WEM DIE SONNE AUS DEM ARSCHE SCHEINT …


Das Prinzip eines „TOKAMAK“ mit dem umlaufenden Plasmaband

2009 startete der Bau des Fusionsreaktors ITER (International Thermonuclear Experimental Reactor, lateinisch für Weg, Reise), von dem sich Forscher nicht weniger als die Lösung aller „Energieprobleme“ unserer Gesellschaft erwarten. Während herkömmliche Atomkraftwerke mit Kernspaltung arbeiten und gefährlichen, radioaktiven Müll produzieren wird bei der Fusion keine oder nur sehr wenig Radioaktivität frei. Der radioaktive Müll hält sich aufgrund der geringeren Halbwertszeit der verwendeten Materialien in Grenzen. Das Gemeinschaftsprojekt wird durch sieben Partner getragen – die EU, Japan, USA, Russland, China, Südkorea und Indien.

Die herkömmliche Lehrmeinung glaubt, dass zu erfolgreicher Kernfusion entweder extrem hoher Druck oder Temperaturen von hunderten Millionen Grad notwendig sind, um Atome miteinander zu verschmelzen, un so ihre dann freiwerdende Bindungsenergie zu nützen. Dies soll beim ITER mit einem Tokamak erreicht werden, der im Prinzip wie eine – in sich geschlossene – magnetische „Flasche“ funktioniert, in der das heiße Plasma eingeschlossen wird, die Wände nicht berührt und so für längere Zeit bestehen kann. Dazu wird Plasma aus Wasserstoffisotopen im Ringtorus des Tokamak von starken Magnetfeldern eingeschlossen und mittels Mikrowellen auf etwa 150 Millionen Grad Celsius erhitzt. Der Vorgänger aus 1985 hieß JET (Joint European Torus) und konnte kurzfristig Plasma über zwei Sekunden aufrechterhalten, während ITER Plasma Pulslängen von Minuten bis Stunden erreichen soll.

Querschnitt durch den ITER, Quelle Wiki

Aber leider konnten wir von dem subventionierten 10-Milliarden Vorzeigeprojekt ITER seit 2013 nichts Wesentliches mehr vernehmen – außer, dass eben „alles sehr kompliziert“ sei – plus den üblichen Tagebucheintragungen jener Beamten, die aus diesem Steuervernichtungs- und Energielenkungsprojekt ihren kargen Lebensunterhalt fristen, sich regelmäßig zum Gedankenaustausch und Mittagessen treffen und dies dann als „Meilensteine“ verbuchen…

Die fortwährende Irreführung der Öffentlichkeit in Sachen Kalter Fusion läßt nur vermuten, dass der gesellschaftliche Lenkungsmechanismus „Energie“ viel zu wichtig ist, um ihn der Wissenschaft alleine überlassen zu können. Das Prinzip kennen wir ja bereits seit Teslas Zeiten, wo aufwändigere Energieversorgerstrukturen (Kupferdrähte) viel einfacheren Methoden vorgezogen wurden, nur damit die „richtigen“ Personen daran verdienen konnten.

Transmutation von Elementen findet in biologischen Systemen höchstwahrscheinlich tagtäglich statt, wie Dr. Louis Kervran bereits in den 30er Jahren wunderschön demonstrierte. Logisch, seine darauf folgende akademische Hexenverfolgung und versuchte Brandmarkung als „Scharlatan“, die noch heute dank „Türsteher“-Organisationen wie Wikiwaschi entsprechend anhält.

Die gesellschaftliche Kontrolle der Bürger über den Energiesektor ist eben viel zu bedeutend, als dass sie von den 1%Eliten aufgegeben werden könnte. Die fortwährend kolportierte Mär einer angeblichen „Energieknappheit“ in den entwickelten Nationen ist unter diesem Gesichtspunkt zu verstehen. Wenn auch die regelmäßigen Aufrufe zum Energiesparen im Grunde genommen vernünftig sind, entbehren sie jeglichen, behaupteten Grundlagen. Sie sind Teil einer versuchten Indoktrinierung, damit sich die Massen der Allmacht des Nanny-Staates gefälligst unterwerfen.

