies ein Anzeichen für bevorstehende Erdbeben sein könnte.

    http://beforeitsnews.com/alternative/2016/02/california-big-one-earthquake-watch-worlds-highest-levels-of-carbon-dioxide-carbon-monoxide-and-sulfur-dioxide-being-measured-concentrated-on-san-andreas-fault-zone-3312350.html

    Entsprechende Warnungen, dass „The big One“ evtl. in nicht allzu ferner Zukunft bevorsteht, gab es schon länger – auch durchaus fundierte Beiträge, sehr ausführlich z.B. in der New York Times. Allein heute fand ich auf bin noch 2 weitere Beiträge dazu, fußend auf der gleichen Graphik allerdings.

    http://beforeitsnews.com/earthquakes/2016/02/prepare-to-shake-california-and-oregon-2551580.html

    http://beforeitsnews.com/alternative/2016/02/what-is-happening-in-california-major-carbon-monoxide-explosion-west-coast-precursor-to-the-big-one-3311388.html

    http://213.145.233.31/sonstiges.html

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    • Die Illuminaten kündigten „THE BIG ONE“ bereits in der Werbung für den BMW X4 an:

      Genauso, wie sie 9/11 in einer Werbung für 11880 ankündigten:

      Die SUEDDEUTSCHE ZEITUNG berichtet am 17. Mai 2010:

      „Wir wollten einen Knalleffekt“

      Am 9.9.2001 hatte ein Werbefilm Premiere:
      Ein Flugzeug rast durch ein Hochhaus. Zwei Tage später bekamen die Macher die Krise.

      (SZ am Wochenende 31.08/01.09.2002) – Eigentlich ist Harald Prantner ein rationaler und unerschrockener Mann. Wie andere intelligente Menschen auch, hielt er es zwar immer schon für möglich, dass es Dinge geben könnte zwischen Himmel und Erde, die wir mit dem Verstand nicht erklären können. Aber er hatte in seinem Leben noch nie mit solchen Dingen zu tun. Bis zum 11. September des Jahres 2001.

      Anders als sonst

      Schon beim Aufwachen war an diesem Tag alles anders als sonst. Harald Prantner ging es nicht gut. Einer wie er ist naturgemäß eigentlich nie krank. Der erfolgreiche Kreativchef einer erfolgreichen Werbeagentur wird doch nicht einfach krank.

      An diesem Tag aber wachte er auf und fühlte sich sehr elend: Kopfweh, Halsweh, Bauchweh und Fieber. Also hat er in der Agentur angerufen und gesagt, dass er nicht kommen könne, dass er im Bett bleiben werde, weil er sich so seltsam fühle wie noch nie.

      Er hat versucht, noch einmal einzuschlafen. Aber er hat dann vor allem geschwitzt und gelitten und durch die Fernsehprogramme geschaltet. Auf RTL ist er hängen geblieben, bei „Sonja“ hat er ein wenig zugehört. Dann ist er noch einmal weggedöst.

      Der Spot in echt

      Als er die Augen wieder aufmachte, lief unten am Bildschirmrand ein Textband: „New York City – Flugzeug in das World Trade Center gestürzt.“ Harald Prantner war zu fiebrig, um zu reagieren. Weil es nur diesen Textstreifen gab und noch keine Bilder, konnte er sich ja auch noch nichts vorstellen.

      „Dann war Sonja auf einmal ganz weg. Ohne jede Verabschiedung. Und Peter Kloeppel erschien auf dem Bildschirm. Der hatte auch schon die ersten Bilder aus New York. Da saß ich aber schlagartig senkrecht und hellwach im Bett und dachte: Was ist denn das für eine Scheiße?“

      Harald Prantner kann sich an die nächste Viertelstunde nicht mehr erinnern. Er weiß auch nicht mehr, wann er schließlich in der Agentur angerufen hat. „Da standen jedenfalls schon siebzig Leute vor der Glotze. Und einer hatte auch schon versucht zu telefonieren.“

