DER ‚FREIE‘ GOLDHANDEL IST NUN OFFIZIELL REGLEMENTIERT…


goldie

Nach der klammerheimlichen Einführung des FSB (Rat für Finanzstabilität) im Jahr 2013 durch die G20, zusätzlich zur fortwährenden Deregulierung des Finanzsystems während der letzten paar Jahrzehnte und den Insolvenzreformen 2005 haben die Eigentümer der Banken – natürlich wieder einmal ohne das Wissen der Öffentlichkeit – die Kundeneinlagen bei den Instituten als Sicherheit für ihre Derivaten-Wetten einbezogen. Als (ungenügende) „Absicherung“ der nächsten Finanzblase, welche die Immobilienkatastrophe von 2008 wie einen Kindergeburtstag aussehen lassen könnte: Risiken von 300.000 Milliarden stehen (geklaute) Sicherheiten von 1.000 Milliarden plus Versicherungen um 25 Milliarden gegenüber! Das war 2013 und nur allein in den USA.

Der FSB hat die Aufgabe, die korrekte Umverteilung nach dem Scheitern der ‚Too-Big-to-Fail‘-Banken auch rechtlich sicherzustellen. ‚Korrekt‘ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Bankeinlagen der Kunden nun nur noch einen „Teil der Kapitalstruktur von Geschäftsbanken“ darstellen.

Deine Sparguthaben sind also wie eine Teilhaberschaft bei der Einlagebank anzusehen!

Gratuliere, du bist nun Mitbesitzer einer Bank – ohne Rechte zwar, aber wen kümmert das schon. Die neuen Regeln besagen, dass die Zahlung von Derivatverpflichtungen der Banken untereinander vorrangig erfolgen muß, vor allen anderen. Großbanken werden also durch Enteignung der Mittel ihrer Gläubiger weiterhin am Leben gehalten. Da der Derivatenzirkus in erster Linie nur unter diesen wenigen Megabanken veranstaltet wird, kann es für das Banksterkartell kein Problem darstellen, eine dieser Banken ‚bloßzustellen‘, ihre Spareinlagen zu plündern und damit ein anderes Zirkusmitglied zu befüllen. Dieses Schema ist beliebig fortsetzbar und hört erst auf, wenn die Bürger über keine Mittel mehr verfügen, die man klauen könnte.

Anfang 2015 soll der FSB umfassende, strategische Studien durchführen, um eine Definition der TLAC-Voraussetzung (Total Loss Absorbing Capacity) festlegen zu können. Diese sollen unter Beteiligung des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht (BCBS) und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ – die Zentralbank der Zentralbanken) erfolgen. Man will offensichtlich sicherstellen, dass ja alles so läuft, wie es die privaten Eigentümer der großen Zentralbanken (ehemals ‚National‘-Banken!) geplant haben.

Was früher als ‚Konkurs‘ bezeichnet wurde, wird nun per Empfehlung des IMF zum ‚Neulösungsverfahren‘. Eine Insolvenz der Bank wird durch den Trick der Umwandlung ihrer Verbindlichkeiten in Kapital gelöst. Insolvente TBTF-Banken sollen derart „unverzüglich rekapitalisiert“ werden – und zwar mittels ihrer ungesicherten Schulden. Zu diesen zählen eben deine Einlagen, die größte Klasse von ungesicherten Verbindlichkeiten einer Bank. Die marode Bank soll also dadurch ’solvent‘ scheinen, indem dein Geld in ihr Aktienkapital einfließt. Bankaktien, die auf dem Markt leicht wertlos werden, oder in Beilegungsverfahren ewig gebunden werden könnten um rechtliche Konsequenzen aufzuschieben und Anfechtungen des Status Quo wenn nicht unmöglich, so zumindest möglichst schwer zu machen.

Das was in Zypern geprobt wurde – Enteignung der Sparer – soll nun in der gesamten westlichen Bankstereinflußsphäre Gesetz werden! Pensionsfonds gehören übrigens auch zu diesen ungesicherten Verbindlichkeiten…

In die selbe Kerbe schlägt nun auch die neueste ‚Regulierung‘ aus den USA: Der Handel mit Edelmetallen wird nun ganz offiziell gesteuert! Wie immer, wenn das Schema eines ‚freien‘ Marktes für die Planer und Nutznießer unvorteilhaft zu werden droht. Offenbar sind die jahrelangen Bemühungen die Wechselkurse zu Gold und Silber mittels Shortpositionen auf inflationär gedruckten Zertifikaten (Papiergold) künstlich zu drücken entweder zu teuer oder bereits unwirksam geworden, weshalb die ponerologischen Kapitäne dieser Titanic nun ganz ungeniert und offen eingreifen müssen, um das Betrugsschema mit den Fiatwährungen selbst für den Dümmsten nicht offenkundig werden zu lassen.

Wer bekommt denn schon die Tatsache mit, dass in der gesamten, westlichen Banksterwelt reale Inflationen von über 10% p.a. seit Jahrzehnten an der Tagesordnung sind? Wenn der Gold- oder Silberpreis tatsächlich marktkonform wäre, könnte Jedermann das Papiergelschema leicht durchschauen und würde die buntbedruckten Papierfetzen wie heiße Kohlen meiden.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern

War on ‚error, Folge G20A21: „Obsessive dUmverteilungstendenzen“

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