EIN WEIHNACHTSMÄRCHEN …


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In einem fernen Land tobt seit Jahren ein Umsturzversuch, der sich zum offenen Krieg hin ausgeweitet hat. Die Menschen dieser Nation leiden unter Sanktionen der Gutstaaten und den Verbrechen der gedungenen Halsabschneider, halten jedoch mehrheitlich fest zu ihrer gewählten Regierung. Die perfiden  Bemühungen der fremden Aggressoren, sich hinter brutalen Söldnern zu verstecken, scheitern jedoch. Bei der Rückeroberung einer strategisch wichtigen Stadt werden dort zahlreiche Offiziere der ausländischen Drahtzieher gefangen genommen, welche die schwarz gekleideten, vermummten Söldner angeführt und geleitet haben.

Der Beauftragte des derart überfallenen Landes verkündet diese Tatsache vor den Vereinten Nationen und nennt Namen und Nationalitäten einiger Gefangenen. Eine Blamage und Bloßstellung vor der Weltöffentlichkeit droht!

Da wird plötzlich ein Botschafter jenes Landes vor laufenden Kameras ermordet, der dem bedrängten Staat militärischen Beistand leistet. Die Schlagzeilen auf den Titelblättern der Fake-News Presstituten in den Gutstaaten sind groß, und die kürzlich festgenommenen Offiziere sind vergessen.

In Berlin ist es kalt und viel Menschen freuen sich bereits auf das bevorstehende Weihnachtsfest am Ende der Woche. Die Punschstände sind gut besucht und die Stadt bereitet sich auf den Jahreswechsel vor.

Es ist Montag abends. Am Friedrich-Krause-Ufer steht ein dunkler Sattelschlepper mit polnischem Kennzeichen, der aus Italien kommt und Baustahl geladen hat. Er sollte seine Fuhre von 25 Tonnen Vierkantprofile am nächsten Tag bei Thyssen Krupp abliefern. Nach später veröffentlichten Navi-Daten erfolgt ein mehrmaliges Vor- und Zurücksetzen. Eine seltsame Aktion, mit der kaum jemand lernen kann, einen Sattelzug zu steuern. Ein Profi, der den Scania noch nie gefahren hat, setzt einmal vor – dann hat er es. Ein Laie braucht vielleicht drei Versuche – und wäre in der Stadt spätestens bei der nächsten Abbiegung hängengeblieben.

Plötzlich setzt sich das schwere Fahrzeug in Richtung Budapester Strasse in Bewegung.

Der Weihnachtsmarkt vor der Gedächtniskirche am Breitscheidplatz ist gut besucht. Unter den zahlreichen Gästen an den bunten Ständen befinden sich auch fünf Mitglieder eines Teams, das für spezielle Anschläge im Ausland ausgebildet wurde: Zwei Frauen und drei Männer.

Fünf Minuten vor Acht blickt der Anführer der kleinen Truppe auf seine Uhr und gibt den Befehl an seine Leute, die vorab vereinbarten Positionen zu beziehen. Das Ehepaar soll später Opfer spielen, und ein Mann wird für ein rechtzeitiges Ablenkungsmanöver sorgen, um die Polizei in die Irre zu führen. Der Chef der Truppe überwacht die Aktion, und wird später dem sechsten Mitglied Deckung geben. Dieser sechste Mann sitzt nun gerade im Fahrerhaus des Stattelschleppers, der gerade von der Hardenbergstrasse her kommend, den nächsten Gang einlegt und voll aufs Gas steigt.

Germany Christmas Market

Der Sattelschlepper donnert etwa 50 Meter durch die Budengasse, durchbricht die strassenseitige Hüttenzeile nach links und kommt schließlich auf der Budapester Strasse zum Stehen. Zuerst werden 9 Tote gemeldet, eine Zahl, die sich letztendlich auf 12 erhöht, inklusive dem polnischen Fahrer.

