WIE DAS FS3 ZUR ‚NUMMER 666‘ WURDE…


zinken

ZDF-Moderator Jan Böhmermann polarisiert gerne. Vielleicht, weil er in seiner Pubertät selbst zu wenig an Liebe erfahren hat. Der nette Junge mit dem Dreitages-Ziegenbart dürfte aus dieser wichtigen Phase seines Lebens noch immer nicht entwachsen sein, weshalb er auch durchaus seltsame Sendungsformate in den öffentlich rechtlichen Äther blähen darf.

So scheint es für ihn und seine Lenker auch kein Problem zu sein, selbst jede Menge Hass zu verbraten, wenn es nur genug Schlagzeilen und entsprechende ‚Einschalkquoten‘ bringt.  Böhmermann wurde erstmalig bekannt, als er mit seiner ‚Erdogan-Ziegenficker‘ Nummer für internationale Verstimmung sorgte. Kurz darauf wurde – offenbar, wie für seine seltsame Schülerzeitungshamureske maßgeschneidert – extra ein Gesetz geändert, um in der Folge in- und ausländische Politiker ungestraft auf das übelste beschimpfen zu können.

Unter dem Hashtag #ReconquistaInternet hat der liebe Jan nun ein Leitbild erschaffen, um alle unliebsamen Stimmen bequem in einen Topf werfen zu können, sie zu blocken, auszugrenzen und mit fadenscheiniger „Liebe“ zu überziehen. Beleseneren Menschen würde sofort das Ministerium der Liebe aus Orwells 1984 einfallen. Interessant ist vielleicht auch die Erkenntnis, dass das zusammengepfuschte Logo der Kampagne zur Unterdrückung unliebsamer Stimmen Symbole aus den Zinken der Gaunerwelt heranzieht. Dreimal das Zeichen für „Schweigen“, so auf die Art, gehts kuschen!

 

Der österreichische Standard springt natürlich sofort auf den verordneten Bummelzug aus Deutschland auf, um einen entsprechenden „Anschluß“ in Sachen Ausgrenzung und Brandmarkung von unliebsamen Inhalten zu vollziehen:

Wenn „Satiriker“ Hass mit „Liebe“ verwechseln …

Böhmermanns Sendung Neo Magazin Royale ist entsprechend seiner Meinung eine Reaktion auf das (angeblich) „rechte“ Forum Reconquista Germanica. Die Plattform „Funk“ von ARD und ZDF hatten zuvor aufgearbeitet, wie Nutzer des (angeblich) „rechtsextremen“ Netzwerks angeblich „Hasskampagnen“ gegen Internetseiten, Medien oder Einzelpersonen planen und durchführen.

Das FS3 befindet sich auch auf dieser Liste (Nr. 666) und hat keine Ahnung, wieso es dort hingelangt ist. Es war sich auch nie bewußt, in irgendwelche „Planungen“ mit einbezogen worden zu sein, um oben kolportierte „Kampagnen“ gegen irgendwen und irgendwas durchzuführen. Außer vielleicht jetzt in einer Kampagne gegen Dumm- und Borniertheit, weshalb es sich diesmal nicht nehmen läßt, Herrn Böhmermann und seiner Meschpoche hier aufzuzeigen, wessen Geistes Kinder sie wirklich sind. Für das FS3 ist der Leitsatz „Niemals wieder“, kein leerer Versprecher!

Liste Nazis Umfrage

Es scheint vielmehr folgendermaßen abgelaufen zu sein: Diese obskure FUNK-Plattform der GEZ-finanzierten Öffentlichen hat sich willkürlich irgendwelche regimekritische Accounts auf Twitter zusammengesucht, um daraus eine Verschwörung zu konstruieren. Für eine jährliche Dotation von EUR 45 Mill. erwartet das Regime ja offenbar auch entsprechende Propaganda, vor allem im Segment unbedarfter Jugendlicher. Was läge näher, als kritischen Stimmen, die den Geldeliten unangenehm sind, eine entsprechende Plakette anzuhängen. Zunächst brauchte es ein Mantra:

„Wir müssen gegen etwas kämpfen! Der beste Gegner ist einer, gegen den einfach alle mitkämpfen müssen! Wir wollen gegen den Hass kämpfen!“

…Betrachten wir den Begriff „Hass“ genauer. Zuerst einmal ist Hass ein Gefühl. Doch das macht die NDM-Kampagne nicht sinnvoller. Werden hier Steuergelder investiert, um den Menschen ein Gefühl abzutrainieren? Es scheint fast so.
Man könnte meinen, dass im ersten Schritt nicht das Gefühl entfernt werden soll, sondern nur seine Äußerung tabuisiert wird.

