FRAGE AN RADIO ERIWAN: „SIND DEMOKRATIEN I’REAL?“


ARMENIA_AZER_Grafik MAP.gif

Antwort: „Im Prinzip ja, vor allem wenn isreale Interessen involviert sind“. – Die überwiegend von christlichen Armeniern bewohnte Region Berg-Karabach gehört völkerrechtlich zum muslimisch geprägten Aserbaidschan („Azeris“), hat sich aber in den 90er-Jahre in einem Krieg mit fast 30.000 Toten von Baku losgesagt. Die seit 1994 geltende Waffenruhe wird immer wieder gebrochen und der Konflikt somit künstlich am Köcheln gehalten. Das Azeri-Regime in Baku hat gerade neulich, wie auch in der Vergangenheit mehrfach damit gedroht, das „abtrünnige“ Gebiet zurückzuerobern.

Ähnlich wie im Libanon, wo voriges Jahr ein Streik der Müllabfuhr dazu instrumentalisiert werden sollte, die bereits bekannten „Volksunruhen“ zu schüren und die Destabilisierung des Regimes voranzutreiben, versuchten die üblichen Demokrazionsfanatiker mittels ihrer beliebt-berüchtigten „Farbenrevolutionen“ den Armenischen Präsident Serzh Sarksyan wegen seiner umstrittenen Ankündigung zur Verteuerung der Energiepreise vor seinen Bürgern anzuschwärzen.

Was könnte also hinter all dem nunmehrigen Säbelrasseln wirklich stecken? 2012 bemühte sich die „westliche“ Koagulation weitere Basen und Komplizenregime für den damals geplanten Angriff gegen den Iran aufzustellen. Isreals Regime „kaufte“ damals sogar einen Flugplatz in Aserbaidschan. Die Zusammenarbeit wurde vom Azeri Regime natürlich umgehend heftigst dementiert. In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass gerade vorige Woche eine „ThunderB“ Drohne – Made in Isreal – von der Armenischen Luftabwehr abgeschossen wurde:

Weiters hatte Armenien offenbar erst vor kurzem ein Angebot des militärischen Zentralkomitees in Brüssel abgelehnt, zum NATOd-Aufmarschgebiet gegen Russland zu werden, während das Azeri Regime in Baku einer Zusammenarbeit mit dem Nordatlantischen „Verteidigungs“-Bündnis zugestammelt hat, wie wir aus der Azernews vom 10.März 2016 entnehmen können.

Wir erkennen wieder einmal die vordringlichste Aufgabe der NATOd: Sie soll Probleme „lösen“, die sie jedes Mal selbst erschaffen hat.

Nach dem Fehlschlag in der Ostukraine, die mit dem Verlust der Krim einherging und den ukrainischen Bürgern Not und Elend bescherte, nach dem in die Hose gegangenen Abenteuer in Georgien und nach der nunmehrigen der Pleite in Syrien mit der Proxyarmee „ISIS“ das nächste Land einzuverleiben, wird nun versucht die nächste Region im russischen Einflussbereich zu destabilisieren.

Hier sind offenbar wieder die gleichen, geopolitischen Allianzen am Werk, die bereits vor den beiden, ersten Weltkriegen am Zug waren – mit dem Ziel jegliche Annäherung zwischen Deutschland und Russland zu verhindern. Wie die Väter, so zwitschern auch die Söhne. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass das Azeri Regime in Baku mit Erdogans Türkei, den Isrealen und der NATOd an einem Strang zieht – nicht zuletzt wegen der fortwährenden Vertuschung der wahren Hintergründe um den Genozid an den Armeniern durch die C.U.P. der Jungtürken und diverser Logen – parallel zur Demontage des russischen Zarenreiches während des WWI.

Die damalige Türkei (Osmanisches Reich) wurde – in gewohnter Manier – von den Banken der mit dem sozialsozialistisch Mäntelchen angetanen Finanziellen Internationalisten (FI) in Abhängigkeiten getrieben und entsprechend erpreßt, woraufhin dann 1914 Deutschlands Banken in die Bresche sprangen und mit ca. 20% (vormals <5%) den Löwenanteil neben Frankreich übernahmen, welches noch immer 60% hielt. Die britischen (wie auch ihre Handlanger in Amerika) Geldverleiher waren über den wachsenden Einfluss des Deutschen Kaiserreiches nicht amused. Der WWI ist auch in Hinblick auf diese Ereignisse zu sehen, wobei letztendlich – wie immer – die Interessen der Banken hinter beiden Blöcken standen und die Verfügungsgewalt über die Bodenschätze der Region in die „richtigen“ Hände gelangen musste.

