TÜRKISCHES DESSERT …


Erdogan OSCAR 777

„And the Oscar for the best Scam Production goes to…“ In der Nacht von Vorgestern auf Gestern berichtete das FS3 live von den Geschehnissen im Erdoreich. Dabei blieben viele Fragen offen, wiewohl dem anderen „Fern Seher“ kurz nach den ersten Mel.Dungen über diese Operettenproduktion klar war, dass Erdogan an den längeren Hebeln saß und er diesen Sturm im Wasserglas für seine eigene Agenda benutzen würde, wenn er und sein Team das Ganze nicht überhaupt bewußt zugelassen, wenn nicht gar selbst gestartet hatte.

Nachfolgend also einige unterberichteten Nach.Richten in Zusammenhang mit diesem Ereignis, das  mindestens 260 Menschenleben gefordert hatte,  die Verhaftung diverser Militärs nach sich zog (Die meisten Soldaten dachten, es sei eine Übung) und die türkische Richterschaft beträchtlich dezimierte (2.700 Absetzungen). Anhand traditioneller, türkischer Nachspeisen eine intuitive Zusammenstellung vom FS3:

BAKLAVA

Erdogan fordert von USA die Auslieferung Fethullah Gulens…

„Die Türkei sei kein Land, das von Pennsylvania aus regiert werden könne“, sprach Erdogan – als Seitenhieb auf den von der CIA unterstützten „Philanthropen“ und religiösen Führerfigur – zur Zeit im Exil in den USA. Erdogan telefonierte sofort nach dem „Putsch“ mit Präsi Putin. Gulen dementierte jegliche Beteiligung an den Ereignissen und verurteilte den Umsturzversuch. Wenn die CIA tatsächlich hinter dieser Scharade stünde, wäre es nachvollziehbar, dass der Kleriker in diesem Fall seine Sponsoren schützt. „Jedes Land, das Fethullah Gulen beschützt, ist ein Feind der Türkei“, meinte der türkische Premierminister Binali Yildirim. Offenbar befinden sich nun die Beziehungen zur USA auf einem neuen Tiefpunkt, denn das Regime in Washington wird nicht daran denken Gulen tatsächlich an Ankara auszuliefern.

Pikanterie am Rande: Die Top Gulenisten der Hizmet Gokhan Ozkok und Recep Ozkan, agierten als Finanzberater in Hillary Clintons Aktionskomitee, wobei Ozkan, als Präsident des Türkischen Kulturzentrums voriges Jahr zwischen $500.000 und $1 Million an die Clinton Foundation gespendet hatte.

GÜLLAC

Kopf der Putschisten war Ex-Militärattaché in Isreal…

General Akin Öztürk, der ehemalige Kommandeur der türkischen Luftstreitkräfte, wurde gestern – zusammen mit 5 anderen Generälen – festgenommen. Zwischen 1998 und 2000 arbeitete Öztürk an der türkischen Botschaft in Tel Aviv…

TULUMBA

UNESCO Tempelberg-Abstimmung wegen „Putsch“ vertagt…

Die Abstimmung des Welterbekomitees der UNESCO – das seit voriger Woche in Istanbul tagte –  hat seine Entscheidung wegen der aktuellen Vorfälle in der Türkei auf Oktober vertagen müssen.

Jordanien und Palästinenser hatten einen Initiativantrag eingebracht, um den „historischen Status quo“ in Jerusalem wiederherzustellen, „der bis zum September 2000 bestand“. Israel wird vorgehalten, die Religionsfreiheit der Muslime einzuschränken sowie Ausgrabungen in Ostjerusalem und um die Altstadt herum durchzuführen, während es gleichzeitig die Restauration verschiedener muslimischer Stätten verhindere. Israel setze zudem gefälschte jüdische Gräber auf muslimische Friedhöfe…

AYVA TATLISI

Coup war Versuch das Russisch-Türkische Tauwetter zu torpedieren…

Der serbische Außenminister Ivica Dacic meinte im Interview, dass der geplatzte Coup auch ein Signal gegen die kürzlich begonnene Wiederannäherung zwischen Russland und der Türkei gewesen sei. Die bilateralen Beziehungen der beiden Länder hatten sich zunehmend verschlechtert, nachdem eine russische Militärmaschine im November 2015 von türkischen Jagdflugzeugen abgeschossen wurde. Der Pilot der getürkten F-16 gehörte angeblich zu den Putschisten. Die Bestrafung des Piloten und des türkischen Mordschützen Alpaslan Celik bei den Halsabschneidern in Syrien gehörte zu den Vorbedingungen Moskaus zur Wiederaufnahme der Beziehungen mit Erdoland.

MUHALLEBI

42 türkische Kampfhubschrauber nach Coup „verschwunden“…

Die besagten Hubschrauber sind auf der Luft’affenbasis Incirlik „unauffindbar“ – also dort, wo die Amis auch die etwa 90 taktischen Nuklearwaffen lagern. Das FS3 fragt sich, ob nicht etwa die ISIS-Halsabschneider nun plötzlich auch eine Luftwaffe bekommen haben?