Und da hat man ein Problem: Die Meinungsfreiheit ist in fortschrittlichen Gesellschaften ein hohes Rechtsgut. Für Organisationen wie die „Neuen Deutschen Medienmacher“ ist allzu weit reichende Meinungsfreiheit ein Problem…

Es ist einfacher, einen Feind zu bekämpfen, wenn man ihn seiner angestammten Rechte entledigt. Jedoch haben Menschen Werte und Rechte an und für sich, auch die ekligsten unter ihnen. Deshalb haben die wahren Menschenhasser aller Zeiten immer versucht, jenen, die sich ihrer Agenda in den Weg stellten, den Status „Mensch“ zu nehmen. Ebenso hat auch die Meinung einen Wert an und für sich, und die Freiheit selbst der ‚ekligsten‘ Meinung (bloß eine subjektive Wertung!) wird in freien Gesellschaften geschützt.

Die „Neuen Deutschen Medienmacher“ – und ihre Mitläufer in anderen Nationen –  begegnen ihrem „Problem“ auf eine besonders perfide Weise: Sie klammern „Hass“ einfach aus dem Begriffs-Skeptrum von Meinung aus. Damit wird alles, was man spontan als „Hass“ bezeichnen könnte, vogelfrei.

Das Kunstprojekt FS3 hatte sich nie und nimmer träumen lassen, einmal auf einer Liste ‚entartiger‘ Kunst zu landen. Offenbar wiederholen sich die Zeichen der Zeit nach mehr als 60 Jahren wieder. Die Ideologie ist gleich geblieben, ihr Mäntelchen hat nur seine Farbe gewechselt.

Das FS3 hat seine eigene Methoden, um dem ZDF die erwiesen Zuwendung zu vergelten. Der andere Fern-Seher schlüpfte ganz einfach in die Kopfstapfen von Jan und mutierte so kurzzeitig zum FS3-neo…

böhmersight.jpg

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 666B: “Niemals Wieder!”

 

 

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8 Gedanken zu “WIE DAS FS3 ZUR ‚NUMMER 666‘ WURDE…

  1. hier an dieser stelle, wo es um mittelalterliches anprangern und zensieren geht, gehört die langfassung des interviews wolfs mit putin hin:

    bei um minute 20 bis 30 sind die fehlenden äusserungen putins in der vom OppsitionsRundFunk ((c)wegscheider, servustv) ausgestrahlten fassung:

    zu mh17 verweist putin auf den abschuss eines passagierfluges von israel nach russland anfang der 2000er durch die ukraine…

    auf den fehlenden einbezug der radardaten über sonstige luftbewegungen (militärjet?)

    und zur krim fehlt der abschnitt über den kosovo, wo in den zeitungen sogar ABSICHTLICH falsch zitiert wurde, was den UN beschluss zum kosovo angeht in dem festgeschrieben steht, dass die zentralregierung den autonomiebestrebungen NICHT ZUSTIMMEN muss…

    ich dachte naiver weise, dass das interview so stattgefunden hat, es wurde aber absichtlich VÖLLIG verzerrt ZITIERT, wo man ungeduld oder ärger putins herausstreichen wollte, und geschönt wo wolf schlecht dastand…

    eine punkt für punkt analyse wäre dringend angebracht…

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    • bei minute 40 zu chemiwaffen in duma das gleiche nochmal!

      inszenierung des wasserspektakels, verletzung internationalen rechts durch den nicht von der un legalisierten angriff! es wurde festgestellt die rebellen hätten chemiewaffen eingesetzt: wer hat sie betraft?

      derart tendenzielles zitieren ist reinste propaganda!

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    • Danke.

      Das FS3 hat dazu einen ausführlichen Tweet-Ablauf auf seinem Twitter-Kanal. Armin Wolf hat das FS3 auf Twitter natürlich gleich geblockt. Viele Medienkonsumenten gingen der selbstdarstellerischen Art von Hrn.Wolf auf den Leim.

