100.000e AUF DEN STRASSEN DER UKRAINE …


ukrainefriedensmarsch1

…und kein „seriöses“ Nach-Richt Medium berichtet darüber! Genauso wenig, wie über die Truppenaufmärsche der Kiewer Junta Milizen an der Grenze zu den Separatisten im Osten und ihrem fortgesetzten Beschuss der zivilen Infrastruktur im Donezbecken. Vielleicht sind ja alle ORF-Mitarbeiter – oder jene von ähnlichen, staatsgeförderten Werkstätten in der ganzen EU- gerade unterwegs um Pokémons zu fangen…

Was sagt uns das über diese Medien und ihre selektive Wiedergabe dessen, was tatsächlich in unserer Welt geschieht?

Drei kirchliche Prozessionen sind seit dem 3. Juli auf dem Weg nach Kiew. Sie sollen sich am 26. Juli in Kiew vereinigen und tags darauf im Petschersker Lavra, dem fast 1.000 Jahre alten Höhlenkloster, eine große abschließende Liturgie feiern. Ziel des ersten gesamtukrainischen Marsches sei der Aufruf zum Frieden, sagte Wassili Anisimow von der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche Moskauer Patriarchats. Zu dieser Abschlußfeier werden hunderttausende Menschen erwartet. Erklärtes Ziel der Prozessionen ist „die Hoffnung, den langersehnten Frieden in der Ukraine zu erreichen.“

Doch ukrainische Nationalisten – vom Rechten Sektors bis hin zu Parlamentspräsident Andrej Parubi und Geheimdienst-Chef Wasili Grizak, sehen höchste Gefahr im Anmarsch. Hinter den Prozessionen stehe Moskau, das die Absicht habe die Ukraine zu destabilisieren. – Eine ziemlich unverfrorene Bemerkung, wenn man weiß, dass die westliche Bankencamarilla mit ihrem Knüppel USA fünf Milliarden investiert hatte, um die Ukraine tatsächlich zu „destabilisieren“ und die Menschen in das heutige Not und Elend zu jagen.

Die All-Ukrainische Friedensprozession geht also weiter. Doch Störmanöver, Desinformation und Einschüchterung der Kiewer Regierung gegen die Friedensmarschierer zeigen erste Wirkungen. So hat die Stadtverordneten-Versammlung von Borispol in einer Sitzung am Montag den Friedensmarschieren verboten, das Stadtgebiet Borispol auf ihrem Weg nach Kiew zu betreten. Der Friedenskreuzzug von Charkow muß nämlich normalerweise durch die Stadt Borispol, um nach Kiew zu kommen. Außerdem wurde die Bevölkerung von Borispol aufgerufen, sich weder an den Straßen aufzustellen, an denen der Prozessionszug entlang geht, und sich auf keinen Fall dem Friedensmarsch anzuschließen. Die Borispoler sollen auch Verwandte und Freunde davon abhalten, sich dem Zug anzuschließen. Auch die NATOd – unter der Führung der USA – halten zur Zeit unterberichtete Manöver(!) in und um die Ukraine ab.

Die westlichen Medien haben bis jetzt nichts berichtet, denn der Friedensmarsch passt nicht zu ihrer Lobpreisung der Nazis in Kiew und nicht in das verordnete Bild ihrer antirussischen Hetze! Mit diesem Friedensmarsch wird ein Zeichen gesetzt, die traditionelle Freundschaft und enge Verbindung zwischen Russen und Ukrainer darf nicht durch die westliche, bankstergesteuerte Kriegspolitik zerstört werden! Wir sollten friedlich zusammenarbeiten und endlich zu einer für alle Seiten befriedigenden Koexistenz finden.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 277: “2 Bauern schlagen Königin auf Fuck.3”

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7 Gedanken zu “100.000e AUF DEN STRASSEN DER UKRAINE …

  1. tja, beim standard fällt es immer schwerer die agenda freihandel, globalisierung und nato-beitritt unter die schwindende leserschaft zu bringen, obwohl man auf allen tasten spielt:

    http://derstandard.at/2000044505108/Nichts-wissen-wollen-aber-dagegen-sein

    „Die Feindseligkeit gegen Freihandel verwundert niemanden, der miterlebt, wie den Kindern in der Schule beigebracht wird, dass die Globalisierung hauptsächlich aus der Ausbeutung armer Drittweltländer durch böse Großkonzerne besteht; der das tägliche Getöse in der Krone gegen Freihandelsabkommen wie Ceta und TTIP über sich ergehen lässt; der gelernt hat, das amerikanische Chlorhuhn als Ausgeburt des Bösen zu erkennen (und sich nicht fragt, womit die heimischen Schlachthühner in der Plastiktasse im Supermarkt wohl präpariert werden); der dem Trommelfeuer von Attac und Greenpeace ausgesetzt ist.“

    na da gehen dem herrn chefredakteur wohl ein bisserl die pferderl durch, wenn zugleich die reichen immer reicher und die armen immer ärmer werden.

    auf der anderen front, nämlich der gegen ein drittel der wählerschaft, läßt man „unabhängige“ kommentatoren anschreiben:

    http://derstandard.at/2000044389159/Die-Bierzeltdemokratie

    „Und das ist im Kleinen das, was auch im Großen in unserem Land schief läuft. Eine Partei, die je nach Alkoholisierungsgrad des Wählers, je nach Bierzeltstimmung, zwischen drei und 30 Prozent der Stimmen erhält, vergiftet jedes konstruktive Klima, verhindert jede Auseinandersetzung, die das Ziel hat, das Land und die Gesellschaft weiterzubringen, ist geübt in der Zerstörung, im Kaputtmachen.“

