DER KAISER HAT KEINE KLEIDER AN …


Der Europäischen Weltraumbehörde ESA ist eine wirklich tolle Ingenieursleistung gelungen! Mit der Kometenmission ROSETTA glückte am 12.11.2014 zum ersten Mal in der Geschichte der Weltraumfahrt eine -mehr oder minder- sanfte Landung auf einem Kometen mit der Landeeinheit PHILAE. Die Signallaufzeit beim erfolgreichen Rendezvous betrug in etwa 500 Millionen Kilometern Entfernung zur Erde ganze 28 Minuten und 20 Sekunden. Das Mutterschiff ROSETTA umkreist nun nach dem erfolgten Abwurf von PHILAE den sich mit etwa 30 km/Sekunde durchs All rasenden Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko und begleitet ihn weiter auf seinem Flug durch unser Sonnensystem. Wenn alles nach Plan läuft wird die ROSETTA Sonde 67P bis weit nach seinem Perihel (Der sonnennächste Bahnpunkt des Kometen) im August 2015 begleiten.

Das € 1,4 Milliarden teure Projekt war ein Beweis für die technologische Meisterung eines nicht alltäglichen Problems für europäische Techniker. Doch wie sieht es mit dem wissenschaftlichen Konzept dahinter aus?

Der jahrzehnte alte Glaube bei Astrophysikern besagt Folgendes:

  1. Kometen müssen ’schneeige‘ Schmutzbälle sein, die irgendwie-irgendwo Wasser mit sich führen. Wieso? Nun, Wasser wird bei spektroskopischer Beobachtung von außen bei Kometen laufend beobachtet. Deshalb muß das Wasser aus dem Kometen stammen.
  2. Kometen sollen angeblich Überbleibsel aus der Frühzeit des Sonnensystems sein.
  3. Kometen sind leicht, weil entsprechende Berechnungen aus Bahndaten dies so postulieren.
  4. Angeblich könnten Kometen Wasser auf die Erde gebracht haben (Weil in ihnen ja Wasser versteckt sein soll).

All diese Vermutungen haben sich als falsch herausgestellt. Bei allen vorhergehenden Missionen zu Kometen wurden ‚in situ‘ Beobachtungen gemacht, die obige Glaubenssätze allesamt widerlegt haben. So hat es auch ganze 50 Jahre gedauert, bis Fred Whipples Idee von Kometen als ’schmutzige Schneebälle‘ unhaltbar geworden war. Was tat man? Man machte das, was heutzutage in der Astroverforschung üblich zu sein scheint: Man verlegte das hypothetische Eis in den (einstweilen unbeobachtbaren) Untergrund und spinte den Begriff zu ’schneeigen Schmutzbällen‘.

Dazu ein passendes Propaganda Video von der ESA-PR-und Glaubensgemeinschaft:

AMBITION, der Film

Das Problem bei der heutigen Mainstream-Astrophysik ist das Festhalten an antiquierten Modellen, die hauptsächlich auf mathematischen Computermodellen beruhen und nichts mehr mit der tatsächlich, beobachtbaren Realität zu tun haben. Dabei wird der Gravitation als alleinig verantwortliche Kraft im Kosmos eine – beinahe schon lächerlich anmutende – unbedingte Allmacht eingeräumt. Die meisten dieser Konzepte sind aber bereits über 100 Jahre alt und entstanden zu einer Zeit, als die Elektrizität nicht oder wenig bekannt und noch weniger erforscht war.

Den Gipfel jener Wissensverhinderung, unter der die Naturwissenschaften heute noch zu leiden haben, erfuhren wir Anfang des 20 Jhs., als Albert Einsteins Ideen zu geradezu klerikal anmutenden Dogmen erhoben wurden und das Experiment im Labor zur Bestätigung diverser Theorien und Hypothesen durch den hahnebüchernen Begriff ‚Gedankenexperiment‘ ersetzt wurde. Das besagte Denken wird durch Einsatz moderner Computerleistung kaschiert, womit es heute jedem dahergelaufenen Technokraten möglich wird, irrwitzige Modelle in der Form von Postulaten aufzustellen und eben per Gedanken- und Rechenleistungsexperiment auch entsprechend zu ‚bestätigen‘. Am Computer zumindest – und wenn sich die Realität nicht entsprechend verhalten will, wird eben wie beim Märchen von Prokrustes so lange hingebogen, gelogen, gemauert und vertuscht, bis der alte Glaube wieder gefahrlos in der Öffentlichkeit postuliert werden kann.