Entsprechende Kernreaktionen können also offenbar auch bei Zimmertemperatur erfolgen (LENR) und benötigten nicht unbedingt „hohen Druck“ oder Wahnsinnstemperaturen. Erst vor kurzem wurden sich die Wissenschafter bewußt, dass Plasma eigentlich der ursprüngliche Grundzustand von Materie ist und 99% unseres Universums aus diesem 1. Zustand (neben fest, flüssig und gasförmig) bestehen. Plasma bedeutet, dass positive (Ionen) und negative (Elektronen) Ladungsträger dauerhaft oder zumindest zeitweilig getrennt, frei in einem Stoff vorhanden sind. Plasma hat neben der elektrischen Leitfähigkeit die Eigenschaft sich selbständig zu größeren Strukturen (etwa gleicher Ladungsdichte) zu verbinden, die dann – durch elektrische Doppelschichten voneinander getrennt – ihren Zustand beibehalten können. Wasser weist diese bemerkenswerte Eigenschaft auf (Siehe etwa Prof.Gerald Pollack/VIDEO) und könnte eigentlich als Sonderform von Plasma angesehen werden. Auch das, was einst als „leeres“ Weltall bezeichnet wurde, ist in Wirklichkeit extrem dünnes Plasma und vermag Strom zu leiten.

Es dauerte nach Kervran aber weitere 50 Jahre um es manchem Nuklearphysiker bewußt werden zu lassen, dass die aufgestellten Theorien über Kernzerfall/Fusion nicht ganz stimmen konnten. Martin Fleischmann konnte zusammen mit seinem Kollegen Stanley Pons am 23.3.1989 angeblich Fusion in einer Eprouvette nachweisen – was von den üblichen Gegnern bis heute natürlich heftigst bestritten wird…

Der Journalist Dr. Eugene Mallove machte es sich zur Lebensaufgabe, die angebliche „Verschwörung“ zur Unterdrückung dieses Wissens publik zu machen. Sein „MIT Cold Fusion Report“ wurde sogar für den Pulitzer nominiert. Mallove wurde am 14.5.2004 bei einem angeblichen „Raubüberfall“ ermordet.

Aber zurück zu unserer Energieerzeugung per heißer Fusion, von der das ITER Team behauptet sie in +10 Jahren „wirtschaftlich vertretbar“ erreichen zu können. – Mit nur einem Tausendstel des Budgets vom gigantomanischen Supraleitkochtopf im südfranzösischen Cadarache hat ein Team von Top Wissenschaftern um Dr. Eric J. Lerner mit dem LPP einen alternativen Weg eingeschlagen, der – weg von der zentralistischen Energieversorgung –  aufgezeigt, wie es auch gehen könnte:

Im Gegensatz zur brachialen Technologie eines willkürlich postulierten „Einzwängens“ beim Tokamak wird beim „Dense Plasma Focus“ (DPF) versucht, die natürlich Eigendynamik von Plasma zu nutzen. Dabei werden Temperaturen von mehreren Milliarden Grad (!) erzielt, ganz ohne die aufwändige Konstruktion eines ganzen Stadtteils – inklusive einem Kleinkraftwerk zur Energieversorgung des möglich-zukünftigen „Energieversorgers“. Ein DPF-Kraftwerk könnte hingegen in einer Garage Platz finden, nur so um die € 200.000,- kosten und eine Kleinsiedlung (5-20 MW) autark mit sauberen Strom versorgen…

Die Idee kam aufgeschlossenen Naturwissenschaftern aus der Astrophysik, wo sie GRBs (Gamma Ray Bursts) beobachteten. Diese werden von der „Mainstreamfüsik“ gerne irgendwelchen, hypothetischen „supermassiven, schwarzen Löchern“ in Galaxienzentren zugeschrieben, obwohl die Natur mit dem Plasmoid eine weitaus bessere Variante ersonnen hat. Gerade neulich erst berichteten ungarische Astrophysiker von der Entdeckung einer „unerklärlichen“ Formation von GRBs!

