FI: WIR TREIBEN EINEN KEIL ZWISCHEN DEUTSCH- UND RUSSLAND! …


keil

Wie das FS3 bereits vor fast einem Jahrzehnt aufzeigte, geht es in den Konflikten rund um Europa ausschliesslich um ein über 100 Jahre altes Strategiekonzept der seefahrenden Nationen (=Händler), die unter allen Umständen einen Schulterschluß zwischen der Technologie- und Innovationsmacht Deutschland mit der „Mutter aller Rohstoffe“, Russland (=Erzeuger, Produzenten) verhindern mußten, um ihre eigenen Phantasien einer Weltbeherrschung zumindest den Funken einer Chance zu geben.


H.J.MackinderDer britische Geograph, Wirtschafts- und Politikwissenschafter Sir Halford John Mackinder formulierte 1904 in der Schrift „The Geographical Pivot of History“ die Heartland-Theorie als Teil der neuen Geopolitik des Inselstaates, einst Weltmacht von Gnaden der FInanziellen Internationalen (FI) mit dem damaligen, globalen Finanzzentrum der „City of London“: Diese These besagt, dass die Beherrschung des Kernlandes Eurasiens der Schlüssel zur Weltherrschaft sei und dass Großbritannien als führende Seemacht mit dem Aufkommen einer gefährlichen konkurrierenden Macht auf dem Kontinent rechnen müsse, insbesondere mit Russland. Die FI kann Russland nicht erobern – aber sie kann versuchen es „aus dem Gleichgewicht“ zu bringen.

Was oft als „Verschwörungstheorie“ abgetan wird, ist beinharte Realität. Schließlich formulierte niemand geringerer, als Zbigniew Brzeziński, 1997 in seinem Buch „Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft“ Mackinders Idee neu und adaptierte sie auf die Bedürfnisse der USA und ihrer Herrscher. Brzeziński hatte auf Initiative von David Rockefeller die Trilaterale Kommission gegründet, deren Direktor er von 1973 bis 1976 war. Die TC ist eine der einflußreichsten Meinungsmacher unserer heutigen Geopolitik!

Vor knapp einem Monat hielt der Gründer und Vorsitzende des führenden, privaten US-amerikanischen Think Tanks STRATFOR (Strategic Forecasting Inc.) George Friedman einen Vortrag für das „Chicago Council on Global Affairs“ über die geopolitischen Hintergründe der gegenwärtigen Ukraine-Krise, sowie die globale Situation. Seine Aussagen hätten eigentlich auf der gesamten Welt für Schlagzeilen sorgen sollen, denn er sprach davon, dass es „Europa nicht mehr gäbe“ und verriet mit sichtlichem Stolz die Strategie der USA in Afghanistan, Irak und für die Ukraine. Es ist die gleiche Strategie, mit der bereits die East India Company (Ostindische „Handels“-Gesellschaft) unsere Erde in Not, Verzweiflung und Aufruhr manipulierte – zum alleinigen Nutzen einiger, weniger „Eliten“ von Geldes wegen:

Wenn du etwas nicht bekommen kannst, zerstöre es!

Weiters bestätigte er wieder einmal, dass das US-Regime einen Schulterschluss zwischen Russland und Deutschland (Europa) nie zulassen würde. Aber seht selbst – und lernt endlich zu verstehen (speziell 6.Frage/Antwort ab ca. 00:58:30 und 7.Q/A ab 1:03:20):

Video: George Friedman, „Europe: Destined for Conflict?“ (Dauer 1:12:31)
The Chicago Council on Global Affairs, 4.2.2015

Damit wäre es eigentlich getan, und wenn du keine Zeit für das wichtigste Lernstück deines Lebens aufbringen willst, kannst du dich nun gerne einer anderen Zerstreuung zuwenden. Diejenigen, die aber das ganze Bild verstehen wollen, will das FS3 auf eine kleine, zusätzliche Geisterbahnfahrt durch die Geschichte einladen:

Die Traditionen der orthodoxen Kirchen gehen direkt auf Jesus Christus zurück und fanden ihre volle Ausprägung im byzantinischen Reich mit dessen Zentrum in Byzanz/Konstantinopel. Die Hagia Sophia war seit 641 Krönungskirche der byzantinischen Kaiser und Kathedrale des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel. Die orthodoxen Kirchen verstehen sich als die ursprüngliche, christliche Kirche, von der sich alle übrigen Kirchen im Laufe der Geschichte abgespalten oder entfernt hätten.

Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen im Jahr 1453 wurden alle christlichen Insignien, Dekorationen und Glocken aus der Hagia Sophia entfernt oder verdeckt. „Rum“ war besiegt worden, die katholische Kirche – rOm – hatte durch den Proxy Osmanen triumphiert.

Der wesentliche Nebeneffekt der Okkupation Konstantinopels war die Implementierung eines langfristigen Zerwürfnisses dieser anderen, christlichen Kirche gegen die osmanische Variante des „Islam“, wiewohl die Vorgänger der Türkei nicht unbedingt den ursprünglichen, toleranten Lehren entsprachen und dem Kaliphat (Sunniten) huldigten.  So entführten die Osmanen einmal jede Menge griechischer, russischer und armenischer Jugendliche und zwangen sie dem „Islam“ die Treue zu schwören (Knabenlese). Weigerte sich ein Junge, wurde er sofort getötet. Solche Dinge bleiben für Generationen im kollektiven Gedächtnis eingebrannt. Diese – ehemals christlichen – Jugendlichen wurden zu einer – persönlich dem Sultan unterstellten – stehenden Elitetruppe, den Janitscharen, zusammengefaßt. Sie mußten oft gegen ihre eigenen Familien kämpfen, und da sich das osmanische Reich fortwährend in Kriegszustand befand, mangelte es auch nicht an Nachschub. Das Osmanische Reich war von Beginn an ein vornehmlich militärisch geprägtes Unternehmen mit der Ausrichtung, das „Reich des Islam“ durch Eroberung von Territorien abweichenden Glaubens per Dschihad und Scharia zu erweitern. Eine befristete, friedliche Koexistenz war meist mit einem Tribut verknüpft.

Kein Wunder, wenn etwa in Europa ein entsprechendes Bild vom „Islam“ in die Köpfe normaler Bürger eingebrannt wurde. Ähnlich, wie in der christlichen Kirche – oder den meisten Religionen –  besitzt der Islam neben dem Koran eine Menge Hadithe, also mündliche Überlieferungen, die auf Hörensagen beruhen – und die ein hervorragendes Betätigungsfeld für allerlei Fälscher, Gehirnwäscher und sonstige Usurpatoren liefern. Dies ist ähnlich zu verstehen, als wenn du – statt eine wissenschaftliche Abhandlung selbst zu studieren – immer nur die Kommentare dazu lernst. So wirst du immer von der Intention des Verfassers dieser Machwerke abhängig sein und dir nie selbst deine, eigene Meinung zum Original bilden können. Es ist wie das „Reader’s Digest“, oft nur ein billiges, vielleicht auch nett aufgetischtes Mensamenü – statt des möglichen à la carte Genusses!

Der andere Teil jener Dinge, die interessanter Weise in der Koran-Sure 30. „Ar Rum“ (Rum ist dabei keinesfalls „Rom“, wie oft behauptete wird!) bereits vor 1.400 Jahren genauestens beschrieben wurden, betrifft Russland: 1907 begannen Frankreich und Großbritannien Russland zu umgarnen und versprachen dem Zaren für den Beitritt in ihre Allianz – Konstantinopel! Dazu wird die Idee vom nationalromantischen „Panslawismus“ aus der Versenkung geholt, um mit dem von diversen, international verwobenen „Bruderschaften“ angeleierten Serbienattentat dem Zaren den nötigen Vorwand zu liefern. Nach dem WWI, in dem Russland den größten Blutzoll der Entente zu tragen hatte, und das osmanische/deutsche Reich wieder zurechtgestutzt worden waren, die russische Armee kurz vor der Einnahme der versprochenen Stadt stand, bricht auf einmal die bolschewistische Revolution aus – finanziert aus der City of London und – dem Nachfolgereich GBs und folgenden Wirts-Haus der FI – der Wall Street. Die entsprechenden „Brüder“ in Russland folgten wieder brav den Befehlen ihrer Oberen und stießen Russlands Zarentum den Dolch in den Rücken. Das deutsche Reich – nicht ahnend, auf was man sich da einläßt – unterstützt das Unterfangen, wohl um keinen Zweifrontenkrieg führen zu müssen und um später in der offiziellen Geschichtsschreibung (Alexander Parvus) als Strippenzieher für die Oktoberrevolution gelten zu dürfen.