      Die Kunst eines guten Interviewers sollte sein, neue, nicht gekannte Antworten vom Gegenüber herauszulocken. Durch die äußerst dümmliche Fragenliste – die nur eine Wiederholung von NATO.d-Platitüden, unbelegter Propaganda und Mutmaßungen im Rahmen des offiziös verordneter Narrative waren – mußte Putin eigentlich nichts Neues aussagen und konnte sich darauf beschränken, Wolf fortwährend zurecht zu weisen.

      Jeder Reporter-Neuling hätte das, mit einer entsprechend ehrlichen Frageliste, besser machen können.

      Positiv war eigentlich nur, dass der ‚Wolf im ORFspelz‘ sich von seinem Gegenüber nicht kleinkriegen ließ. Doch das dient nur Hrn. Wolfs Ego und ist keineswegs im Sinne der Seher. Letztendlich war es ein Match zwischen einem Weltmann und einem Provinzjournaillier – der selbst vielleicht gar nichts dafür kann, weil er seine Fragen ja vorgesetzt bekommt. Den Vorwurf vom ‚beschränkten Horizont‘ hat sich der ORF mit seiner abgelatschten Fragenauswahl selbst zuzuschreiben…

      Jeder politisch Interessierte konnte die Agenda des obersten Nach-Richt-Ablesers der Nation leicht durchschauen. Das gross angekündigte Interview war eigentlich eine vergeben Chance. Die Berge kreißten – und gebaren ein Mäuslein.

      Analysen, siehe:
      https://propagandaschau.wordpress.com/2018/06/04/orf-chefpropagandist-armin-wolf-vor-seinem-putin-interview-ein-anspruchsvoller-gespraechspartner/

      https://propagandaschau.wordpress.com/2018/06/05/vladimir-putin-zerlegt-armin-wolf-wir-zeigen-was-der-orf-ausblendet/

      Die Auslassung des Kosovo-Krim-Vergleiches im gesendeten ORF-Beitrag war der ärgste Schnitzer. Wolf gibt sich einerseits als ‚Kenner internationalen Rechts‘, doch wenn er sich seiner fortwährenden Defensive bewußt wird, mutiert er plötzlich zum Nichtkenner. Das wurde natürlich rausgeschnitten.

      Das mit der Krim war keine ‚Annexion‘ und unterliegt auch nicht dem Völkerrecht, weil es ein interner Vorgang war. Das Völkerrecht regelt Vorgänge zwischen Staaten. Eine Annexion ist im Völkerrecht die gewaltsame Aneignung von Land gegen den Willen des Staates, dem es angehört, durch einen anderen Staat. Durch den gewählten Ablauf Referendum-> Ablösung (Sezession) von der Ukraine-> Bitte um Aufnahme in die russ. Föderation, war es ein total gesetzeskonformer Vorgang. Sezession, Referendum und Beitritt schließen eine Annexion aus.

      Lustig ist ja, dass sich die Putschisten in Kiew auf ukrainische Gesetze berufen, sie diese jedoch selbst nicht einhielten. Durch die Flucht von Janukowytsch ist er ex lege eigentlich noch immer Präsident und das Regime selbst ist ungesetzlich. Die Putschisten haben gemäß eben dieser Verfassung selber überhaupt keine Autorisierung, weil sie illegal, durch einen gewaltsamen Putsch in die Regierung gekommen sind. Nach der gültigen ukrainischen Verfassung (Artikel 108) kann die Amtsperiode des Präsidenten aber nur aus 4 Gründen vorzeitig enden:
      – wegen Rücktritts,
      – aus gesundheitlichen Gründen,
      – im Zuge eines Amtsenthebungsverfahrens oder wenn
      – der Amtsinhaber verstirbt.
      Nichts von dem ist geschehen, trotzdem ist der rechtskräftig gewählte Präsident der Ukraine Janukowytsch nicht mehr in der Regierung.

      Die „kleinen, grünen Männchen ohne Abzeichen auf der Krim“, die Wolf immer wieder einwarf (typisch, atlantischer Jargon!) waren natürlich russ. Militärs – nur die übten nicht etwa Zwang auf die Wähler zum Referendum aus, sondern beschützten die Krim-Einwohner vor einer möglichen Gewalt ukr. Militärs, die in ihren Kasernen festgesetzt wurden. Gottseidank konnte so Russland Vorgänge, wie im Donbass vorausschauend verhindern.