    „Demokratie definiert sich auch durch ihre Grenzen. Ja, ich bin seit diesem Montag mehr denn je der Überzeugung, dass man solche Rüpel vom demokratischen Prozess ausschließen muss, dass das der Fehler ist, den wir seit 70 Jahren machen.“

    ob das wohl dieselben grenzen sind, die wir zugunsten von horden junger männlicher migranten offenhalten müssen, damit wir nicht aussterben? ich weiß es nicht…

    und auch auf der anderen ebene, den konkurrierenden medien und der heillos durch zuwanderung und politisch korrekte anlassgesetzgebung heillos überforderten exekutive, kämpft man mit allen mitteln:

    http://derstandard.at/2000044486648/Anzeigen-wegen-Schleichwerbung-Polizei-sucht-noch-nach-den-Akten

    „In seiner Masterarbeit dokumentierte der Wiener Publizistikstudent Alexander Kaimberger, wie die Landespolizeidirektionen in Wien und Grazer mit Anzeigen umgehen, die wegen Verdachts auf Schleichwerbung in österreichischen Medien eingebracht werden.“

    ist das nicht witzig?

    eine zeitung, die nichts anderes auf der agenda hat, als freihandel, globalisierung und nato-beitritt ist das ein starkes stück.

    so gesehen stimmt diese aussage des chefredakteurs: „Wir leben im postfaktischen Zeitalter.“

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  2. der witz des tages zum thema medien, wieder nicht aus der tagespresse sondern aus dem kurier entnommen, man kann es kaum glauben:

    http://kurier.at/politik/ausland/regierungsnahe-truppen-kommen-bei-rueckeroberung-von-sirte-voran/213.254.212

    schon der titel kann etwas: „Fortschritte bei der Rückeroberung von Sirte“

    aber lassen wir es poster johannes steiger sagen, er hat das schön kommentiert:

    „2011 ist Libyen nicht ins Chaos gestuerzt, sondern das Land wurde von Frankreich, GB, USA und anderen verantwortungslosen, kriegsgeilen Wahnsinnigen ins Chaos gestuerzt, Gaddafi brutalst ermordet, Tausende Menschen von NATO-Bomben zerfetzt. Jetzt haben wir die Bescherung, eine Katastrophe! „

    derweil ist in dem seit 2002 ständig freier und demokratischer gebombten afghanistan, alles in ordnung, nachdem die rambos gemeinsam mit den stolzen mudschaheddin die bösen russen besiegt hatten:

    http://kurier.at/chronik/weltchronik/ausserehelicher-sex-taliban-erschossen-frau/213.302.591

    „Nach einem Bericht des Aufsichtsgremiums des US-Senats für die Hilfe in Afghanistan (Sigar) hat die afghanische Regierung Ende Mai nur noch 65,6 Prozent der 407 Bezirke des Landes kontrolliert. Ende Jänner seien es noch 70,5 Prozent gewesen.“

    die fehlenden 4,9% haben vermutlich in europa vorläufig warteposition bezogen, um im bedarfsfall entsprechend aus dem hut gezogen zu werden, vermute ich…

    derweil treibt dort auch die beschaffungskriminalität eigenartige blüten, wie man hört:

    http://www.krone.at/welt/taliban-finanzieren-waffen-jetzt-mit-pistazien-gruenes-gold-story-522592

    Noch vor 35 Jahren verfügte Afghanistan über rund 450.000 Hektar Pistazienwälder. Dann wurde das Land von einer nie enden wollenden Abfolge von Kriegen und Bürgerkriegen erfasst – bis zu 50 Prozent der Bäume wurden von der Not leidenden Bevölkerung zu Brennholz gehackt oder fielen der Dürre zum Opfer.“

    afghanistan wurde von kriegen erfasst. ja genau. so etwa wie irak, iran, syrien, libyen, die ukraine etc…

    die frage ist, wer denn da immer immer fasst…

    aber wenn es doch in der zeit-dung steht, dann wird es doch so gewesen sein, oder?

    Gefällt 1 Person

  3. Der Völkerstreit, und der Hass untereinander, der wird gepflegt von ganz bestimmten Interessenten.
    Es ist eine kleine, wurzellose internationale Clique, die die Völker gegeneinander hetzt, die nicht will,
    dass sie zur Ruhe kommen, es sind das die Menschen, die überall und nirgends zu Hause sind,
    die nirgends einen Boden haben, auf dem sie gewachsen sind, sondern wie heute in Berlin leben,
    morgen in Brüssel oder Paris oder in Prag oder in Wien oder in London und die sich überall zu hause fühlen.
    Es sind die einzigen, die wirklich als internationale Elemente anzusprechen sind,
    weil sie überall ihre Geschäfte betätigen können.
    Aber das Volk kann ihnen ja nicht nachfolgen.
    Das Volk ist ja gekettet an seinen Boden.
    Ist ja gekettet an seine Heimat.
    Ist ja gebunden an die Lebensmöglichkeiten seines Staates.
    Der Nation..

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