Dabei ist der Kommunismus absolut nichts „Russisches“. Dieses irreal-romantische Glaubenskonstrukt einer synthetisch erfundenen Liebe-Freiheit-Eierkuchen-Mär wurde von London und New York aus ausschließlich dazu geschaffen, Russland zu zerstören – und noch mehr – die orthodoxe Kirche – die einzige lebendige Behüterin des ursprünglichen Christentums und seiner Ethik. Und die Bolschewiken verstanden sich prächtig darin, die orthodoxe Kirche auszurotten. Als Rückversicherung für jene Dinge, die da noch folgen würden, verschenkte das Zentralkomitee unter Nikita Chruschtschow 1954 die Krim an die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik. Als Anlass war das 300-jährige Jubiläum eines obskuren „Vertrags von Perejaslaw“ von 1654 aus dem Hut gezaubert worden, in dessen Rahmen sich der von Polen bedrängte, ukrainische Kosakenstaat dem Schutz des russischen Zaren unterstellte. Der einzige Sinn lag darin, später Russland den Zugang zum Schwarzen-, zum Mittelmeer, zu Exilrussland in Isreal und zu Konstantinopel abzuschneiden und somit die globalpolitische Rolle Russlands von vornherein einzuschränken.

Peter der Große hatte damit begonnen, das Russische Reich zu einer Seemacht zu entwickeln. Mit der Gründung von St. Petersburg ab 1703 wurde ein wichtiger Grundstock gelegt, doch waren die verfügbaren Häfen an der Ostsee und im Nordmeer zu lange durch das Wintereis blockiert. Die Expansion mußte sich also Richtung Süden erstrecken, zum Schwarzen Meer hin. Nach mehren Kriegen gegen das Osmanische Reich, gelang es russischen Truppen die nördliche Küste und die Halbinsel Krim zu erobern, die 1783 von Katharina der Großen schließlich endgültig annektiert wurde.

In Palästina herrschte wieder einmal Streit zwischen den katholischen und orthodoxen Gemeinden in  über die Kontrolle der christlichen Stätten. Zar Nikolaus I. reagierte auf eine Initiative des französischen Gesandten in Konstantinopel, der auf Anweisung von Louis Napoleon, mit stärkerem Nachdruck die Interessen der katholischen Gemeinden in Palästina vertreten sollte. Louis Napoleon, ein Neffe Napoleon I., war 1848 zum Präsidenten gewählt worden und hatte sich im Dezember 1851 in einem Staatsstreich zum neuen französischen Kaiser Napoleon III. ausrufen lassen. Sich zum Schutzherren katholischer Interessen aufzuspielen diente in erster Linie dazu, innenpolitisch weitere Unterstützung zu erhalten. Und Religion war den naiven Schafen auch als „Grund“ verkauft worden, wieso 1856 am Ende des Krimkrieges 73.000 russische, 70.000 französische und 22.000 englische Soldaten ihr Leben verloren hatten.

Nikolaus I. war am 18. Februar 1855 gestorben, sein Nachfolger Alexander II. mußte im März 1856 in Paris Frieden schließen, obwohl den russischen Truppen im November 1855 mit der Eroberung der wichtigen türkischen Festung Kars im Südkaukasus noch ein militärischer Erfolg gelungen war. Das Schwarze Meer wurde neutralisiert, Rußland durfte keine Flotte und keine Festungen besitzen und mußte jeglichen Anspruch auf den Schutz der orthodoxen Christen im Osmanischen Reich aufgeben. Es erhielt im Tausch gegen Kars Sewastopol zurück.