Die angeblich 5 Milliarden Lichtjahre umfassende, kreisförmige Anordnung von GRBs / Quelle Prof. L. Balázs

Die Charakteristik eines verdichteten Plasmafokus (DPF) sind spiralförmige Energiestränge, die sich rund um eine gerichtete Lichtbogenentladung – umgeben von einem Torus in Dunkelentladungsmodus – aufbauen. Die elektrischen Filamente folgen spiralförmigen Magnetfeldern, die das Plasma ganz von selbst einhüllen und einfangen. Der regelmäßige Vorgang endet in einem gewollten Zusammenbruchs des Magnetfeldes, der die gepulste Entladung eines Materiestroms von Ionen, gleich einer Plasmakanone“ nach sich zieht. Wie eben bei den diversen „Jets“ von galaktischen Objekten – quer durch alle Größenordnungen, denn Plasmaphänomene sind über verschiedene Größenordnungen hinweg skalierbar („Wie oben, so auch unten“) – immer wieder beobachtet werden kann.

Entstehung eines PLASMOIDS (re) nach Magnetfeld-Zusammenbruch mit entgegengesetzten Partikelstrahlen

Aber um all diese Tatsachen brauchen sich die Verwalter jener mit Steuergeld geförderten Götzentempel des 21.Jhs. – wie CERN, JET oder ITER – nicht zu kümmern, denn ihnen geht es ja so gut, dass ihnen buchstäblich die „Sonne aus dem Arsch scheint“. Und die ihnen unterstellten „Wissenschafter“ dürfen genehme Papiere am laufenden Band produzieren – bis sie eben aufs Eis tanzen gehen, wenn die „Sonne“ nur endlich einmal wirklich scheinen möge…

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern

War on ‘error, Folge 5: “Moderne Sonnenkönige”

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5 Gedanken zu “WEM DIE SONNE AUS DEM ARSCHE SCHEINT …

  1. Das 100 Mrd. Grab der bürokratischen Wissenschaften ist ein totes Pferd, auf das medienwirksamst eingeschlagen wird. Während gerade ein paar Idioten in Paris die Masse der Idioten damit somatisieren, dass sie es angeblich schaffen, die eingebildete ‚Erwärmung‘ innerhalb der Toleranzbalken begrenzen zu können, erleben wir alle 20 Jahre das gleiche Schauspiel von Versprechungen zur Fusion.

    Dabei würde unsere Gesellschaft billige Energie dringend benötigen. Wären da nicht die ängstlichen Welteneliten mit zu viel Geld und zu wenig Moral und Verantwortungsbewußtsein für alle anderen 99% Menschen.

    Gute Zusammenfassung der Jahrhundertschwin’elei ITER:
    http://www.fusor.net/its-not-exactly-mr-fusion/

    MLG
    Fred

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  2. hurra, es ist soweit: aus:

    http://derstandard.at/2000022746227/Strombranche-sucht-passenden-Stecker

    „Der Energieverbrauch wird sich Prognosen zufolge bis 2050 etwa verdoppeln; der überwiegende Teil wird aus erneuerbaren Quellen stammen, fossile Energien werden zwar nicht ganz von der Bildfläche verschwinden, aber einen immer kleineren Anteil am Gesamtaufkommen haben. Sollte es mit der schon lange vorhergesagten Fusionstechnologie tatsächlich klappen, könnte das fossile Zeitalter Ende des Jahrhunderts Geschichte sein, wie der Trendforscher Ray Hammond vorhersagt.“

    Gefällt 1 Person

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