      FS3

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  2. zu den unten angeführten beispielen warum d as internet schlecht für uns ist und dringend eingeschränkt werden muss, ein paar gedanken eines gelehrten dazu:

    jeder mache sich selbst ein bild vom relativistischen herrn böhmermann zb…

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  3. satt-irre was da abgeht:

    Videoplattform oft untätig
    Youtube allerdings löscht solche Videos nach einer Meldung oft nicht, obwohl gefakte Terrorangriffe zahlreiche Gefahren bergen. So könnte ein Polizeieinsatz oder eine Abwehrreaktion Verletzte oder gar Tote fordern. Auch bei der Flucht können sich potenziell Personen verletzen, hinzu kommen Gefahren durch körperliche Reaktionen auf eine Panikattacke und auch mögliche psychische Folgen – insbesondere für Menschen, die eine ähnliche Situation bereits durchlebt haben

    Laut Youtube verstoßen die gefährlichen „Streiche“ nicht gegen die Richtlinien. Sam Pepper, der ebenfalls Gewaltakte lebensecht gestellt hatte, erklärt, dass der Druck in der „Pranking-Community“, sich gegenseitig zu überbieten, immer größer würde, was das Problem verschärft. Nach wie vor tauchen regelmäßig neue Videos dieser Art auf. Eine Reaktion der Behörden ist dabei wahrscheinlicher, als eine der Youtube-Moderatoren. (red, 11.05.2018) – „

    derstandard.at/2000079564715/Gefaehrlicher-Youtube-Trend-Gefakte-Terrorattacken

    der ruf der pranking community ist wieder erschallt, wie es scheint. habt ihr ihn auch gerade gehört?

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  4. zu propaganda ein zitat aus dem stadtrand oder so:

    „Auch ob ein rassistischer Hintergrund vorliegt, ist noch nicht klar – die Familie hat tschetschenische Wurzeln.“

    derstandard.at/2000079736164/Nach-Leichenfund-in-Wien-Doebling-Noch-nie-war-es-im

    die rasse der tschetschenen. man lernt täglich neues dazu, wenn man aufmerksam zeitung liest…

    leider verschlägt es einem auch mehr und mehr die sprache…

    siehe diese äusserung der staatsanwaltschaft:

    „Die Vertreter der IBÖ sehen die kulturelle europäische Identität durch Multikulturalismus, Liberalismus und Islamisierung bedroht. Die IBÖ und ihre Aktivisten streben die strikte Trennung der in Europa lebenden Völker an und lehnen die kulturelle ‚Vermischung‘ der Ethnien ab.“

    „Seit der Gründung der Bewegung in Österreich versuchen Vertreter der IBÖ ihre fremdenfeindliche Ideologie durch provokante Aktionen, Internetauftritte, Demonstrationen, Stammtische, Plakatierungen sowie den Verkauf von Propagandamaterial über ein von zwei der Angeklagten im Jahr 2016 eigens dafür gegründetes Unternehmen (Versandhandel) zu verbreiten.

    Dabei nützen sie die auch in der österreichischen Bevölkerung stetig zunehmende Angst vor radikalislamistischen Terroranschlägen, um den Islam generell mit islamistischem Terror gleichzusetzen und jede in Österreich lebende, der muslimischen Bevölkerungsgruppe zuzuordnende Person als potenziell terroristisch darzustellen“, heißt es in der Aussendung der Staatsanwaltschaft.“

    derstandard.at/2000079696115/Anklage-gegen-zehn-fuehrende-Vertreter-der-Identitaeren

    dabei sind doch die messerstecher vom praterstern und die amokfahrer aus graz bei uns nur geistig verwirrte, wie unsere staatsschützer ermittelt haben…

    gegen diese verwirrten müssen nur genügend poller rund um die bonzenburgen einbetoniert werden, die totalbespitzelung in angriff genommen werden, die polizei und das militär mit stichschutzwesten ausgestattet werden usw usf…

    in diesem sinne: lasst mich bitte wieder einschlafen, ich hab scheinbar schlecht geträumt…

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