DA HOFA WAR’S DER SÜNDENBOCK …


„…da Hofer, den was kaaner mog,…“ – lauten die Zeilen aus Wolferl Ambros‘ Mega-Hit aus den 70ern und man könnte meinen, dass die damals persiflierte Denunziantenszene und kleinkarierte, wiener Bassenamentalität heute erneut zugeschlagen hat, nachdem sie durch manche Ver.Treter der sozialsozialistischen Internationalen wieder salonfähig gemacht wurde. Jener Bewegung, die Alexander Van der Bellen „unterstützt“, indem sie alles und jeden, der für Norbert G. Hofers Ideen eintritt, als rechtslastig und potentiellen Nazi brandmarken will.

Bezeichnend ist auch das Verhalten des österreichischen Staatsfunks, dessen Handlanger und Exekutor in Person von Armin Wolf im ZIB2 Interview Hofer mehr oder minder verklausuliert einer „Lüge“ überführen will – jedoch letztendlich selbst an dieser Unwahrheit scheitert.

Konnten wir annehmen, nach dem seltsamen Hick-Hack zwischen den beiden Kontrahenten im unmoderierten ATV Show-Down von voriger Woche den Gipfel der Niveaulosigkeit erlebt zu haben, wird der bereits frustrierte Wahlberechtigte gleich mit der nächsten Niederträchtigkeit konfrontiert, die in Form eines grenzdebilen „Werbevideos“ daherlullt, welches angeblich von Van der Bellen „Unterstützern“ (RethinkAustria) stammt:

Die psychologische Strategie hinter dieser gewollten Nivellierung nach unten…

…ist völlig klar – und die einzige Chance für den ins Hintertreffen geratenen Prof. Bellen doch noch zu punkten, weshalb auch anzunehmen ist, dass die Initiative zu dieser Schlammschlacht auch aus der Ecke des grün-und-dann-doch-nicht -Grünsozialsozialisten stammt: Wenn alle Wähler verunsichert sind und die Bürger anfangen sich ob derartiger Befetzungen unwohl zu fühlen, fällt die spontane Wahlentscheidung meist demjenigen zu, der die Illusion einer „Kontinuität“ aufrecht halten kann. Und das wäre sicher nicht Norbert G. Hofer, der ja mit dem alten Filz aus Maurertum und Interessensgemeinschaften so richtig aufräumen will.

Gottseidank gibt es jedoch auch Positives vom Wahlkampf zu berichten, und es war bezeichnend – im Sinne der Ausführungen aus dem vorigem Absatz – dass Alexander Van der Bellen sich weigerte, bei dieser Art von Interview mitzumachen! Marco Wagner aus Großpesendorf wurde mit lustigen Videos, Bilder und Sprüchen im Internet auf Facebook mit +100.000 Followern bekannt. Der Internet Star lud die beiden Kandidaten zum Interview – doch nur Norbert Hofer stimmte der Einladung zu.

Interview Marco Wagner Hofer.jpg

Das Ergebnis ist ein erfrischend, interessantes Gespräch, das sich wohltuend vom „Einheizbrei“ der Main Stream Medien abhebt und weitaus mehr Information über den Menschen Norbert G.Hofer vermittelt, als drei ATV-Schlachten, zwei PULS-Diskussionen und jene frustrierende, weil utrierte „Oberschlauheit“ der Elitensprecher, wie wir es neulich  in der österreichischen ZIB2 erleben durften.

Um auf Wolferls „Da Hofa“ zurückzukommen, wird es  – wie am Ende des Liedes – klar, wer hier die Gelackmeierten sind. Nämlich jene Kräfte in unserem Staat, die immer nach „mehr Demokratie“ schreien – aber letztendlich nur ein perfider Abklatsch jener braunen Brühe sind, die sie vollmundig vorgeben „bekämpfen“ zu wollen

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern

War on ‘error, Folge 69: “Verdrehte Realitäten

 

Falls dir diese FS3-Sendung gefallen hat, würde sich der andere Fern-Seher über eine kleine Spende zur weiteren Unterstützung seiner Arbeit freuen.

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7 Gedanken zu “DA HOFA WAR’S DER SÜNDENBOCK …

  1. Die Stellungnahme zum gestrigen Wolf/ORF-Fauxpas per Schreiben aus Israel:

    https://www.facebook.com/HCStrache/posts/10153878861813591

    Hofer hat die Wahrheit gesagt und der ORF ist einer Ente (im besten Fall) aufgesessen. Weiters wäre es informativer gewesen, satt auf Kinkerlitzchen herumzureiten, etwas zur Person Hofers zu erfragen, wie es Marco (danke für den Tipp!) hervorragend gemacht hat. Wozu brauchen wir diesen aufgeblähten Staatsfunk, wenn es jeder engagierte Blogger besser zustandebringt?

