ICH HAB DEN NIKOLO GEFANGEN…

Da liegt er nun. Im türkisen Strampelanzug mit dem Nikolo-Stab und grinst weltfremd. Dieses Grinsen klebt wie angetackert auf seinem Kostüm, und es wird wohl einige Sitzungen beim Psychiater meines Vertrauens brauchen, um dieses erschreckende Bild je aus meinem Kopf zu bekommen. Habe ich tatsächlich den Nikolo festgenommen?

Doch zurück zum Beginn meines Albtraumes. Ja – die Ereignisse, die hier für die Nachwelt festgehalten werden sollen, haben sich natürlich nicht wirklich zugetragen. Zu verrückt wäre diese Begebenheit. Ja, noch viel schräger, als es die derzeitige Wirklichkeit vermag. Obwohl manche meiner leidgeprüften Mitbürger berechtigter Weise meinen könnten, dass diese kaum noch zu toppen wären.

Folgenden Bilder aus meinem unteren Überbewußtsein könnten ohne weiteres mit diesem als „Lockdown“ bezeichneten Gesellschaftsspiel erklärbar sein, das verschiedene Politdarsteller rund um die Welt beinahe simultan gegen die Untertanen des gemeinen Volkes erlassen hatten. Nein, das ist keine jener üblichen Verschwörungstheorien, von denen sich in letzter Zeit so ziemlich alle bestätigt haben, und von ihrem einstigen Status als ‚Theorie‘ zu unser aller Realität mutiert sind.

Ein für alle Male! Es war keine Verschwörung, dass all dies, was sich nun über unseren Köpf hinweg – geradezu drakonisch – entwickelt, von diesen Satrapen wahrer Macht vorher abgesprochen war! Auch wenn es von langer, schwartzer Hand sorgfältig geplant, geprobt und dann letztendlich, auf bloßen Zuruf der WHO, in die Tat umgesetzt wurde. Das war auch keineswegs eine Breitseite gegen den amerikanischen Präsidenten, der den Internationalsozialisten mit seiner ausschließlichen Sorge um die Bürger seines Landes auf die Zehen stieg. Nein, das war nur die logische Reaktion verantwortungsvoller Führer, die ihre Völker vor den grauenhaften Konsequenzen einer globalen „Seuche“ bewahren wollten, die – ganz entgegen der ursprünglichen Definition einer „Pandemie“ – erschütternde 0,005% der Menschheit hinwegraffen würde.

Das sollte man lobend erwähnen.

So etwas hinterläßt Spuren in jedermanns Psyche, wie auch in den leeren Kontenblättern jener KMUs, deren logische Pleite gottseidank per Gesetz immer weiter hinausgezögert werden kann. Das sollten wir im Namen aller Unternehmer des Landes ebenfalls lobpreisen. Eben, dass die drei Weisen in Gestalt von Gesundheits- und Innenminis, samt einem heiligengleichen ‚Kranzler‘ auch diesen Aspekt in ihrer schier grenzenlosen Weitsicht berücksichtigt haben.

Bis, ja bis dieser geheiligte Impfstoff seine gottgleiche Wirkung entfalten darf. Wannimmer auch dieses Wunder geschehen möge, wieimmer es auch vonstatten geht, wasimmer auch für weitere blaue Wunder nachher folgen und wieviel auch manche daran verdienen könnten. Denn – es ist wahrlich ein ‚Wunder‘, dass die unbedarften Unwissenden, denen die Weihen höherer Medizin nicht zuteil werden konnten, mit dieser göttlichen Salbung beschenkt werden, die sie mit ihren Steuern selbst bezahlt haben, genau so wie jene tausenden und abertausenden unnötigen Tests, die ihnen die Sicherheit vermitteln, dass sie nicht an einer Krankheit leiden, bei der sie zu 1% sterben würden. Vorausgesetzt, dass sie dafür überhaupt alt genug sind.

Jedoch – frohlockt – der Impfstoff ist „zu 95% wirksam“! Wasimmer dies auch bedeuten möge.

Und was bedeutet dieser Traum?