Aber all diese Ereignisse sind ohne die entsprechenden Ereignisse im internationalen Finanzwesen in ihrer Gesamtheit unmöglich korrekt zu verstehen. Während in den meisten Geschichtsbüchern immer nur einige, wenige Schichten der Zwiebel – wie etwa Religion, persönlicher Größenwahn oder Nationalitätsbewußtsen – als „Gründe“ für Revolutionen und Kriege aufgezählt werden, liegen die Ursachen meist im Geldwesen und seinen internationalen Verflechtungen vor aller Augen sichtbar versteckt. Ende des 19.Jhs. kontrollierten die Rothschilds Großbritannien, die U.S.A, Frankreich, Österreich und Italien. Einzig Russland versagte sich der globalen Beherrschung durch die Finanzielle Internationale. Großbritannien regierte durch die Bank von England bereits die halbe Welt, als der Präsident der Khun Loeb Bank in New York, Jacob Schiff, von der Loge B’nai B’rith als Führer der „russischen“ Revolution auserwählt wurde. Ein entsprechend gesinntes Kartell, bestehend aus Carnegies, Morgans , Rockefellers und Chases würden ihren Obolus zur Manifestation des Kommunismus beitragen. – Am 13. Jänner 1917 landete Leon Trotsky in den U.S.A, erhielt einen entsprechenden Pass und war oftmaliger Gast bei Schiff. Das Kartell finanzierte in der Folge die Ausbildung von Trotskys – in New York zusammengewürfelter – Truppe in Guerrilla- und Terrortaktik am Gelände in New Jersey, im Besitz von Rockefeller’s Standard oil. Schließlich wurde die Bande mit $ 20 Mill. in Gold als Mitgift auf der S.S. Kristianiafjord gegen Russland in Marsch geschickt um die Revolution loszutreten.

Lionel Rothschild hat es wohl nie verzeihen können, dass der russische Zar bei der geplanten Aufteilung in amerikanische Nord- und Südstaaten die Ränkespiele der Banker unterlaufen hatte und mit zwei Expeditionsflotten in den Häfen der Union vor Anker gegangen war. Deshalb liest man derartiges auch kaum in „modernden“ Geschichtsbüchern. Wegen dieser Panne mussten später sogar zwei amerikanische Präsidenten ermordet werden (Lincoln, Garfield), weil sie es dann auch noch gewagt hatten, Staatsanleihen herauszugeben, welche tatsächlich vom Staat und nicht von den üblichen Bankern stammten. Übrigens hatten die Täter neben Lincoln auch jenen Mann versucht umzubringen, der die russische Flotte „eingeladen“ hatte: Außenminister William Seward.

Aber sei es darum, nach der „russischen“ Revolution und der heimtückischen Hinschlachtung der gesamten Zarenfamilie besass Standard Oil aus New Jersey plötzlich 50% der kaukasischen Ölfelder – obwohl die ja theoretisch der Allgemeinheit gehört hätten. 1927 baute S.O. sogar eine Ölraffinerie in Russland und durfte das sowjetische Öl nach Europa verkaufen. Im Zuge erhielten die Bolschewiki einen Kredit über $75 Millionen. Jacob Schiff, Paul Warburg von der Kuhn Loeb Bank konnten schließlich ihr Lieblingskind – eine erneute Zentralbankgründung in Amerika –  vorantreiben, nachdem sie noch 1907 geholfen hatten die Börsenpanik zu unterstützen. Letztlich war dies das Hauptargument zur 99-jährigen Charter der FED: Verhinderung derartiger Katastrophen!

Im Vertrauen gesagt, ist es kinderleicht derartige Katastrophen zu „verhindern“, wenn man sie selbst auch „erzeugen“ kann.

Wie etwa auch diesen Yankee-Saud-Jihad in Tschetschenien – der – auch im Vertrauen gesagt –  nicht viel mit dem „Islam“ zu tun hat! Genau so wenig, wie Alk Aida oder ISIS mit einem wahren Islam vereinbar sind. Großbritannien hatte als damaliger „Knüppel“ der FI mittels der Ostindischen Gesellschaft (East India Company) die WIRTSCHAFTLICHE Globalisierung vorangetrieben – und erinnern wir uns – mittels Bestechung, Entzweiung und Betrug den Nahen Osten in ein Pulverfaß von sich untereinander bekämpfenden Sektierern und Scheinfürsten verwandelt. Das ist die wahre Geschichte hinter einem Lawrence von Arabien, der ein Agent der Krone – genauer gesagt der FI – war. Der Meistercoup war die Implementierung und Unterstützung des Regimes in Mekka gewesen – einem Regime, das genau so „arabisch“ ist, wie eine Ameise ein Elefant ist.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.
War on ‘error, Folge 1917: „Entzweien und herrschen mit Kapint & Kommex“

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