    Herzlichst,
    Fredi

    Gefällt 2 Personen

    • Danke, durchaus möglich – jedoch eher transatlantischer Zirkel um die SPÖ-International!

      Von eurer Alpbach Seite sticht auch die Agentur Kovar u. Partner hervor: Im Team sind eine DerStandard-Redakteurin, Berater des Ministeriums und des Deutschen Rundfunks, Pharmaindustrie, usw…

      http://www.publicaffairs.cc/team/

      Es spricht für die Sache, dass die ein derart vertrotteltes Video in Umlauf bringen. Ist das der ultimative Deppentest, wie tief der Durchschnittsösterreicher bereits gesunken wurde, oder war das ein Fingerzeig auf die Weltfremdheit der Produzenten?

      Schönes WE
      FS3

      Gefällt 2 Personen

    • wahnsinn.

      „Re:think Austria“ hat sich mittlerweile zu einer Plattform für junge politische Führungskräfte und VerantwortungsträgerInnen aus allen Bereichen der Gesellschaft entwickelt. Als Inkubator für politische Innovation will „Re:think Austria“ Österreichs Demokratie verbessern. Ziel ist es, engagierte Menschen aus allen politischen Lagern zu vernetzen, Wissen zu strukturellen Problemen zu vermitteln und neue Projekte anzustoßen.“

      http://www.hcp-technology.com/landwirtschaft/ferkelinkubator/

      „Damit die Ferkel nicht unterkühlen, und nicht die Orientierung verlieren, sollten die Ferkel direkt nach der Geburt in den Inkubator gebracht werden.“

      yup. klingt nach schwer verbessert. das bedeutet es gibt eine aus der aufzucht hervorgegangene einheitselite, aus der alle politischen kräfte ihre titelseiten-fratzen beziehen…

      die demokratie wird dadurch insoweit „verbessert“, dass wahlen ganz bestimmt nichts mehr ändern.

      es darf zwar ein montagearbeiter auf der baustelle nicht mit dem von einer anderen firma reden, ohne gefahr zu laufen gekündigt zu werden (code of conduct), aber die politiker, richter und generäle kommen alle aus der gleichen inzucht.

      ein bisserl ein unterschied muss schon sein…

      Gefällt 1 Person

  2. unglaublich was der kurier da mit der meute heult:

    http://kurier.at/politik/inland/orf-was-bei-der-recherche-schief-lief/199.964.579

    „Nach den Ungereimtheiten rund um einen angeblichen Terroranschlag auf dem Tempelberg, den FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer erlebt haben will, hüllte sich der ORF fast den ganzen Freitag in Schweigen. Wie der KURIER erfahren hat, unterlief den Journalisten ein Recherchefehler zu einem wesentlichen Detail: Es gab nämlich wirklich einen Schuss auf eine Frau am fraglichen Tag, wenn auch diese keine bewaffnete Terroristin war, sondern ultra-orthodoxe Jüdin. Im ORF ist man zerknirscht: Man hatte zwar online nach Berichten über eine „erschossene“ (Suchterminus: „killed“), nicht jedoch eine „angeschossene“ (Suchterminus: „shot“) Frau gesucht. Deshalb wurden die Berichte über einen tatsächlichen Zwischenfall nicht entdeckt.“

    das ist doch die höhe!

    ich möchte wissen, ob der praktikant der das gschreibsel getippt hat nicht auch geglaubt hätte, dass die isreale polizei dann mehrfach auf eine verhüllte frau schießt, wenn höchste gefahr eines bevorstehenden anschlages besteht…

    namentlich wenn er sich gerade aus angst ins hoserl gemacht hätte…

    der angebliche terroranschlag war offenbar aus sicht der örtlichen polizei einer, und der polizist hat offenbar unmittelbar bei der frau gestanden, nicht 10 m entfernt.

    der neuerdings farblose grüne, kettenrauchende und schrottkarrenfahrende rotierhals ist offenbar so vernetzt, weil UM JEDEN preis verhindert werden soll, dass die pfründe verlorengehen…

    es könnte pinocchio persönlich antreten und er hätte die meute kritiklos hinter sich

    Gefällt 3 Personen

    • Danke!

      Es geht hier keinesfalls um VDB, denn er hat da kaum etwas zu sagen, weshalb er nicht beschimpft werden muss. Vielleicht kapiert er es gar nicht. VDB wird einfach instrumentalisiert, gegen Hofer gewinnen zu müssen. Das FS3 schätzt VDB niemals so ein, die strategische und menschliche Komponente aufzuweisen, so einen Stunt zu erfinden und zu lenken.

      Schönes WE
      FS3

      Gefällt 1 Person

      • genauso hab ich das o.g. gemeint, konnt es nur nicht besser beschreiben. VDB, IG, die feldfrucht oder der asozialminister, jeder wäre wie ein puzzleteil ins system integrierbar gewesen.

        selbst brauchten sie sich nur „aufstellen lassen“, was ja eigentlich schon alles aussagt…

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