8UNG! … 30.6.


Amerikas Griechenland: Puerto Rico ist pleite…
Die Karibikinsel und US-Territorium hat einen Schuldenberg von rund 72 Milliarden Dollar (rund 65 Milliarden Euro) angehäuft – das entspricht fast 70 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. „Die Schulden sind nicht bezahlbar“, sagte Gouverneur Alejandro García Padilla jetzt der „New York Times“.

Wieso ging er überhaupt zuerst zur NYT, um das alles öffentlich zu machen?

Nun – weder das Statthalterregime dort, noch seine assoziierten, „öffentlichen“ Unternehmen – wie etwa die Elektrizitätswerke, die mit 9 Milliarden Dollar in der Kreide stehen – können nach US-Gesetz, Kap.9 wegen des Sonderstatus der „Kolonie“ Konkurs anmelden. Das US Regime selbst hat ja zur Zeit kaum die finanziellen Mittel, um freiwillig dort jene Milliarden hinzuschicken, die es selbst nicht hat. Außerdem bedeutet Puerto Rico schließlich ja „reicher Hafen“. Das sollte dann wohl reichen…

Iran: Verhandeln mit einem ins Eck gestellten Aggressor…
Nein, dieser Aggressor ist nicht etwa der Iran, und dieser wurde auch nicht ins Eck gedrängt – obwohl der wahre Aggressor aus seiner Ecke dies gerne so dargestellt hätte. Das US-Regime muß weltweit weiterhin auf Konfrontation setzen, um ihre globale Dollarhegemonie nicht zu verlieren!

In den Verhandlung der P5+1 Gruppe mit dem Iran in Lausanne und Wien wurden nach den ursprünglichen Schalmeienklängen der US-Admin plötzlich vom französischen (!) Regime buchstäblich in letzter Minute neue Bedingungen an den Iran gestellt, womit die ehemalige Forderung nach einer Aufhebung der Sanktionen gegen Teheran – im Gegenzug einer verschärfte Kontrolle seiner Atomanlagen und Einfrierung seines Atomprogrammes – in weite Ferne gerückt scheint.

Und es ist sicher auch kein Zufall, dass Frankreich zuvor Milliardendeals mit Qatar abschließen durfte, wie auch die französische Delegation in Absprache mit den Amerikanern agierte. Das Spiel lautet wohl wieder einmal guter Cop – böser Cop.

2003 wurde dem Iran von der EU bereits ähnlich mitgespielt, wo gegen den freiwilligen Stopp des Atomprogrammes der Iran eine „wunderschöne Pralinenschachtel geschenkt bekam – in der nichts drinnen war“, wie es ein europäischer Delegierter etwas überspitzt formulierte.

Die Verhandlungen sind jedenfalls gerade um eine Woche verlängert worden…

IWF und USA ruinieren Ghana…
Vor 10 Jahren hatte Ghana eines der besten Elektrizitätsversorgungs-Systeme ganz Afrikas. Die VRA (Volta River Authority) war ein Staatsbetrieb und sorgte für Erzeugung und Verteilung von Strom. Im Zuge einer Kreditaufnahme – für einen temporären Engpaß – beim IWF stellte dieser dann Forderungen zur Privatisierung und Zerschlagung des Staatsbetriebes. Wo kommen wir denn hin, wenn die Bürger die Kontrolle über ihre Energie haben! – Nein, so etwas erlauben wir niemals!

Dies nur als kleine Mahnung und Erinnerung an Griechenlands Bürger! Politik folgt immer dem Geld. Die Abhängigkeit von den privaten Bankstern hinter den Zentralbanken und ihren Schlägerstaaten ist schier nie endenwollend…

China beginnt mit dem Bau einer 4.000 km langen Gaspipeline nach – Russland…
Die Pipeline soll von Russlands Gasfeldern im fernen Osten bis nach Shanghai führen und ab 2018 jährlich bis zu 38 Milliarden m3 Gas transportieren.

Und die EU? Kann sich bald bei Isreal, der Türkei oder gar – Gott behüte – bei den USA um Gas anstellen. Zu höheren Preisen, als bisher – selbstverständlich – inklusive entsprechender Erpreßbarkeit! – Unsere Steuergelder bei der „Arbeit“ aus den Füllhörnern ahnungsloser Poly-Ticker, wiewohl sich diese Ausschüttungsorgane nie bis selten über ihre eigenen Wähler entleeren. Über diese erleichtern sich diese Typen meist anderwärtig…

Nur für Deutschland stellt sich die Angelegenheit etwas rosiger dar: In St.Petersburg wurde die „North Stream 2“ Pipeline abgesegnet, wobei mit der strategischen Invovierung von Shell und E.on mögliche, legistische Intrigen aus Brüssel – wie bei der geplatzten South Stream – unwahrscheinlich werden. Damit hat Russland ab 2019 eine nördliche und südliche Option (Video) für das Kernland Europas geschaffen, und baut so möglichen, weiteren Querschüssen á la Ukraine vor.

Die Mär vom „einsamen Schützen“ in Tunesien ist eine LÜGE…
Höchstwahrscheinlich geht es nur um die Rückkehr vom Ben Ali und dem Trabelsi-Clan seiner Zweitallerliebsten an die Macht. Offenbar unterstützen ihn die Sauds bei seinen Ränkespielchen, wenn wir uns das abgelutschte Muster dieses ‚erroranschlages vergegenwärtigen. Außerdem lesen wir in den entsprechend instruierten Gleichschrittmedien bereits ‚Schalgzeilen‘, wie „Einheimische sehnen sich nach der Zeit des Diktators Ben Ali“ und entsprechend instruierte Demonstranten waren sofort nach dem ‚erroranschlag auf den Straßen in Tunis. Ganz Tunesien gehört einigen, reichen Familien – und das hat sich nie geändert…

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