Es macht sich eben nicht allzu gut, wenn Horden von Wissenschaftern jahrzehntelang seriös anmutende Arbeiten verfassen, entsprechend aus Steuertöpfen gefüttert werden und sich deren Werke letztendlich als Makulatur herausstellten. So wurde wissenschaftliches Arbeiten immer mehr zu Verkaufspolitik. Die restliche Herde klatscht Beifall, weil niemand die Gunst des Kaisers missen möchte und keiner es wagt den ersten Schritt zu tun, um ihm zu verraten, dass er eigentlich nackt ist, wobei ihm sein Günstlingsschneider ja so schöne Kleider verkauft hat.

Doch zurück zu unserem Kometenbesuch.

Wenn sie aus der Ferne ein Spektroskop auf ein Haus richten, vor dem sein Besitzer gerade mit dem Schlauch den Garten gießt, könnten sie zu dem Schlußfolgerung gelangen, dass ein Haus aus Wasser besteht. Weiters wissen wir nicht, was Schwerkraft ist, und wie sie verursacht wird. Der Rückschluß auf die ‚überraschend‘ niderige Dichte von 67P (0,4 g/cm3) entspringt aus den erhobenen Bahndaten, aus der Beschleunigung, Größe und daraus errechneter Masse. Die so errechnete Masse stellte sich jedoch als falsch heraus und mußte mittels Verschiebung von Radiowellenimpulsen vor Ort neu berechnet werden. Demnach müßte nun 67P leichter als Wasser (=1g/cm3) sein und eigentlich darauf schwimmen können. Laut neuer Meinung der üblichen ‚Rechenkönige‘, jedenfalls…

FLoating P67

Bild Ronald Drimmel (Farbe P67 zu hell dargestellt)

Weiters wird nicht berücksichtigt, dass ein starkes elektrisches Feld in Plasma – wie wir es im Koma von 67P finden – ebenfalls jene Doppler-Verschiebungen verursachen kann, die von RSI Instrumenten festgestellt wurde. Wir wissen eigentlich nicht, wie sich Masse in einem EM-Umfeld verhält, und ob die klassischen Gleichungen aus der Himmelsmechanik ihre Gültigkeit beibehalten. Doch, sei’s darum.

Dazu nachfolgendes Video, wo auf die Behauptung der ROSETTA Missionsleiter Bezug genommen wird:

Beachtet bitte (etwa bei 14:00) die ‚Beantwortung‘ einer Journalistenfrage durch den leitenden Jean-Pierre Bibring (IAS Orsay) und das nachfolgende Kommentar von Holger Sierks (MPS Göttingen). Bibring argumentiert nicht etwa wissenschaftlich, sondern wie ein Politiker und Sierks (verantwortlich für die Kamera) im netten Raumschiff-Orion Anzug glaubt tatsächlich „Schneeflächen“ gesehen zu haben. Dabei ist das Teil schwarz (eigentlich leicht rötlichbraun) wie Kohle. Die kleinen Flecken von Eis/Schnee auf der Oberfläche sind keineswegs primordial, oder aus dem „Untergrund“ – sondern werden fortlaufend durch elektrische Interaktion mit der Kometenatmosphäre gebildet.

67P sieht einfach wie ein ganz normaler Felsbrocken aus und besteht auch aus steinhartem Gestein. Das beobachtete Wasser wird außerhalb durch Interaktion von Ionen aus dem Sonnenwind mit Sauerstoffionen (die durch elektrische Entladungen zur Oberfläche hin entstehen) vom Kometengestein gebildet.

Des Kaisers ’neue‘ Kleider sind uralt. Und immer mehr Leute weigern sich sie sehen zu müssen.

Herzlichst,
euer FS3,
das andere Fern-Seh-Programm.
Denn Nach-Richten war gestern.

War on ‘error, Folge 67 Tschuri: „Masturbation mit teuren Vorlagen“

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