WORAN ERKENNST DU FAKENEWS?


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Seit mehreren Jahrhunderten werfen Leser Journalisten vor, zu lügen. Geschummelt und übertrieben haben die Zeitungen schon immer. Diese Unterstellung ist weder sonderlich neu noch originell. Doch sind wir nun wieder an einem Punkt angelangt, wo jede weitere Lüge zu katastrophalen Fehleinschätzungen und noch Ärgerem führen kann. Deshalb bringt das FS3 eine kleine Übersicht als Erinnerung an die gebräuchlichsten Verdrehungsmethoden zur Unterdrückung von unliebsamen Wahrheiten zum Vorteil einer kleinen Minderheit:

Direkte Lüge – Eine Tatsache wird völlig falsch dargestellt:

Selektive Wahrheiten, Auslassungen – wichtige Informationen werden unter den Tisch gekehrt, bekannte Fakten weggelassen.

Ablenkung – ein unwesentlicher Teil eines Ereignisses wird aufgebauscht, um die dicken Brocken dahinter unsichtbar werden zu lassen. Die Leser sind zufrieden und interessieren sich bald nicht mehr für diese Geschichte (Etwa der „Fuck the EU“ Sager von der Nuland, wo im abgehörten Telefonat neben diesem Bonmot auch die Tatsache erörtert wurde, dass der Maidan Umsturz in der Ukraine von den Globalisten mit US$ 5 Milliarden generiert und unterstützt wurde)

Abdrehen – kurz nach der Veröffentlichung einer Tatsache hören wir nichts mehr von den weiterführenden Konsequenzen. Den sich aus der Offenlegung ergebenden Zusammenhängen wird nicht weiter nachgegangen. Die Story stirbt… (Etwa „Climategate“, gehackte E-Mails belegten klar den wissenschaftlichen Betrug)

Zerstückelung – es werden keine Verbindungen zwischen zwei zusammenhängenden Ereignissen hergestellt. (JFKs Ermordung und sein Treffen mit Indonesiens Präsident Sukarno kurz davor)

Zensur – alles, was unliebsamen Wahrheiten zu nahe kommt, wird unterdrückt, als „Fake News“ oder „Verschwörungstheorie bezeichnet. (Etwa:das deutsche Regime darf keine eigene Entscheidungen fällen)

Deutungshoheit – Ausgewählte „Experten“ werden engagiert, die hingebogene, selektiv auserwählte oder überhaupt falsche Fakten als „Tatsachen“ präsentieren. (Flüchtlingsaktion, Klimawahn, …)

Trichtereffekt – Endlose Wiederholen einer falschen Geschichte, immer und immer wieder. Es macht sich auch gut, wenn mehrere, „arrivierte“ Medien sich dabei aufeinander berufen (Etwa aktuell die WP Story über angebliche russische Hacker, Mondlandung ist ein Fake,…)

Konsens vortäuschen – Behaupten, dass sowieso Konsens über ein Thema bestehe, wobei die Stellungnahme vieler, wichtiger Kritiker ausgeschlossen wird. (Der Klimawandel ist angeblich „menschgemacht“)

Autoritätsanspruch – Durch Einsatz entsprechender Umgebung, Technik, Beleuchtung, nüchterner Vortragsstil, Reputation des Sprechers, wird ein Eindruck besonderer Kompetenz suggeriert.

Ein Beispiel unseres Mit-Sehers Jon Rappoport über solch eine große Story, die all die oben aufgezählten Methoden der „Fake News“ in sich vereint, sind die Enthüllungen rund um die Schweinegrippe-Pandemie von 2009. Und das war kein Einzelfall: Bereits 1976 hatten die – offenbar als Erfüllungsgehilfen der Pharmaindustrie agierenden – Gesundheitsbehörden einen Mega-Bock geschossen, über den das FS3 wiederholt berichtete (3 Sendungen ff), die Einzelheiten in Erinnerung rief und weitere Zusammenhänge aufzeigte. Doch zurück zu unserem Beispiel:

Im Frühjahr 2009 verkündete die Weltgesundheitsorganisation WHO (unbedingte Autorität, über jeden Zweifel erhaben), dass die Schweinegrippe eine Pandemie der Stufe 6 darstellte – ihre höchste Kategorie von „Gefahr“. Tatsächlich gab es zu dieser Zeit nur ganze 20 bestätigte Fälle ( Direkte Lügen über „Gefahr“). Still und leise änderte die WHO ihre Definition von „Stufe-6“, so dass weit verbreitete Todesfälle für die nunmehrige Einstufung nicht mehr erforderlich waren (ein weiterer Aspekt einer direkten Lüge).

Die Geschichte wurde natürlich von großen Medien in der ganzen Welt aufgegriffen (Trichtereffekt, gefälschter Konsens, Auslassung der Machination durch die WHO), und schon bald stieg die Zahl der Schweinegrippefälle auf Tausende an. ( Wie wir gleich erkennen werden, war das eine direkte Lüge).

Medizinische Experten wurden präsentiert, um das Gefährdungspotential aufzubauschen (Es kamen fast immer nur voreingenommene Experten zu Wort – namhaften Kritikern wurde nie der entsprechende, mediale Raum zur Verfügung gestellt, um die Widersprüche aufzuzeigen).

Anfang 2009 veröffentlichte Sharyl Attkisson, damals die Star-Enthüllungs-Reporterin für CBS News, eine Geschichte auf der Website ihres Senders: Die staatliche US-Gesundheitsbehörde CDC hatte heimlich aufgehört, die Anzahl der Schweinegrippe-Fälle in Amerika zu dokumentieren. Kein anderer großer Sender berichtete über diese Tatsache (Auslassen wichtiger Informationen).