Ab hier können wir kaum noch unterscheiden, was da tatsächlich abgelaufen ist und was medial verordnete Fiktion ist. Bei Twitter herrscht Verwirrung um die Schreibweise des Tatortes, und wir bekommen Bilder zu sehen, wo Krisendarsteller offenbar Kunstblut am Tatort verschütten. Der angebliche Fahrer Łukasz Urban wird zum Helden geschlagen und ein mysteriöser „Zeuge“ verfolgt angeblich einen „Verdächtigen“ von der Budapester Strasse bis hin zur Siegessäule, wobei das tapfere Bürgerlein die ganze Zeit mit der Polizei telefonierend, ganz offensichtlich eine falsche Fährte legt. Die gehen also die ganze Budapester Straße entlang, am Aquarium und am Zoologischen Garten vorbei, quer durch den Tiergarten zum Großer Stern?

Dort wird später ein Pakistani oder Afghane – heutzutage weiß das ja niemand so genau – von der Polizei dingfest gemacht, vom BKA jedoch nach kurzer Zeit wieder freigelassen.

Die ersten Informationen der Stunde kommen vom Cousin Łukasz Urbans, dem Besitzer der polnischen Speditionsfirma Ariel Zurawski, der sofort die Informationsrichtung festlegt und die Pressemeute mit nichtssagenden Informationen füttert. Er besitzt auch ein Foto aus einer Überwachungskamera(!) von jenem Dönerstand auf seinem Handy, wo Łukasz um 14 Uhr noch einen Imbiss genommen haben soll. Natürlich zeigt er es den wartenden Presstituten:

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Bevor noch jemand fragen sollte – Richard Gutjahr war dieses Mal zufällig nicht vor Ort. München und Nizza waren wohl genug. Ihn ersetzte ein gewisser Shlomo Shpiro, Terrorexperte der Bar-Ilan-Universität Tel Aviv, der dem Nachrichtensender n-tv erzählte, dass er nur wenige Minuten zuvor selbst auf dem Breitscheidplatz gewesen war.

Später wird „unter dem Sitz“ (Kennt ihr die Fahrerkabine des Scania?) der obligate Ausweis gefunden und aus dem reichhaltigen Fundus des BKA ein üblicher Verdächtiger gezogen: Der Tunesier Anis Amri, der seit 2011 in Europa für allerlei Unfug gesorgt hat, und fortwährend „unter Beobachtung“ der Behörden stand.

Anis hatte in Italien seine Schule angezündet, mit Drogen gedealt und gestohlen und beschloß 2015 Merkels Einladung nach Deutschland zu folgen. Während normale Bürger bereits wegen Nichtzahlung der GEZ ins Gefängnis wandern, darf der lustige Asyldarsteller mit mehreren Identitäten seiner Abschiebung nach Tunesien immer wieder entgehen. Die wollten ihn eigentlich auch nicht, da er dort im Gefängnis sowieso nur den Staatshaushalt strapaziert hätte. Offenbar hatte jemand die ganze Zeit seine schützende Hand über Anis gehalten, da ihm Höheres vorbestimmt war. Diese höheren Weihen erfuhr er gestern, als er – durch halb Europa reisend – in Mailand von der Polizei erschossen wurde. Letztendlich soll er auch noch sein Handy auf der Flucht (?) „verloren“ haben – natürlich.

Die im BKA haben offenbar eine Datenbank, aus der in einer Art Lotterie der Terrorist du jour gezogen wird, um den Menschen ‚vorzugauckeln‘, wie „erfolgreich“ der Staat arbeiten kann.

Und alle haben immer irgendwelche Verbindungen zur ISIS – jener Söldnertruppe, die u.a. auch vom deutschen Regime unterstützt wird. Was uns wieder zum Ausgang dieses Wintermärchens bringt, nämlich nach Aleppo, wo vorige Woche inmitten des ehemaligen Rebellengebietes angeblich auch deutsche NATO-Offiziere von der regulären syrischen Armee festgenommen worden waren. Bereits Ende September war ein Kommandobunker in den Bergen um Aleppo, voll mit „ausländischen Beratern“ von russischen Marschflugkörpern zerstört worden, wie das FS3 aktuellst berichtete.