Eine jugendliche, gelangweilte Bande, bestehend aus zwei Mädchen mit Schottenröckchen und einem blonden Jungen aus gehobenem Hause hatten versucht in mein Haus einzubrechen. Ich sehe ihre Schatten durch die Glastür davonlaufen und verfolge sie durch den Garten bis hin zu dem versperrten Gittertor am Eingang. Ich erwische sie im Rosenbeet, wo auch Kerzen und Cheddarkäse aus der Erde wachsen. Die beiden Mädchen kichern schuldbewußt und sind offenbar peinlich berührt, während der jugendliche Flegel, unbeeindruckt von meinem Erscheinen, den Käse aus der Erde rupft und sich damit die Taschen vollstopft. Wieso muss ich plötzlich an Herrn Anschober denken? Ich nehme ihn in den Schwitzkasten, worauf plötzlich vor dem Gittertor seine betagten Eltern mit ihren Bekannten auf uns aufmerksam werden und erboste Gesichter machen. Nein, sie tragen keine Masken und bewegen sich langsam, beinahe wie ferngesteuerte Zombies! Nun zieht einer der Opas seinen Fotoapparat hervor und gibt mir zu verstehen, dass ich mit unangenehmen Konsequenzen zu rechnen hätte, weil ich den armen Jungen bedränge. Ich frage ihn also, was er denn an meiner Stelle machen würde, worauf er mir wortlos zu Verstehen gibt, dass ich den Rabauken gehen lassen soll. Ich sperre also das Tor auf und entlasse die Bande ihrem Schicksal.

Ich laufe zum Haus zurück, das sich in eine belebte Shopping-Mall verwandelt hat. – Einer fehlt noch! Ich habe den Rädelsführer noch nicht erwischt! Während ich nach ihm Umschau halte, ist der Einkaufspalast plötzlich wie leergefegt.

Plötzlich spiegelt sich auf dem Schachbrettmuster der Fliesen eine Gestalt im besagten, türkisen Strampelanzug, in seinen Händen Plastiktüten, voll vom Beutezug. Irgendwie erinnert er mich an Dan Aykroyd aus dem Film „Die Glücksritter“, wie er sich bei der Festtstafel, als Weihnachtsmann verkleidet, den Lachs unters Jackett stopft. Er stützt sich auf einen Nikolostab, denn er torkelt trunken, offenbar weil er die Alkoholvorräte entdeckt und beseitigt hat. Er grient quer über das ganze Gesicht. – Als er merkt, dass es für ihn keinen Ausweg mehr gibt und sämtliche Fluchtwege versperrt sind, wirft er sich auf den Boden des Schachbretts und benimmt sich sonderbar, wohl weil er hofft, dass ich ihn für unzurechnungsfähig halten möge. Er spielt den Verrückten – zappelt, windet sich und lallt unzusammenhängende Worte, jedoch äußerst eloquent. Sein Grinsen hat ihn dabei nie verlassen…

Ob ihn letztendlich die Polizei abgeführt hat – wenn, dann könnten es amerikanische Cops gewesen sein – kann ich mich nicht mehr erinnern.

Was mir jedoch sofort in den Sinn kam, war der erschütternde Gedanke – dass, wenn dieser Nikolausdarsteller je Kanzler werden würde, er bei seiner Angelobung vielleicht ähnlich herumhüpfen würde. Und das – war mehr, als meine Psyche zu verarbeiten imstande war.

Sicherheitshalber bin ich sofort aufgewacht und habe mir einen Storch gebraten.

2 Gedanken zu “ICH HAB DEN NIKOLO GEFANGEN…

  1. .-) Selten so gelacht! Dieser Traum ist geradezu prophetisch.

    Doch es wird noch irrer!

    Um noch mehr Anreize zu schaffen, überlegt die türkis-grüne Koalition nun eine Art Belohnungssystem, etwa mit den aus Wien bekannt gewordenen „Schnitzel-Gutscheinen“. Die Rechnung: 50 Euro pro Teilnehmer als Bonus würde zwar pro Massentestdurchgang 200 bis 400 Millionen Euro kosten.

    https://www.krone.at/2292102

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