Nach dem Frieden von Sèvres war die Türkei vollends in die Abhängigkeit Londons (British Trade Corporation) getrieben worden, das osmanische Reich als regionale Schutzmacht zerlegt, die Türkei in zwei Lager zerstritten, die Gründung „Isreals“ gebongt und die Aufteilung der Erdölregion des Nahen Ostens nahm ihren Anfang. Das entsetzliche Schicksal der Armenier wurde dabei – wie geplant – als Knüppel gegen einzelne Personen des türkischen Regimes verwendet, wenn sie partout nicht kooperieren wollten.

Ganz egal, aus welchem Land heraus die Bankhäuser auch tätig waren,  ging es immer nur um einen adäquate Rückfluss getätigter Investitionen und um die Schaffung von langfristigen Abhängigkeiten von der FI. Nationen, oder Religionen waren da nur Nebenschauplätze, wie auch die geopferten und entbehrlichen Menschenleben. Alles nur instrumentalisiert für entsprechenden Cash-Return und den weiteren Machterhalt…

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern

War on ‘error, Folge 1915: “Im Prinzip seit 100 Jahren nichts Neues

Advertisements

5 Gedanken zu “FRAGE AN RADIO ERIWAN: „SIND DEMOKRATIEN I’REAL?“

    • Hm. Die 400 investigativen Journalisten arbeiten sozusagen für den Mainstream. Komisch? Na ja, da machen sich all die Journalisten i.d.R. wohl eher unentgeltlich die Arbeit und die zwangsfinanzierten Staatssender (und bald wohl auch andere) strahlen die Enthüllungen dann aus, jedenfalls war in diesem Fall die ARD am schnellsten, können sie sich in diesem Fall wohl ‚glücklich‘ schätzen, einige der ambitionierten Journalisten in ihren eigenen Reihen zu haben.

      Komisch ist aber auch: Hier wird aufgedeckt, aber zumindest die deutschen Politiker werden geschont, dabei wäre es ja Aufgabe der Politik diese Verbrechen strafrechtlich zu verfolgen, doch die Erfahrung zeigt, daß genau das Gegenteil der Fall ist! (Doch das wird von der ARD nicht gesagt, ist die Politik doch deren Steigbügelhalter, bzw. Auftraggeber, auch wenn immer so getan wird, als würden nur in der Türkei oder in Russland Journalisten bedroht, die die Wahrheit aufdecken.)

      In Wilhelm Schlötterers Wahn und Willkür liest man nämlich, wie ausgerechnet die bayerische Justizministerin Beate Merk, nachdem sie von Schlötterer und dessen Anwalt die Zeugenaussage eines (Ex-)Bankers der Frankfurter Citycorp über die Anfrage eines „Büro Max Strauß“ aus München mit der Bitte eine beträchtlich Summe (es muß wohl eine dreistellige Millionenzahl gewesen sein) in bar auf eine Luxemburger Bank einzahlen zu wollen, vorgelegt bekam und das auch nur, da die (bayerische) Staatsanwaltschaft an diesem Schriftstück kein Interesse hatte [!!] umgehend den Strauß Sohn Georg darüber verständigte! Doch das ist kein Einzelfall! Auch Holger Pfahls wurde vom bay. Justizministerium gewarnt, daß eine Hausdurchsuchung der Steuerfahndung bevorsteht! Fälle dieser Art gibt es jede Menge, zumindest aus Bayern! Man denke auch nur an den tapferen „Whistleblower“ Mollath, der aus dank für seine Informationen wiederum höchstpersönlich von der weisungsgebundenen und handverlesen bayerischen Justiz (also auf Geheiß von ‚ganz oben‘) einfach mal für sieben Jahre in die Psychiatrie weggesperrt wurde… Es ist ein Verdienst von Wilhelm Schlötterer, daß dieser wieder auf freien Fuß kam; die Täter aber laufen immer noch frei herum…

      Wo sind die also die investigativen Berichte über unsere verbrecherischen Politiker in den öffentlich rechtlichen Medien?

      http://www.sueddeutsche.de/bayern/mollath-bei-buchvorstellung-draussen-aber-nicht-frei-1.1728923

      F.-J. Strauß hatte übrigens auch ein Konto beim Schweizer Bankhaus Julius Bär (über diverse Millionen), für das der Bankier Elmer in der Talkrunde bei Anne Will, gearbeitet hat.

