DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK: BAYER ÜBERNIMMT MONSANTO …


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Der Pharmariese Bayer kauft Saatguthersteller Monsanto für rund 66 Milliarden Dollar oder 128 Dollar je Aktie. Es ist die größte Übernahme eines deutschen Unternehmens und eine Wette auf steigende Nachfrage in der globalen Landwirtschaft. Dem Deal waren zähe Verhandlungen vorangegangen. Die Hochzeit soll bis Ende 2017 vollzogen sein, wenn die Kartellbehörden ihr Einverständnis geben, was anzunehmen ist. Die Ausfallprämie, die Bayer Monsanto zugestehen mußte, beträgt zwei Milliarden Dollar. Eine ziemlich teure Angelegenheit: 3% des Gesamtwertes der Übernahme.

Bayer muss die Ausfallprämie zahlen, falls die Aufsichtsbehörden vor allem in Europa und den USA kein grünes Licht geben. Rein vom Geschäft überschneiden sich die beiden Unternehmen wenig. Bayer ist in Europa und Asien stark, Monsanto eher in Nord- und Südamerika. Es kommen hier dem Pflanzenschutz von Bayer und dem Saatgut von Monsanto zwei Geschäftsfelder zusammen, die sich ergänzen.

Einer der Konsulenten auf europäischer Seite ist die Rothschild Gruppe.

Dow und DuPont wollen ebenfalls verschmelzen, Syngenta wurde von der staatlichen ChemChina geschluckt und gerade wird bekannt, dass zwei kanadische Düngerproduzenten Potash Corp of Saskatchewan Inc. und Agrium Inc. fusionieren.

„Konsolidierung, Vereinfachung, Vorteile, Monopole,…“ – das Imperium schlägt zurück.

Die zunehmende, weltweite Ablehnung von GMOs und Pestiziden – allen voran Monsantos Roundup – ist einer der Gründe für all diese Zusammenschlüsse. Ein weiterer Faktor sind all die schönen TTIP, TPP, usw… Verträge, nach denen internationale Handelsgerichte von irgendwo her die Geschicke meines Landes diktieren können. Wenn also so ein „Frei“-Handels-Elefant etwa Österreich klagt, weil es keine GMOs, Medikamente oder andere Drogen und hochgiftige Pestizide importieren will, entscheidet so ein Gremium irgendwo auf der Welt darüber, ob es überhaupt gestattet ist, all diese schönen Dinge tatsächlich nicht zu wollen.

Nach diesen Zusammenschlüssen wird die „Überzeugungskraft“ der Konzerne auf die Richterlein in diesen Pseudogerichten noch wachsen – wie auch die Wahrscheinlichkeit, dass du ein undefinierbares Irgendwas als Futter vorgesetzt bekommst.

Dies ist der nächste Schritt zur globalen Kontrolle über deine Lebensmittelversorgung…

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ´error, Folge 1221: “Agenden vor Agenten”

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