SÜTLAC

Barbarische Vorgehensweise der Erdoganistas gegen Putschisten…

Nachdem klar war, dass der dilettantisch durchgeführte Operettenputsch am 777 gescheitert war, mussten jene Soldaten Blutzoll zahlen, die auf den Straßen Sperren aufgestellt hatten. Manchen wurde erzählt, es handle sich nur um eine Übung. Die Befehlsempfänger wurden gedemütigtverprügelt und es wurden angeblich auch Köpfe abgeschnitten.

 

Es war interessant zu beobachten, wie schnell Erdogan via SMS – angeblich noch von seinem Hotelzimmer aus – in erster Linie Jugendliche aktivieren konnte, unverzüglich auf die Straßen zu strömen und fahnenschwenkend den ahnungslosen Militärs die Stirne zu bieten. Fast schien es, dass da Insider nur auf ein entsprechende Signal bereits gewartet hatten.

Die Entmachtung der türkischen Militärs war übrigens einer der Verhandlungspunkte für einen EU-Beitritt aus dem Jahre 2009.

Erdogan war zu Beginn der Ereignisse außerhalb der Gefahrenzone gewesen und konnte – welch „glückliche“ Umstände – gerade rechtzeitig am Flughafen in Istanbul landen, um vor versammelter Weltpresse bereits um 03:00 Früh den Putsch als gescheitert zu erklären. Seine Version von „Wiederherstellung der Demokratie“ war eher eine Machtausweitung in Richtung Diktatur.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 777: “Alles getürkt”

 

Falls dir die FS3-Sendungen gefallen, ersucht dich der andere Fern-Seher um einen angemessenen finanziellen Beitrag zur weiteren Unterstützung seiner Arbeit. Danke für deine Mithilfe, mehr Wahrheiten in diese Welt zu bringen.

FS3
War on ‚error …

 

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6 Gedanken zu “TÜRKISCHES DESSERT …

  1. lesetipp zu eu. posting von landmann in der wz zu einem nichtssagenden kommentar…

    https://archive.is/oAleA

    „Darum also geht es, wenn wir uns der Frage stellen, was das ist, was wir schaffen sollen und müssen, mehr denn je: Befreiung, Menschenwürde und Solidarität.“ – Wann immer irgendein historisches „Wir“ versucht hat, das zu schaffen, endete es in der Katastrophe, die dadurch manifest wurde, dass die zu Herren gewordenen ehemaligen Knechte ihre Herren abmurksten und eine Diktatur der zu Herren gewordenen Knechte errichtete, in der sich bald die Knechte selbst spalteten und die Köpfe rollten. Diese von Hegel beschriebene „Dialektik von Herr und Knecht“ endete immer in Blut und TRänen. Das „Wir“ war einmal der „Wohlfahrtsausschuss“, dann die „KLasse der Bürger“, dann die Arbeiterklasse und dann die Nationalvölker, schließlich die Rasse etc. Alles endete im Grauen der Lager und Völkermorde.

    Was nun sollte geschehen? Weniger „Wir“, mehr „Ich“ und „Du“, sagten der Gablitzer Philosoph Ferdinand Ebner und der jüdische Philosoph Martin Buber. Die Grundlage des Staates ist der permanente Dialog, der sich darum bemüht, dass das Ich mit seinem Du im Gespräch bleibt. Dazu braucht es keine Klassen, sondern nur eine Geistigkeit.

    Vieles, was uns heute noch glücklich macht, ist gewachsen, -so z.B. die Donau-Kultur, die Claudio Magris in seinem wunderbaren Werk „Die Donau“ beschreibt. Sie ist der ewige Dialog der Länder und KUlturen, der der Macht das BIttere nahm. Ein Europa des Dialogs und der Nähe, des Beieinandersitzens in Gastgärten und Beiseln, des HInfahrens und des Austausches.

    Wahre Freundschaften unter Europäern entstehen in den Beiseln und am Badestrand oder im Freiluft-Rockkonzert, wo die Menschen miteniander sprechen und sich näher kommen. Der „Europäer“ und der „EU-Bürger“ sind zwei Paar Schuhe. Vielleicht gibt es einen Europäer, aber sicher keinen EU-Bürger, eher den EUntertanen, wie ihn Heinrich Mann in seinem denkwürdigen Roman fast gleichen Titels beschreibt. Einen Richtlinien-Kuscher!
    Was sind das für Küsse, die Herr Juncker seinen Gästen auf die Wangen schnalzt oder was bedeutet es, wenn er sie an den Ohren zieht?

    Das ist meines Erachtens kein Zeichen der Liebe, so wenig wie bei Breshnev, wenn er irgendeinen Staatsgast umarmt hat.

    Und wenn er an den Ohren zieht, dann meint er „Du dummer Bub, Du.“

    EU und SU? Beide Unionen von oben und es wurde nur der erste Buchstabe ausgetauscht, sonst sind sie „Kraturen bzw. Nomenklaturen“. In solchen Gebilden wie der EU oder SU ist der Dialog ein Monolog mit zwei Hauptdarstellern, deren einer ein erstarrtes Gesicht zeigte und deren anderer in die Ohren zwickt.

    Niemand hörte Juncker jemals zu; er sagt es nicht, damit wir es verstehen. Er sagt es, damit wir gehorchen und kuschen.“

    dem ist nichts hinzuzufügen, finde ich…

    Gefällt 1 Person

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