Ah ja, vorigen Freitag verstarb in Belgien ein gewisser Yves Chandelon (60) an den Folgen seines Selbstmordes – so jedenfalls nimmt es die Polizei vorerst an. Der hochrangige NATO Ermittler war für illegale Finanzierungen und Geldwäsche im Terrorismus zuständig.

Noch Fragen? Und wenn sie nicht gestorben sind, so schummeln sie noch heute.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 60: “Gladios Grimmige Märchen”

13 Gedanken zu “EIN WEIHNACHTSMÄRCHEN …

    • zum weihnachtsmärchen passt gut das:

      https://kurier.at/politik/ausland/terror-in-berlin-fahnder-sollen-wegen-sozialbetrugs-gegen-berlin-attentaeter-anis-amri-ermittelt-haben/238.206.055

      „Das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) soll Anis Amri später absichtlich unter einem falschen Namen geführt haben, um ihn trotz laufender Ermittlungen in Sicherheit zu wiegen. Ein Vertreter der Behörde sei im März bei einer Besprechung im Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) dabei gewesen, wo es um den Fall Amri ging, heißt es im Spiegel-Bericht.“

      spieglein spieglein in der hand, welche ist die dümmste behörde im deutschen land?

      sind es die, die kebap-buden-besitzer während der observierung der nazi-terrorzelle abmurksen lassen?

      oder sind es die, die weihnachtsmarktbesucher während der observierung des gefährders von diesem überfahren lassen?

      oder sind es die, die ALLEN diesen reaktionären ARSCHLÖCHERN die SOZIALLEISTUNGEN für die wir die kredite zurückzahlen müssen HINTEN REINSTOPFEN, während sie planen auf unseren strassen angst und terror zu verbreiten?

      ps: das ist KEIN HASSPOSTING. ich habe nur ein märchen satirisch verfälscht. ob es sich beim kurier artikel um FAKE NEWS handelt weiß ich nicht. zumindest ist es wieder mal eine FÄKAL NACHRICHT…

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  1. Gute Zusammenfassung der sinistren Um- und Zustände, danke!

    Zitat aus FS3-Twitter-Acc.
    „Die haben Datenbanken v.potentiellen Sündenböcken, die als Patsy arretiert od.erschossen werden können.“

    Das erinnert mich wieder mal an die NSU-„Affäre“. Da sind schon etliche Jahre vor der sog. Aufklärung der „Dönermorde“ Fotos der beiden Uwes in TV-Serien gezeigt worden (SOKO Irgendwas und Tatort).

    Bestehen nun die Namenlisten der Opfer, die es ja „irgendwo“ auch geben muß, nur aus Dummy-Daten? Haben die Opfer ein Gesicht?

    Ein Opfer wurde allerdings in unerträglicher Länge beim Sterben gezeigt: Der russische Botschafter in der ZIB.

    Trotzdem: Wünsche Euch allen ein schönes Fest.

    Gefällt 1 Person

        • Was dem FS3 gleich auffiel, war die bewundernswerte Kontinuität des Kameramannes. Da wird der Botschafter niedergeknallt und der geht nicht etwa in Deckung sondern zoomt auf, um – dramaturgisch passend – die Totale zu filmen!

          Echt erstaunlich.

          FS3

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        • Ja,…..ups! Und reingefallen, Am besten man glaubt gar nix mehr, oder? Ich glaube, ich sollte gar keine Medien mehr ‚konsumieren‘. In der Folge ist ja kein Gespräch mit „Normalbürgern“ mehr möglich, weil deren Wiederkäuen von Nach-Richten einen tödlich langweilt. Zum Eremiten werden, zur ‚Insel‘?

          Religion als einziges ‚Bindemittel‘, das noch bleibt?
          Oder selbst zum „Krisis-Actor“ werden? 😀

          Nicht falsch verstehen, das richtet sich nicht gegen Dich, sos; verliere nur gerade etwas die Orientierung. By the way:Die ‚Himmelsrichtungen‘, nach denen man sich normalerweise u,a, orientiert, sind ja auch nur willkürliche Bezugspunkte.

          In „Matrix“ wollte auch einer wieder zurück in die Illusion. Momentan kann ich das ein wenig nachempfinden.

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