Sharyl deckte die Gründe auf, wieso die CDC dies tat: Die überwältigende Anzahl der Blutproben, die von Schweinegrippe Patienten genommen wurden, waren ohne jegliche Spur von Schweinegrippe oder irgendeiner anderen Grippe aus den Labors zurückgekommen! Ein gigantischer Schwindel war aufgeflogen. Die Pandemie war gestorben, ein Segen für die Impfindustrie war geboren.

Trotz Attkissons Bemühungen verfolgte CBS ihre Geschichte nicht weiter (Abdrehen der Wahrheit, nachdem sie veröffentlicht wurde). Es wurde nicht weiter auf die Lügen der CDC eingegangen (Zerstückelung, keine Verbindung herstellen). In gewisser Weise wandte CBS die Geschichte in einen begrenzten Hangout um. Jede weitere Nachforschung hätte das offensichtlich kriminelle Verhalten der CDC und der WHO aufgedeckt, wie auch das Regime und die Medien bloßgestellt, die diese Lügenorganisationen unterstützten. Im Wesentlichen zensurierte die Mainstream-Presse Attkissons Enthüllungen.

Etwa drei Wochen nach der CBS Story veröffentlichte das anerkannte Fachmedium „WebMD“ einen Beitrag, in dem die CDC behauptete, dass ihre eigene Einschätzung (Lüge) der etwa 10.000 Fälle von Schweinegrippe in den USA eigentlich eine grobe Untertreibung gewesen sei. In „Wahrheit“ sollen es, alleine in den USA 22 MILLIONEN gewesen sein (Verdopplung der Lüge).

Und das war es dann.

Dies führt zu einer weiteren „Fake-News“: Wenn eine Lüge aufzufliegen droht, erzähle eine noch viel größere Lüge.

Und nun sind es ausgerechnet diese Mainstream-Presstituten, die über die alternative Medien wegen angeblich gefälschter Nachrichten herziehen wollen? Nennen wir es weitere „Fake-News“: Sie beschuldigen ihrer Konkurrenten (sic!) jener Vergehen, die sie selbst begehen. Der Dieb ruft: „Haltet den Dieb!“

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern

War on ‘error, Folge 69: “Verpreyte Mediale Mittelmässigkeit”

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7 Gedanken zu “WORAN ERKENNST DU FAKENEWS?

    • LOL – zu diesem Schenkelklopfer vom DerStandard (=Triple Fake News!) fällt dem FS3 nur noch ein Vergleich ein: „Die Katze war es, die meine Hausübung gefressen hat“.

      Quasi, eine Triple-False „Rechtfertigung“ für eine aufgeflogene Scharade.

      😉

      Der Torberg hätte es wohl noch treffender formuliert und sicher sofort in sein Werk „Tante Jolesch“ eingebaut, so a la:

      Ich erzähle dir eine wahre Geschichte, du sagst mir wieso sie wahr ist, und ich beweise dir dann, dass du eigentlich gelogen hast,

      Nicht umsonst lautet der Andertitel der Tante Jolesch auch „Der Untergang des Abendlandes“

      FS3

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  1. panik bei wissen schaffern: sie wissen nicht wie sie es schaffen sollen, das angeschaffte wissen im wissen, dass es die handschrift der an-schaffenden trägt, dorthin zu schaffen, wo es vor denen sicher scheint, die es schaffen könnten, das angeschaffte wissen vom erforschten wissen zu trennen…

    ist ein bissi wie bei aschenputtel, find ich…

    nur dass bei aschenputtel nicht von krieg die rede ist.

    https://kurier.at/wissen/trumps-krieg-gegen-die-wissenschaft/243.735.087

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  2. wie wahr wie wahr:

    http://derstandard.at/2000051716852/Report-Think-Tanks-finden-in-der-Politik-immer-weniger-Gehoer

    „Ein Politiker lese maximal 30 Minuten am Tag, und sie würden keine Bücher oder Fachjournale lesen, gibt McGann zu bedenken.

    Think Tanks müssten sich auf den wachsenden Bedarf an rasch verfügbaren Daten und Analysen einstellen. Sie müssten flexibel genug sein, sich an die technologisch bedingte Beschleunigung der Informationslawine anzupassen. Um künftig noch von Bedeutung zu sein, müssten die Denkfabriken unternehmerische und technisch ausgefeilte Kommunikationsstrategien entwickeln und gleichzeitig gründliche, politisch relevante Analysen liefern.

    Zahl dennoch gewachsen

    Die Zahl der Institutionen, die sich mit militärischen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Fragen und Strategien befassen, um damit Politik und öffentliche Meinung zu beeinflussen, stieg zuletzt 2015 um gut 200 auf 6.846. 40 solcher „Denkfabriken“ zählt die US-Studie in Österreich.“

    panik im nähkästchen?

    ist das was bei einer denkfabrik rauskommt eigentlich hauptsächlich ausschuss? 😉

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  3. Udo Ulfkotte („Die gekauften Journalisten“) ist am Freitag 56-jährig an einem Herzversagen gestorben.
    Er hatte zuvor jahrelang für die Frankfürter Allgemeine geschrieben, wird daher wohl gewußt haben, was Sache ist.
    Der Standard nennt ihn natürlich einen Rechtspopulisten. Und Verschwörungstheorien sind ebendort mittlerweile bereits zur
    Verschwörungsideologie mutiert. Sapperlot!

    https://www.welt.de/vermischtes/article161172618/Umstrittener-Publizist-Udo-Ulfkotte-gestorben.html

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    • udo ulfkotte zu fake-news bei ken fm. schon älter und trotzdem brand-aktuell. im wahrsten sinne des wortes…

      schade um ihn, und auch um scholl-latour um den es auch kurz geht.

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