      Gefällt mir

      • Das FS3 hat über die Panama Papers hier noch nichts geschrieben, weil einfach noch viel zu wenige Infos über die tatsächliche Absicht dahinter existieren. Klar war jedoch sofort, dass dieser Aktivismus die einbrechende Glaubwürdigkeit des Journalismus festigen soll. Das FS3 hat bisher nur über Tweets dazu Stellung bezogen:

        //platform.twitter.com/widgets.js

        Die Zahl 400 hat übrigens die kabbalalistische Bedeutung von Endlosigkeit – im Sinne, die ganze Welt – und Zeiten – umfassend.

        Gefällt mir

        • Ja, war und bin mir über die Glaubwürdigkeit dieses ‚investigativen Journalistennetzwerkes‘ auch noch nicht ganz im Klaren… denn immerhin sind da wohl jede Menge Journalisten von den ‚renomierten‘ Blättern dabei, die Assad einen Diktator, jedoch Merkel und unsere hochverräterischen Politiker gar nicht als solche bezeichnen… 😉

          Übrigens erinnern die ‚Enthüllungen‘ – auch über Putin und dessen superreichen Freund – sehr an das, was in dem Buch über die russischen Oligarchen (incl. den dort so genannten ‚Superoligarchen‘ Putin und dessen Umfeld), nämlich an Talmudismus – Erzfeind der Menschheit, Band 3 (wurde von der FIRMA Bundesprüfstelle indiziert, da angeblich nicht ‚jugend’frei – es geht da aber wohl vielmehr um die ach so toleranten Interessen, wie sie z.B. auch das ECTR und Moshe Kantor vertreten…, daher darf der Verlag das Buch nur noch auf Anfrage und gegen Altersnachweis abgeben und nicht mehr dafür werben…) Auch da seht drin, woher manche ‚Jungs‘ ihre Milliarden haben, doch dieser Autor [Johannes Rothkranz] ist in keinem ‚investigativen‘ Netzwerk, berichtet aber schon seit Jahren von Dingen, die den Toleranzeinforderen nicht gefallen und den Verlag dafür – gerne aber auch mal im Namen anderer – vor den Kadi ziehen. (Wie z.B. im Fall der Klage der Diözese Augsburg gegen den Verlag, den Namen ‚katholisch‘ nicht führen zu dürfen, bis deren Vertreter vor dem obersten Gericht schließlich kleinlaut zugab, daß es nicht sie, sondern ein gewisser ‚Jewish Council‘ – also der jüdische Weltkongress, bzw. seine deutsche ‚Dependance‘ sei, also der Zentralrat der J. in D. der der eigentliche Kläger sei… damit war der Prozess dann auch beendet, denn selbst unseren Scheingerichten war das zu viel, weil nicht zulässig. Kosten gingen zulasten de Klägers.)

          Es gäbe noch genug andere Beispiele von Journalisten, die durchaus nicht Unbrisantes veröffentlichen über die man, also die gelenkten Massenmedien, lieber schweigen, aber hier wir ein Wirbel ohne gleichen veranstaltet. War daher auch skeptisch, aber wie Sie schon sagen, soll mit so einer Aktion wohl die Glaubwürdigkeit des Systemjournalismus aufgeplustert werden und von dessen blinden Flecken ablenken.

          Gefällt 1 Person

  1. Hier gibt es mehr „Unterberichtetes“ zu diesem Konflikt mit aktuellen Updates!

    „Unsere“ Medien erzählen uns fast gar nichts zu diesem neuen Stellvertreterkrieg, dessen alleiniger Zweck – wie ihr korrekt festgestellt habt – der neuerliche Versuch ist, Unruhen an der Südflanke Russlands zu schüren!

    Am 30.März wurden in Jektarinenburg 167 Mafiabosse aus Aserbaidschan bei einem konspirativen Treffen von russischen Spezialeinheiten festgenommen, wobei einzig ihre Identität festgestellt wurde. Danach setzte man sie wieder auf freien Fuß.

    Der neuerliche Bruch der vereinbarten Feuerpause könnte auch auf die verdeckte Provokation einer dritten Partei zurückzuführen sein, die beide Kampfparteien beschoss…

    Gefällt 1 Person

WAS ICH DAZU-SAGEN WILL:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s