      Identische Kameraeinstellung

      Schon flog vor den Kameras der Welt und vor Prantners Augen das zweite Flugzeug in den anderen Turm des World Trade Center. Und das war nun plötzlich eine Szene und auch eine Kameraeinstellung, die Harald Prantner sehr bekannt vorkam. „Ich fing an, am ganzen Körper zu zittern, saß da bibbernd in meinem Bett, wollte nichts mehr hören und sehen, zog mir die Decke über den Kopf und dachte: Bitte, bitte nicht. Bitte nicht jetzt unseren Film. Nur das nicht.“

      Auftragsfirma reagiert

      Um diese Zeit in München war Anja Meyer, die Pressechefin der Telegate, in das Zimmer ihres Chefs gestürmt und hatte gerufen: „Es ist nicht zu fassen. Macht mal den Fernseher an. In New York versucht jemand, unseren Spot zu imitieren“.

      Es ist ein prachtvolles Zimmer ganz oben im Telegate-Gebäude von Martinsried, ein Zimmer mit Panoramablick auf die Alpen und mit Dachterrasse natürlich. Drinnen saß der Chef Klaus Harisch mit seinem Partner und besten Freund Peter Wünsch. „Wir haben den Fernseher eingeschaltet und, weil wir beide Flieger sind, sofort überlegt, was da passiert sein mag. Ob vielleicht jemand das ILS verstellt hat? Mit dem Instrument Landing System fliegt man nicht nach Sicht, sondern hangelt sich am Radarstrahl entlang zur Erde.“

      Chef kontrolliert seinen Service

      Klaus Harisch hat einen alpenländisch kantigen Kopf und eine Menge Gel im kurzen, dunklen Haar. Er trägt den grauschwarzen Look der New-Economies und spricht mit leichtem Allgäuer Dialekt.

      Man muss ihn sofort sympathisch finden, weil er zugibt, dass er seine eigene Servicenummer 11880 heimlich anruft, um zu testen, wie gut seine Leute in den Call-Centern sind. Es kommt vor, sagt er, dass er das 20 Mal am Tag macht.

      Außerdem zieht er, als er seinen Namen gesagt hat, eine zerknautschte Packung Tempotücher aus dem Jackett wie andere ihre silbernen Visitenkarten-Schatullen. Harisch hat seine Karten neben den Taschentüchern in dieser Packung untergebracht. Es dauert eine Weile, bis er eine herausgefummelt hat: Dr. Klaus Harisch. Sprecher des Vorstandes.

      Ursachenforschung

      Wenn er vom Instrument Landing System spricht, lässt er den Pfefferstreuer Radarsignale aussenden zur Zigarettenschachtel, die in seiner rechten Hand das Flugzeug ist und sicher auf dem Tisch landet. Zur nächsten Landung hält er den Pfefferstreuer an den Hals der Pepsi-Flasche, die jetzt einer der Türme vom World Trade Center ist…

      „So etwa. Nur, dass da in New York herrliches Wetter war. Beste Sichtbedingungen. Und während wir noch überlegen, ob ein Pilot überhaupt so blöd sein kann, fliegt die zweite Maschine in den anderen Turm rein. Und dann bricht dort alles zusammen. Der totale Brösel.“

      Spot fliegt raus

      Erst nach Schrecksekunden habe sich sein Verstand wieder eingeschaltet, sagt Harisch. Dann habe er gesagt: „Oh Mist, wir müssen sofort unseren Film stoppen“. Er hat dann bei Kogel, Bauer, Mahr und den anderen angerufen und gesagt: Sofort raus mit unserem Spot.

      Action wie in Hollywood

      Wie es überhaupt zu der Idee gekommen ist, ein Flugzeug für einen Werbefilm über eine Service- Telefonnummer in ein Hochhaus fliegen zu lassen? Die Menschen in seiner Marketingabteilung – Menschen, die heute nicht mehr bei Telegate sind – hätten ihm gesagt, dass Verona Feldbusch mit ihrem „Da werden Sie geholfen“ so stark geworden sei, dass die Leute die Telefonnummer, um die es geht, gar nicht mehr wahrnähmen, erzählt Harisch.

