8UNG! … 14.6.


EUROPASTUDIO über Ukraine, Grexit, Russland, Extremisten und Fremdenphobie…
Unter der Diskussionsleitung von Rinks-Lechts-Wervechsler Prof. Paul Lendvai erleben wir Ungarnbasherin („Ich schäme mich“) Júlia Váradi (Klubrádió, Budapest), einen russophoben Klaus-Dieter Frankenberger (Leiter Außenpolitik, FAZ), „Werte“gemeinschafts- und Amerikaversteher Jacques Schuster (Chefkommentator – Die Welt, Berlin – „…Wir sind alle berauscht“…), den augenrollenden Hermann Tertsch (Kolumnist der Tageszeitung ABC, Madrid) und den „Weimarer in Dreiecksform“ – Adam Krzemiński (Kommentator der Wochenzeitung Polityka, Warschau), wie sie versuchen den ungläubigen Zusehern die Welt – respektive Europa – zu „erklären“. Der absichtlich flach gehaltene Ball wird nett hin- und her geworfen. Entweder traut der fest geschlossene Kreis dem Zuseher kein kritikfähiges Denken zu – oder den Diskutanten selbst mangelt es an demselbigen – obwohl das Ganze in der üblichen Manier pseudointellektuell, nett abgehoben dahinschwebt.

Um Prof. Lendvais Schlussworte zu zitieren: „…Wir haben natürlich keine Lösungsvorschläge, konnten aber zumindest aufzeigen wie unglaublich kompliziert die Situation ist…“ – Klar, wenn niemand dabei ist, der Russlands Position und Befürchtungen vor derartigen Elfenbeinakademikern formulieren darf, wird das Ganze tatsächlich – „kompliziert“. Auch ein „Einheizbrei“ kann komplex aussehen…

 Video HIER ansehen.

Herrn Prof. Lendvai zur genehmen Erbauung…
Im o.e.Gespräch mit der Göttweiger Runde war kurz vom ungarischen KKW Paks die Rede, wobei der Eindruck erweckt wird, dass das ungarische Regime vom russischen irgendwie „abhängig“ sei – und überdies irgendein Vertrag (Der mit Moskau?) „geheim“ sei. Das FS3 empfiehlt dem profunden Ungarnkenner einen kurzen Blick auf die FS3sche Medienkritik vom 12.3.2015 zu werfen, wo dieser Eiertanz um irgendwelche „Geheimnisse“ eigentlich zwischen Brüssel – und Budapest stattfand:

EU-Kommission blockiert russischen Ausbau von Ungarns AKW Paks.
Laute einer Quelle bei der The Financial Times hat Brüssel gegen das € 12 Mrd.-Projekt zwischen Ungarn und  Russland ein Veto eingelegt. “Die Entscheidung, deren Einzelheiten geheim gehalten werden, wurde vorige Woche auf der Vorstandssitzung der Europäischen Kommission unter Beteiligung aller 28 Kommissare entschieden,” – meint die Financial Times. Damit wäre eine weiter Ausbaustufe des Atomkraftwerkes – unter alleiniger Verwendung von Brennstäben russischer Produktion – quasi gestorben.

UPDATE v. 14.3.: Angeblich alles nicht wahr! Offizielle aus Ungarn und Brüssel bestreiten diese Meldung und wollen sogar Richtigstellung in FT anstrengen!

Und wenn wir schon bei Thema „Geheimhaltung“ wären, so kann sich das  FS3 dunkel daran erinnern, dass genau dieses „Argument“ gerne in gehobeneren Geschäftskreisen in Punkto Vertragsgebarung benutzt wird, und zwar beim Triadenmachwerk TPP-TISA-TTIP. – Und, Herr Lendvai – wo bleiben ihre so im Vorbeigehen süffisant hingeworfenen Bemerkungen dazu? …

Der größte TTIP-Anschieber die Pharma-Krake?…
Apropos TPP! – Um zu verstehen welcher Art die Interessen sind, welche hinter diesem Unterjochungsmachwerk stecken, solltet ihr euch vergegenwärtigen, dass die Pharmaindustrie federführend hinter diesem Freifahrtschein für globale Ausbeutung steht. Ein vom Staat gesetzlich verankertes MONOPOL für die Pharma, mit allen dazugehörigen Exekutivrechten, also der entsprechenden Durchsetzungsgewalt per Polizei. Ironischerweise wird dieser Annex „Transparenzkapitel“ genannt – sollte aber bis lange nach der erwarteten Unterzeichnung der TPP-usw. geheim gehalten werden …

Advertisements

Ein Gedanke zu “8UNG! … 14.6.

WAS ICH DAZU-SAGEN WILL:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s