      Und weil Telegate außerdem in Zukunft auch Auskünfte über Kinoprogramme, Restaurants und Flugpläne anbieten wollte, müsse das alte Image durch etwas ganz Neues ersetzt werden.

      „Wir wollten einen richtigen Knalleffekt. Etwas Auffallendes und Großes. Einen Big Bang. Jeder sollte erkennen, dass bei uns eine neue Ära anbricht. So haben wir den Wettbewerb dann auch ausgeschrieben“

      Und so war eines Tages Harald Prantner von der Hamburger Agentur McCann-Erickson mit seinen Pappen nach München gekommen und hatte seine Idee vorgetragen: Ein großes Flugzeug, ein Airbus oder eine Boeing, saust durch einen Wolkenkratzer in Manhattan und zerstört dabei auch die Nummer, um die es geht. In einem zweiten Spot sollte ein gewaltiger Godzilla durch dasselbe Hochhaus brechen.

      Harisch sagte damals: „Okay, das ist es. Das machen wir. Aber nur, wenn ihr es richtig krachen lasst. Es muss groß aussehen und realistisch, wie Hollywood.“

      Millionen für die Produktion

      Vier Monate und eine Millionen Mark Produktionskosten später sah es richtig groß aus. Wie Hollywood. Sie hatten es richtig krachen lassen. Der Big Bang. Es sah aus wie echt. „Wir haben das in meinem Zimmer angeschaut, an genau demselben TV-Gerät, an dem wir am 11. September dann die entsetzliche Wirklichkeit gesehen haben.“

      Dramaturgie des Spots

      In einem Straßencafé unter einem Hochhaus, das ein bisschen wie das World Trade Center aussieht, lässt sich ein junges Paar Rotwein und Kaffee servieren. Dann fängt der Tisch an zu zittern wie bei einem Erdbeben, man hört das gewaltige Geräusch von Flugzeugdüsen. Die beiden schauen entsetzt hoch.

      Auch die Kamera wird mit einem Wisch nach oben gerissen. Nun sieht man aus allen denkbaren Perspektiven, wie ein Flugzeug durch das Hochhaus fliegt. Wie alles zertrümmert wird. Wie Menschen schreiend davonlaufen. Wie die Flugzeugspitze auf der anderen Seite des Hochhauses wieder zum Vorschein kommt und ein riesiges Plakat mit der Nummer 11880 durchbricht.

      Harisch war begeistert. „Das ist ja wirklich ein Knaller. Super. Klasse. Geil. Raus damit.“

      Am 9. September wurde der Spot zum ersten Mal gesendet, auf allen deutschen Fernsehsendern. Und auch am 10. September noch einmal. Dann kam der 11. September, der Tag, an dem sogar die Werbung stillstand auf der ganzen Welt. Seither ist der Spot nie wieder irgendwo gezeigt worden.

      Der Macher kommt nicht klar

      „Zwei Meter und unrasiert“, hatte Harald Prantner am Telefon gesagt, damit wir uns im Hotel „Hafen Hamburg“ erkennen.

      „Ja, stimmt, es war meine dusselige Idee. Sie kommt aus meinem Kopf. Deswegen bin ich es jetzt ja auch, der sich mit Ihnen treffen muss. Das Ding hat richtige Wunden bei mir hinterlassen. Ich bin sehr lange damit nicht klargekommen. Es hat mich richtig krank gemacht.“

      Harald Prantner ist in der Tat zwei Meter groß und unrasiert, hat mittellanges Haar und kommt in Jeans mit gestreiftem, offenem Hemd, Silber- und Lederkette um den Hals. Die Ärmel aufgekrempelt. Ein Kugelschreiber steckt an der Knopfleiste des Hemdes.

      Für Iglo hat er Verona Feldbusch mit dem Blub erfunden. Der Umsatz von Tiefkühlspinat stieg durch die Werbung um 30 Prozent. McCann-Erickson bekam als Branchenpreis den „Gold-Effie“. Dann hat er – wieder mit Verona – „Da werden Sie geholfen“ für Telegate gemacht.

      Das Alte muss zerstört werden

      Ein paar Wochen vor der Telegate-Anfrage für einen ganz neuen Spot hatte ein Freund aus Frankfurt ihm ein m-peg gemailt, einen dieser kurzen, witzigen Internetfilme. Mit einem großen Bang springt da ein hässlicher, vollkommen nackter, dicker Mann durch ein, Bild, das einen sehr schönen, smarten Jungen zeigt, und fängt an, obszöne Tanzbewegungen zu machen nach ein paar Takten von „Get down“.

      „Das ist mir dann wieder eingefallen. Und weil die Idee war, dass das Alte erst zerstört werden muss durch das Neue, und weil das Neue bei Telegate die Auskunft über Flugpläne sein würde, musste es eben ein Flugzeug sein. Ein Flugzeug, das durch die 11880 fliegt und sie zerfetzt. Damit es richtig gut und dreidimensional aussehen konnte, haben wir die Nummer auf einem Plakat an ein Hochhaus geklebt. Also musste das Flugzeug in das Hochhaus.“

      Banal und bescheuert

      Harald Prantner schweigt eine Weile. Und weil auch sonst keiner etwas sagt, meint er schließlich: „Jetzt, wo wir alle wissen, was dann passiert ist, klingt das einfach zu blöd, so vollkommen banal und bescheuert, ich weiß. Aber so war es nun einmal.“

      Komplizierte Technik

      Das Flugzeug haben sie im Maßstab 1:16 bauen lassen. Es hatte eine Spannweite von 2,70 Meter. Dann haben sie das Modell mit 50 Stundenkilometern vor einer Hochgeschwindigkeitskamera durch eine Betonwand gejagt, sodass es nachher wie 220 Stundenkilometer aussah. 1,2 Millionen Watt Licht haben sie dazu gebraucht. In der 18 Meter hohen Halle eines stillgelegten Bahnhofsgeländes in München war es nach einer halben Stunde schon 6o Grad heiß von den Lampen.

      Das Hochhaus steht in Madrid. Es ist mit den 350 Komparsen, die die Treppe rauf und runter stürzen oder entsetzt davonlaufen, als Realfilm gedreht. Später haben sie alles am Computer aufeinander geschnitten.

      Perfekte Illusion

      Es gibt einen „Making of…“-Film, der erkennbar vor dem 11. September entstanden ist. Da erklärt der Regisseur Florian Beisert stolz, wie sie die perfekte Illusion eines Flugzeugs erzeugt haben, das durch ein Hochhaus knallt.

      So etwas sei eine „Herausforderung zwischen Technik und Mensch“ – ein „Dreh für Visionäre“ sei das auch gewesen. Auf Harald Prantners Visitenkarte steht das Motto seiner Agentur: Truth Well Told. Die Wahrheit gut erzählt.

      Keine Wiedersehen

      Harald Prantner hat sich weder dieses „Making of…“ noch den Film selber jemals wieder angeschaut nach dem 11. September. Klaus Harisch schon. Als er den Spot wiedersah, hat er nur noch gedacht: Oh Gott, oh Gott!

      Er sagt: „Interessant ist es aber doch, wie der Mensch auch noch in der größten Katastrophe einen Restsarkasmus behält.“ Er erinnert sich noch genau daran, dass er sich am 11. September für eine Sekunde den Gedanken geleistet hat: „Wenn wir den jetzt nicht rausnehmen, wenn wir den jetzt bringen, dann wird die ganze Welt über Telegate sprechen.“

      Hellseherische Fähigkeiten

      Dann erzählt Harisch von einem anderen Spot, von Verona Feldbusch als Feuerspuckerin, die so ungeschickt ist, dass sie sich das Gesicht, die Augenbrauen und alle Haare versengt. „Der war zum Glück noch gar nicht draußen, als das Brandunglück in Kaprun passierte und auf allen Bildschirmen Menschen zu sehen waren mit angesengten Haaren, Augenbrauen und Körpern.“

      Jetzt denkt er manchmal, dass er echt aufpassen muss mit seinen Werbespots. Und macht dann doch wieder Witze: „Wenn wir zum Beispiel demnächst die Marsmenschen landen lassen, dann kommen die am Ende wirklich.“

      Liegengebliebene Post nach New York

      Beinahe wäre der Spot zum 11. September auch schon auf dem Weg nach New York gewesen. Harald Prantner erzählt: „Wir hatten entschieden: Der ist so klasse. Das ist was für das New York Advertising Festival. Wir schicken den da ein. Ich weiß nicht mehr, warum das Paket noch liegen geblieben war. Aber es ist liegen geblieben. Das ist wenigstens nicht auch noch passiert“.

      Dann sagt er: „Wissen Sie, was mich wirklich in den Orbit geschossen hat? Als rauskam, dass diese Terroristen aus Hamburg kommen. Verstehen Sie? Die waren in dieser Stadt. Sie waren in dieser Stadt. Die haben sich das nicht in Kabul ausgedacht oder in Mexiko oder was weiß ich wo. Nein, es musste Hamburg sein. Die Stadt, in der ich mir unseren Film auch ausgedacht hatte.“

      Viele Fragen

      Die Wochen danach seien überhaupt nicht spaßig gewesen für ihn. Wie in Trance sei er rumgelaufen und habe sich immer dieselben Fragen gestellt: Was ist da passiert? Wieso werde ich genau an dem Tag krank? Sind die mir am Ende hier in Hamburg mal über den Weg gelaufen? Gibt es Energien, die man nicht greifen kann? Negative Energien? Die gemacht haben, dass die und ich dieselbe Idee hatten?

      Ähnliche Vorstellungen

      Wenn man versucht, Harald Prantner ein bisschen zu trösten, wenn man ihm von dem Plattencover einer Hip-Hop-Band erzählt, auf dem das World Trade Center zwei riesige Löcher hat, oder davon, dass Außenminister Joschka Fischer in einem Interview über Architektur nur ein paar Monate vor dem 11. September gesagt hat, er glaube nicht, dass das World Trade Center noch sehr lange da stehen werde in Manhattan…

      Dann winkt Harald Prantner ab. „Warum hatte es im Fernsehen dieselben Perspektiven wie bei uns? Warum diese schreienden, wegrennenden Menschen? Warum?“

      Eine Idee – zweimal umgesetzt

      Vielleicht war es, auf zwei vollkommen unterschiedlichen und unvergleichbaren Ebenen, tatsächlich dieselbe Idee.

      Die Idee, etwas Großes zerstören zu müssen, um zu signalisieren, dass man etwas Neues machen muss. Vielleicht haben diese Terroristen drüben in Hamburg-Harburg ja eines Abends in ihren Pluderhosen und Turbanen auf dem Teppich gesessen und einfach nur genau dasselbe gedacht: Wir müssen mit einem Big Bang etwas Großes, Altes zerstören, um den Platz frei zu machen für unser Neues.

      Es muss aussehen wie Hollywood. Ein Dreh für Visionäre. Eine Herausforderung für Technik und Mensch. Truth Well Told. Vielleicht war es sogar derselbe Tag.

      „Hören Sie jetzt bitte auf, ich bekomme eine Gänsehaut“, sagt Harald Prantner. Dann schiebt er seinen Unterarm über den Tisch. Es ist ein braun gebrannter, schlanker Männerarm mit einem dicken Silberarmband und mit steil und senkrecht, wie von einem Elektromagneten aufgerichteten Härchen.

      Es ist etwas anrührend, wenn ein zwei Meter großer Mann von 43 Jahren einem seinen Gänsehautarm einfach so rüberschiebt.

      Zum Abschied sagt er: „Vorher war der 11.September ja immer der Geburtstag meiner Oma.“

      http://www.sueddeutsche.de/politik/werbespot-wir-wollten-einen-knalleffekt-1.636285

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